Der Schuldensumpf der USA
Die USA stehen kurz vor der Pleite, das dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Doch wie sieht das im einzelnen aus? Und wie konnte es dazu kommen? Welchen Weg der Rettung gibt es?
Jede Sekunde versacken die USA tiefer im Morast der Schulden: Unglaubliche 14,3 Billionen US-Dollar (10,1 Billionen Euro) waren es bereits im Mai, und der Schuldenberg wächst. Rechnerisch steht damit jeder US-Einwohner (auch Ausländer) vom Baby bis zum Greis mit rund 46.500 Dollar in der Kreide.
Zum Vergleich: Deutschland ist die viert größte Volkswirtschaft und hat fast zwei Billionen Euro Schulden. Daraus ergibt sich pro Kopf eine Schuldenlast von 24 000 Euro.
Die Staatsverschuldung von Griechenland liegt bei 302 Milliarden Euro Staatsverschuldung USA: 14.300 Milliarden Dollar. Das ist 35 mal so hoch wie Griechenland, (aber die USA haben nur 26,5 mal so viele Einwohner). Die Pro-Kopf-Verschuldung der USA ist also 32% höher als in Griechenland
Zusätzlich zu der Staatsverschuldung sind die privaten Haushalte in den USA mit 13.800 Milliarden Dollar verschuldet. Davon entfallen:
Verfassungsschutz in Unfähigkeit und die falsche Vorstellung des Islam
Eine Meldung vom 25. Juni. 2011:
Hamburg – Der Verfassungsschutz in Deutschland sieht einem Pressebericht zufolge mit wachsender Sorge, dass sich das Internet zum zentralen Medium für Extremisten entwickelt und zunehmend für Attacken auf Bundesregierung und Wirtschaft genutzt wird. Das gehe aus dem bisher unveröffentlichten Verfassungsschutzbericht für 2010 hervor, den der deutsche Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) Anfang Juli präsentieren will, berichtete der „Spiegel“.
(rechts im Bild), kam auf Einladung ein “Präventionsgipfel” zustande.
Zins – Der Reiche immer reicher und der Arme immer ärmer
Doch zunächst einmal zum Geschehen. Hört ihr das auch? Rauf und runter wird es in den Nachrichten der letzten Zeit erwähnt. „Griechenland ist pleite, Griechenland ist bankrott, Griechenland ist in der Schuldenfalle, von alleine kommt Griechenland da nicht mehr wieder raus….“
Das Fernsehen, die Zeitungen und das Radio sind voll von Berichten über dieses Ereignis. Ohne den Eingriff der Europäischen Union schafft das Land nicht mehr den Ausgleich zwischen Einnahmen und Ausgaben. Eigentlich möchte man meinen es ist ganz leicht, man gebe nicht mehr aus als man hat. Doch unsere Gelüste nach immer mehr haben uns längst überholt. Wer denkt da noch mit seinem Verstand nach, ob der nächste Kauf objektiv betrachtet jetzt sinnvoll ist oder nicht? Wer denkt ernsthaft darüber nach, ob sein Leben ohne diesen zusätzlichen Konsum wirklich schlechter war oder wäre? Haben wir das alles früher gebraucht? Vom kleinen Bauer bis zum König, vom kleinen Angestellten bis zum Vorstandsmitglied, wir handeln häufig mit mehr, als uns eigentlich zusteht. Gemeint sind hier Kredite, aber auch nahezu jede andere Form sich Geld zu leihen.
Wer grenzt sich hier ab?
Islamfeindlichkeit ist ja nichts neues mehr und leider nach wie vor präsent. In einigen Regionen bzw. Ortschaften Deutschlands mal mehr oder weniger, aber sie ist da. Die Medienspritze mit dem Inhalt „Islam ist bösartig“ wurde dem Volk kräftig injiziert und schon tritt dessen Wirkung ungehemmt hervor. Politiker, wie die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder oder der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, mischen in dem Trubel um Islam und Integration ungehemmt mit. Ungeachtet dessen, dass sie politisch eine verantwortungsvolle Position in diesem Land bekleiden und somit ständig der Öffentlichkeit ausgesetzt sind. Mit Aussagen wie: „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ schafft man viel Unruhe und Diskussionen die nicht sein dürften. Schließlich leben wir in einem freien Land und uns ist es freigestellt welche Religion wir ausüben. Im Grundgesetz in Artikel 4, Absatz 1 und 2 steht:
„Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.“
Erster Tunesienflüchtling in Deutschland “gesichtet”
Bei einer Routinekontrolle der deutschen Polizei in Hamburg wurde der erste tunesische Flüchtlinge „gesichtet“, wie eine Zeitung schreibt. Sicherheitsbeamte stießen demnach auf einen Flüchtling mit dem sogenannten „Schengen-Visum“, der von der italienischen Regierung ausgestellt worden war.
Der Tunesier hatte das Visum und genügend Geld bei sich um seinen Aufenthalt in Deutschland zu bezahlen, daher durfte er auch weiterreisen. Für die Bundespolizei war es warum auch immer ein „besonderer Vorgang“. Am vergangenen Montag wurde der Tunesier im Zug von Mailand nach München überprüft.

Kostenlose Werbung der Hessenschau: Hassprediger unter Beobachtung
Die Hessenschau hat genau wie DAWA-NEWS ein wenig Werbung gemacht für die kommende Kundgebung in Frankfurt am Main, so Allah will. Leider handelte es sich dabei nicht wie bei uns, um eine absichtliche Werbung, sondern um eine, schon seit langem nicht mehr erlebte Hetze, gegen die beiden Prediger Pierre Vogel und Bilal Phillips. Ich werde auf den Artikel hier eingehen:
Hassprediger unter Beobachtung
Am Mittwoch soll Frankfurt Schauplatz für die Reden zweier islamistischer Hassprediger werden. Innenminister Boris Rhein (CDU) will sie genau beobachten lassen. Doch möglicherweise wird die ganze Veranstaltung verhindert.
Aufruf zur heutigen Kundgebung!
Niqab-Verbot in Frankreich, Hetze gegen den Islam in allen Zeitungen, Nachrichten und Magazinen, steigende Anzahl von Menschen die hasserfüllt und vorurteilbehaftet gegen den Islam eingestellt sind, Angriffe auf Moscheen und Muslimen etc.: Wo soll das denn noch alles hinführen? Haben wir hier in Deutschland nicht aus der Geschichte gelernt?!
Der (Anti-)Terror-Minister
Ich erinnere mich an den Tag, als ich mitbekommen habe, dass Herr de Mazière sein Amt als Innenminister niederlegen wird. Kaum zu glauben, dass ich mich darüber gefreut habe. Jetzt weiß ich nämlich, dass der Herr von einem noch größeren Übel aus Merkels Delegation ersetzt worden ist, den "Islam-gehört-nicht-zu-Deutschland"-Sager Hans-Peter Friedrich. Ich will mich an dieser Stelle nicht nochmal darüber aufregen, dass er sich diesen lächerlichen, unwissenschaftlichen und ignoranten Populismus gleich bei seiner Antrittsrede erlaubt hat, und nicht erst – wie jeder andere Politiker – nachdem man merkt, dass die Beliebtheit und Wählerschaft abnimmt. Nein, ich will nur zu ein paar Zeilen eines Artikel, über den neuen Innenminister beim STERN, etwas loswerden:
Der Anti-Terror-Minister
Krach mit den Muslimen, Lob für die Sicherheitspolitik in Israel, nun brezelt Friedrich auch noch die Anti-Terror-Gesetze auf. Ist aus dem Leisetreter ein schwarzer Sheriff geworden?
DAWA-NEWS: Die Realität in Deutschland: Der Innenminister diffamiert vier Millionen Bürger seines Landes, und schmeichelt einem Volk, dass 3000 Km weiter entfernt liegt.
Also ein Mann, der schon auf seiner ersten Pressekonferenz nach der Vereidigung als Minister, wo er noch kaum wusste, wo der neue Amtsstuhl steht, den Zimmermann gab und verkündete: "Der Islam gehört nicht zu Deutschland." Und erklärte: "Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich aus der Historie nirgends belegen lässt." Der auf seiner ersten Dienstreise nach Israel ebenfalls den Scharfmacher spielte: In Sachen Terrorbekämpfung könne die Bundesrepublik von Israel "viel lernen". Im Kampf gegen den Terror müsse man jetzt endlich mal richtig ran.
Diese Worte waren nicht nur eine Frontalattacke auf Bundespräsident Christian Wulff sowie auf Wolfgang Schäuble, den Vor-Vorgänger im Amt, dem hysterische Alarmmeldungen dieser Art völlig fremd gewesen waren – ebenso wie übrigens Schäubles Nachfolger Thomas de Maiziére. Beide hatten den intensiven Dialog mit dem Islam gepflegt und gefördert.
Stellungnahme zur momentanen Lage der Muslime in Mönchengladbach
Der Bruder im Islam Sven Lau ("Abu Adam") berichtet von momentanen Ereignissen in der Stadt Mönchengladbach und nimmt Stellung zu einem Hetzartikel des üblichen Verdächtigen "Rheinische Post":
Schavan befürwortet Imame als Religionslehrer
Ein heutiger Beitrag von SPIEGEL-Online:
700.000 muslimische Kinder und Jugendliche gehen derzeit in Deutschland zur Schule – und brauchen kompetente Religionslehrer. Bildungsministerin Annette Schavan forderte nun, islamische Geistliche ähnlich wie christliche Pfarrer in der Schule anzustellen.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat vorgeschlagen, Geistliche zum Religionsunterricht an Schulen zuzulassen. Sie könnten ähnlich wie christliche Pfarrer mit einer halben Stelle eine "Anstellung in der Schule finden", sagte Schavan der Wochenzeitung "Die Zeit". Sie setzt allerdings voraus, dass die Imame zuvor an einer deutschen Universität akademisch ausgebildet wurden.
An den Universitäten in Tübingen, Erlangen und den Doppelstandorten Osnabrück und Münster entstehen derzeit vier neue Institute für islamische Studien. Schavans Ministerium unterstützt die Studiengänge finanziell: Fünf Jahre lang wird jeder Standort mit bis zu vier Millionen Euro aus Bundesmitteln gefördert. Diese Lehrstühle müssten strikt wissenschaftlich ausgerichtet sein, forderte die Bildungsministerin. "Wissenschaftliche Qualität ist durch Bekenntnis nicht ersetzbar", betonte Schavan, die selbst Theologie studiert hat.

Widerlegung der FAZ über den Frankfurter Anschlag
Betrachten wir uns mal einen Artikel der FAZ vom 5. April 2011 bzgl. des Anschlags am Frankfurter Flughafen:
Die Hintergründe des Anschlags auf amerikanische Soldaten am Frankfurter Flughafen sind auch einen Monat nach der Tat unklar. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft werden derzeit die sichergestellten Datenträger ausgewertet, die möglicherweise Hinweise auf das Motiv geben. Dies werde voraussichtlich noch etliche Wochen dauern, sagte ein Sprecher. Es gebe bisher keine Hinweise darauf, dass der 21 Jahre alte Frankfurter Arid U. einer bestimmten Terror-Organisation angehöre.
BILD-Zeitung ist gar keine Zeitung!
Der folgende Bericht ist bei TAZ.de erschienen:
Ein Ex-DGB-Sprecher und ein Ex-FR-Chefredakteur haben die Euro-Berichterstattung der "Bild"-Zeitung untersucht. Sie verstößt gegen alle Regeln des Journalismus.
Springers Bild sieht sich selbst gern als einflussreichste Zeitung der Republik. "Wer mit ihr im Aufzug nach oben fährt, der fährt auch mit ihr im Aufzug nach unten", hat Springer-Vostand Mathias Döpfner schon vor ein paar Jahren zu Protokoll gegeben.
Und damit ganz unfreiwillig genau ins Schwarze getroffen: Das Blatt, so argumentieren in ihrer Studie "Drucksache Bild" die Autoren Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz, ist nämlich eher Mechanik und Meinungsmache-Paternoster als Zeitung. "Bild ist im Kern kein journalistisches Medium", schreiben Arlt und Storz.
Das Blatt bediene sich zwar "des journalistischen Handwerks" – aber nur manchmal. Und dann auch "nie, um Ziele des Journalismus zu verfolgen, sondern nur, wenn es den eigenen Zwecken nützt". Wer Bildnur anhand journalistischer Kriterien untersuche, "verfehlt Wesentliches – als ob das Wichtigste an einer Kuh ihr Fell wäre." DennBild geht es nicht um Journalismus – sondern um plakative Botschaften.
Die schleichende EURO-ISLAMisierung
Ständig melden sich selbsternannte "Islamexperten" im TV über bestimmte islamische Themen zu Wort, von denen sie in Wahrheit nicht den Hauch einer Ahnung haben. Wöchentlich erscheinen Bücher von nach Aufmerksamkeit lechzenden Autoren, die ihre eigenartigen Meinungen gegen den Islam propagieren. Internetseiten die gegen Islam & Muslime hetzen, können kaum noch an tausend Händen abgezählt werden. Und nicht zu vergessen "moderne" und "liberale" Imame, "Islam"-Lehrer und "Kenner der islamischen Welt". Diese kommen in Diskussionsrunden im TV, in Interviews in Zeitschriften und in vielen anderen Medien natürlich auch nicht zu kurz. Doch warum? Warum will man Muslime unbedingt davon überzeugen, dass die islamische Bedeckung der Frau nicht zum Glauben gehört? Warum will man Muslimen verklickern, dass ihre Religion eine Reform braucht oder derartigen Nonsens? Wieso melden sich ständig "Experten" zu Wort, die die Religon des Islams hartnäckig und ohne Rücksicht auf Tatsachen verändern wollen? Wieso kommen in Diskussionen über den Islam keine islamischen Gelehrte zu Wort, aber dafür ständig Personen wie Lamya Kaddor, Bassam Tibi, Hamed Abdel-Samad und andere, nach Aufmerksamkeit lechzenden Halbintellektuelle? Wieso wird jeder Muslim, der sich auf die Quellen des Islams beruft, als ein "Radikaler", "Extremist", "Salafist" und mit anderen abwegigen Namen bezeichnet? Wieso will man die Muslime für Blöd verkaufen und ihnen einen Islam "entwickeln", der kein Islam mehr ist?
…kann man historisch nicht belegen?!
Wann war das nochmal? Ich glaube, es war am 04. März 2011. Deutschland bekam einen neuen Innenminister, weil der alte ins Verteidigungsministerium wechseln musste, und dass wiederum, weil der alte Verteidigungsminister ein "adliger Betrüger ist". Der neue Innenminister heißt Hans-Peter Friedrich, ist von der CSU und wollte gleich mal (in der Antrittsrede!) Tacheles sprechen:
Ich denke das die Menschen, die hier leben und ähh (Pause) islamischen Glaubens sind, natürlich hier auch (ruder ruder mit den Armen) Bürger in diesem Land sind und zu diesem Land gehören, aber, dass der Islaaaam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen läßt.
Na bravo, Herr Friedrich! Gleich zur Einführung ins Amt haben Sie sich die richtige Kerbe ausgesucht, in die Sie medienwirksam einschlagen können. So funktioniert Politik. Man fordert von den Muslimen Integration in die deutsche Mehrheitsgesellschaft, stellt aber gleichzeitig fest, dass der "maßgebliche Teil", der den Muslim ausmacht – nämlich der Islam - gar nicht zu Deutschland gehört. Ein miese, wie auch durchschaubare Taktik vom rechten Rand.
Offener Brief an Herr Beck
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen,
Sehr geehrter Herr Beck,
in letzter Zeit fühle ich mich als Deutsche in Deutschland nicht mehr deutsch. Ständig wird mir an den Kopf geworfen, "integrier dich", ob auf dem Weg in den Kindergarten oder beim Lehrergespräch oder auch einfach nur beim täglichen Einkauf.
Ich bin so was von Deutsch, im Urlaub trifft man mich bestimmt am Meer mit einem Thermometer in der Hand, mit dem ich die Wassertemperatur messe, um mich dann zu entscheiden weiter hinein zu gehen oder doch lieber zurück zum Strand um mich dann zu beschweren à la "oh wie kalt, da hätten wir auch in Deutschland bleiben können".
Panzer gegen Kalaschnikows
Wie kommt es bloß, dass solche Tyrannen heute über die muslimische Umma regieren bzw. regiert haben? Wie konnte es zu diesem Desaster kommen? Während der Gesandte Allahs (s), als Herrscher der arabischen Halbinsel, in einer kleinen Kammer in der Moschee lebte und sein ganzer Besitz eine Palmfasermatte und ein Lederbehälter zum Tragen von Wasser war, bewohnt der saudische König als heutiger Herrscher der arabischen Halbinsel, Paläste und riesige Anwesen, während Menschen in Nachbarländer in Afrika, vor Hunger krepieren. Während Umar Ibn Al-Khattab (r) als Herrscher der islamischen Nation, jeden Abend mit den Staatsschätzen durch die Straßen ging, um sicher zu stellen, dass es keinen Notdürftigen gibt, dem er nicht sein Recht gegeben hat, gilt (oder besser gesagt: galt) Hosni Mubarak als einer der reichsten Menschen der Welt, während vor einiger Zeit in Kairo Menschen wegen mangelndem Brot (!) noch protestiert haben. Während Salahdinne Al-Ayoubi (r) sich tapfer gegen eine gigantische Armee gestellt hat, um die erste Gebetsrichtung der Muslime von ihrer Besatzung zu befreien, geben sich heutige "Führer" wie Syriens Al-Assad oder Jemens Abdullah Salah mit der Besatzung der drittwichtigsten Moschee zufrieden und deuten auch keinerlei Absicht an, etwas in Zukunft daran verändern zu wollen. Während Abu Bakr As-Siddiq (r) in seiner berühmten "Antrittsrede" vor der Umma in Medina deutlich sagte: "Seid mir nur gehorsam, solange ich Quran und Sunna folge", führt Gaddafi heute gegen sein eigenes Volk einen Krieg (oder mehr einen Genozid), nur um sich für weltliches Wohl, noch ein paar Jahre an der Spitze des Landes zu stellen. Was ist bloß mit uns geschehen?
Jürgen Todenhöfer: Christliche Nächstenliebe in Afghanistan
Ein Zitat von Jürgen Todenhäufer aus einem Interview der März-Ausgabe des Compact-Magazins:
"Ich hatte in jungen Jahren einen Lehrauftrag im Staatsrecht und habe damals versucht, jungen Studenten beizubringen, was in unserer Vefassung steht. Sie beginnt mit der Würde des Menschen, die unantastbar ist. Unsere Vefassung fordert, dass niemandem ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren die Freiheit entzogen werden darf. Wo aber wird die Würde der Afghanen respektiert? Wo werden gefangene afghanische Kämpfer vor ein ordentliches Gericht gestellt? Sie saßen und sitzen noch immer in einem der schlimmsten Löcher Afghanistans, in Bagram, in der Nähe von Kabul. Sie werden wie Tiere behandelt. Keine Anwälte. Nichts.
Einer der zentralen Werte, auf die wir uns alle immer wieder berufen, gerade wenn wir von der sogenannten christlichen Leitkultur sprechen, ist die Nächstenliebe. Wo ist die Nächstenliebe des Westens in Afghanistan und im Irak?"
Kommentar:
Wahre Worte einer beeindruckenden Persönlichkeit.




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