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Presse

Für das Verständnis einer Religion ist die Kenntnis ihrer Grundlagen unerlässlich

Die "Aktion lies im Namen Deines Herrn" bei der wir in mehreren Städten kostenlos Koranübsetzungen verteilt haben ist nicht nur ausgesprochen friedlich abgelaufen, sondern auch bei den nichtmuslimischen Mitbürgern sehr gut angekommen.

Es herrschte respektvolles Interesse seitens der Passanten die die Info-Stände besuchten, und Muslime beantworteten ruhig und geduldig die eine oder andere Frage.

Erst durch einen übersteigerten Medienrummel kam Unruhe auf.
Wie aus dem Nichts gab es plötzlich Geschrei um angeblich gewaltbereite "Salafisten".  Geradezu gleichgeschaltet prangten auf sämtlichen Zeitungen Überschriften von "Journalistenbedrohung", dabei hatte ein Bruder lediglich einen penetranten Medienmenschen in die Schranken verwiesen. Auch an einem Infostand gibt es ja schließlich so etwas wie das Hausrecht.

Normalerweise wäre diese kleine verbale Auseinandersetzung keine Schlagzeile wert gewesen, aber weit gefehlt!
Es hatte den Anschein als ob das übrige Weltgeschehen unwichtig wäre. 
Zeitungsschreiber tippten sich die Finger wund, mutmaßten über "Drahtzieher", rätselten über die Finanzierung der Bücher, erwähnten geflissentlich den Verfassungsschutz, und natürlich durften abgedroschene Begriffe wie "potentiell gewaltbereit" und "mutmaßlich salafistisch" nicht fehlen.

Das ZDF war da schon phantasievoller und schürt Vorurteile mit der plakativ prangenden Überschrift: "Salafistische Rattenfänger". Im Mediengesetz wird zwar eine ausgewogene Berichterstattung gefordert, und das Fernsehen solle zu Unterhaltung und Bildung beitragen, aber das ZDF scheint da eher eigene Gesetze zu befolgen.
Im Text des besagten Artikels erdreisten sie sich sogar zu behaupten die Koranverteilung sei "in Wirklichkeit" (woher wollen die das wissen?) "die subtile Verbreitung einer extremistischen Ideologie."

Die Begründung für diese anmaßende Unterstellung lautet: "Denn die selbsternannten Koranhändler sind Salafisten".
 
So, jetzt weiß aber auch der dümmste  ZDF-Konsument Bescheid! 
Falls das immer noch nicht reicht, klärt das ZDF weiter auf: "Der Salafismus ist nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ein Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten." Peng!
Man kann diese Unglaublichkeiten hier nachlesen: 
http://terra-x.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/16268988/b07284/Salafistische-Rattenfaenger.html
Sicherheitshalber habe ich einen Screenshot davon gemacht, denn Meinungsfreiheit und falsche Behauptung sind immer noch zweierlei, und wir sollten uns bei Verächtlichmachung durch Massenmedien tatsächlich rechtliche Schritte vorbehalten.

Ich komme aber vom Thema ab. Eigentlich wollte ich der Frage nachgehen, wer denn ein Interesse daran haben könnte, gläubige Muslime, und damit den Islam als Ganzes in den Dreck zu ziehen.

Ich weiß es nicht.

Zunächst könnte man vielleicht denken, daß die katholischen und evangelischen Kirchen versuchen würden den Muslimen Steine in den Weg zu legen, dem ist aber nicht so. Ganz im Gegenteil:
Zu der Koranverteilung sagte der Bischofsbevollmächtigte Gothart Magaard: "Würde ich auf der Straße angesprochen, ich würde hingehen und versuchen, von Person zu Person ins Gespräch zu kommen. Mich würde der Hintergrund der Aktion interessieren".
Das Verhältnis der Religionen zueinander sieht Magaard entspannt.
Er meinte "die Aktion werde eher eine «innermuslimische Debatte» anstoßen. Es werde sichtbar, dass wir hier mit Muslimen unterschiedlicher Prägung zusammenleben".

Der evangelische Landesbischof Dröge kritisierte sogar den Bundesinnenminister Friedrich und warnte davor "zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen zu spalten." Er wandte sich auch gegen angebliche Gewaltbereitschaft und sagte "Terror speist sich aus Armut und Chancenlosigkeit."
Auch in Deutschland müsse man dafür sorgen, „dass kein Keil zwischen Menschen unterschiedlicher Religion getrieben wird, dass wir nicht Hass mit Hass, Ideologie mit Ideologie beantworten“, sagte der Bischof und kritisierte damit den Bundesinnenminister Friedrich, der aufgrund einer Studie über junge Muslime in Deutschland vor dem "Import von anti-demokratischen und religiös fanatischen Ansichten" gewarnte hatte.
Der Bischof ist der Überzeugung, die Studie selbst komme zu einem ganz anderen Schluss. Sie warne vielmehr davor, "mit undifferenzierten, plakativen Meinungen die Probleme der Integration noch zu verstärken."

Bischof Dröge fügte hinzu: "Ich halte es für sehr problematisch, Menschen allein wegen ihrer Religion zum Problemfall zu erklären."

Zum Thema Populismus antwortete er mit einem Römerbrief und räußerte: Ein Mensch, der in dieser Gnade Gottes stehe, gewinne Halt und Kraft, er lasse sich nicht umhertreiben vom ständigen Wechsel und Wandel, von den Meinungen, die heute so und morgen anders um Aufmerksamkeit buhlten.
Wörtlich fügte er hinzu: „Ein Mensch, der in Gottes Gnade steht, ist wie ein Fels in der Brandung.“

Der Islamwissenschaftler und katholische Theologen Pater Felix Körner (Dozent an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom) kommentiert folgendermaßen:

"Die Mehrheit der Menschen, die hier das erste mal mit dem Koran in Berührung kommt, entdeckt damit eine neue Welt, entdeckt, dass es hier viele Diskussionsmöglichkeiten gibt und dass es ungeheuer anregend ist, sich mit dem Koran auseinander zu setzen. Insofern ist die Aktion „Lies!“ erst einmal nicht gefährlich, sondern bereichernd."

Auch Bischof Gerhard Ulrich hat sich für eine differenzierte Betrachtung ausgesprochen. Der Vorsitzende der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche teilte zum Verschenken von Koranübersetzungen mit, gegen die Verteilung heiliger Schriften sei nichts zu sagen.
Für das Verständnis einer Religion sei die Kenntnis ihrer Grundlagen unerlässlich, hieß es in einer Erklärung des Bischofs.

Warum hört man solche Stellungnahmen so gut wie nie von Politikern? Welcher Sheytan flüstert ihnen ein, Hetzparolen seien "Islam-Kritik"?

Sie sollten sich lieber ein Beispiel an den zitierten Kirchenmännern nehmen!
Trotz unterschiedlicher Glaubensauffassungen sind diese hochrangigen Kirchenvertreter nämlich zum Dialog bereit statt eine imaginäre Gefahr herbeizureden.
Sie sind genau wie wir gegen Medienhetze.
Für uns ist Allah der über alles Erhabene, ein EINZIGER GOTT, und wir können mit der Dreifaltigkeit nichts anfangen. Wir können unseren obersten Glaubensgrundsatz anhand des edlen Qurans und sogar mit der Bibel belegen.

Die Bischöfe sehen das sicherlich anders, aber deshalb würden wir doch niemals übereinander herfallen.
Ein Mindestmaß an Kenntnissen der jeweils anderen Religion ist die Voraussetzung für sachliche Diskussionen und konstruktive Kritik.

Diesen Willen sich erst einmal zu informieren vermissen wir Muslime bei vielen Politikern und Medienvertretern, die mit Halbwissen drauflos schwadronieren.

Um so erfreulicher ist es, daß es wenigsten noch einige Christen gibt die unsere gute Absicht und den islamischen Willen zum Frieden erkennen.

Möge Allah suhanahu ta'ala uns alle rechtleiten und zu der einzigen richtigen Religion führen! Amin.

 

Hetze bei ARD

Zum aktuellen Fall bei dem 4 Muslime angeklagt sind Terroranschläge in Deutschland geplant zu haben, liest man auf der Tagesschau.de-Seite zum Artikel über diese Sache als Überschrift:

"Macht man BummBumm, kommt man ins Paradies"

Die Seite Tagesschau.de gehört den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Somit finanzieren Steuergelder diese Seite die endgültig zur Hetz-Seite ausgeartet ist. Dies stellt eine neue Etappe in der Hetze der Medien dar, aus dem einfachen Grund, dass die Hetze den Ober-Mainstream erreicht hat, der staatlich finaziert wird. Jetzt können wir sicher sein, dass die Rundfunksteuer zur Bekämpfung des Islam eingesetzt wird. Es war auch nicht wirklich anders vorher, doch kam es jetzt richtig verhetzend, belustigend und satanisch. Kein Grund wütend zu werden liebe Geschwister, denn wir verkünden weiter den Islam und verlassen uns auf Allah. Auf Allah kann man sich am besten verlassen und einen besseren Beistand gibt es nicht.

Interessant ist auch, dass zur 20:00 Uhr Tagesschau-Sendung, als dieser Saubermann-Hetzer über die "Düsseldorfer Zelle" folgendes verkündet:

"Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen 4 mutmaßliche Islamisten erhoben…"

Es lohnt sich dieses Hetz-Gehirn-Gift genauer zu betrachten.
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Weitermachen – im Namen des Allerbarmers

Kostenlose Verteilung von Koranübersetzungen

Termine im MAI 2012

 

Do 03.05 63067 Offenbach Frankfurter Str.

Fr 04.05 Mönchengladbach Fußgängerzone Theatergalerie ab 16:00h

Sa 05.05. Hannover Lister Meile (Fußgängerzone außerhalb der direkten Innenstadt)

Sa 05.05. Erlangen

Sa 05.05. Kiel vor dem Leik Holstenstrasse

Sa 12.05. Singen, Fußgängerzone vor der Deutschen Bank

Sa 12.05. Friedrichshafen, Buchhornplatz Nord vor Commerzbank 9:00h – 20:00h

Sa 12.05. Mönchengladbach Fußgängerzone Theatergalerie ab 16:00h

Sa 12.05. Hannover Fußgängerzone vor Modegeschäft Zara und Galeria Kaufhof

Sa 19.05. Stuttgart, Schorndorf Marktplatz

Sa 19.05. Konstanz am Bodensee, Fußgängerzone Marktstätte

Sa 19.05.Schwandorf Bayern

Sa 26.05.Singen am (Fußgängerzone vor der Deutschen Bank)

Bochum, (Terminschwierigkeiten wg. Landtagswahl) Genehmigung muß noch abgewartet werden

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Abu Anas: Pressemitteilung zu Salafisten und Terror

Ich, Muhamed Seyfudin Ciftci, gebe anlässlich des Artikels der Rheinischen Post vom 28.06.2011 mit dem Titel „Salafisten und Terror folgende Pressemitteilung ab:

Ich stelle unmissverständlich klar, dass – entgegen der Darstellungen im Online-Artikel der Rheinischen Post vom 28.06.2011 – die Organisation Aatrij keinesfalls Mujahideen ausbildet oder irgendwelche terroristische Aktivitäten fördert oder gar ausübt.  Vielmehr handelt es sich um einen kleinen Verein, der Kinderbetreuung für berufstätige Eltern anbietet.

Auch wenn mir die Person des Herrn Elvir Colakovic persönlich durch gelegentliche Begegnungen mit ihm als Privatperson bekannt ist, so habe ich mit dem Verein Aatrij in Bosnien weder organisatorisch noch im Rahmen meiner Tätigkeit Verbindungen.

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Ein Beispiel wie die BILD-Zeitung recherchiert

Das Kreuz mit der Griechen-Hetze

Am vergangenen Freitag erfand die "Bild"-Zeitung einen "Wirbel" um den deutschen Botschafter in Athen. Der habe "die Berichterstattung deutscher Medien in der Griechenland-Krise" kritisiert, stellte "Bild" fest, fragte treuherzig: "Wen hat Wegener damit gemeint?", bekam aber keine Antwort.

Und damit zu einem ganz anderen Thema:

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Was sagt die Schari’a zum Thema Pressefreiheit?

Die darwinistische Papiertiger

 
Neue Entdeckung in der Genetik rüttelt an den Dogma der Evolutionsphilosophie. 

Inhalt des Filmes:

Die Entdeckung eines schwedischen Sozialmediziners droht unser Weltbild zu verändern: Im Gegensatz zu den Lehren Charles Darwins lassen sich den Thesen von Lars Olov Bygren zufolge auch Erfahrungen weiter vererben – ohne Beteiligung der Gene.

War das Erdbeben in Japan absehbar?

Zu den Forschungsmethoden führte Biagi in dem Interview aus: "Momentan ist das großflächige Messen der Bodentemperatur mittels Satelliten unter Forschern sehr beliebt. Vor einem Erdbeben steigt die Temperatur der Erdoberfläche, und dies kann nur aus großer Höhe richtig beobachtet werden. Des Weiteren lassen sich Veränderungen der Ionenkonzentrationen in der Ionosphäre, einer oberen Schicht der Atmosphäre, messen. Sie treten ab zehn Tagen vor einem Erdbeben auf und werden von Gasen verursacht, die aus der angespannten Erdkruste aufsteigen, Wir bezeichnen diese Prozesse als Atmosphäre-Lithosphäre-Kopplung." Auch senden Felsen in akut hochaktiven Zonen spezifische elektromagnetische Wellen in den Tagen vor einem Erdbeben aus, und im Grundwasser zeigen sich deutliche Veränderungen kurz vor einem Vulkanausbruch.

Eicken: Bürgerinitiative besorgt über Hetze

Wilfried Schultz, der Vorsitzende der Bürgerbewegung sieht die Kanaldeckelattacke auf den Zamzam Shop von Bruder Sven Lau wie auch die Hundekotattacke (wir berichteten) auf dem Gebetsplatz in Mönchengladbach nicht  als selbstinsziniert .

Angeblich hat Schultz wiederholt Drohanrufe bekommen.

"Meine Geduld ist am Ende. Ich werde wieder Strafanzeige stellen", und "Es ist ärgerlich, dass die hiesige Staatsanwaltschaft diese Vorfälle nicht konsequent verfolgt."
Sagte Schulz.

Letzten Sonntag wurde die Bürgerinitative offen angeprangert. Eskalationen gab es nicht.

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PI auf BR

Am 18.März um 17:30 Uhr, konnte man im bayrischen Fernsehen einen Bericht über die Hetzseite "Pi-News" sehen.

Schwerpunkt waren die teils Verfassungs und  menschenrechtswidrigen Kommentare einiger Leser.

Pi selber bezeichnet sich in diesem Bericht als "Grundgesetz treu" . Aber ob man das zu Kommentaren wie " Jeder Moslem ist ein potenzieller Terrorist.Es fehlen nur Kleinigkeiten und jeder von denen wird zur Killermaschine" sagen, kann ist zweifelhaft und wurde in dieser Sendung Thematisiert.

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Offizielle Stellungnahme des ehemaligen Vorstandes der verbotenen Taiba-Moschee!

Der eine oder andere wird es wohl schon in den Medien erfahren haben, der ehemalige Vorstand der verbotenen Taiba-Moschee in Hamburg geht rechtlich gegen das Verbot vor.

WELT ONLINE: Trägerverein klagt gegen Schließung der Taiba-Moschee

Hamburger Abendblatt: Trägerverein klagt gegen Moschee-Schließung

FOCUS online: „Taiba Arabisch-Deutsche Kulturverein" reicht Klage ein
 

Im Rahmen dieser Entscheidung ist auch die folgende offizielle Stellungnahme vom ehemaligen Vorstand der verbotenen Taiba-Moschee verfasst worden. Mit freundlicher Genehmigung der Verantwortlichen werde ich die Stellungnahme hier veröffentlichen.

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Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba Teil 4

Stellungnahme zum Sendebeitrag bei NDR-Info
am 20.04.2010
 

"Ein Vertreter der Muslime, also der Vorsitzende einer muslimischen Vertretung, sollte den Islam studiert haben und nicht Medizin."

Dieses Zitat vernahmen wir erst kürzlich auf einer Sitzung der Moschee-Vereine des Steindamms, zu der ca 2 mal jährlich der Bünabe (Bürgernahe Beamte) des Polizeikommissariats 11 (PK11), Herr Polizeioberkommissar Jochen Kalina, einlädt. Sonderlich bewundernswert war sicherlich nicht der Inhalt dieses Zitates, welcher jedem ernsthaft praktizierendem Muslim einleuchten sollte, sondern vielmehr die Herkunft. Denn diese Weisheit entstammt einem Imam, der einer Moschee vorsteht, die Mitglied in einer solchen Vertretung war. Aber dazu später mehr…
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Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba Teil 3

Im Rahmen der Artikel-Reihe Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba veröffentlichen wir heute den 3. Teil der Reihe.

Besuch in Masjid Taiba als Grund für Abschiebung

Eine unglaubliche Entwicklung geht hier in Hamburg vor sich. Jetzt soll schon eine 9köpfige Familien in ein Kriegsgebiet abgeschoben werden. Grund für diese Abschiebung sind nicht etwa schwere Straftaten oder Aufenthaltsbetrug, sondern das Engagment für einem gemeinnützigen Verein und der Besuch der Moschee, dessen Träger dieser Verein ist. Es handelt sich hierbei um unsere Masjid Taiba.

Die taz veröffentlichte am 03.03.2010 einen aufschlussreichen und lobenswerten Artikel:
(Im Anschluß eine kleine Stellungnahme)
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Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba Teil 2

m Rahmen der Artikelreihe Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba, zeigen wir heute eine weitere Stellungnahme des Arabisch-Deutschen Kulturvereins e.V. in Hamburg.

2. Teil
Der Journalismus steckt in einer Krise und wir Muslime müssen es ausbaden!

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) ist die Journalistenorganisation innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Sie ist eine Berufsgruppe innerhalb der Fachgruppe Medien in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Am 28.11.2009 veranstaltete die dju ihren alljährlichen Journalistentag unter dem Motto "Vom Wert unserer Arbeit!".
Das Ergebnis dieser Veranstaltung war vorauszusehen, ist aber trotz alledem nicht minder besorgniserregend.
"Vierte Gewalt in der Krise", Journalistentag 2009 warnt vor Qualitätsverlust durch Honorardumping und Medienkonzentration, titelt die junge Welt in ihrem Artikel vom 30.11.2009.

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Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba Teil 1

Der Arabisch-Deutsche Kulturverein e.V. in Hamburg ist der Träger der Masjid Taiba. Eine Moschee, welche in den letzten 9 Jahren wie kaum eine andere Ziel der Medienberichterstattung in Deutschland war. Grund dafür war ein Video, welches mutmaßliche Beteiligte an den Anschlägen vom 11. September 2001 bei einer Hochzeitsfeier in dieser Moschee zeigt. Aufgrund dieses Videos wurde die Masjid Taiba (die damals noch Masjid al-Quds hieß) als maßgeblicher Treffpunkt der sogenannten Hamburger Zelle bezeichnet und bekam somit ab dato von den gängigen Mainstream-Medien den Stempel "dschihadistische Terrormoschee" aufgedrückt.
Vollkommen überrascht und zutiefst erschüttert von der Penetranz, Rücksichtslosigkeit und Verlogenheit der angeheizten Medienmaschinerie, entschloss man sich, sich nicht mehr gegenüber den Medien zu äußern, da die Erfahrungen gezeigt hatten, dass die damalige Berichterstattung nicht differenziert, unabhängig und faktenorientiert war, sondern anscheinend schon ein vorgezeichnetes Bild als Ziel anstrebte.
Bis vor knapp 2 Jahren wurde dieser Entschluss beibehalten und man lehnte jegliche Interviewanfrage und Stellungnahme ab. Als Resultat dieser Funkstille konnten sich aber leider Mythen, Lügen und Halbwahrheiten in der öffentlichen Wahrnehmung verfestigen und auch angepasste Muslime sahen in der Hetze gegen die "bösen Salafisten" eine geeignete Möglichkeit zur Selbstprofilierung.
Aus diesen Gründen wurde die Phase der Stille und medialen Abschottung beendet und man äußert sich jetzt vermehrt auf der eigenen Internetpräsenz zu aktuellen Berichterstattungen und Angriffen.
Wir möchten mit dieser Artikel-Reihe einen kleinen Einblick verschaffen und so auch die Bemühungen der Taiba-Moschee unterstützen, sich gegen die ungerechten Angriffe der Mainstream-Medien zu wehren.
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Einladung zur Pressekonferenz

Aufgrund aktueller Geschehnisse und Behauptungen gegen den „Einladung zum Paradies“ e.V. laden wir zu einer Stellungnahme ein. Am Mittwoch, den 20. Januar 2010, wurden die EZP e.V. Moschee und diverse Privatwohnungen durchsucht, darunter die Wohnung von dem Prediger Pierre Vogel und Muhamed Ciftci. Durch die angebliche Suche nach verbotenen Büchern hat die Polizei sich Zugang zu den Gemeindehäusern verschafft und somit zusätzlich zu einem erneut negativen Bild in der deutschen und internationalen Presse gegen Muslime beigetragen.
Wegen  ständig wachsenden Ungerechtigkeiten gegenüber den Muslimen und dem propagandistischem Vorgehen müssen wir uns dazu äußern.

Eckdaten zur Pressekonferenz:
Start:         23. Januar 2010; 20:00 Uhr
Ort:            As-Sunnah e.V.
Eickener Str.164
41063 Mönchengladbach
Organisator:    Einladung zum Paradies e.V.
    Redner:        Muhamed Ciftci, Piere Vogel

Presse-Kontakt:
    Einladung zum Paradies e.V.
    Hamburger Str. 283
    D-38114 Braunschweig

Herr Muhamed Ciftci
Tel.: 0531 / 4828833
Fax: 0531 / 4828832
Mobil: 0176 / 63329727
E-Mail: info@einladungzumparadies.de
 

Mohammed-Karikaturen im Namen der Pressefreiheit

Trauer. Das war ganz persönlich meine erste Reaktion, als ich von der erneuten Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in der norwegischen Zeitung „Aftenposten“ gehört hatte.Wieso schafft man in Zeiten, in der ein Dialog von absoluter Notwendigkeit ist, eine Barriere, indem man erneut diese schrecklichen Karikaturen veröffentlicht?
Als ob es nicht schon genug Probleme gäbe.

Auf der einen Seite bemühen sich viele Muslime einen wahren Dialog zu schaffen, setzen sich für Respekt und Toleranz ein und verneinen jede Form von Gewalt und Terrorismus.
Und dann, diese Veröffentlichung als Reaktion auf den Mordversuch auf den Zeichner der Karikaturen, um in Beweis zu stellen, dass man sich, im Namen der Pressefreiheit, nicht den Mund verbieten lässt.

Also wenn das nicht an den Kindergarten erinnert. "Nimmst du mir mein Spielzeug weg, verkritzel ich dir dein Bild. Ätschi Pätschi. "
Kann man hier überhaupt die Presse noch ernst nehmen? Nur weil ein Individuum ein Verbrechen begeht, muss man sich hinstellen und die ganze muslimische Gemeinschaft bestrafen. Und, indem man sich auf die Pressefreiheit beruft, ist diese eindeutige Provokation plötzlich politisch korrekt.

Ich bin für die Pressefreiheit. Ja die Meinungsfreiheit ist eine hohes Gut, welches zu schützen gilt. Doch eine solche Freiheit beinhaltet auch eine große Verantwortung. Zudem hört doch die Freiheit eines einzelnen dort auf, wo die Rechte anderer verletzt werden. Somit sollte man zumindest darauf achten, wie man seine Meinung kundtut. Bevor Politiker, Zeitungen, Institutionen etc. in der Öffentlichkeit ihre Meinung abgeben, sollten sie sich bewusst werden, welchen Einfluss sie haben. Die Meinungsfreiheit hat allerdings Grenzen. Doch für den Islam, im Gegensatz zu anderen religiösen Gruppen, scheint dies wohl nicht zu gelten, wie man in diesem Video leider hervorragend sehen kann:

Wenn man die Bilder betrachtet, die unseren Propheten (saw) darstellen sollen, so sieht man eine absolut verzerrte Darstellung. Barbarisch, aggressiv und terroristisch — das ist das Bild, welches dem Leser präsentiert wird. Wird hier nicht eindeutig eine Feindschaft geschürt? Wem bringen solche Veröffentlichungen überhaupt was? Und wem schaden sie? Hass und Feindschaft ist doch das einzige Resultat!

Man kann ja fragen, wieso es verboten sein soll, ein Abbild des Propheten darzustellen. Nun, die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Als Moses die 10 Gebote holte, hatte die übrige Bevölkerung sich ein goldenes Abbild eines Kalbes erschaffen. Sie fanden es so toll, dass sie es danach angebetet haben. Götzendienst war schon im Alten Testament verboten. Das ist kein geringes Vergehen. Statuen und Bilder von Jesus haben die Menschen mit der Zeit dazu veranlasst , ihn als Gottheit anzubeten. Dasselbe gilt für Marienabbildungen und Heiligenstatuen. Alles sind Abbildungen, die zuerst die Nähe zu Gott bekunden sollten, aber danach als Gottheiten selbst missbraucht wurden.

Wo zieht man aber eine Grenze? Ist eine Zeichnung in Ordnung, solange es ästhetisch aussieht? Würde ein Mohammed-Abbild, das ihn respektvoll darstellt, die Muslime weniger aufregen? Wir Menschen haben eine unvollkommene Art, Dinge zu beurteilen. Daher benutzen wir die Grenzen, die uns vorgegeben werden und befolgen somit den Maßstab unser aller Gottes.

Trauer. In dieser dürfen wir nun aber nicht verharren. Unsere Aufgabe ist es nun die Menschen mit dem Leben unseres geliebten Propheten vertraut zu machen, damit sie verstehen, warum uns solche Zeichnungen verletzen. Was weiß schon der Durchschnittsbürger von Mohammed, Frieden und Segen auf ihm. Frauenliebhaber und Kämpfer – sind das nicht die üblichen Klischees in den Köpfen der Menschen?

Erzählen wir unseren Freunden, Nachbarn, Kommilitonen und Mitschülern doch von seinem vorzüglichen Charakter, seiner Gerechtigkeit, seiner Liebe und Barmherzigkeit zu Kindern, die er liebte und mit denen er gerne spielte. Erzählen wir von seiner Bescheidenheit, wie er in einer Lehmhütte lebte und auf einer Palmfasermatte schlief, während andere Herrscher sich im Luxus suhlten. Erzählen wir davon, dass er schon vor seinem Prophetentum unter seinen Landsleuten als Al-Amin (der Vertrauenswürdige) bekannt war. Nie beleidigte er jemanden, stets war sein Verhalten von Liebe, Güte und Fürsorge geprägt.

Nehmen wir uns doch alle, Muslime wie Nicht-Muslime, seinen vorzüglichen Charakter zum Vorbild.
Denn ist die Menschenliebe, die uns der Prophet, Frieden und Segen auf ihm, lehrt nicht besser als der Hass?

Friedlicher Protest gegen Minarett-Verbot


Was ist ein Minarett?
Laut Wikipedia ist ein Minarett ein erhöhter Standplatz oder Turm für den Gebetsrufer (Muezzin) bei oder an einer Moschee.


Im schweizerischen Verfassungstext ist nach der Minarett-Initiative der Zusatz eingefügt: "Minarette sind verboten" womit man den Bau neuer Minarette meint.

Laut der Definition ist ein Kirchturm kein Minarett, da es eine bestimmte Voraussetzung nicht erfüllt: Es ist nicht "bei oder an einer Moschee". (s.o).
Auch ein Burg- oder Wachturm ist kein Minarett. Eine Litfaßsäule ist kein Minarett. Ein zylindrisch angesammelter Haufen von Steinen vor der Haustür ist kein Minarett. Eine aus Pappe zusammengeschnittene, senkrechte Säule im Garten ist kein Minarett. Ein Plakat an einem Haus mit der Aufschrift "Das ist ein Minarett" macht das Haus nicht zu einem Minarett.


Den Muslimen wird vorgeworfen, zu wenig über ihre Religion aufzuklären. Das ist nur zum Teil wahr. Wir klären schon auf, aber das interessiert die Medien nicht.

Das ging durch die Presse.
Das ist die Art von Protest, die wir brauchen, damit man auf unsere Stimmen aufmerksam wird.
Das ist es, wozu wir euch ermutigen wollen.

Friedlicher Protest gegen das Minarett-Verbot

Solltet ihr ein eigenes Haus oder einen eigenen Garten besitzen, bastelt euch ein Minarett. Egal woraus, wie groß oder wohin (solange es euer Eigentum ist).

Dieser Protest hat zwei Ziele:

1) Die Medien und die Nachbarschaft sehen den Protest und werden sich fragen, warum jemand ein Minarett aufgestellt hat. Man kann so seinen Standpunkt über das Minarett-Verbot (es geht eigentlich ja gar nicht um Minarette) darstellen und die Leute über die Initiatoren aufklären. Das Minarett ist einfach ein Ball, der eure Dawa ins Rollen bringen wird.

2) Das Minarett-Verbot kann durch die obersten Gerichte nur dann gekippt werden, wenn es eine Einzelfallentscheidung gibt. Die aktuellen Klagen werden nicht angenommen, da die Kläger selbst nicht direkt betroffen sind. Wenn offiziellen Stellen (Staatsanwaltschaft, Polizei, Ordnungsamt, Bauamt) euch schriftlich auffordern, das "Minarett" zu entfernen, weil Minarette in der Verfassung verboten sind, dann haben wir den Präzedenzfall.

Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Macht Fotos von eurem Protest.
Schreibt Erfahrungsberichte, wenn ihr deswegen irgendwas erlebt habt.
Solltet ihr einen offiziellen Brief erhalten (was natürlich sehr unwahrscheinlich und lächerlich wäre) dann scannt diesen und schickt an uns.

Wir veröffentlichen euren Protest. Wir sorgen dafür, dass die muslimischen Organisationen, deren Klagen abgewiesen werden/wurden, auf euch aufmerksam werden.

Macht mit bei der Dawa.


Positive Berichte über den Mord an Marwa

Es gibt sie tatsächlich, die Neutralität und Objektivität in deutschen Medien, zumindest in einigen wenigen und das auch erst mit enormer Verspätung und Druck aus dem Ausland.
Deutschland hat es verpasst frühzeitig über den brutalen Mord an unsere Schwester Marwa zu sprechen und versucht das nun wieder wett zu machen.
Angela Merkel hat sich nicht zu Wort gemeldet und selbst die Oberbürgermeisterin der Stadt Dresden ist nicht zur Trauerfeier am 11. Juli erschienen.

Unten könnt ihr einige Artikel von westlichen Medien sehen. Nach unserer Meinung zählt auch die Islamische Zeitung zu einer eher westlichen Zeitung, nachdem schon unzählige Artikel gegen einige praktizierende Muslime veröffentlicht wurden.

Forum am Freitag
“Von dem Kopftuch geht letztlich nichts böses aus. [...] Das ist für mich ein islamfeindliches Verhalten.”
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/896392/Islamfeindliche-Deutsche%253F#/beitrag/video/896392/Islamfeindliche-Deutsche%3F

Taz
“Der Mord an Marwa El Sherbini hat das Problem der Islamfeindlichkeit ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Damit sollte man sich jetzt befassen.”
http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/mordmotiv-hass-auf-muslime/

“Es bedeutete jedoch, dass das Bekämpfen der Islamfeindlichkeit – in den Medien, in den Schulen, in den Straßen, in den Gerichten – eine Aufgabe aller in Deutschland lebenden Menschen ist.”

http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/das-reine-deutsche-gewissen/

Islamische Zeitung TV
“Es ist absurd von einer Instrumentalisierung zu sprechen, es sind Emotionen nach einem Mord, die nicht zu verhindern sind.”
http://www.islamische-zeitung.de/iztv.cgi?id=12198&action=do_rate&rating=5

Cosmos TV
“Wird in Deutschland über den Islam gesprochen, geht es oft um: Terrorismus, Extremismus, Ehrenmorde.”

Höchststrafe für Alex W. *Update*

Der 28-Jährige Alex W.  ist heute zu einer lebenslänglichen Haft verurteilt worden. Zusätzlich wurde noch die “besondere Schwere der Schuld” festgestellt, was eine vorzeitige Entlassung nach 15 Jahren ausschließt. Des Weiteren muss der Täter für alle verursachten Schäden aufkommen:

Sowohl den Eltern der Getöteten als auch dem Witwer und dem dreijährigen Sohn müsse er “alle materiellen und immateriellen Schäden” ersetzen.

(…)

Unmittelbar vor der Urteilsverkündung haben rund 100 Muslime aus ganz Deutschland vor dem Landgericht gegen Diskriminierung protestiert. Es gehe nicht darum, Druck auf das Gericht auszuüben, sagte einer der Redner. Die Teilnehmer forderten von der Regierung, gegen antiislamische Hetze auf Internetseiten und in Vereinen vorzugehen

Hier zwei Videoausschnitte:

Al Jazeera,  Interviewausschnitt mit Bruder Pierre Vogel

Video von Reuters


http://www.mdr.de/sachsen/6848076.html