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Pax Europa

Eicken: Bürgerinitiative besorgt über Hetze

Wilfried Schultz, der Vorsitzende der Bürgerbewegung sieht die Kanaldeckelattacke auf den Zamzam Shop von Bruder Sven Lau wie auch die Hundekotattacke (wir berichteten) auf dem Gebetsplatz in Mönchengladbach nicht  als selbstinsziniert .

Angeblich hat Schultz wiederholt Drohanrufe bekommen.

"Meine Geduld ist am Ende. Ich werde wieder Strafanzeige stellen", und "Es ist ärgerlich, dass die hiesige Staatsanwaltschaft diese Vorfälle nicht konsequent verfolgt."
Sagte Schulz.

Letzten Sonntag wurde die Bürgerinitative offen angeprangert. Eskalationen gab es nicht.

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“Islamophobie in der Mitte der Gesellschaft angekommen”

Hier nun ein neues Interview, welches von der  “Linken Zeitung” geführt worden ist:
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7073&Itemid=1

Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin und politische Aktivistin.
Texte von und über Evelyn Hecht-Galinski finden sich auf diesem Link bei Arendt-Art.

Linkezeitung: Der Mord an der 32-jährigen Muslimin Marwa El Sherbini rückt ein lange verdrängtes Thema auf die gesellschaftliche Tagesordnung: Islamophobie. Die Hetze gegen Muslime und den Islam wird nicht nur vom rechten Rand betrieben. Täglich gibt es viele diffamierende Pauschalisierungen in der ganz normalen bürgerlichen Presse wie „Der Spiegel” oder „Die Welt”. Schlüsselfigur zur Verallgemeinerung dieses besonderen Rassismus war der bekennende Islamhasser Henryk Broder. Tragen diese Hetzer von „Spiegel”, „Welt” und Broder nicht eine Mitschuld an der giftigen antimuslimischen Atmosphäre?

Evelyn Hecht-Galinski: In der Tat, Islamophobie wird nicht mehr verdrängt sondern offen gelebt. Bezeichnete sich Hendryk M. Broder anlässlich der Buchmesse in Frankfurt während eines HR Interviews doch selbst als islamophob. Das schafft natürlich ein ungutes Klima, das bis in die „Mitte der Gesellschaft” geht. Nicht der Antisemitismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sondern die berechtigte Kritik an der menschenrechtsverletzenden Unrechtspolitik des israelischen Staates, begangen am palästinensischen Volk. Letztendlich ist aber durch Äußerungen, wie die von Broder, vom geistigen Brandstifter und Islamhetzer, Ralph Giordano und anderen, die Islamophobie in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der schreckliche Mord an der 32jährigen Muslimin ist nur der traurige Höhepunkt. In Deutschland müsste auch vielmehr auf die unsäglichen Äußerungen von rassistischen Islamophoben, wie dem gefährlich rassistischen Parteigründer Geerd Wijlders in den Niederlanden, aufmerksam gemacht und diese bekämpft werden. Auch hier vermisse ich den großen Aufschrei. Trifft uns nicht alle eine Mitschuld an dieser giftigen, aufgeheizten Atmosphäre, wenn wir dies tatenlos hinnehmen? Wehret den Anfängen.

Linkezeitung: Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stefan Kramer besuchte zusammen mit seinem muslimischen Kollegen Aiman Mazyek den verletzten Ehemann der Getöteten und bekundete sein Mitgefühl. Über diese Äußerung hat sich die muslimische Gemeinschaft in Deutschland sehr gefreut. Allerdings unterstützte der Zentralrat noch im Januar das Massaker Israels in Gaza. Israel ist ein Staat, der auf Vertreibung, ethnischer Säuberung und Drangsalierung der weitgehend muslimischen Palästinenser basiert. Auch stellt sich der Zentralrat bei rassistischen Entgleisungen immer wieder schützend vor Broder und solchen Leuten. Wie geht das zusammen?

Evelyn Hecht-Galinski: Ich kann mich über den Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, nicht freuen. Seine Anteilnahme schien mir mehr dem Medieninteresse gezollt. Das kann man sehr genau sehen, wenn man die Website des Zentralrats oder ihm nahe stehende Webblocks, wie H.C. und andere sieht. Auch Broders Schmähseiten gehören dazu.

Nicht umsonst unterstützt der Zentralrat Broder und steht voll hinter seinen Äußerungen, wie Präsidentin Knobloch in einem Interview anlässlich eine Prozesses, den ich gegen Broder führe, kundtat. Kramer betont, dass er als Jude und Angehöriger einer Minderheit wüsste, dass wer einen Menschen wegen seiner Rassen-, Volks- oder Religionszugehörigkeit angreift, nicht nur diese Minderheit, sondern die demokratische Gesellschaft als Ganzes angreift. Gleichzeitig unterstützt er aber die Unterdrückung der Palästinenser in Palästina und vertritt damit hier die israelische Unrechtspolitik. Daher sind seine Sätze unglaubwürdig. Er weiß gar nicht, was Solidarität mit Muslimen bedeutet. In Wirklichkeit kennt er nur Solidarität mit Israel. Das sieht man auch daran, dass Israel und der Zentralrat alle Untersuchungen über den Gazakrieg von der UN, Amnesty International und anderen Organisationen einfach negieren. Selbst die Aussagen der Organisation „Breaking the Silence” werden geleugnet. Ganz klar beging Israel Kriegsverbrechen im Gazakrieg gegen Zivilisten.

Das größte Freiluftgefängnis Gaza war in Wirklichkeit ein Laboratorium für neueste Waffen. Das Massaker, die Besiedlung, die ethnische Säuberung, anhaltende Blockade, die Israel weiter begeht, wird vom Zentralrat als Sprachrohr der israelischen Politik voll unterstützt.

Linkezeitung: Es gab keinen großen gesellschaftlichen Aufschrei über den rassistischen Mord. Aber auch die Linke hielten sich sehr bedeckt. Sich selbst links nennende Leute, sogenannte „Antideutsche” haben den Rassismus in Form des Islamhasses in die Linke getragen. Sie selbst sind zwar nur eine kleine Minderheit, aber sie haben weite Teile der Linken für einen Teil ihrer Argumentationen gewinnen können. Müssten linke Aktivisten und Antifaschisten nicht den Kampf gegen die allgegenwärtige Islamophobie mit ins Zentrum ihrer Aktivitäten stellen?

Evelyn Hecht-Galinski: Was heißt schon die „Linke”? Auch die Linkspartei ist über die israelische Politik in sich zerstritten. Die sog. Antideutschen sind für mich eine undefinierbare Gruppe, die Israel blind unterstützt durch Islamhetze, und die durch Störungen Israel kritischer Veranstaltungen auffällt. Es wäre mir wichtig, wenn alle gesellschaftsrelevanten Gruppen, egal zu welcher Partei- oder Religionsgemeinschaft sie gehören, sich gemeinsam zu den Menschenrechten bekennen. Wie betonte es auch Kanzlerin Merkel in ihren Reden: „Menschenrechte sind unteilbar”? Leider vergisst sie dabei z.B. die Menschenrechte der Palästinenser.

Linkezeitung: Was würden Sie den von der Hetze betroffenen Menschen in Deutschland raten? Wie können sie gegen diese Hetze aktiv werden?

Evelyn Hecht-Galinski: Ich würde uns allen raten mehr Zivilcourage zu zeigen und sich auch in der Öffentlichkeit, in Zeitungen, Parteien, Organisationen und Verbänden gegen jede Art von Rassismus und Hetze auszusprechen und zur Wehr zu setzen. Das sollten wir unseren demokratischen Grundwerten schuldig sein – gerade in Deutschland! Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass momentan eine Hetzkampagne vom Zentralrat, verschiedenen jüdischen Organisationen, Broder mit seiner „Achse des Guten”, und seiner „Lizas Welt” und befreundete Korrespondenten, wie z.B. Benjamin Weinthal und Ulrich W. Sahm , gegen Felicia Langer läuft, der alternativen Nobelpreisträgerin und israelischen Menschenrechtsanwältin, die vom Bundespräsidenten für ihr humanitäres Lebenswerk das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen bekam. Mit dieser Aktion beschmutzen diese Leute unsere demokratische Verfassung. Das dürfen wir nicht zulassen. Sie sehen also, man sollte nicht nur vor muslimischen Websites warnen, sondern man sollte auch mal die Websites der sog. Israelunterstützer unter die Lupe nehmen.

Linkezeitung: Wir stehen am Anfang einer neuen Weltwirtschaftsdepression. Manche Analysten erwarten, dass die Krise schlimmer wird als die der 1930er Jahre. Versucht der Westen sich mit dem Feindbild der Muslime einen neuen Sündenbock auszugucken? Und sollen damit möglicherweise auch die Angriffskriege gegen Afghanistan, Irak, nun auch Pakistan und demnächst vielleicht Iran gerechtfertigt werden?

Evelyn Hecht-Galinski: Ich sehe nicht die Wirtschaftskrise als Auslöser. Hier geht es meiner Meinung auch um die Energievorräte im Kaspischen Meer, auf die der Westen auf keinen Fall verzichten will. Die Kriege begannen ja schon längst vor der Wirtschaftskrise. Ich sehe den westlichen Hochmut und die Arroganz, mit der die Welt in sog. genehme und sog. „Schurkenstaaten” aufgeteilt wird. Hier macht sich der sog. Westen schuldig, insbesondere die USA und wir in Europa und Deutschland im Schlepptau. Diese Angriffskriege, wie z.B. gegen Afghanistan gehen an der Mehrheit der deutschen Bevölkerung vorbei. Erinnern möchte ich auch an die Millionen Flüchtlinge in aller Welt, die durch diese Kriege heimatlos geworden sind. Ich frage Sie, wie kann es sein, dass ein kleines Land wie Israel die ganze Welt in Atem hält als Atommacht und hochgerüstete Militärmacht auf der ganzen Welt die Angst vor der sog. „Atommacht” Iran schürt? Hängt nicht Israel am Tropf der USA, und unterstützen nicht wir Israel mit Waffen (trotz Verbots in Krisengebiete zu liefern) und Handel? Wie lange wollen wir in Europa und den USA diesem Treiben noch zusehen? Da helfen nur Sanktionen bis zur Beendigung der israelischen Besatzungs- und Unterdrückungspolitik. Anstatt Kriege anzuzetteln und den Iran anzuprangern, der sicherlich kein Beispiel für demokratischen Umgang mit seiner Bevölkerung ist, sollten wir uns besser um die Verhältnisse und Wahlen z.B. in Ägypten und Saudiarabien kümmern. Im Gegensatz dazu waren die ersten freien Wahlen im Gazastreifen demokratisch und laut Beobachtern korrekt aber den USA, Israel und Europa nicht genehm. So sind wir unglaubwürdig, indem wir mit zweierlei Maß messen. Das wird auch Präsident Obama noch zu spüren bekommen. Schöne Reden allein genügen nicht, sondern nur konsequenter Druck. Ein von Israel angezettelter Krieg gegen Iran wäre eine Katastrophe und könnte einen Flächenbrand entfachen.

Linkezeitung: Viele antimuslimische Hetzer, viele bedingungslose Unterstützer der israelischen Politik aber auch viele andere Menschen – darunter insbesondere auch Linke und Intellektuelle – setzen Antizionismus mit Antisemitismus gleich. Stimmt diese Gleichsetzung?

Evelyn Hecht-Galinski: Wer immer noch nicht den Unterschied zwischen Juden, Zionisten und Israel, also zwischen Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik begriffen hat, wird zwangsläufig miteinander vermengen, was auseinander zu halten ist.

Wer sind die wahren Terroristen?

“Nicht jeder Moslem ist ein Terrorist, aber fast jeder Terrorist ist ein Moslem”

Dieses Zitat habe ich aus einer Pseudo-Intellektuellen Zeitschrift die sehr objektiv ist.

Fast jeder Terrorist ist ein Moslem?

Wie schaut es denn mit diesen terroristischen, paramilitärischen Gruppen aus:

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Online-Hetze gegen Muslime

Stolz ein Islamophob zu sein - Das sind wahrlich viele

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Selbst ernannte Islamkritiker nutzen Blogs für rassistische Debatten. Die Grenzen zwischen Meinungsfreiheit und Volksverhetzung sind dabei fließend. VON CIGDEM AKYOL
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