Eilmeldung: Palästina: es ist an der Zeit
https://secure.avaaz.org/de/time_for_palestine/?cl=1261154719&v=10191
Die palästinensische Initiative auf Anerkennung eines eigenen Staates hängt am seidenen Faden — und wenn wir in den nächsten 72 Stunden unsere Kräfte bündeln können wir die Unterstützung wichtiger EU-Länder sichern, um den Antrag durchzusetzen.
Derzeit schwanken noch drei Schlüssellländer — Frankreich, Großbritannien und Deutschland — unter dem Druck der Neinsager, die versuchen, diese neue Chance für Freiheit zu erdrücken. Damit Frankreich, Großbritannien und Deutschland sich diesem Druck nicht beugen planen wir eine spektakuläre Aktion, um unsere mehr als 900,000 Unterschriften mit einer 300 Quadratmeter großen palästinensischen Flagge zu überreichen — direkt am EU-Ratstreffen. Außerdem wollen wir durch Meinungsumfragen zeigen, dass die Bürger dieser Länder die Anerkennung Palästinas befürworten, und die Medien mit ganzseitigen Anzeigen überfluten.
Gaza-Flotte startet ohne Flaggschiff
Neuer Entspannungsversuch zwischen Türkei und Israel – Ankara will Entschuldigung
Istanbul/Tel Aviv – Mehr als ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee auf die Gaza-Hilfsflotte soll heute, Dienstag, von Griechenland aus eine zweite Gruppe von Schiffen starten, die versucht, die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Unter den Aktivisten, deren Zahl zwischen 350 und 500 schwankt, werden voraussichtlich auch fünf Österreicher sein. Frühestens Donnerstag könnten die zehn bis elf Schiffe in der Nähe von Gazasein.
Das Flaggschiff vom vergangenen Jahr, die Mavi Marmara, wird dieses Mal jedoch nicht teilnehmen. Offensichtlich auf Druck der türkischen Regierung hatte die islamische Hilfsorganisation IHH in Istanbul nach den Parlamentswahlen vom 12. Juni bekannt gegeben, dass ihr Fährschiff aus "technischen Gründen" nicht starten könnte. Auch andere türkische Schiffe beteiligen sich nicht an der Fahrt zum Gazastreifen. Beim Sturm auf die Mavi Marmara am 31. Mai 2010 erschoss die israelische Armee acht türkische und einen US-türkischen Aktivisten.
Palästina: Anschlag auf Moschee
Militante israelische Siedler haben im Westjordanland einen Brandanschlag auf eine palästinensische Moschee ausgeübt. Laut Nachrichten wurden Autoreifen angezündet und eine Wand mit einer Schrift auf Hebräisch beschmiert. Möglicherweise wollten sich die israelischen Siedler damit für den Abriss eines illegal errichteten Dorfes am 2. Juni rächen.
Die palästinensischen Dorfbewohner entdeckten den Angriff, als sie sich zum Morgengebet in die Moschee begaben. Es gebe keinen grösseren Sachschaden, einige Gebetsteppiche seien angesengt worden, berichtete der Bürgermeister von El Mughajer.
Dokumentarfilm zum Nahost-Konflikt
Die meisten Filme befassen sich nur noch mit Unwahrheiten, die mit Marketing, Stars und Special Effects ausgeblasen werden. Schön, dass es auch Ausnahmen gibt. Denn der Kinofilm „Das Herz von Jenin“ handelt von der Wahrheit und regt zum nachdenken an.
Nach einem Attentat der Hamas am jüdischen Pessach-Fest in Netanja mit 30 Todesopfern rückte die israelische Armee am 3. April 2002 in das Flühtlingslager Jenin ein. Nach tagelangen blutigen Kämpfen zerstörten israelische Abrisskommandos mit Bulldozern Teile des Lagers. Die Zahl der Opfer ist hoch und bis heute umstritten.
Knackpunkte der Nahost-Gespräche

Nach dem Anspruch der Palästinenser soll ihr Staat die 1967 von Israel besetzten Gebiete Westjordanland, Gaza und Ost-Jerusalem umfassen. Israel beansprucht jedoch Teile dieses Territoriums – entgegen internationalem Recht – für sich. Weiterlesen
“Dies ist unser Land, dies ist nicht Israel, es ist Palästina!”
Ein in Syrien lebender Palästinenser ist am Nakba-Tag bis tief ins israelische Hinterland eingedrungen. Die Behörden ließ er wissen, dies sei "Palästina, nicht Israel".
Hassan Hidschasi, ein 28 Jahre alter Palästinenser, der in Syrien lebt, gelang am so genannten Nakba-Tag die lange Reise von Syrien bis Tel Aviv. Ein israelischer Polizeisprecher bestätigte am Dienstag, Hassan hätte sich am Vorabend der Polizei gestellt. Er wollte sich seinen Traum erfüllen, das Geburtshaus seiner Vorfahren im Tel Aviver Vorort Jaffa zu besuchen. Der Enkel palästinensischer Flüchtlinge habe 200 Kilometer auf sich genommen. Offiziell herrscht zwischen Syrien und Israel noch der Kriegszustand, daher können Syrer kaum regulär ins Nachbarland einreisen.
Bilder, die die Tagesschau nie zeigen wird:
ACHTUNG: Folgende Bilder sind unzensiert und sind vielleicht nicht für Personen mit schwachen Nerven geeignet. Israel nutzt den Chaos in den arabischen Ländern und in Japan aus, und bombardiert seit Tagen den Gaza-Streifen unbekümmert und ohne internationale Aufmerksamkeit zu erregen. Völlig ziellos werden Raketen auf den Gazastreifen losgelassen. Unter anderem wurde ein Flüchtlingslager angegriffen. Die internationale Allianz schweigt und ist eher damit beschäftigt, böse, böse Taliban aus ihrem Land zu vertreiben.
Impressionen des israelischen Terrors der letzten Tage gegen die palästinensische Bevölkerung (ob Baby, Kind, Frau oder Greis: Die Aggressionen Israels kennen keine Hemmungen):
Israel bombardiert Gaza-Streifen mit Phoshphorbomben
As-Salaamu alaikum liebe Geschwister,
eine Schwester im Islam hat mich soeben darum gebeten, folgende E-Mail an jeden weiterzuleiten:
Im Namen Allahs,
Assalamu aleikum,
seit zwei Tagen hat Israel den Gazastreifen erneut bombadiert, was zu 18 Märtyrern führte und mehr als 60 Verletzten. Dabei wurden auch Phoshphorbomben benutzt und Netanyahu droht mit weiteren Angriffen auf den Gazastreifen.
Westjordanland: Israel stellt Rekord bei Abriss palästinensischer Häuser auf
As-salamu-alaikoum wa rahmatullah wa barakatuh liebe Geschwister im Islam und Hallo an alle Nichtmuslime,
ich bin vorhin auf einen Artikel im Internet gestoßen, der den oben genannten Titel trägt, deswegen habe ich ihn auch hier als Überschrift ausgewählt. Im Artikel geht es um die rekordverdächtigen Abrisse von palästinensischen Häusern im Westjordanland seit Jahresbeginn.

Die palästinensische Nachrichtenagentur Maan meldet ein „beschleunigtes Tempo“ beim Häuserabriss von Palästinensern im Westjordanland, dies wird durch die israelischen Behörden verursacht.
Palästinenser zur 3. Intifada

Der Aufstand in der arabischen Welt wirkt sich auch auf die besetzten Gebiete in Palästina aus. Über 130’000 Facebook-Benutzer haben bereits positiv auf die Botschaft „Palästina wird frei sein und wir werden es befreien“ reagiert. Diese Facebook-Seite ruft zu einer „Dritten Intifada“ gegen die Besetzung ihrer angestammten Heimat und der Unterdrückung der Palästinenser auf.
“Die Tränen von Gaza”

Israels mörderischer Militärangriff zwischen Dezember 2008 und Januar 2009 gegen die Palästinenser im Gazastreifen verarbeitet die Norwegerin Vibeke Løkkeberg in der starken Dokumentation „Die Tränen von Gaza“ (Tears of Gaza/Gazas tårer, 2010).
Während des Krieges war es den internationalen Medien verboten worden, den bis heute abgeschotteten Gazastreifen zu betreten. Gemeinsam mit ihrem Mann Terje Kristiansen organisierte Løkkeberg zahlreiche Filmaufnahmen, die den Zuschauer den Krieg aus nächster Nähe miterleben lassen. Der Zuschauer erlebt die volle Grausamkeit hinter den abstrakten Statistiken über den Krieg – 1400 Tote, darunter über 400 Frauen und Kinder, tausende Verwundete, zehntausende zerstörte Häuser.
Es reicht! Wir wollen endlich frei sein….
"Wir sind eine Gruppe junger Menschen die in Gaza leben und täglich mit Gewalt konfrontiert sind. Wir wünschen uns eine Veränderung in unserem Land und versuchen etwas Freiheit zu schmecken. Wir können keine Namen nennen, da wir undercover arbeiten und wir haben auch keine Treffen auf Grund unserer Sicherheit"

Am 15. März sind mehrere Demonstrationen in Palästina und weltweit geplant.
Angriffe auf den Gazastreifen
Israel nutzt die Situation in Libyen um ungestört den Gazastreifen bombadieren zu können – die Welt ist ja abgelenkt.

Palästinenser demonstrieren gegen Veto
Hunderte Palästinenser haben am Samstag gegen die USA und Israel demonstriert. Zuvor war eine israelkritischen Resolution vor dem UN-Sicherheitsrat gescheitert. Die Hamas reagierte mit heftiger Kritik auf das Veto der USA.
In der Stadt Nablus im Westjordanland skandierten die Demonstranten: „Oh hasserfüllter Obama, die Siedlungen werden nicht bestehen.“ Im nahe gelegenen Tulkarem marschierten einige Hundert Palästinenser zum Grenzzaun mit Israel.
Die USA hatten am Freitag mit ihrem Veto eine UN-Resolution verhindert, die den israelischen Siedlungsbau im Westjordanland und in Ostjerusalem als illegal verurteilt und einen sofortigen Stopp der Baumaßnahmen gefordert hatte. Die übrigen 14 Mitglieder des Sicherheitsrats stimmten für den Text.
Palästinensische Frauen und Kinder müssen geschlachtet werden
Tel Aviv (Schia News) – Schia News zufolge berichtete die hebräische Zeitung Jediot Aharonot unter Berufung auf ein Wochenblatt seitens der extremistischen zionistischen Strömung in den okkupierten Gebieten, diese Fatwa sei von ranghohen israelischen Rabbinern unterzeichnet und in allen jüdischen Synagogen verbreitet worden.
Jüdische Rabbiner haben in dieser Fatwa gesagt, die Tora verpflichte den Jehova, alle Spuren von den Palästinensern, die er als „Riesen“ bezeichnet hat zu beseitigen.
Palästinensern wird der Zugang zum Wasser verweigert
von Stephen Lendman – www.palaestina-portal.eu
Nach OCHA,(dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten) haben die Palästinenser eine ernste Wasserkrise – es wird ihnen der Zugang zu ihren eigenen Wasserreserven verweigert.
EWASH, eine Koalition von fast 30 Wasser- und Kanalisationssektor-Organisationen in den besetzten Gebieten, sagte, dass viele empfindliche Gemeinden in Zone C ( 60% der von Israel kontrollierten Westbank) am schwersten betroffen sind. Die palästinensische Wasserbehörde (PWA) hat nur begrenzte Kontrolle über ihre eigenen Ressourcen, da Israel sie selbst nützt. Ein internationaler Wasserexperte sagt dazu:
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FREIFAHRTSSCHEIN ‚HOLOCAUST‘ – Teil 3
Die Welt gehört zum größten Verlag Deutschlands und zwar dem ‚Axel Springer Verlag‘, welcher zudem das führende Medienunternehmen Europas ist. Axel Springer erreicht allein in Deutschland jeden Monat über 40 Millionen Menschen. Die über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten allein im Geschäftsjahr 2009 einen Gesamtumsatz von 2.611,6 Mio. Euro und ein Ergebnis (EBITDA) von 333,7 Mio. Euro
Axel Springer ist mit über 170 Zeitungen und Zeitschriften und über 80 Online-Angeboten für die unterschiedlichsten Interessengruppen und Informationsbedürfnisse, sowie Beteiligungen an TV- und Radiosendern in insgesamt 36 Ländern aktiv. International ist Axel Springer durch eigene Tochtergesellschaften und durch die Vergabe von Lizenzen in insgesamt 33 Ländern vertreten.
Ich erinnere mich dunkel an eine Aussage von ihm:„Ich war mir seit dem Kriegsende darüber klar, dass der deutsche Leser eines auf keinen Fall wollte, nämlich nachdenken, und darauf habe ich meine Zeitungen ausgerichtet." (Axel Springer, 1952)
FREIFAHRTSSCHEIN ‚HOLOCAUST‘ – Teil 2
Die „Mavi Marmara“ wurde 2010 von der IHH speziell für die Fahrt nach Gaza erworben.
Im Mai 2010 wurde ein internationaler Konvoi von sechs Schiffen, beladen mit rund 10.000 Tonnen Hilfsgütern und fast 700 Teilnehmern an Bord organisiert. Die sechs Schiffe wurden von verschiedenen Organisationen entsandt, (unter anderem die Free-Gaza-Bewegung, die türkische IHH und die griechische Initiative ‚Boat for Gaza‘). Ziel der Reise war, die Hilfe nach Gaza zu transportieren.
Auf der Mavi Marmara befanden sich 581 Aktivisten. Am 31. Mai 2010, auf der Route nach Gaza, wurde die Mavi Marmara von der israelischen Marine in internationalen Gewässern angegriffen. Die genaue Zahl darüber, wie viele Aktivisten getötet bzw. verletzt worden sind, ist mysteriöser Weise unbekannt.



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