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Palästina

FREIFAHRTSSCHEIN ‚HOLOCAUST‘ – Teil 1

Schlägt der Profit denn immer die Vernunft? Sie sagen, der Terrorismus müsse bekämpft werden und produzieren ihn selbst! Sie sagen, Atomwaffen müssen bekämpft werden und besitzen sie selbst! Sie sagen, Diktaturen müssen bekämpft werden und sind selbst eine! Sie sagen, die Demokratie müsse verbreitet werden und bauen sie bei sich ab! Sie sagen, sie wollen Frieden und verbreiten aber Krieg! Sie sagen, sie kämpfen für Menschenrechte und foltern ohne Reue!
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!!!
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Habt ihr uns schon vergessen?

Da die WM ja jetzt voll im Gange ist, sind alle beschäftigt – selbst die Muslime! Wir sollten Allah fürchten, wenn wir vor dem Fernseher sitzen und uns aufregen, freuen, etc. für 22 Männer die hinter einem Stück Leder herrennen.

Hier ein Video zur Erinnerung für die Lage in Gaza!

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Israel droht der Türkei mit Krieg

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Berichterstattung über den Überfall des Hilfskonvois vor GAZA

Euer Kommentare sind gefragt

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Israel greift Hilfskonvoi an

In den Nachrichten wurde berichtet, dass Israelis brutale Angriffe gegen Schiffe vornahmen, die Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen bringen wollten. Dabei haben sie mehrere Zivilisten erschossen und Dutzende verletzt.
Die israelische Armee gab 10 Tote an, die Hilfsorganisation IHH sprach jedoch von 15 Toten.
Die genauen Hintergründe müssen wohl noch geklärt werden, aber was jetzt schon klar wird ist, dass Israel internationales Recht verletzt hat.
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Update zur Free-Gaza-Schiff-Attacke

An erster Stelle die lächerlichen Aussagen von Merkel:

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Skandalöser Bericht der “Welt” über Israel.

Wir versuchen es heute Mal mit Matheunterricht
Bevor jetzt einige stönend das kleine X im oberen rechten Bildschirm des jeweiligen Browsers drücken, möchte ich darauf hinweisen,
dass es sich nur um simple Mathematik handelt: wir rechnen 1 und 1 zusammen.
Eine Person mit 0 Grips im Kopf multipliziert mit 100% zionistischer Medienmanipulation ergibt was?

Richtig, "Die Welt", oder soll ich besser sagen: "Friede und Axel Springer"?

Wer schon damals in der Schule gut in Mathe war, der wird die einfache Rechnung bestimmt schon vorher gelöst haben,wer steckt hinter "Die Welt" und hinter dem Springer Verlag?

1978 wurde Friede Springer, Springers fünfte (und letzte) Ehefrau. Friede Springer gehört der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche an und ist Mitglied der CDU. Die Firmenchefin des Springer Konzerns gehört also einer Partei an…  "Überparteilich" ist was anderes…
Ebenfalls eine leichte Rechnung. Weiterlesen

Israelisches Militärkommen hat Freedom-Flotilla gewaltsam übernommen: Mehrere Tote!

Es sollte die große Rettung für Gaza werden, ein großes Aufkommen an Flotten mit einem Millionenbetrag an Hilfsgütern.
Doch jetzt hat die Israelische Regierung dem ganzen ein gewaltsames Ende gebracht.

(Quelle: Film auf Aljazeera.net)

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Herr Gniffke und die Tagesschau – Ein Brief

Wir haben durch eine Rundmail folgende E-Mail erhalten von einem uns noch Anonymen Autor. Dieser schrieb sein Anliegen zur Berichterstattung von Herrn Gniffke zum Fall Free Gaza-Vorfall: Weiterlesen

Isrealische Bevölkerung rückt aus Sinai ab

Wie aus vielen Online-Ablegern der Medien zu entnehmen gab Isreal eine Terrorwarnung für die Sinai-Halbinsel aus. Demnach sollen die ca 35.000 Isrealis wieder "nach Hause" kommen, da eine erhöhte Gefahr für Entführungen von Isrealis und Westlichen besteht.

Jeder kann sich die offiziellen Nachrichten in den Internetplattformen der Mainstream-Medien selbst durchlesen.

stern.de

sueddeutsche.de

focus.de

Nun kann man diese Information lesen, verarbeiten und beäugen. Und dann kann man sie glauben oder auch nicht. Dann kann man sich weiter damit beschäftigen, was das denn alles bedeuten könnte.
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Viva Palästina

Fast ein Jahr ist es nun schon her. Wir haben alle noch die schrecklichen Bilder im Kopf. Zerstörte Gebäude und Moscheen, weinende Kinder und Frauen, — die Operation "gegossenes Blei“ hat nichts und niemanden verschont.

Seither sind 12 Monate vergangen, doch für die Palästinenser im Gazastreifen hat sich nicht viel geändert. Die israelische Regierung schränkt die Einfuhr von Baumaterialien dermaßen ein, dass ein Jahr danach immer noch kein vernünftiger Wiederaufbau stattfinden konnte.

Angesichts dieser Umstände haben 14 Hilfsorganisationen Israel Vorhaltungen gemacht und kritisierten in dem Bericht „Failing Gaza“ die Ohnmacht der Internationalen Gemeinschaft.

No rebuilding, no recovery, no more excuses” — kein Wiederaufbau, keine Erholung, keine weiteren Entschuldigungen. So fasst der Bericht die derzeitige Lage zusammen.

Hilfsorganisationen und Friedensaktivisten wollen auf die herrschende Situation im Gazastreifen aufmerksam machen und haben dazu aufgerufen zum Jahresende dort zu protestieren und die Bevölkerung mit Hilfsgütern zu versorgen.

Unter ihnen das Hilfsprojekt "Viva Palestina", sein Gründer der britische unabhängige Abgeordnete George Galloway, welches nun zum dritten Mal aus Großbritannien mit einem Hilfskonvoi aus 210 Lastern, beladen mit Grundnahrungsmitteln und Gütern für die medizinische Versorgung der Bewohner des Gazastreifens, dorthin unterwegs ist.

Insgesamt haben sich 450 Aktivisten gemeldet, unter ihnen 30 Amerikaner, 150 Türken und viele Europäer, die den Konvoi derzeit begleiten.

Am 3. Dezember ging es in London los und seither haben sie Deutschland, Österreich, Italien, Griechenland, Türkei, Libanon, Syrien und Jordanien passiert.

In Jordanien, wo eine kleine Versammlung geplant war, wurden sie am Mittwoch daran gehindert die Hauptstadt Amman zu passieren. Daraufhin formte der Konvoi mithilfe von jordanischen Autofahrern eine Art Stau und blockierte den Verkehrsfluss.

Dieser friedlich ablaufende Protest hatte zur Folge, dass eine Stunde später die Polizei aufgab und „Viva Palestina“ die Hauptstadt passieren ließ.

Please Mr. President, open the gate to Viva Palestina,” bat George Galloway nach dem Zwischenfall in Amman, den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, die Einfahrt in den Gazastreifen zu ermöglichen.

Jedoch deutete der ägyptische Sprecher für Auslandsangelegenheiten Hossam Zaki schon an, dass der Konvoi mit Problemen rechnen müsse, da die Regierung jede Zufuhr von Hilfsgütern festlegt.

Und tatsächlich, heute am 25.Dezember sitzt der Konvoi immer noch in Aqaba (Jordanien) fest. Die ägyptische Regierung verweigert den Zugang von Hilfsgütern durch ihr Gebiet. Galloway sagte:

We are very sad not yet angry, but we will get angry if the days go by“, und fügte hinzu, dass sie alle jetzt trotz der düsteren Aussichten auf gar keinen Fall kurz vor Schluss aufgeben werden.

"Viva Palestina" hofft wie geplant den Gazastreifen am 27. Dezember zu erreichen, um an die Missstände des Jahrestages der israelischen Offensive , bei der bisher mindestens 1300 Palästinenser getötet und mehr als 5000 verletzt wurden, zu erinnern.

Der zu Untersuchende, der sich selbst untersucht

Über den Goldstone-Bericht haben wir in diesem Artikel geschrieben. Aktuell ist folgendes hinzuzufügen: Wie nicht anders zu erwarten, erkennt Israel den Bericht nicht an, will aber auch keine unabhängige Kommission akzeptieren, die über die Vorwürfe, die in dem Bericht über den Gaza-Krieg geschrieben sind, aufklären soll. Stattdessen fordert man einen “Regierungsausschuss”, also führende Kräfte der Regierung, die diese Aufgaben übernehmen soll.

Die Verantwortlichen, die Beschuldigten, die zu Untersuchenden, sollen sich selbst untersuchen?

Das ist so absurd, dass es sogar Kritik aus den konservativen Reihen gab.

http://www.tagesschau.de/ausland/israel744.html

Kriegsverbrechen, die man auch mal gerne unter den Tisch kehrt.

Was man da lesen muss, ließt man nicht gerne. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat seine Meinung bezüglich des Goldstone-Berichts geändert, welche besagte, die Diskussion über den Bericht auf März 2010 zu verschieben  und fordert nun eine Versammlung des UN-Menschenrechtsrat. Doch, wenn es um eigene Kriegsverbrechen geht, sehen dann einige darin eine Behinderung im Friedensprozess.

Was steht im Goldstone-Bericht?

Der Bericht befasst sich mit dem Gaza-Krieg vor ca. 10 Monaten und zeigt auf, dass die Israelis und die Palästinenser sich vieler Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben.

“Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die Aktionen des israelischen Militärs auf Kriegsverbrechen und in mancher Beziehung vielleicht auch auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit hinauslaufen”, sagte Goldstone bei der Vorstellung des Berichts. Darin werden Israel mehrere Verstöße gegen die Genfer Konventionen vorgeworfen wie: gezieltes Töten, Folter und inhumane Behandlung, absichtliches Zufügen von großem Leid an Leib oder Gesundheit sowie beträchtliche Zerstörung von Eigentum ohne militärische Notwendigkeit und Rechtfertigung.”

http://www.tagesschau.de/ausland/goldstonebericht102.html

Die israelische Führung betrachtet diesen Bericht natürlich als einseitig.

Und nun herrscht Empörung, dass Abbas nun den UN-Sicherheitsrat eingeschaltet hat. So schreibt die ARD sogar, dass ein Vertreter des Verteidigungsministeriums, nach Informationen des israelischen Armee-Radios, die palästinensische Führung “bestrafen” werde, wenn der Goldstone-Bericht weitergeleitet werde.

Aber kein Grund zur Panik: Hart auf Hart wird es sowieso nicht kommen, denn solange der Friedensnobelpreisträger (!!!) Obama und seine Crew mit von der Partie sind, wird keinem israelischen Poltiker auch nur ein Haar gekrümmt. Eine mögliche Option wäre gewesen, dass die Verantwortlichen bzw. die vermeidlich Verantwortlichen, aufgrund der Verbrechen gegen unsere Geschwister, vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zur “Rechenschaft” gezogen werden sollten. Doch:

“Die Außenministerin Hillary Clinton versprach, dass, falls es zu einer Abstimmung in den Vereinten Nation kommen sollte, die USA von ihrem Vetorecht Gebrauch machen werden.”

http://www.tagesschau.de/ausland/goldstonebericht100.html

Ist das nicht Gerechtigkeit? Ist das nicht die moderne Demokratie mit dem doch so fairem Rechtsstaat? Israel ist ja bekanntlich die einzige Demokratie im Nahen Osten und die USA sind tapfere (Kreuz-) Ritter, also, warum nicht gleich überall die eigenen Werte aufzwingen? Scheint sich ja zu lohnen. Besonders dann, wenn man von eigenen Kriegsverbrechen nichts wissen möchte.

Mehr über die die einzige Demokratie im Nahen Osten:

http://dawa-news.de/2009/07/israelische-armee-einer-der-ethischsten-armeen-der-welt/

Vergewaltigung als Genozid

In einem früheren Artikel, stellte ich das Buch “Ich bat sie mich zu töten” (Vereinigung für das Sammeln und Dokumentieren von Konzentrationslagerinsassen von Bosnien und Herzegowina, Sarajevo, ISBN-Nummer 9958-9391-2-6- zum bestellen) vor.

Ich möchte diesmal etwas näher darauf eingehen. In diesem Buch berichten Frauen über Vergewaltigungen und waren Opfer bestialischer und abnormaler Orgien. Hauptsächlich wurde das an bosnisch-”muslimischen” Frauen verübt. Die Frauen in diesem Buch scheinen den Islam nicht praktiziert zu haben oder nur traditionell, so wie es ihre Vorväter taten.

Sie berichten hauptsächlich darüber, dass sie sich in ihrer Nationalität verletzt fühlten und nicht als Muslime. Doch man liest oft, dass die Täter, die hauptsächlich Serben aber auch Kroaten waren, sie dafür zahlen ließen, dass sie “Muslime” sind. Der Vorwand, dass man die “Türkinnen”, so werden muslimische bosnische Frauen bezeichnet, dafür “zahlen” lassen wollte, dass vor über 500 Jahren die Türken die Serben besiegt haben, ist wie gesagt nur ein billiger Vorwand.

Was sollten dann unsere nächsten Generationen mit den Serben und den Kroaten machen? Solche Bücher sollten wir lesen und dies sollten wir immer wieder machen. All das passiert jetzt auch in Palästina und überall dort, wo die islamischen Wurzeln entfernt werden sollen. Es gibt eine neue Form des Genozids, eine viel gefährlichere Form als das Töten eines Menschen, nämlich die Vergewaltigung der islamischen Frau. Man greift den Menschen in seinem Anbeginn seiner Entstehung, seiner Seele, an. Der Mensch wird als Mensch gebrochen und diesmal wird Vergewaltigung als ethnische Säuberung verwendet.

All das, was Frauen auf der ganzen Welt passiert und heute hauptsächlich der islamischen Bevölkerung, dient zur systematischen ethnischen Säuberung. Frauen werden erniedrigt, damit sie sich schmutzig und auch schuldig fühlen. Eine Professorin wurde von ihrer ganzen Schulklasse vergewaltigt. Eine ganze Schulklasse war imstande und zwang ihre eigene Lehrerin zu einem intimen Verkehr. Dass ein eingeimpfter Hass so weit gehen kann, dass alles erlaubt ist, ist eigentlich unvorstellbar. Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen. MUSLIME WACHT AUF!

Muslimische Frauen wurden von den eigenen Nachbarn, die sie zwanzig oder dreißig Jahre kannten, am Schlimmsten behandelt. Eine Frau berichtet wie schocktiert sie war, als sie von einem bekannten “Intellektuellen”, der vor dem Krieg als sehr zivilisiert und kultiviert bekannt war, aufs primitivste vergewaltigt wurde.

Seine Laute die sie während der Vergewaltigung vernahm konnte sie nicht wiedergeben, sie waren sehr tierähnlich. Die Serben besorgten auch berühmten kanadischen und amerikanischen Politikern hübsche bosnische, muslimische Frauen. Die Generäle der UN, die “Beschützer” ließen es sich gut gehen. Die hinterhältige Taktik, einer Mutter ihr Baby wegzunehmen, um sie gefügig zu machen ist glaube ich noch schlimmer als eine “direkte” Vergewaltigung.

Wie hat sich das Opfer fühlen müssen als sie, nach dem Missbrauch dem General übergeben wurde und somit in die “Freiheit” gelang? Natürlich ließen sich auch andere Prominente, so wie ein serbischer prominenter Politiker, dies nicht entgehen, aber das versteht sich von selbst. Was empfinden diese Frauen? Nach ihren Berichten, vegetieren sie heute nur dahin und sind psychisch am Boden. Genau das wollte man auch erreichen. Muslimische Frauen sollten serbische “himmlische Helden” gebären. Die islamische, bosnische Rasse sollte aussterben, doch mit EINEM haben sie wohl nicht gerechnet.

Der SCHÖPFER schenkt heute SEINEN Dienern sehr viele Kinder. Die meisten muslimischen Familien haben bis zu ELF Kinder, möge ALLAH ihre Zahl mehren, AMIN. In diesem Buch wird auch berichtet, dass serbische Frauen, die muslimischen Frauen geholfen haben, dafür mit Vergewaltigung zahlen mussten. Die eigenen Leute wurden bestraft, wenn sie es wagten den Muslimen zu helfen.

Prof. Dr. Ruth Seifert, möge ALLAH sie rechtleiten, war eine von den Nichtmuslimen, die den muslimischen Frauen helfen wollte und wandte sich in Bonn an die damalige Ministerin XY. Was war denn die Antwort dieser hilfsbereiten und objektiven Ministerin? Die Ministerin verstand nicht ganz, worum sie gebeten wurde und sagte, man solle lieber die Finger davon lassen. Ich weiß nicht, wie das damals ZWÖLFJÄHRIGE Mädchen, das von mehreren Männern brutal vergewaltigt wurde, dies gesehen hätte.

Heute ist sie nicht imstande in die Schule zu gehen und möchte nie wieder von einem Mann berührt werden. Oder wie geht es einer ACHTZIGjährigen Großmutter die vergewaltigt wird? Oder FÜNFjährige Mädchen, die bis dahin gar nicht wussten, wozu ihr Geschlechtsteil dient, außer für den Toilettengang.

Dank kroatischer und serbischer Männer erfuhren sie davon. Ich weiß nicht, ob sie es verstehen werden, warum Europa und der Rest der Welt zusah, so wie sie es heute mit Palästina und den Uiguren in China tun? Verflucht sei jeder, Verflucht seien diejenigen, die das vergessen und verzeihen können.

Vergewaltigung als Genozid ist schlimmer als Menschen zu töten und diejenigen die so etwas tun können, sind nicht einmal mehr Tiere.

Ein Mensch, der keine Angst vor seinem SCHÖPFER hat, wird zum Monster, irgendwann verliert er jede Art von Scham. Wer all das vergessen kann – möge ALLAH ihn vergessen. Früher führte man offene Kriege, heute in der modernen Gesellschaft ist auch die Kriegstaktik sehr viel moderner und gefährlicher; die Vergewaltigung der islamischen Frau als ethnische Säuberung. Ein moderner Versuch den Islam auszulöschen. Die Serben schickten meist die vergewaltigten und hochschwangeren “muslimischen” Frauen in Autobussen zu ihren Männern, um auch die Männer zu erniedrigen, denn sie, die Serben, haben die Frauen der Muslime geschwängert. Anscheinend scheint das unter Männern ein psychologisches Spiel zu sein.

Doch das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass einige muslimische Männer ihre Frauen wirklich verließen, weil sie in ihrem männlichen Ego verletzt waren.

Möge ALLAH den Frauen bessere Männer geben. In diesen Fällen können die Frauen froh sein, dass diese Männer gegangen sind. Das Gift geht nicht mehr über äußere Umstände, sondern es wird direkt in die Seele gespritzt. Dass zeigen diese kranken Köpfe, die anscheinend ihr Leben damit verbringen sich zu überlegen: „Wie zerstöre ich am Besten den Islam?“.

Während die Muslime sich nichts Schlechtes dachten und sich die bosnischen Muslime, zur Zeit des Kommunismus, sogar von ihrer Religion entsagten, wurde seit Jahren ein Krieg vorbereitet. In dem Buch “Zvornicka Sirat cuprija” berichtet der Autor, Himzo Tulic, dass alles so gut organisiert war, dass die serbischen Politiker, vor dem Krieg Urlaubsvideos gedreht haben. Als der Krieg dann stattfand, zeigte man im Fernsehen, wie serbische Politiker Urlaub machten. Das Interessante an der ganzen Sache ist nur, dass haargenau zum selben Zeitpunkt derselbe Politiker von dem Autor, dieses Buches, auf Kriegsschauplätzen gesehen wurde. Wie kann es sein, dass ein Mensch im Krieg ist und gleichzeitig in den Medien berichtet wird, dass er Urlaub macht und es nicht stimmt, dass er sich im Kriegszustand befindet?

Dieser Politiker sagt selbst aus, wie schön er seinen Urlaub verbringt und es nicht stimmt, dass er Kriege führe. Im Islam ist es verboten, mit unwahren Beweisen zu kommen, bei den Nichtmuslimen doch eigentlich auch? Wie krank muss ein Geist sein, sein Leben damit zu verbringen, sich zu überlegen, die Welt mit allen Mitteln an sich zu reißen? Das Böse kann es.

Dieses Buch gibt es leider, soweit ich weiß, nur in bosnischer Sprache, dennoch würde ich jedem bosnischsprachigem Menschen dringend raten sich das Buch “Zvornicka Sirat Cuprija” von Himzo Tulic zu besorgen! Hier erzählt der Autor, dass die bosnischen Männer sich gegenseitig oral befriedigen mussten und viele andere sehr interessante Dinge, die die “zivilisierte Gesellschaft” in Kriegzuständen von ihren Feinden verlangen. In diesem Buch werden dieselben Fälle wie “Srebrenica” erläutert, doch leider wurde anscheinend nur Srebrenica “berühmt”.

Während wir Muslime dem Diesseits verfallen, wartet das Böse auf seine Chance. Palästina ist ein weiteres fantastisches Beispiel dafür.

Die Feinde spielen mit der Angst ihrer Opfer, damit sie sie in der Hand haben. Einige Opfer konnten sich ein bisschen Erleichterung verschaffen, als sie zu reden begannen und ihre Geschichte in dem Buch “Ich bat sie mich zu töten” veröffentlichen ließen. DER EINZIGE, DER ihnen helfen kann und ihr Leid lindern kann ist nur DER SCHÖPFER, sonst niemand. Möge ALLAH sie rechtleiten und sie in SEINER Obhut weilen lassen. Doch wie viele Frauen können nicht reden, weil ihre Trauer und ihr Schmerz so tief sitzt und sie keinen Mut zum Reden finden? Es gibt Zeugen, die darauf warten, nach Den Haag eingeladen zu werden, um gegen die Kriegsverbrecher auszusagen, doch warum werden sie nicht darum gebeten? Das was Muslimen angetan wird, wird so weit es geht totgeschwiegen und wenn es doch nicht mehr geht, wird ein bisschen gehandelt, damit sich die Muslime etwas beruhigen.

In Bosnien, Palästina und in allen Ländern, wo die Muslime unterdrückt und ihrer Freiheit beraubt werden, verlangt man, dass sie ihre Waffen abgeben sollen. Warum erlässt man uns Muslimen nicht einen Teil der Steuer, wozu müssen wir das “Rechtssystem” bezahlen? Das “Rechtssystem” von Menschen ist immer fehlerhaft und ständig muss es erneuert werden. Dies ist das System von Menschen, die sich nicht für bedürftig halten und glauben, sie wissen besser als ALLAH was für den Menschen gut ist. Tatsache ist, dass Menschen nie selbst wissen, was sie wollen und was gut oder schlecht ist, deswegen ändert sich auch ständig ihre Moral.

Der Hauptgrund, warum Menschen ihr eigenes “Rechtssystem” haben wollen ist die Rebellion gegenüber ihrem SCHÖPFER (ALLAH). Tatsächlich ist es nicht einmal ein System des Rechts. Dies ist ein System von Unrecht, Unrecht gegenüber dem SCHÖPFER, Unrecht gegenüber dem Gesandten, Friede sei auf ihm und Unrecht gegenüber den Muslimen. Dem tiefen Hass uns Muslimen gegenüber können wir nicht entgegenwirken, aber wir können unseren SCHÖPFER, ALLAH, bitten uns als Muslime sterben zu lassen.

Möge ALLAH uns als Muslime sterben lassen. Möge ALLAH uns Kraft in der schlimmsten Stunde geben. Möge ALLAH uns in der Niederwerfung vor IHM, dem ERHABENEN sterben lassen. Möge ALLAH den Nichtmuslimen keine Chance geben, uns von IHM dem ERHABENEN wegzulocken. Möge ALLAH uns davor bewahren als Nichtmuslim vor IHM zu stehen! Möge uns ALLAH erinnern, IHN um Verzeihung zu bitten. Möge ALLAH uns von unserem Ego befreien. Möge ALLAH uns nicht mit uns alleine lassen.

Egal was passiert, möge ALLAH uns beistehen und uns nicht uns selbst und anderen überlassen. AMIN! Vergesst nicht Bosnien, Palästina, Guantanamo, unsere Geschwister die Uiguren in China, und Schwester Marwa.

VERGESST SIE NICHT!

“Oh Allah, wir suchen nur bei Dir Zuflucht vor unseren Schwächen, unserer Hilflosigkeit und der Erniedrigung gegenüber Menschen. Wir suchen bei Dir Zuflucht vor der Ungerechtigkeit der Gottlosen, den Heuchlern, dem Unheil boshafter Zungen und all denen, die Schlechtes verrichten. Wir suchen Zuflucht bei Dir vor denen, die die Wahrheit bedecken, verzerren und geheim halten. Wir suchen Zuflucht bei Dir vor denen, die Lügen verbreiten, um Intrigen und schlechte Absichten gegen die Muslime zu hegen, so dass diese in Gleichgültigkeit, ohne Sinn und Ziel des Lebens auch weiterhin herum irren.”

IWPS sucht Freiwillige für Olivenernte in Palästina

Leider haben wir erst heute von diesem Projekt erfahren, barakAllahu fieki an unsere Schwester, die uns darauf aufmerksam gemacht hat. InshaAllah hat es aber trotzdem noch Relevanz. Für Fragen bitte an die unten genannte E-Mail wenden.

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Der International Women’s Peace Service (IWPS) sucht im Zeitraum vom 15. bis zum 29. Oktober internationale Helfer, die palästinensische Familien bei ihrer Olivenernte begleiten wollen.

Durch den Bau der Mauer und die Angriffe radikaler Siedler können die Landwirte nur noch unter sehr erschwerten Bedingungen ihre Ernte einholen. Gerade die Präsenz von internationalen Unterstützern verringere die Gewalt der Siedler gegenüber der palästinensischen Bevölkerung, schaffe internationale Öffentlichkeit im Falle von Übergriffen, helfe bei Verhandlungen mit den Besatzungssoldaten bei militärischen Absperrungen und zeige der palästinensischen Bevölkerung die internationale Solidarität, heißt es in der Pressemitteilung.

In Kooperation mit dem Internationalen Versöhnungsbund Österreich bietet IWPS vom 27. bis zum 30. August 2009 in Linz ein Vorbereitungswochenende für die Teilnehmer der Olivenkampagne an.

IWPS wurde 2002 mit Sitz in Hares, in der Region Salfit gelegen, gegründet und bemüht sich um Frieden in Palästina. Das Team besteht aus 16 Frauen aus europäischen, nordamerikanischen und afrikanischen Ländern.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen erhalten Sie unter iwpseurope@gmx.net.

06.08.2009

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Quelle: http://www.palaestina.org/news/nachrichten/zeigeNachricht.php?ID=6758

“Islamophobie in der Mitte der Gesellschaft angekommen”

Hier nun ein neues Interview, welches von der  “Linken Zeitung” geführt worden ist:
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7073&Itemid=1

Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin und politische Aktivistin.
Texte von und über Evelyn Hecht-Galinski finden sich auf diesem Link bei Arendt-Art.

Linkezeitung: Der Mord an der 32-jährigen Muslimin Marwa El Sherbini rückt ein lange verdrängtes Thema auf die gesellschaftliche Tagesordnung: Islamophobie. Die Hetze gegen Muslime und den Islam wird nicht nur vom rechten Rand betrieben. Täglich gibt es viele diffamierende Pauschalisierungen in der ganz normalen bürgerlichen Presse wie „Der Spiegel” oder „Die Welt”. Schlüsselfigur zur Verallgemeinerung dieses besonderen Rassismus war der bekennende Islamhasser Henryk Broder. Tragen diese Hetzer von „Spiegel”, „Welt” und Broder nicht eine Mitschuld an der giftigen antimuslimischen Atmosphäre?

Evelyn Hecht-Galinski: In der Tat, Islamophobie wird nicht mehr verdrängt sondern offen gelebt. Bezeichnete sich Hendryk M. Broder anlässlich der Buchmesse in Frankfurt während eines HR Interviews doch selbst als islamophob. Das schafft natürlich ein ungutes Klima, das bis in die „Mitte der Gesellschaft” geht. Nicht der Antisemitismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sondern die berechtigte Kritik an der menschenrechtsverletzenden Unrechtspolitik des israelischen Staates, begangen am palästinensischen Volk. Letztendlich ist aber durch Äußerungen, wie die von Broder, vom geistigen Brandstifter und Islamhetzer, Ralph Giordano und anderen, die Islamophobie in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der schreckliche Mord an der 32jährigen Muslimin ist nur der traurige Höhepunkt. In Deutschland müsste auch vielmehr auf die unsäglichen Äußerungen von rassistischen Islamophoben, wie dem gefährlich rassistischen Parteigründer Geerd Wijlders in den Niederlanden, aufmerksam gemacht und diese bekämpft werden. Auch hier vermisse ich den großen Aufschrei. Trifft uns nicht alle eine Mitschuld an dieser giftigen, aufgeheizten Atmosphäre, wenn wir dies tatenlos hinnehmen? Wehret den Anfängen.

Linkezeitung: Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stefan Kramer besuchte zusammen mit seinem muslimischen Kollegen Aiman Mazyek den verletzten Ehemann der Getöteten und bekundete sein Mitgefühl. Über diese Äußerung hat sich die muslimische Gemeinschaft in Deutschland sehr gefreut. Allerdings unterstützte der Zentralrat noch im Januar das Massaker Israels in Gaza. Israel ist ein Staat, der auf Vertreibung, ethnischer Säuberung und Drangsalierung der weitgehend muslimischen Palästinenser basiert. Auch stellt sich der Zentralrat bei rassistischen Entgleisungen immer wieder schützend vor Broder und solchen Leuten. Wie geht das zusammen?

Evelyn Hecht-Galinski: Ich kann mich über den Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, nicht freuen. Seine Anteilnahme schien mir mehr dem Medieninteresse gezollt. Das kann man sehr genau sehen, wenn man die Website des Zentralrats oder ihm nahe stehende Webblocks, wie H.C. und andere sieht. Auch Broders Schmähseiten gehören dazu.

Nicht umsonst unterstützt der Zentralrat Broder und steht voll hinter seinen Äußerungen, wie Präsidentin Knobloch in einem Interview anlässlich eine Prozesses, den ich gegen Broder führe, kundtat. Kramer betont, dass er als Jude und Angehöriger einer Minderheit wüsste, dass wer einen Menschen wegen seiner Rassen-, Volks- oder Religionszugehörigkeit angreift, nicht nur diese Minderheit, sondern die demokratische Gesellschaft als Ganzes angreift. Gleichzeitig unterstützt er aber die Unterdrückung der Palästinenser in Palästina und vertritt damit hier die israelische Unrechtspolitik. Daher sind seine Sätze unglaubwürdig. Er weiß gar nicht, was Solidarität mit Muslimen bedeutet. In Wirklichkeit kennt er nur Solidarität mit Israel. Das sieht man auch daran, dass Israel und der Zentralrat alle Untersuchungen über den Gazakrieg von der UN, Amnesty International und anderen Organisationen einfach negieren. Selbst die Aussagen der Organisation „Breaking the Silence” werden geleugnet. Ganz klar beging Israel Kriegsverbrechen im Gazakrieg gegen Zivilisten.

Das größte Freiluftgefängnis Gaza war in Wirklichkeit ein Laboratorium für neueste Waffen. Das Massaker, die Besiedlung, die ethnische Säuberung, anhaltende Blockade, die Israel weiter begeht, wird vom Zentralrat als Sprachrohr der israelischen Politik voll unterstützt.

Linkezeitung: Es gab keinen großen gesellschaftlichen Aufschrei über den rassistischen Mord. Aber auch die Linke hielten sich sehr bedeckt. Sich selbst links nennende Leute, sogenannte „Antideutsche” haben den Rassismus in Form des Islamhasses in die Linke getragen. Sie selbst sind zwar nur eine kleine Minderheit, aber sie haben weite Teile der Linken für einen Teil ihrer Argumentationen gewinnen können. Müssten linke Aktivisten und Antifaschisten nicht den Kampf gegen die allgegenwärtige Islamophobie mit ins Zentrum ihrer Aktivitäten stellen?

Evelyn Hecht-Galinski: Was heißt schon die „Linke”? Auch die Linkspartei ist über die israelische Politik in sich zerstritten. Die sog. Antideutschen sind für mich eine undefinierbare Gruppe, die Israel blind unterstützt durch Islamhetze, und die durch Störungen Israel kritischer Veranstaltungen auffällt. Es wäre mir wichtig, wenn alle gesellschaftsrelevanten Gruppen, egal zu welcher Partei- oder Religionsgemeinschaft sie gehören, sich gemeinsam zu den Menschenrechten bekennen. Wie betonte es auch Kanzlerin Merkel in ihren Reden: „Menschenrechte sind unteilbar”? Leider vergisst sie dabei z.B. die Menschenrechte der Palästinenser.

Linkezeitung: Was würden Sie den von der Hetze betroffenen Menschen in Deutschland raten? Wie können sie gegen diese Hetze aktiv werden?

Evelyn Hecht-Galinski: Ich würde uns allen raten mehr Zivilcourage zu zeigen und sich auch in der Öffentlichkeit, in Zeitungen, Parteien, Organisationen und Verbänden gegen jede Art von Rassismus und Hetze auszusprechen und zur Wehr zu setzen. Das sollten wir unseren demokratischen Grundwerten schuldig sein – gerade in Deutschland! Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass momentan eine Hetzkampagne vom Zentralrat, verschiedenen jüdischen Organisationen, Broder mit seiner „Achse des Guten”, und seiner „Lizas Welt” und befreundete Korrespondenten, wie z.B. Benjamin Weinthal und Ulrich W. Sahm , gegen Felicia Langer läuft, der alternativen Nobelpreisträgerin und israelischen Menschenrechtsanwältin, die vom Bundespräsidenten für ihr humanitäres Lebenswerk das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen bekam. Mit dieser Aktion beschmutzen diese Leute unsere demokratische Verfassung. Das dürfen wir nicht zulassen. Sie sehen also, man sollte nicht nur vor muslimischen Websites warnen, sondern man sollte auch mal die Websites der sog. Israelunterstützer unter die Lupe nehmen.

Linkezeitung: Wir stehen am Anfang einer neuen Weltwirtschaftsdepression. Manche Analysten erwarten, dass die Krise schlimmer wird als die der 1930er Jahre. Versucht der Westen sich mit dem Feindbild der Muslime einen neuen Sündenbock auszugucken? Und sollen damit möglicherweise auch die Angriffskriege gegen Afghanistan, Irak, nun auch Pakistan und demnächst vielleicht Iran gerechtfertigt werden?

Evelyn Hecht-Galinski: Ich sehe nicht die Wirtschaftskrise als Auslöser. Hier geht es meiner Meinung auch um die Energievorräte im Kaspischen Meer, auf die der Westen auf keinen Fall verzichten will. Die Kriege begannen ja schon längst vor der Wirtschaftskrise. Ich sehe den westlichen Hochmut und die Arroganz, mit der die Welt in sog. genehme und sog. „Schurkenstaaten” aufgeteilt wird. Hier macht sich der sog. Westen schuldig, insbesondere die USA und wir in Europa und Deutschland im Schlepptau. Diese Angriffskriege, wie z.B. gegen Afghanistan gehen an der Mehrheit der deutschen Bevölkerung vorbei. Erinnern möchte ich auch an die Millionen Flüchtlinge in aller Welt, die durch diese Kriege heimatlos geworden sind. Ich frage Sie, wie kann es sein, dass ein kleines Land wie Israel die ganze Welt in Atem hält als Atommacht und hochgerüstete Militärmacht auf der ganzen Welt die Angst vor der sog. „Atommacht” Iran schürt? Hängt nicht Israel am Tropf der USA, und unterstützen nicht wir Israel mit Waffen (trotz Verbots in Krisengebiete zu liefern) und Handel? Wie lange wollen wir in Europa und den USA diesem Treiben noch zusehen? Da helfen nur Sanktionen bis zur Beendigung der israelischen Besatzungs- und Unterdrückungspolitik. Anstatt Kriege anzuzetteln und den Iran anzuprangern, der sicherlich kein Beispiel für demokratischen Umgang mit seiner Bevölkerung ist, sollten wir uns besser um die Verhältnisse und Wahlen z.B. in Ägypten und Saudiarabien kümmern. Im Gegensatz dazu waren die ersten freien Wahlen im Gazastreifen demokratisch und laut Beobachtern korrekt aber den USA, Israel und Europa nicht genehm. So sind wir unglaubwürdig, indem wir mit zweierlei Maß messen. Das wird auch Präsident Obama noch zu spüren bekommen. Schöne Reden allein genügen nicht, sondern nur konsequenter Druck. Ein von Israel angezettelter Krieg gegen Iran wäre eine Katastrophe und könnte einen Flächenbrand entfachen.

Linkezeitung: Viele antimuslimische Hetzer, viele bedingungslose Unterstützer der israelischen Politik aber auch viele andere Menschen – darunter insbesondere auch Linke und Intellektuelle – setzen Antizionismus mit Antisemitismus gleich. Stimmt diese Gleichsetzung?

Evelyn Hecht-Galinski: Wer immer noch nicht den Unterschied zwischen Juden, Zionisten und Israel, also zwischen Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik begriffen hat, wird zwangsläufig miteinander vermengen, was auseinander zu halten ist.

Die Lage in Palästina

Wir haben alle noch immer die schrecklichen Bilder vor Augen und die schrecklichen Berichte im Kopf. Als es zur großen Bombardierung kam, gab es unzählige Artikel darüber. Doch was geht in Palästina nun wirklich vor? Ich habe versucht, die letzten Geschehnisse aufzulisten. Wir wollen ja nicht, dass es heißt: “aus den Augen, aus dem Sinn.”

Kein Aufbau in Sicht

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes berichtet, dass es nach 6 Monaten, immer noch nicht zu Aufbauarbeiten kam. Das Rote Kreuz stellte fest, dass Israel diese Aufbauarbeiten blockiert, obwohl rund 4,5 Milliarden für den Aufbau gespendet worden sind. Es mangelt weiterhin an den grundlegenden Mittel wie Wasser, Medizin und Zugang zu Ersatzteilen wie auch Baumaterial. (01. Juli 2009)

Entführung 21 Friedensaktivisten

Es wurden 21 internationale Friedensaktivisten von der israelische Marine gekidnappt, mittlerweile wurden sie wieder frei gelassen. Aber was denkt ihr, weshalb sie illegal gekidnappt wurden? Weil sie humanitäre und medizinische Mittel in den Gaza Streifen bringen wollten. Zu den Aktivisten gehörten ein Israeli, ein Amerikaner, drei Engländer, fünf aus Bahrain, fünf Irländer, einer aus Dänemark und einer aus Jordanien und Jemen. Und da sie kein israelisches Landwasser überquerten und sie auch nicht verpflichtet waren, sich die Erlaubnis zu holen um in den Gaza Streifen zu segeln, haben sie trotzdem vorher Israel darüber informiert. Und Greta Berlin, eine der Aktivisten sagte, dass es weitere Sendungen in den Gaza geben werde und sie nicht über das Unrecht, das Hungerleiden und das Berauben der Grundrechte von 1,5 Millionen Palästinenser schweigen wird. (01. Juli 2009)

Dexia Bank unterstützt keine Siedler mehr

Die belgisch-französische Bank stoppt ihre Unterstützung für jüdische Ansiedlungen. Zu diesem Ergebnis führte eine Kampagne in Belgien. Die Kampagne wurde durch den NGO’S, Ortsbehörden, Gewerkschaften, politische Parteien in Belgien und mehrere andere Organisationen unterstützt. Es waren rund 61 Organisationen und es wurden tausende Unterschriften mit der Aufforderung gesammelt, dass die Bank mit ihrer Unterstützung aufhört. Die israelische Zeitung Haaretz stellte fest, dass Dexia riesige Darlehen bewilligte, die die Ansiedlung und Besetzung palästinensischer Gebiete förderten. Nachdem die Kampagne einen Monat gewaltigen Druck machte, stellte die Bank ihre Unterstützung ein. (02.Juli 2009)

Da soll nochmal einer sagen, dass es nichts bringt, wenn man sich erhebt.

Opfer bei Proteste gegen die Besetzung

Beim wöchentlich friedlichen Protest in Bil’in Dorf in der Nähe von der Hauptstadt des Westjordanland von Ramallah, wurden drei (Adeeb Abu Rahmah, Judi aus England und Julia aus Deutschland) verletzt und Dutzende litten unter der Gaseinatmung, als die israelische Armee auf die friedlichen Proteste mit Gewalt reagierte. Diese Proteste werden wöchentlich gemacht, in denen man verlangt, dass die Ansiedlung aufhört und der Mauerbau gestoppt wird. Die Armee griff Bil’in in dieser Woche und letzte Woche an und kidnappte ein dutzend Bürger, unter ihnen fünf Kinder. Als sie die Wand erreichten, griffen die Israelis an. (03. Juli 2009)

Entführungen und Verhaftungen von Palästinenser

Laut dem Bericht des palästinensischen Ministeriums von Häftlingen, wurden alleine im Juni 380 Palästinenser entführt. Sie stammten aus mehreren Teilen des Westjordanland, des Gaza Streifen und des östlichen Jerusalem. Der Minister berichtete weiter, dass die Soldaten ein 4-jähriges Kind (Mohammad Mousa) verhafteten, weil es angeblich Steine gegen ein Polizeiauto warf. 31 Einwohner, einschließlich drei Kinder unter 12, wurden im Hizma Dorf in der Nähe von Jerusalem verhaftet. (08. Juli 2009)

Israelische Soldaten fielen am Sonntag bei Tagesanbruch, im Bil’in Dorf ein und brachen in mehrere Häuser ein und entführten 2 Einwohner, weil sie für Freiheit und Justiz waren. Sie hießen Oda Abu Rahma, 20, und Mohammad Issa Yassin, 17. In der letzten Woche hatten sie 7 Jugendliche entführt. (05. Juli 2009)

Israelis fielen in nördliche Dörfer (Atil und Ilar ) im Westjordanland ein und verhafteten zwei junge Männer. Es wurden weitere 11 Palästinenser entführt, denn israelische Soldaten haben mehrere im Westjordanland ins Visier genommen. Lokale Quellen berichten, dass die Soldaten Ramallah, Nablus, Bethlehem und Hebron angegriffen haben und Häuser durchsuchten und 11 Männer entführten. Das Militär entschuldigt es damit, dass die Leute auf der „Wandet List“ stehen. (07. Juli 2009)

Es wurden 12 Palästinenser entführt. Zeugen berichteten, dass israelische Soldaten Häuser in Bethlehem als auch in Hebron Stadt durchwühlten. Währenddessen griffen Soldaten Häuser in Azon Atmah Dorf, in der Nähe von Qalqilia an und entführten 7 Palästinenser, unter ihnen waren 2 Kinder, weil sie angeblich Steine warfen. (14. Juli 2009)

Die israelische Armee machte bekannt, dass man fünf Palästinenser von verschiedenen Teilen des Westjordanland am Mittwoch, während Nachtinvasionen verhaftete. Zwei von ihnen wurden vom Dorf von Osarin, gelegen südlich von Nablus, im nördlichen Westjordanland verhaftet. (15. Juli 2009)

Möge Allah unseren Geschwister helfen und sie bewahren und sie reichlich belohnen. Amin

(Quelle: http://imemc.org/)

Israelische Armee, einer der “ethischsten” Armeen der Welt

Barak: Israelische Armee, einer der ethischsten Armeen der Welt!

Der Verteidigunsminister Ehud Barak hat öffentlich einen Appell an die israelische Armee gerichtet, jede Beschwerde über das Vorgehen im Gazastreifen ihm persönlich zu melden.

Rund 30 Soldaten haben anonym Bericht über die unmenschliche Vorgehensweise der israelischen Armee an die nichtstaatliche Organisation „Breaking the silence“ abgegeben. Der Verteidigungsminister und die israelische Armee erfuhren erst nach Veröffentlichung des Materials von der Kritik.

Barak:

„Falls irgend jemand Kritik anzubringen hat, Informationen oder Vorbehalte gegenüber den Operationen der israelischen Armee hat, müssen diese an mich als den Verteidigungsminister des israelischen Staates, oder an die israelische Regierung als diejenige, die der Armee befahl, Ruhe in den Gemeinden im Süden wiederherzustellen, gerichtet werden.“ Er betonte, dass die israelische Armee eine der ethischsten Armeen der Welt sei und mit dem höchsten moralischen Standard handle, daher sei eine Aktivistenorganisation die falsche Adresse um Kritik an der Armee anzubringen.

http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=19201

Was jedoch versteht Herr Barak unter ethischen und moralen Vorstellungen?

Die Soldaten, die ihre Geschichten aus dem Gazakrieg erzählen, zeichnen ein anderes Bild. Palästinensische Zivilisten werden als menschliche Schutzschilde missbraucht. Es wurde zuerst geschossen und dann gefragt, wen man getroffen hat. Häuser wurden in die Luft gejagt, weil sie dem Gegner nach dem Abzug vielleicht von Nutzen sein könnten. Da wurde mutwillig zerstört und geplündert.

Die Zeugenprotokolle der Operation „Gegossenes Blei“ berichten unter anderem von einem älteren Mann der durch die Nacht umher irrte, unbewaffnet, auf der Suche nach etwas Essbarem und Schutz. Ein israelischer Soldat äußerte sich hierzu:

„ Wir hatten eine Menge Alarm wegen der Gefahr von Selbstmordattentaten, also mussten wir den Kerl einfach niederknallen.“

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1835407_Gaza-Krieg-Wir-mussten-den-Kerl-niederknallen.html

Der Kommandeur, der von Soldaten gefragt wurde, warum er keine Warnschüsse erlaubt hat, antwortete, dass es Nacht sei und der “Typ” ein Terrorist wäre. Zudem beschrieb er den Schuss als

“Eröffnungsfeier für heute Abend”.

http://www.sueddeutsche.de/politik/158/480637/text/

Nachdem unser wehrloser Bruder brutal erschossen wurde, hat man “seltsamerweise” keine Waffen oder sonstige gefährliche Gegenstände bei ihm finden können.

Man musste nach dem nicht “zufriedenstellenden” Libanon-Krieg die “Moral” und das “Selbstbewusstsein” der israelischen Soldaten stärken. Und da passen Zitate, wie die eines Bataillonsführers, der sagte: “mein bester Arabischübersetzer ist mein Granatwerfer”, genau ins Konzept.

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1835407_Gaza-Krieg-Wir-mussten-den-Kerl-niederknallen.html

Völlig verständlich, dass Barak großen Wert darauf legt, dass man damit nicht an die Öffentlichkeit geht. Nicht jedoch um Unruhen im Land zu vermeiden. Vielmehr, weil der Mythos der moralischen Überlegenheit und des höchsten ethischen Standards der israelischen Armee, sich langsam aber sicher verabschiedet…

Klicke dazu: hier

Abschließend möchten wir euch ein Video zeigen, dass, so wie uns ein Bruder berichtet hat, konsequent von Youtube gelöscht worden ist. Das Video zeigt Bilder, die vielleicht nicht für jeden geeignet sind – doch sie spiegeln die Realität wider und müssen deshalb immer und immer wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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Gastkommentar von Bruder Abud (8)

Von der Redaktion hervorgehoben

Spätestens jetzt müßte jedem vernunftbegabten Menschen, der kein Heuchler ist, klar werden, daß es in der Palästinafrage keinen Friedensprozeß mehr gibt, ja anscheinend bisher auch nicht gegeben hat. Die Zionisten gehen seit Jahrzehnten nach einem Masterplan vor, der die Vertreibung und Vernichtung der Palästinenser (falls sie sich nicht vertreiben lassen) zum Ziel hat, um deren noch verbliebenes Land einem Groß-Israel einzuverleiben. In dieser Beziehung sind sich alle größeren politischen Parteien und führenden Politiker in Israel einig. Weiterlesen