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Religionen

Das Dilemma des Minarett-Verbotes


Die umstrittene Initiative für ein Volksentscheid zum Minarett-Verbot ist von den Schweizern angenommen worden und der schweizer Verfassungstext wird um den Zusatz "Der Bau von Minaretten ist verboten" oder "Minarette sind verboten" ergänzt. Die Abstimmung dazu war direkt-demokratisch. Er gilt aber in den Augen vieler als "verfassungswidrig".

Der frühere Sprecher der Genfer Moschee, Hafid Ouardiri, reichte eine Klage gegen den Volksentscheid vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein, weil das Verbot seiner Ansicht nach gegen die Religionsfreiheit und das Diskriminierungsverbot verstößt.
Allerdings wird die Klage sehr wahrscheinlich nicht angenommen, da zum einen der Kläger nicht alle Instanzen der Gerichte in der Schweiz ausgeschöpft hat, zum anderen er nicht konkret von dem Verbot betroffen ist. Es bedarf eines konkreten Bauverbotes für ein Minarett, bis sich ein Gericht mit dem Thema beschäftigt und den Verfassungstext für ungültig erklärt.

Jörg Paul Müller und Daniel Thürer, schweizer Rechtsproffesoren wollen auf diesen Präzedenzfall nicht warten.
Sie schlagen einen "Tolleranz-Artikel" vor, der den Text des Minarett-Verbotes ersetzen soll.

Ihre Motive für den Vorschlag:
- Eine Verfassung soll nur ein Rahmen für Gesetze schaffen. Das Minarett-Verbot passt nicht in den Tenor einer Verfassung.
- Das rechtliche Problem soll nicht durch Gerichte, sondern durch den demokratischen Mechanismus gelöst werden.
- Die Geschichte hat gezeigt, dass Bestimmungen durch Volksentscheide früher oder später aufgehoben oder verändert wurden, weil sie ungerecht, unzumutbar oder nicht praktikabel waren.

Also ihre Motive im Klartext: Bevor die Gerichte das Verbot aufheben, muss man es anders ("freier") formulieren, solange man die Möglichkeit dazu hat.


Zitat aus der Ausarbeitung: "Vorschlag: Das geltende Minarettverbot durch einen fortschrittlicheren Toleranzartikel aufzuheben"

Zunächst der bisherige Verfassungstext:

Artikel 12 Glaubens- und Gewissensfreiheit
1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
2 Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.
3 Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.
4 Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.

Neu soll Absatz 5 eingefügt werden:

5 Die Religionsgemeinschaften nehmen in ihrer Darstellung im öffentlichen Raum, etwa mit Gebäuden, Aufrufen, Kleidervorschriften für ihre Mitglieder oder Symbolen, auf einander und auf das Empfinden und das Wohl der übrigen Bevölkerung Rücksicht.
Sie vermeiden ein bedrängendes Auftreten und tragen zu einem von Toleranz getragenen Zusammenleben bei. Sie fügen sich in ihrem Wirken in die Anforderungen einer demokratischen Gesellschaft ein und respektieren die Menschenrechte aller.

Kommentar:
Es geht in diesem neuen Absatz 5 von Art. 15 der Bundesverfassung darum, legitime Bedürfnisse der Befürworter der Minarettsinitiative aufzunehmen und in der Form von allgemeinen, d.h. nicht diskriminierenden Regeln darzustellen. Das jetzt geltende Minarettverbot wird dadurch überflüssig und gestrichen.

Der erste Satz betrifft das Aussenverhältnis. Es geht darum, das Auftreten der Religionsgemeinschaften gemeinverträglich zu gestalten. Dies wird mit der Formulierung ausgedrückt: „Die Religionsgemeinschaften nehmen auf einander und auf das Empfinden und das Wohl der übrigen Bevölkerung Rücksicht“. Die Wortwahl für einen Verfassungstext ist schwierig, obwohl zu gut Deutsch die Aussage: Wir wollen einen Staat, in dem es jedem wohl sein kann, durchaus verständlich und deutlich wäre.

Zweiter Satz:
„Sie vermeiden ein bedrängendes Auftreten“ meint die Ablehnung jeden aggressiven Missionierens, aber auch der Kundgabe eigener religiöser Riten oder Herrschafts-/Machtansprüche gegen Aussen. Angesprochen ist auch das öffentliche Auftreten in Kleidungen, die etwa angesprochenen Personen im öffentlichen Raum (Verkehrsmittel, Läden) Angst einflössen könnten. Die extremen Formen der Verschleierung sind nach Meinung mancher geeignet, dies zu bewirken. Bedrängend für Mitbürger können auch Bauformen sein, die sich nicht ins Stadt- oder Dorfbild einfügen und unangemessen den Geltungs- oder Machtanspruch einer Religionsgemeinschaft ausdrücken.

Drittes Element: Beitrag zu einem von Toleranz getragenen Zusammenleben und Einfügung in die Anforderungen einer pluralistischen/demokratischen Gemeinschaft und Respekt der Menschenrechte aller.

Hier wird die Wirkung im Innern mit einbezogen: den Glaubensgemeinschaften wird Religionsfreiheit garantiert, sie sind aber auch an die Grundsätze demokratischen Zusammenlebens und des Respekts der Menschenrechte nach Innen und nach Aussen gebunden. Diese Forderung konkretisiert und verdeutlicht die bereits bestehende Verfassungsbestimmungen des Artikels 35 Abs. 1 und 3 Bundesverfassung, die bestimmen: Die Grundrechte sind in allen Teilen der Rechtsordnung zu verwirklichen und gelten grundsätzlich sowohl in öffentlichrechtlichen wie auch privatrechtlichen Beziehungen.

Mit der Bindung an die Menschenrechte sind auch Praktiken wie Mädchenbeschneidung und Zwangsheirat einbezogen.

Zitat Ende.


1) Was fügt der neue Absatz in ihrem Wortlaut inhaltich hinzu, was nicht durch die vorherigen Absätze klar ist?
Religionsfreiheit und kein Religionszwang sind doch schon festgehalten.

2) Soll dieser Text eine Entscheidung vor Gericht überflüssig machen?
Gerade das nicht. Dieser Text wird Grundlage sein, mit dem sich jeder jeden verklagen kann. Viel Arbeit für Richter und Anwälte.

3) Wer ist die "übrige Bevölkerung"?
Für Muslime sind es die Nicht-Muslime,
für Christen sind es die Nicht-Christen,
für Juden sind es die Nicht-Juden,
für die Gläubigen sind es die Nicht-Gläubigen usw.

Zunächst sind damit also vordergründig verboten: Minarett, Muezzin-Ruf, große Moscheenbauten, Burka, Hijab, Kopftuch, Halbmond mit Stern, arabische Inschriften auf Gebäuden, der Ausruf "Allahu Akbar", lange Bärte,…

Allerdings auch: Kirchtürme, große Kirchbauten, Glockenläuten, Nonnen-Uniformen, Pfarrer- und Priesterkleidung, Kreuzanhänger, Kreuze auf Gebäuden, Bibel- und Torah-Zitate in der Öffentlichkeit, Ausrufe wie "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes", das Verteilen von Broschüren und Bibeln/Koran, Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit…

Das wären die Sachen, wegen der die "Gläubigen" sich gegenseitig verklagen könnten.
Aber zum Schutz der Atheisten und Agnostiker müsste man aber generell das Beten, das Predigen und die religiöse Aufklärung in der Öffentlichkeit (Schule, Arbeitsplatz, Medien, usw) verbieten.

Man sieht also, dass dieser Text so schwammig geschrieben ist, dass er alles und nichts verbieten kann. Es ist keine Grundlage für ein friedliches Miteinander, nicht einmal für ein "friedliches Nebeneinander"

4) Die Religionen sollen bedrängendes Auftreten vermeiden.
Wenn also ein Mann in einem Weihnachtsmannkostüm (Gesicht nicht erkennbar, eindeutig religöse Kleidungsmotivation, künstlich vergrößerter Bauchbereich) auf mich zukommt (Aufdringlichkeit), dann verklage ich ihn.
Wenn Zeugen Jehovas an meiner Tür klingeln, dann verklage ich sie.
Wenn der Klassenlehrer meines Sohnes mich zweimal anruft, um zu erfahren, wieso mein Sohn nicht am Religionsunterricht teilnimmt, dann bedrängt er mich. Auch den werde ich verklagen.

Natürlich ist der Gesetzestext nicht für diese Beispiele gedacht.
Man sieht daran aber wunderschön, wie auch Rechtsprofessoren sich schwer tun, Diskriminierung, Ungleichbehandlung und Rassismus so auszudrücken, dass es genau nicht danach klingt.

5) In dem Kommentar wird gesagt, dass Riten wie Mädchenbeschneidung und Zwangsheirat, die religiös bedingt sind, verboten werden. Ich frage mich, in welcher Religion diese Riten geboten bzw erlaubt werden. Im Islam jedenfalls nicht.
Bedarf es denn überhaupt einem Verbot?
Mädchenbescheidung fällt unter Körperverletzung und Zwangsheirat ist im Eherecht verboten.
Wieder also eine diffamierende Äußerung mit Unterstellung.


 

In einer Diskussion wurde mir mal gesagt:
Es geht nicht um den Islam, es geht nur um die Minarette.
Der "Tolleranz-Artikel" zeigt:
Es geht nicht nur um die Minarette , es geht um den Islam.

Mein Vorschlag: Lasst das Gericht entscheiden.

Wenn das Gericht den Zusatz für rechtens erachtet, dann müssen wir ohne neue Minarette leben.
Wenn das Gericht den Zusatz für menschenrechtsverletzend erachtet, dann müssen "die 57% der Schweizer" mit einer richterlichen "Ohrfeige" leben.

Quelle: http://www.sonntagonline.ch


Minderheit ist nicht gleich Minderheit

Nach dem Minarettenverbot in der Schweiz sind sich viele Menschen sicher: Bei den Minaretten bleibt es nicht. Was kann man noch verbieten? Welcher Minderheit soll man noch Rechte abnehmen? Soll man bei den Muslimen bleiben oder darf man auch andere nicht-christliche Religionen diskriminieren? Ganz nach dem Motto "Wenn wir schon dabei sind…" oder "Ganz oder gar nicht".

Christophe Darbellay seit 2006 Präsident der CVP Schweiz forderte das Verbot von Kopftüchern in öffentlichen Funktionen und keine neuen Friedhöfe für Moslems und Juden.

Hat er da eine Kleinigkeit zu viel gefordert? Muslimen die Rechte abzuschneiden ist doch in Ordnung, aber den Juden?

"Ich habe kein Verständnis dafür, dass er Verfassungsgrundsätze infrage stellt, um nach der Minarett-­Initiative Aufmerksamkeit zu heischen", so Yves Kugelmann vom jüdischen Magazin «Tachles».

Verfassungsgrundsätze nach der Minarett-Initiative in Frage stellen? Der Grundsatz der Religionsfreiheit wurde doch schon vor der Minarett-Initiative in Frage gestellt. Für mich ist das doch eine "logische" Erweiterung der Forderung gegenüber Minderheiten.

"Mit dieser Forderung würde die Schweiz ins vorletzte Jahrhundert zurückkatapultiert", so Michael Chiller-Glaus von der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus.

Genau. Der Muslimin/Muslima das Tragen von Kopftüchern zu verbieten katapultiert die Schweiz ins letzte Jahrhundert. Ach ne, damit war wahrscheinlich nur die Forderung nach den judischen Friedhöfen gemeint.

Laut SP-Präsident Christian Levrat hat der CVP-Chef «eine rote ­Linie überschritten»: «Er versucht, die Rechten rechts zu überholen. Das ist verantwortungslose Hetzerei.» Selbst in der eigenen Partei findet Darbellay keinen Rückhalt.

Endlich sagt jemand , was diese Forderungen sind. Verantwortungslose Hetze! Es wird energisch Hetze gegen Minderheiten getrieben. Würde dies auch Hetze genannt werden, wenn das Wort "Jude" nicht gefallen wäre?

CVP-Nationalrätin Kathy Riklin: "Wir sind sehr unglücklich darüber, dass er diese Diskussion ausgelöst hat."

Diese Diskussion wurde nicht erst hier ausgelöst, sie wird hier nur weitergeführt. Womöglich meinte sie: "Wir sind sehr unglücklich darüber, dass er diese Diskussion auf die jüdische Bevölkerung ausgedehnt hat" ?

Dabei ist der Graben zwischen einer geglückten Themensetzung und dem politischen Glatteis oft schmal.

Es ist geglückte Themensetzung, wenn man Kopftücher nur für Muslimas/Musliminen verbieten will. Es ist politisches Glatteis, wenn man den Juden ihre Friedhöfe verbietet.

In einem offenen Brief entschuldigt sich Christophe Darbellay: "

Meine Äusserungen waren persönlicher Art. Ich hatte sie auch in der Hitze des Gefechts [...] zuwenig differenziert ausführen können und wurde von der Frage bezüglich jüdischer Friedhöfe überrascht, gegen welche ich mich nicht aussprechen wollte.

[...] Wir [haben] als einzige Partei mit einem weiteren Grundlagenpapier reagiert "Sie sagen Minarette und meinen Moscheen- Es geht auch anders". In diesem Papier haben wir [...] die Stellvertreterdebatte um die Minarette klar verurteilt. Sogar die Befürworter der Initiative geben heute zu, dass es gar nicht um die Minarette ging. Weshalb haben sie dies nicht schon früher getan?"

Die Entschuldigung möge ernst gemeint sein. Er kann sich in "Hitze des Gefechts" zu diesen Äußerungen verleiten lassen haben. Wenn schon diesem Mann, einem Politiker, einem Präsidenten einer Partei, solche Forderungen leicht über die Lippen gebracht werden können, wie leicht ist es durch ständige mediale Verbreitung möglich, diese einem "normalen" Bürger zu entlocken?

Die ganzen Proteste auf eine einzige Forderung haben diesen Mann veranlasst sich dafür zu entschuldigen und diese Forderung wieder zurückzuziehen. Da merkt man den Umgang mit verschiedenen Minderheitenreligionen. Tausende praktizierender Moslems können da protestieren, verurteilen, Anstoß daran nehmen oder eine Entschuldigung verlangen. Ihnen wird gesagt, sie sollen mit den Rechten zufrieden sein, die ihnen – immer mehr eingeschränkt – gegeben werden. Der Forderung einiger weniger jüdischer und nicht-jüdischer Vertreter wird sofort nachgegangen.

Viele Kommentatoren dieser Hetzseiten empfinden dies als ein Rückschritt der Unterdrückung des Islams. Dieser "Vorfall" schade der richtigen "Diskussion". Wieso eigentlich? Dadurch, dass es zeigt, dass es nicht um die Einschränkung der "kleinen" Religionen geht, sondern speziell um die Einschränkung der Moslems?

 

Quellen: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Darbellay-stoesst-die-Juden-vor-den-Kopf-22838252

http://www.tagblatt.ch/aktuell/schweiz/tb-in/Darbellays-Tritte-in-den-Fettnapf;art143,1430482 http://www.kath.ch

/index.php?PHPSESSID=ujj2mki83on9r0g9mkva9knep4&na=11,11,0,0,d,44768

Studie zeigt Vorurteile gegenüber Minderheiten

Studie zeigt Vorurteile gegenüber Minderheiten

In der am 13.11.2009 vorgestellten Studie der Amadeu Antonio Stiftung wurden je 1000 Personen aus mehreren europäischen Ländern gefragt, wie tolerant und aufgeschlossen sie gegenüber verschiedenen Minderheiten bzw. Lebensgewohnheiten sind. Eine genaue Presseveröffentlichung findet man unter:
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/gfepressrelease.pdf

Demnach sind Vorurteile negative Bewertungen von Gruppen und von Einzelpersonen aufgrund ihrer (tatsächlichen oder wahrgenommenen) Gruppenzugehörigkeit. Sie werden dazu benutzt, soziale Ungleichwertigkeit und Ungleichheit zu legitimieren.

Somit sind Vorurteile nicht mit einem demokratischen Verständnis vom Miteinander zu vereinbaren. Einige Ergebnisse dieser Studie (in Deutschland) sind:

Vorurteile gegenüber Einwanderern:

50,0% sagen : Es gibt zu viele Immigranten in ihrem Land.
37,6% „fühlen sich manchmal wie Fremde“ in ihrem Land.
42,4% sagen: Wenn Arbeitsplätze knapp sind, sollten sie [Einheimische] mehr Rechte auf einen Job haben als Zuwanderer.
25,0% stimmen der Aussage nicht zu: "Zuwanderer bereichern unsere Kultur".

Antisemitismus:

19,6% sagen: Juden haben in Deutschland zuviel Einfluss.
48,9% sagen: Juden versuchen heute Vorteile daraus zu ziehen, dass sie während des Nationalsozialismus die Opfer gewesen sind.
29,4% sagen: Juden im Allgemeinen kümmern sich um nichts und niemanden, außer um ihre eigene Gruppe.
31,2% stimmen der Aussage, Juden bereichern unsere Kultur, nicht zu.

Vorurteile gegenüber Muslimen:

46,0% sagen: Es gibt zu viele Muslime in Deutschland.
54,1% sagen: Muslime in Deutschland stellen zu viele Forderungen.
52,5% sind der Meinung, dass der Islam eine Religion der Intolleranz ist.

Rassismus bezogen auf die Hautfarbe:

13,5% sagen: Schwarze und Weiße sollten besser nicht heiraten.
30,5% sagen: Es gibt eine natürliche Hierarchie zwischen Schwarzen und Weißen.

Sexismus:

12,0% meinen: Wenn Arbeitsplätze knapp sind, sollten Männer mehr Recht auf eine Arbeit haben als Frauen.
52,7% sagen: Frauen sollten ihre Rolle als Ehefrau und Mutter ernster nehmen.

Homophobie:

38,0% stimmen der Aussage, es gibt nichts Unmoralisches an Homosexualität, nicht zu.
39,7% stimmen der Aussage nicht zu: Es ist eine gute Sache, Ehen zwischen zwei Frauen bzw. zwei Männern zu erlauben.

 

Die vielschichtigen Gründe sind einfach und kompliziert zugleich:

1) Befürwortung von (gesellschaftlicher) Autorität und somit jegliche Ablehnung von Störfaktoren, die diese Autorität verändern oder in Frage stellen wollen. Dabei wollen die Minderheiten nur ihren Platz in dieser Gesellschaft einnehmen. Ausländer zB. sind keine Unruhestifter, gegen die man vorgehen muss. Die Forderung nach einem gleichberechtigten Platz in der Gesellschaft wird aber von den Meisten als Aufruhr angesehen, die unterdrückt werden muss. Haben denn nicht genau diese Aufruhr und diese Konfliktpunkte dazu geführt, dass sich die Gesellschaft so weiterentwickelt hat (Revolution, Demonstrationen, Proteste)? Denkt mal drüber nach.

2) Wahrgenommene Bedrohung durch Immigranten. Die mediale Darstellung der Immigranten in sog. "Talkshows", Statistiken und die subjektiv ausgewählte Berichterstattung über Täter mit "Migrationshintergrund" (die Personen ohne MIgrationshintergrund sind wohl nicht so "berichtenswert"), schaffen einen Stereotyp des ungebildeten, kriminellen Ausländers, welcher völlig an der Realität vorbeigeht. Eine Kleine Anektodete dazu: Wenn auf einer Schultafel 10 leichte Aufgaben stehen, von denen neun richtig und eine falsch gelöst wurden und man die Schüler fragt, was ihnen auffällt: Was denkt ihr sagen die meisten bzw. alle Schüler? Was fällt eher auf? Neun richtige oder eine falsche? Denkt mal drüber nach.

3) Die Ablehnung von Vielfalt, welche z.B. durch die Sprichwörter: "Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht", "Gleich und gleich gesellt sich gern" oder "Schuster, bleib bei deinen Leisten" formulieren treffend, warum Menschen Veränderungen ablehnen. Man befürchtet, dass das Resultat der homogenen Gesellschaft die Einzelperson schlechter darstellt, als vor der "Vermischung". Dabei sollte man doch einfach bedenken, woher die Einflüsse kommen, die heute unsere Kultur so bereichern. Seien es Erfindungen, Speisen, Einrichtungen oder Architektur. (Dabei) Die Menschen streben doch (z.B. EU-Erweiterung, Wirtschaftszusammenarbeit und internationale Kongresse) nach einer gegenseitigen Bereicherung der Kulturen. Wenn man in der Geschichte jegliche Vielfalt und jeden Andersdenkenden abgeleht hätte, wo stünden wir heute? Denkt mal drüber nach.

4) Der Begriff der "Social Dominance Orientation", sagt aus, dass in einer hirarchischen Gesellschaft es Gruppen gibt, welche "oben" und welche "unten" zu sein haben. Die Angst vor dem Verlust der gesellschaftlichen Stellung impliziert die Vorurteile. Begriffe wie "assoziales Pack" oder "reiche Schnösel" zeigen die Diskrepanz der Bevölkerungsgruppen, um ihre "rechtmäßige" Stellung gegenüber anderen Gruppen zu rechtfertigen. Wäre es aber nicht die beste "naiv-optimistische" Lösung, dass alle "oben" sind oder dass alle in der selben "gesellschaftlichen Gruppe" sind? Denkt mal drüber nach.

5) Politische Machtlosigkeit betrifft diejenigen, die denken, dass sie keinen Einfluss auf die Regierung haben und sie von den Regierenden nicht ernstgenommen werden. Diese Machtlosigkeit führt zu Vorurteilen gegenüber den Gruppen, von dem man denkt, dass die Politiker sich um diese eher kümmern. Teures Benzin – Ölkonzerne. Soli-Zuschlag – Ostdeutsche. Leere Kirchen – Moscheen. Jedes Problem hat wohl also ein Sündenbock. Aber sollten wir nicht die Machtlosigkeiten gegenüber den Politikern nicht dadurch zum Ausdruck bringen, indem wir uns mit den Politikern auseinandersetzen und nicht "schnell und einfach" einen Schuldigen suchen? Denkt mal drüber nach.

6) Die politische Orientierung und die Sozialisation, in der man aufwächst, ob ganz links oder ganz rechts, ist prägend für Vorurteile und deren Verbreitung. Wenn ich also "rechts" bin, habe ich mich "rechts" zu verhalten und "rechte" Vorurteile zu haben. Handle ich immer so, wie man es von mir erwartet, oder betrachte ich mein Informationskonsum kritisch? Denkt mal drüber nach.

7) Selbstberichtete Religiosität ist der Hauptgrund für speziell religiöse Vorurteile. Die Bedrohung der anderen Religionen an dem, wovon ich denke, dass es das Richtige ist, erzeugt Kritikresistenz gegenüber Argumenten und Beweisen, die darauf abzielen mich in meinem Glauben zu beeinflussen. Diese Resistenz kann nur standhalten, wenn man sich allerdings nicht selbst auf die Suche nach der Wahrheit macht und jegliche Andersdenkenden mit Vorurteilen belastet, um eine selbstgerichtete Blockade aufrechtzuerhalten. Wenn es aber nur einen Schöpfer geben kann, ist es dann nicht wichtig, sich selbst zu überzeugen, was er von den Menschen will und was nicht? Denkt mal drüber nach.

8 ) Die eigene finanzielle Situation relativ zu den anderen erzeugt Vorurteile, um sich selbst einzureden, wieso diese Differenz herrscht. Ein Türke, der einen BMW fährt, muss wohl ja nur ein Drogendealer sein. Wenn eine Frau den Arbeitsplatz bekommt, für den ich mich auch beworben hatte, muss sie wohl den Job bekommen haben, weil sie eine Frau ist. Wenn eine islamische Gemeinde Geld durch Spenden aufbringt, um Ihre Moschee auszubauen, aber durch meine Kirchensteuern sehe ich keine Verschönerung meiner Kirchen, dann muss es wohl daran liegen, dass die Finanzierung des Moscheenbaus dubios sein muss. Begründet man also seine derzeitige finanzielle Situation realistisch oder spielen Neid und mangelnder Einsatz eine Rolle? Denkt mal drüber nach.

9) Gruppenbezogene Deprivation (Mangel). Dazu aus der Studie: " Hier sollten die Befragten angeben ob sie den ökonomischen Status ihrer Landsleute besser, gleich oder schlechter einschätzen als den von Einwanderern in ihrem Land. Dies ist wieder ein rein subjektiver Eindruck und steht in keinem Zusammenhang mit realen Fakten. Diejenigen, die die Situation ihrer Gruppe (als) schlechter einschätzten, tendierten eher zu GMF [Vorurteilen]. Es scheint, dass Zielgruppen (von Vorurteilen) als Sündenbock für die eigene Entbehrung herhalten müssen." Denkt mal drüber nach.

10) Alter und Bildung Dazu die Studie: "Je älter die Befragten und je schlechter sie gebildet sind, desto mehr stimmen sie Vorurteilen im Allgemeinen zu". Da die Immigration, kulturelle Annäherung und Emanzipation eine Bewegung der "neueren" Zeit ist, überrascht es mich nicht, dass genau die Leute, die in ihrer Kindheit und in ihrem Arbeitsleben am wenigsten mit Ausländern, anderen Glaubensrichtungen und Lebensweisen zu tun hatten, eher vorurteilsbildend sind. Wissen es aber nicht genau diejenigen, die in der Schule einen farbigen Freund, im Büro eine russische Kollegin oder am Fließband einen türkischen Mitarbeiter hatten oder als Student ein Auslandsemester in Südamerika waren, wie Ausländer sind? Und wenn Bildung Vorurteile abbaut, wie sollte man die Leute mit Vorurteilen nennen? Denkt mal drüber nach. Alles in allem ist die Studie ein Ausdruck der Angst vor Immigranten, Juden, Moslems und Ausländern, wo auch immer der Grund dafür liegen mag. Aber die Studie zeigt indirekt auch, wie Vorurteile abgebaut werden können. Jeder sollte sich selbst fragen, welchen Vorurteilen er zusagt und wieso dieses Vorurteil bei ihm herrscht. Und wenn sich jemand nochmal die Zeit nimmt, zu untersuchen, mit offenem Herzen, ob dieses Vorurteil womöglich nicht stimmt, dann hat er sich schon viel mehr Mühe gemacht und ist erkenntnisreicher als jemand, der ein Vorurteil als Argumentationsgrundlage für Verbreitung von Zwietracht in unserer Gesellschaft benutzt.

Denkt mal darüber nach.

Zusatz von jana:

Neue Studie belegt: Fremdenhass in Europa ist weit verbreitet.

Eine neue Studie über „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Europa“ belegt, dass in vielen europäischen Ländern Vorurteile gegenüber Ausländern, Muslimen, Juden und Homosexuellen weit verbreitet sind.
http://www.welt.de/wissenschaft/article5204486/Vorurteile-gegen-Fremde-in-Europa-weit-verbreitet.html

Mehr als die Hälfte der Befragten halten den Islam für eine intolerante Religion und sind der Meinung, dass es zu viele Einwanderer im jeweiligen Land gibt. Außerdem befürworten ein Drittel der Befragten eine „natürliche Hierarchie zwischen Schwarzen und Weißen“. Ich frage mich an dieser Stelle, wie das wohl aussehen soll? Warum meint ein Mensch, dass es eine Hierarchie zwischen weißen und dunkelhäutigen Menschen geben muss? Ein Schlag ins Gesicht der Emanzipation: Die Mehrheit der Europäer (60,2%) befürwortet die traditionelle Geschlechterrollenverteilung und möchte, dass Frauen sich mehr auf ihre Mutterrolle konzentrieren. So viel zur Emanzipation in Europa.
Auch belegt die Studie, dass ein persönlicher Kontakt zu den betreffenden Personen zum Abbau von Vorurteilen geführt hat.

Nun wird wohl die breite Bevölkerung in Deutschland höchstwahrscheinlich keine Erfahrungen auf persönlicher Ebene mit Einwanderern oder Ausländern gemacht haben. Wie erklärt man sich sonst die wachsende Ablehnung gegenüber Ausländern und Muslimen, wenn sie auf ihre religiöse Ausübung bestehen und eine Moschee bauen wollen? In Deutschland hat man vor allem Fremden Angst. Diese negative Berichterstattung beeinflusst die Menschen, so dass sie vielleicht erst gar nicht Kontakt zu Migranten haben möchten, weil sie eben schon eine vorgefertigte Einstellung haben. Man braucht sich nur die Medienberichterstattung zu dem Thema Islam und Muslime anzuschauen. Es sind immer dieselben Schemata: Ist ein Minarett nicht ein Zeichen des Machtanspruches des Islam in Deutschland? Das Kopftuch ist ein politisches Symbol und unterdrückt die Frau! Der Islam ist eine intolerante Religion und immer politisch. Die Mehrheit der Muslime lebt in Parallelgesellschaften und ist nicht integriert. Damit meint man aber wohl „nicht assimiliert“. Denn integriert sind hier wohl die Meisten. Sie beherrschen die deutsche Sprache, arbeiten, zahlen ihre Steuern und schicken ihre Kinder auf deutsche Schulen und Kindergärten. Es ist einerseits richtig, dass viele Muslime ihren Ruf durch ihr schlechtes Verhalten geschädigt haben. Andererseits darf man nicht eine Religion am Verhalten einiger ihrer Anhänger, die sie nicht praktizieren, beurteilen.

Noch halten sich die Politiker mit ihren öffentlichen Äußerungen zurück. Political correctness nennt man das. Aber warten wir ab, bis es einer so direkt und unverblümt bei M.Illner, Maischberger oder in einer Parteiversammlung ausspricht. Dann wird eine Welle ausgelöst….

Wie Martin Luther am 15.2.1546 öffentlich in seiner letzten Kanzelabkündigung damals sagte:

“ Darum sollt ihr Herren sie (die Juden) nicht leiden, sondern wegtreiben.“ (Martin Luther, “Von den Juden und ihren Lügen“, Erstausgabe Wittenberg 1543)

Stellt euch mal vor, Roland Koch oder Kristina Köhler (die Islamismus- und Terrorismusexpertin der CDU) würden das ungefähr so ausdrücken: „Ihr sollt die (kriminellen) Muslime nicht leiden, sondern wegtreiben (abschieben)“. ( „Von den Muslimen und ihren Lügen“, 2039)

Der Eine oder Andere mag das übertrieben finden oder gar unmöglich. Aber die Geschichte wiederholt sich. Die Menschen lernen nicht aus der Geschichte. Als 1941 die ersten Juden deportiert wurden, konnte es noch keiner von ihnen glauben. Letztendlich wurden 4 Millionen Juden vergast. So furchtbar kann die Geschichte sein. So furchtbar ist der Mensch.

Ehemaliger Rapper konvertiert zum Islam [update]

[update]

Vor längerer Zeit haben wir euch ein Video präsentieren können, bei dem euch der ehemalige Rapper Loon vorgestellt wurde, der sich vom "Bad Boy" zum "Good Boy" verändert hat. Nach dem sehr erfolgreichen Interview mit "Al Jazeera English", welches als Video etliche Male angeschaut und neu im Internet hochgeladen wurde, wollten wir euch auch das 25minütige Interview mit Loon in der "Deen Show" nicht vorenthalten.

"Das schönste Lied, das ich gesungen habe, war der Gebetsruf (Athan)", Loon.

 

[update Ende]

 

Aufsehen erregte vor kurzem der ehemalige Rapper „Loon“. Der christlich erzogene Chauncey Lamont Hawkins, so hieß „Loon” früher, konvertierte zum Islam, da er nach eigener Aussage, in dem „Rap-Business“ nie die volle Zufriedenheit erlangen konnte. Mittlerweile hat Hawkins einen islamischen Namen: „Amir Junaid Muhadith“. Früher zog „Loon“ die Aufmerksamkeit durch die Zusammenarbeit mit namenhaften Künstlern wie P.Diddy oder Usher, auf sich. Er wirkte bei dem Lied „I Need A Girl“ mit und erhielt tatkräftige Unterstützung von seinen Rap-Kollegen. In Anspielung auf das ehemalige Plattenlabel von P.Diddy („Bad Boy Records“), beschreibt der heutige Amir in einem Interview mit „Al Jazeera English“, seinen Werdegang, als „Weg vom „Bad Boy“, zum „Good Boy“. Die meiste Zeit verbringt Amir momentan damit, sich mit dem Islam zu beschäftigen und noch mehr Wissen zu erlangen, um den Medien und anderen Menschen, die ihn in Zukunft viele Fragen zu dieser Entscheidung stellen werden, entgegen treten zu können. Besonders positiv fällt unser neuer Bruder dadurch auf, dass er auf die penetrante Bitte des Moderators, noch einmal für den Sender zu rappen, nicht eingeht, weil er sich „von diesem „Lifestyle“ endgültig verabschieden möchte“. Das Interview mit“ Al Jazeera English“ fand kurz nach der Umrah statt, die Amir bestritt. Aus dieser habe er, wie er behauptet, genug Kraft getankt hat, um sich jetzt „auf die Da’wa zu fokussieren“ Ob Amir sein Talent, das Schreiben von Texten, in Zukunft mit seiner Da’wa (Einladung zum Islam) verbindet, möchte sich der sympathische Amerikaner noch offen halten. Bevor ihr euch das Video anschaut, noch ein Zitat von Amir, welches er kurz vor Schluss äußerte und mich damit sehr gerührt hat. „Ich konzentriere mich auf all die schönen Sachen, die mir seit der Annahme des Islams passiert sind“ und er führt fort: „Allah hat mich definitiv mit einem schönen Ersatz gesegnet [zu dem alten „Lifestyle“] und ich bin einfach so dankbar[…]“.

 

Leider hat „Al Jazeera English“ die ehemaligen Rap-Videos ( in denen halbnackte Frauen tanzen) fast die ganze Zeit über mitlaufen lassen. Deshalb haben wir die rechte Seite schwarz überblendet und die Fitna, so gut es ging, eingeschränkt. Verteilt das Video bitte weiter, liebe Geschwister! Möge Allah euch dafür segnen!

Missionare im Ausland

Bilder, die man nicht so oft zu sehen bekommt: Videos über christliche Organisationen, deren Priorität es ist, im Ausland zu Missionieren – vor allem bei Muslimen. Dies geschieht dann absurderweise oft unter dem Deckmantel als Hilfsorganisation tätig zu sein. Wir posten dieses Video, um die Sichtweise auf diese Themen ein wenig zu erweitern.

Panorama vom 08.10.2009:

Hier ein Beitrag aus dem Jahr 2007:

Katholische Bank finanziert Waffenhandel

Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Eine grundsätzliche Frage, die sich am heutigen Tag auftut gestaltet sich wie folgt: Wer ist schlimmer? Der Mörder, der Menschenleben auf dem Gewissen hat und kaltblütig Morde begeht oder aber die Waffenindustrie, die dem Mörder mit ebensolcher Kaltblütigkeit gegen Bares die Mordinstrumente in die Hand drückt?

Im Normalfall dürfte man nur einige wenige Sekunden brauchen, um zu dem Schluss zu gelangen, dass beide als Mörder zu betrachten sind. Soweit so gut. Wie sieht der Fall nun aber aus, wenn einer der Mörder sonst dafür bekannt ist, im Namen der Nächstenliebe zu agieren und den Leib Christi zu repräsentieren, sprich die katholische Kirche ist?

Konsequenterweise müßte ein Aufschrei in der deutschen Gesellschaft zu erwarten sein, alle müssten sich empören angesichts dieser menschenverachtenden Handlung. Der Verfassungsschutz als Wacher über die Unantastbarkeit des Grundgesetzes, müsste das Treiben besagter Kirche auf Schritt und Tritt verfolgen. Aber auch nur eigentlich, denn wir haben es in Deutschland nicht mit einem gerechten Justizwesen zu tun. Und wahre Gerechtigkeit erfahren wir nur von unserem Schöpfer, der die Namen Al-Hakam (der weise Richter)

Al-Adl (der Gerechte) und Al-Muqsit (der unparteiisch Richtende) trägt, was übersetzt den Inbegriff der Gerchtigkeit bedeutet, dh. nichts und niemand ist gerechter als der Eine und Einzige Gott ohne Teilhaber an der Seite.

Allah bezeugt, daß es keinen Gott gibt außer Ihm; und (ebenso bezeugen) die Engel und diejenigen, die Wissen besitzen; der Wahrer der Gerechtigkeit. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen und Allweisen. (Sure 3; 18 Aya aus ungefähren Übersetzung des Koran)

Während also der Islam hier in Deutschland unter Generalverdacht steht, macht das islamische Rechtssystem keinen Unterschied zwischen den einzelnen Konfessionen, ob Jude, Christ oder Moslem, jeder bekommt sein Recht auf faire Behandlung. Hier die Beweise:

Allah befiehlt euch, anvertraute Güter ihren Eigentümern (wieder) auszuhändigen und, wenn ihr zwischen den Menschen richtet, in Gerechtigkeit zu richten. Wie trefflich ist das, womit Allah euch ermahnt! Gewiß, Allah ist Allhörend und Allsehend. (Sure 4; Aya 58 aus der ungefähren Übersetzung des Koran)

O die ihr glaubt, seid Wahrer der Gerechtigkeit, Zeugen für Allah, auch wenn es gegen euch selbst oder die Eltern und nächsten Verwandten sein sollte! Ob er (der Betreffende) reich oder arm ist, so steht Allah beiden näher. Darum folgt nicht der Neigung, daß ihr nicht gerecht handelt! Wenn ihr (die Wahrheit) verdreht oder euch (davon) abwendet, gewiß, so ist Allah dessen, was ihr tut, Kundig. ( Sure 4; Aya 135 aus der ungefähren Übersetzung des Koran)

O die ihr glaubt, seid Wahrer (der Sache) Allahs als Zeugen für die Gerechtigkeit. Und der Haß, den ihr gegen (bestimmte) Leute hegt, soll euch ja nicht dazu bringen, daß ihr nicht gerecht handelt. Handelt gerecht. Das kommt der Gottesfurcht näher. Und fürchtet Allah. Gewiß, Allah ist Kundig dessen, was ihr tut. (Sure 5; Aya 8 aus der ungefähren Übersetzung des Koran)

Zurück zur eigentlichen Nachricht. Wie der Spiegel heute berichtete, hat die in Köln ansässige katholische Pax-Bank 577.970 Euro in den Rüstungsriesen BAE Systems angelegt. Die BAE hat sich in der Produktion von Atom-U-Booten und Kampfflugzeugen spezialisiert. Dem aber nicht genug, neben Beteiligungen bei Waffenherstellern, hielt die katholische Bank Aktien im Wert von ganzen 870.950 Euro eines Tabakkonzerns.(Quelle:http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,639733,00.html)

Wenn der Mensch nicht durch die Kugel umkommt, dann doch wenigstens durch Lungenkrebs. Ironischerweise beschreibt sich die katholische Bank  auf ihrer Internetseite wie folgt:

“Für uns als Bank für Kirche  und Caritas spielt das Thema Ethik in der Geldanlage seit jeher eine große Rolle.”

[..]

“Ethisch akzeptable und renditeorientierte Anlageformen müssen verschiedene Faktoren vereinigen:

-ethische Einstellungen und Werte

-christliche und sittliche Anforderungen: Respekt vor Werten   und Glauben [...]

(Quelle:http://www.paxbank.de/fuer-private/rund-ums-vermoegen/ethische-geldanlagen.html)

An diesem Beispiel erkennt man, das ethische Werte nur solange etwas taugen, bis die wahre Profitgier zuschlägt, von Nächstenliebe will dann keiner mehr was wissen.

Es bleibt noch zu betonen, dass dieser Artikel nicht zum Ziel hat, gegen das Christentum zu hetzen. Vielmehr soll er zeigen, wie verwässert diese Religion durch Menschenhand ist. Durch die Einführung der Trinität wurde ihr das Fundament entzogen. Dies spiegelt sich in diesem Koranvers wieder:

0 Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt gegen Allah nur die Wahrheit aus! al-Masih ‘Isa, der Sohn Maryams, ist nur Allahs Gesandter und Sein Wort, das Er Maryam entbot, und Geist von Ihm. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten und sagt nicht „Drei” Hört auf (damit), das ist besser für euch! Allah ist nur ein Einziger Gott. Preis sei Ihm (, und Erhaben ist Er darüber), daß Er ein Kind haben sollte! Ihm gehört (alles), was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Allah genügt als Sachwalter. (Sure 4; Aya 171 aus der ungefähren Übersetzung des Koran)

Ibn al-Qayyim, ein berühmter arabischer Gelehrte thematisiert  die Irrung des Christums in einem Gedicht:

“Oh ihr Anbeter des Messias! Wir wollen Antworten auf unsere Fragen von eure Waisen

Wenn der Herr durch die Taten einiger Menschen gestorben ist, was für ein Gott ist das?

Wir fragen war er erfreut über das was sie ihm antaten? Wenn ja, gesegnet seien sie… sie erlangten seine Freude.

Doch gefiel es ihm nicht hat ihre Macht ihn bezwungen.

War die gesamte Welt auf sich selbst gelassen ohne einen allhörenden Herrn?

Wer beantwortete dann die Gebete?

Waren die Himmel verlassen, als er im Grab lag und die Erde über ihm?

Waren die Welten zurückgelassen ohne einen Herren der sie waltet, während seine Hände genagelt wurden?

Warum halfen ihm die Engel nicht als sie ihn jammern hörten?

Wie konnte das Holz den „wahren“ Herren tragen während er darauf gefesselt wurde?

Wie konnte das Eisen ihn überhaupt anfassen verletzen und durchbohren?

Wie konnten ihn die Hände seiner Feinde erreichen und ihm seinen Rücken auspeitschen?

Und erweckte sich der Messias selbst vom Tode oder erweckte ihn ein anderer Gott?

Welch ein Wunder ein Grab in dem ein „Gott“ lag! Was noch komischer ist der Bauch in der er drinne war

Er war neun Monate lang im Bauch in finsterer Dunkelheit genährt durch Blut

Und er kam aus dem Bauch raus als kleines schwaches Baby das gestillt werden musste

Er aß und trank und musste das machen was daraus folgt. Ist das ein Gott?

Hoch erhaben ist Allah über die Lügen der Christen. Sie alle werden Rechenschaft zahlen müssen für ihre Beleidigungen.

Oh Kreuzanbeter aus welchem Grund ist das Kreuz heilig und derjenige der es ablehnt verflucht?

Ist es nicht logischer es zu zerstören und zu verbrennen samt dem der es eingeführt hat?

Denn der „Herr“ wurde ja darauf gekreuzigt und seine Hände darauf genagelt

Dies ist wahrlich ein verfluchtes Kreuz so tretet darauf mit eurem Fuß und küsst es nicht wenn ihr es seht

Der „Herr“ wurde darauf gefoltert und ihr himmelt es an. So seid ihr seine Feinde

Wenn ihr es rühmt weil er den „Herren“ der Welten getragen hat

Warum werft ihr euch dann nicht nieder vor Gräbern und betet sie an?

Denn euer „Gott“ wurde ja von einem Grab bewahrt

Darum Anbeter des Messias wach endlich auf das ist sein Anfang und das ist sein Ende.” (Quelle:http://www.weg-zu-allah.de.tl/Ibn-al_Qayyims-Gedicht-an-die-Christen—.htm)

Ich bezeuge, dass keiner es wert ist abgebetet zu werden ausser Allah, und ich bezeuge das Jesus und Mohammed nur Seine Diener und Gesandten sind.

Möge Allah uns als wahrhaftige Muslime leben und sterben lassen, amin!

Wir leben MITeinander nicht GEGENeinander

Dass die Medien sich auf das neue Feindbild Muslim geeinigt haben, ist evident. Dass der Islam für fast alles Schlechte mittlerweile verantwortlich gemacht wird und bei jedem Terroranschlag "Al Qaida" vermutet wird, ist auch den meisten Menschen klar. Dass es aber auch anders geht, beweisen uns tagtäglich unsere nichtmuslimischen Mitmenschen, unsere Nachbarn und vielleicht sogar nichtmuslimischen Verwandten. „Wo leben wir eigentlich?“, möchte man sich tagtäglich fragen. „In einer Welt, in der die Medien uns vorgeben, was wir zu denken haben, aber auf der Straße ein ganz anderes Bild herrscht?! "In einer Welt, in der wir uns nicht zurechtfinden, weil wir nicht wissen, wem wir vertrauen können, uns aber dann doch geholfen wird oder eventuell in einer Welt, in der ständig von Hass geredet, aber oft Liebe entgegengebracht wird?!“ Es ist mit Sicherheit von Allem ein bisschen. Eigentlich hat Allah, der Gepriesene und Erhabene, uns nicht erschaffen, damit wir uns bekriegen:

„Und sie bemühen sich, auf der Erde Unheil zu stiften. Aber Allah liebt nicht die Unheilstifter.“

(Qur’an 5:64)

Allah, der Gepriesene und Erhabene, hat uns geschaffen, damit wir ihm dienen

"Und Ich habe die Djinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen."

(Surah Az-Zariyyat, Vers 56)

Warum hat Allah, der Gepriesene und Erhabene, uns dann aber in unterschiedliche Völker aufgeteilt? Die Antwort dazu finden wir auch im Qur‘an: Wir sollen uns gegenseitig kennenlernen:

„Oh ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennen lernt. Gewiss, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Gottesfürchtigste von euch. Gewiss, Allah ist Allwissend und Allkundig.

“ (Qur’an 49:13)

Wir sind somit dazu aufgefordert, uns gegenseitig kennen zu lernen, im Islam ist es demnach verboten in einer Parallelgesellschaft zu leben, wenn noch nicht einmal versucht wurde, sich kennen zu lernen. Wir möchten deswegen die Hand ausstrecken, noch einen weiteren Schritt auf unsere Mitmenschen zugehen, damit sie uns – und wir sie – kennenlernen. Dawa-News ist entstanden, weil wir dem Hass entgegentreten wollten und Allah, der Gepriesene und Erhabene, uns im Qur’an befiehlt uns zu verteidigen, wenn wir angegriffen werden:

„Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter.“

(Qur’an 2:190)

Wir sind gegen Hass jeglicher Art, wir wissen, dass es Blogs gibt, die uns Muslime hassen und wir wissen, welche Auswirkungen sie haben können (siehe Marwa – möge Allah, der Gepriesene und Erhabene, sie belohnen), doch mit Gegenhass kommen wir nicht weiter, das wissen wir auch wieder vom Qur’an:

„…Und der Hass gegen eine Gruppe soll euch nicht (dazu) verleiten, anders als gerecht zu handeln. Seid gerecht, das ist der Gottesfurcht näher…

(Quran, 5:8)

Des Weiteren ist unser Vorbild, der geliebte Prophet Mohammed (Frieden und Segen auf ihn), der Mensch mit dem besten Charakter. Also sollten auch wir uns dazu bemühen einen guten Charakter zu erlangen:

„Ich bin gesandt worden, um die vornehmen Charaktereigenschaften zu vervollkommnen.”

(Al-Mustadrak Ala Al-Sahihain Hadith Nr. 4221)

Damit wir auch in Zukunft weiter aufeinander zugehen und von den positiven Aspekten des Zusammenlebens berichten können, brauchen wir Unterstützung von euch. Wir rufen Nichtmuslime und Muslime auf:

Schreibt uns eure Erfahrungen von einem positiven Miteinander, berichtet davon, wie Muslime und Nichtmuslime zusammen in einem Land leben und sich nicht gegenseitig hassen oder ausgrenzen. (Siehe Alltag)

Ihr seid gefragt.

Email: redakteur@dawa-news.net

Die “radikalen” muslimischen Frauen

Ich möchte zuerst erläutern, was mich dazu bewogen hat, diesem freundlichen Artikel noch die gewisse Würze zu verleihen. Ich war sehr erstaunt, wie gewissenhaft und ordentlich die Autorin hier tätig war. Diese Offenheit, die in derartig liebevoller Art, diesem Artikel eine sprühende Frische verleiht, fand ich einfach hinreißend.

Verfassungsschutz sieht Radikalisierungsschub bei Frauen
Von Eva Eusterhus
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Zugriffsdatum, 18. Juli 2009
Neuer Bericht des Hamburger Landesamtes

Khaled war der Erste, der ihr das Gefühl gab, eine Frau zu sein, sagt Leyla*. Als 19-Jährige, damals nannte sie sich noch Nadine*, lernte sie ihren jetzigen Mann in einem Online-Forum kennen. Der Student erzählte ihr vom Koran. Dass er danach lebe und dass er das auch von seiner Frau erwarte. Denn schließlich sei es das reine, unverfälschte, das einzige Gesetz, das es zu befolgen gelte. Die heute 23-Jährige trägt ein eng gebundenes Kopftuch und einen bodenlangen Mantel.

http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html

Genauso wie eine Muslima von ihrem zukünftigen Mann erwartet, dass er fest im Islam ist, hat auch der Mann das Recht dazu. Hinzu kommt, dass man von einem erwachsenen Menschen sehr wohl annehmen kann, selbst zu entscheiden, was man möchte. Oder war “Leyla” noch ein Baby, dass an einem Schnuller saugte, als sie “ihren jetzigen Mann” heiratete? Wusste sie nicht, was seine Lebensprinzipien sind? Wenn diese mit ihren nicht übereinstimmen, warum sollte sie ihn heiraten? Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht. Es stimmt, hier kommt die sprühende Intelligenz der Autorin zum Vorschein, das Wort des SCHÖPFERS, der Qur’an ist das reine, unverfälschte Gesetz.

Leyla ist vor drei Jahren zum Islam übergetreten. Sie trinkt nicht mehr, sie raucht nicht mehr. Dass sie heute ein besserer Mensch ist, verdanke sie dem Islam. Auch ihren Sohn erzieht sie streng nach den muslimischen Regeln. Den Kontakt zu ihren Eltern hat sie abgebrochen. Junge Muslimas wie sie rücken verstärkt ins Visier von Islamismusexperten. Auch der Hamburger Verfassungsschutz stößt im Rahmen seiner Beobachtungen von Dschihadisten auf zum Teil erstaunlich schnelle Radikalisierungsverläufe bei jungen Frauen. Im Extremfall führt diese Entwicklung bis zur völligen Selbstaufgabe und Isolation – oder in ein Terror-Camp. (…)

http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html

In diesem zweiten Absatz erkennt man schon die eigentliche Absicht dieses Artikels. Ein gewisses Wissen besitzt die Autorin, aber wie es üblich in der “zivilisierten” Welt ist, wird die Wahrheit mit der Unwahrheit “unauffällig” vermischt.

Sind nun alle Menschen, die keinen Alkohol trinken und mit dem Rauchen aufhören und der Meinung sind, ein besserer Mensch geworden zu sein, radikal? Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass nach den ersten Aufzählungen, die beliebten knackigen Schlagwörter wie “Islamismus, Dschihadisten, radikal, Terror-Camp” fallen. Es ist uns nichts Neues: Mit fast identischen Mitteln haben die Redaktionen von Fakt und Report Mainz versucht, praktizierende Muslime sofort als radikale, “dschihadischtische”, fundamentalistische Islamisten darzustellen. Nur hat man dort zum Beispiel betende Geschwister direkt nach Explosionen und Menschen mit Panzerfäusten gezeigt. Den Menschen soll unterschwellig suggeriert werden, dass jeder, der den Islam praktiziert, eine Gefahr darstellt.

Nun darf man als Leser nicht den Fehler begehen und diese “Informationen” einfach so hinnehmen – das Hinterfragen ist hier von äußerster Wichtigkeit! Es ist eine Frechheit und für uns nichts anderes als eine Hetze gegen Muslime, in diesem Fall gegen unsere Schwestern, wenn man sie nur aufgrund des Praktizierens der Religion, in ein terroristisches Gefüge einordnen möchte. Das Gegenteil ist hier doch der Fall: Abgesehen davon, dass Muslime den Kontakt zu ihren Eltern nicht abbrechen dürfen, sind die restlichen Eigenschaften von allen ehrlichen und aufrechten nichtmuslimischen Standpunkten aus, zu loben.

Die sogenannten “Experten” sollten sich an uns wenden und nicht an fiktive Personen, die in ihrem Geiste herumschwirren. Doch was hier sehr schnell zum Vorschein kommt, ist diese ungeheure Angst. Der Islam scheint sich anscheinend besonders in Deutschland “radikal” zu verbreiten. Solche Artikel tragen einen großen Anteil an dieser Situation bei. Doch auch Nichtmuslime, haben den Wert von Frauen erkannt, denn wenn man ein Volk zerstören möchte, wo fängt man denn am Besten an? Bei der Frau. Ich bitte hiermit auch den Artikel “Warum wollt ihr uns unsere Würde nehmen” durchzulesen.

http://dawa-news.de/2009/04/kopftuchverb…de-nehmen/

Der Prophet, Muhammed, Friede sei auf ihm, sagte:
“Die Mutter wiegt mit einer Hand ihr Kind und mit der anderen die ganze Menschheit”

Dieser Artikel ist der Beweis. Ich lebe nicht in Deutschland, dennoch entnehme ich diesem Artikel, dass unsere Schwestern viele Kinder gebären, elhamduLILLAH. Nach diesem “Unglück” der Nichtmuslime, scheint der Zulauf vieler deutscher Frauen in den Islam überragend zu sein. Dies alles entnehme ich aus diesem Artikel. Was kann man noch aus diesem Artikel entnehmen? Hier wird über die Selbstaufgabe und Isolation gesprochen. Dank ALLAHS haben sich anscheinend unsere Schwestern der Manipulation und Kontrolle der Nichtmuslime entzogen. Sie scheinen den Weg ALLAHS zu gehen und lassen sich nicht beeinflussen. Dieser Absatz ist ein Hilfeschrei, dass ihnen konvertierte Muslime aus den Fingern gleiten und auf ihren SCHÖPFER hören.

Warum werden hier keine Beispiele genannt? In welcher Form isolieren sie sich, weil sie vielleicht nicht mit fremden Männern zusammensitzen möchten? Das ist im Islam verboten und es gibt Gründe, warum ALLAH es verboten hat. Eine Gegenfrage möchte ich dieser “ehrlichen” Autorin stellen: wie viele Ehen wurden zerstört, weil der Bruder oder Schwager ein Verhältnis mit der Frau seines Bruders oder seines Schwagers hatte?

Liegt es daran, dass die Frau statt Musik, ihrem Kind nur Qur’an hören lässt? Wo bleibt hier die Toleranz? Soll es in Zukunft so laufen, dass wir fragen sollen, ob und wann wir unsere Fingernägel schneiden dürfen? Um natürlich die Situation zu dramatisieren und dafür zu sorgen, dass die “Terrorangst” in den Köpfen der Menschen bleibt, enden die muslimischen Frauen im “Terror-Camp.”

Ich möchte noch einmal nachfragen, warum werden wir nicht zu Interviews gebeten? Weil sie zu mir sicher nicht kommen werden, denn meine Antworten würden nicht im entferntesten diesem Artikel ähneln. Oder man macht das Übliche. “Wenn etwas nicht passt wird es passend gemacht”.

So veröffentliche die Islamische Bewegung Usbekistans (IBU), ein der al-Qaida nahestehendes Netzwerk, in der letzten Zeit wiederholt Propagandavideos in deutscher Sprache, heißt es. In einem Video, das sich insbesondere an in Deutschland lebende Dschihadisten richtete, rief sie dazu auf, Frauen und Kinder mitzubringen.

http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html

Bei diesem Absatz hätte ich eine Frage. Wie kommt es, dass man zu seinen Themen rein “zufällig” und so schnell die passenden “Terrorvideos” bekommt?
Desweiteren bezweifeln wir die Glaubhaftigkeit dieser mysteriösen Terrorgruppen im fernen Usbekistan. Bestes Beispiel: Die IJU:

Siehe dazu hiier:

Und hier zum lesen:

http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/…error.php5

Man muss bedenken, dass es sich hier nicht um “verschwörerische” Quellen handelt, sondern dem WDR. Doch leider wird das von der Masse der Menschen ignoriert. Es ist eine Degradierung und Rufmord der ersten Klasse, dass nach der Beschreibung einer konvertierten Schwester, die wahnsinnigsten Assoziationen geschnürt werden – um anscheinend sicher zu gehen, dass man nun immer, wenn man von einer konvertierten Schwester hört oder eine sieht, sie sich im nächsten Moment in einem Kampfanzug, einer AK-47 und einer Panzerfaust im Rucksack, auf der Straße vorstellt.

Außerdem sind dem Hamburger Verfassungsschutz einzelne Fälle bekannt: In Hamburg lebt eine Frau seit mehr als einem Jahr mit einem salafistischen Glaubensbruder in einem kleinen Zimmer einer Moschee zusammen, ohne das Gebäude je zu verlassen. In Gesprächen mit Behördenvertretern behauptet sie, diese Lebensumstände freiwillig auf sich zu nehmen. In einem anderen Fall hat ein Dschihadist seine Frau auf eine Auslandsreise zu Glaubenszwecken mitgenommen, weitere Absichten hat er ihr vermutlich verschwiegen. Tatsächlich endete diese Reise in Pakistan – wahrscheinlich in einem Ausbildungslager des Netzwerks islamistischer Terroristen.

http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html

Und die absolute Frechheit ist, dass Muslime anscheinend absolut kein Recht haben sich zu bewegen, denn wenn sie es nicht tun, scheint der Verfassungsschutz bestens informiert zu sein.

Woher wissen sie, dass Menschen ihre Wohnung nicht verlassen? Müssen wir jetzt fürchten, dass alle Muslime auf der ganzen Welt “Big Brother” ausgeliefert werden? Wie kann es sein, dass man darüber informiert ist, wann jemand aus seinem Haus geht und wann nicht? Wenn wir ganz genau hinschauen, sehen wir, wie aggressiv dieses Verhalten ist. Das zeigt sich schon darin, dass man den Frauen nicht glaubt, dass sie ihre Religion freiwillig ausleben. Wenn es nicht so wäre, warum flüchten sie nicht zu den Beamten, da sie anscheinend die Chance hatten, bei den Gesprächen mit der Behörde. Besonders deutsche Frauen wissen, dass die Behörden nur darauf warten und ihnen sofort “Schutz” gewähren würden.

Was natürlich in keinem schlechten Anti-Islam-Artikel fehlen darf, sind Vermutungen:

“wahrscheinlich in einem Ausbildungslager des Netzwerks islamistischer Terroristen.”

http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html

Was, wenn nicht? Wie jedes andere Land kann man Pakistan auch besuchen, ohne gleich in ein sogenanntes “Terror-Camp” zu fahren. Und so aufmerksam und fürsorglich die Behörden auf die “Islamisten”(=praktizierende Muslime) aufpassen, so sollte man doch sicher sagen können, wohin die Reise wirklich ging.

Noch eine unbedeutende und unscheinbare Frage: Was ist eigentlich mit den Nonnen? Sie leben alleine in einem kleinen Kämmerlein, welches nicht allzu groß sein dürfte und verrichten ihre religiöse Pflicht. Klosterschwestern und Klosterbrüder entziehen sich vollkommen dem Diesseits.

Warum ist der Islam der mittlere Weg? Muslime sollen sich um ihr Jenseits kümmern, denn sie wissen, wenn sie im Diesseits versagt haben, erwartet sie, die Strafe im Jenseits.

Ein Muslim muss beten, fasten, die Pilgerfahrt verrichten, die sozial-religiöse Pflichtabtgabe (Zakah) entrichten. Der Muslim sollte, um sein eigenes Wohl, so viel und so oft, wie möglich spenden. Wenn ein Muslim finanziell nicht dazu in der Lage ist, ist auch dies kein Problem. Die stärkste Waffe eines Muslim ist sein Bittgebet, dass er von Herzen an seinen SCHÖPFER richtet.

Ein Muslim muss heiraten, um sich vor Sünden zu schützen. Denn wir wollen kleine Jungs in Ruhe lassen. Wer heiratet denn nicht gerne die Dame oder den Mann seines Herzens? Darum wiederrum, bittet der Muslim seinen SCHÖPFER. Das gehört zum Diesseits und wenn die Ehe mit der Zufriedenheit des SCHÖPFERS endet, haben Beide, mit der Hilfe ihres SCHÖPFERS, das Beste leben im Jenseits.

Man sieht, dass man sich nicht vollkommen von der Außenwelt abkapseln muss, um seinem SCHÖPFER zu dienen. Muslimische Frauen schminken sich, zeigen ihre Reize aber eben nur ihrem eigenen Ehemann.

“Wahrlich die Frauen sind die Zwillingshälften der Männer.” (“Frauen im Schutz des Islam”, s.15, dokumentiert bei Tirmidhi)

“ Oh, ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen möget. Wahrlich, der Angesehenste von euch vor Gott ist der welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Gott ist Allwissend und Allkundig.“ (Kapitel Hugurat, Vers 13)

“Zu SEINEN Zeichen gehört, dass ER euch aus eurer Art Gattinen erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet, und ER hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit bewirkt. Darin sind Zeichen für Menschen, die nachdenken können.” (Kapitel Ar-Rum, Vers 21)

„Sie sind euch ein Gewand, und ihr seid ihnen ein Gewand.“ ( 2:187)

Salman al-Farisi, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, berichtete:

“Ich ging, um meinem Bruder im Glauben, Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, zu besuchen, und als ich ankam, wurde ich von seiner Gattin, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihr, begrüßt die sehr einfache Hauskleidung trug. Angesichts dessen fragte ich sie:’Was ist los mit dir? Warum trägst du so einfache und schlichte Kleidung und nicht etwas passenderes, um deinem Ehemann zu gefallen?’ Sie sagte:’Dein Bruder, Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, besitzt, aus welchem Grund auch immer, kein Interesse an dieser Welt und ihren Angelegenheiten. Er verbringt Nächte im Gebet und die Tage fastend!’ Dann kam Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, hieß Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, willkommen und bot ihm etwas zu Essen an. Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, fragte:’ Warum isst du nicht mit mir?’ Abu Darda sagte:’ Ich faste.’ Salman sagte:’ Ich schwöre bei ALLAH, dass du dein Fasten brechen musst und mit mir isst.’ Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, brach sein Fasten und aß mit Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm. Salman verbrachte die Nacht bei Abu Darda. Abu Darda stand in der Nacht auf und betete einige Nachtgebete. Salman hielt ihn davon ab und sagte:

‘Dein Körper hat bestimmte Rechte bei dir, und deine Familie hat bestimmte Rechte bei dir. Faste einige Tage und brich das Fasten an anderen, nähere dich deiner Gattin und erfülle ihre Bedürfnisse. Gewähre jeder Person das ihm zustehende Recht.’ Kurz vor Sonnenaufgang erlaubte Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, Abu Darda aufzustehen und zu beten. Beide standen auf, verrichteten die Gebetswaschung und einige Gebete, dann machten sie sich auf dem Weg zur Moschee, um Fagr (das Morgengebet) zu bete. Nach dem Gebet mit ALLAHS Gesandte, Muhammed, Friede sei auf ihm, berichtete Abu Darda dem Propheten, Friede sei auf ihm, was Salman gesagt und getan hatte. Der Prophet, Friede sei auf ihm, sagte: ‘Salman hat die Wahrheit gesprochen.’ (überliefert bei Bukhari, “Frauen im Schutz des Islam”, Abd ar-Rahman Asch-Schiha)
(Muhammed, Friede sei auf ihm, überliefert bei Tirmidhi)

“Ihr Recht (der Frau) ist, dass du sie speist, wie du dich selber speist und kleidest, wie du dich selber kleidest, schlag’ sie nicht in ihr Gesicht, benutze keine abfällige Sprache und meide nicht ihr Bett (zum Schlafen), indem du irgendwo außerhalb des Hauses schläfst.” (berichtet von Ibn Hibban und Abu Dawud, Vgl. “Frauen im Schutz des Islam”, Abd ar-Rahman Asch-Schiha, 2003)

“Die vollkommensten die standhaft im Islam sind, sind die, die das sittlichste Benehmen besitzen. Die Besten von euch sind die, die am Besten zu ihren Frauen sind.” (berichtet von Thirmidhi, Vgl. “Frauen im Schutz des Islam”)

Weiter im Text:

Ist der Kontakt gefestigt oder die Ehe geschlossen, drängen sie den Frauen ihren Lebensstil auf. Man verkehrt nur noch unter Gleichgesinnten, den Frauen werden Kontakte zu ihrem früheren Umfeld und zu ihren Familien untersagt, da diese als Ungläubige unrein seien. Eine Trennung oder Scheidung wird als allerletzter Ausweg oder in einigen Kreisen auch als verabscheuungswürdig betrachtet.

http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html

Hier liegt wiedereinmal eine mehr als offensichtliche Mischung zwischen Wahrheit und Unwahrheit. Der SCHÖPFER ist nicht froh, wenn sich seine Geschöpfe, Mann und Frau, trennen aber die Scheidung ist erlaubt. Es gibt im Qur’an ein eigenes Kapitel über die Scheidung und wie sie zu vollziehen ist.

“Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder Gleichgültigkeit befürchtet, so soll es keine Sünde für beide sein, wenn sie sich auf geziemende Art miteinander versöhnen, denn Versöhnung ist gut…” (4:128)

(4:128)

“Eine Geschiedene (oder eine Witwe) darf nicht verheiratet werden, bevor sie nach ihrer Erlaubnis (und Zustimmung) gefragt wurde. Und eine Jungfrau darf nicht verheiratet werden (oder zur Heirat angeboten werden), bevor sie darüber befragt wurde.”

(Prophet, Muhammed, Friede sei auf ihm, überliefert bei Buchari und Muslim)

Auch der Kontakt zu den Eltern wird abgebrochen. Die Einschätzung, selbst das “richtige”, durch den Glauben vorgegebene Leben zu leben, verfestigt sich bis zur völligen Selbstaufgabe. Anregungen aus der “Außenwelt”, die sich kritisch zu dem neuen Lebensstil äußern, werden als Versuch gewertet, die “Ungläubigen” wollten sie, die “Gläubigen”, vom richtigen Weg abbringen. Die Kritik anderer wird als “Prüfung Allahs” angesehen, der es zu widerstehen gilt.

http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html

Auch wenn deine Eltern, Nichtmuslime sind, bist du verpflichtet, sich um sie zu kümmern. Das ist deine Pflicht, ganz besonders der Mutter gegenüber. Mütter tragen ihre Kinder neun Monate in ihren Leibern, dann kommen die Geburtswehen. Dies allein berechtigt die Mutter, dass sie dem Vater vorgezogen wird. Doch wenn die Eltern ihre Kinder vom Wege ihres SCHÖPFERS abhalten wollen, hören die Kinder nicht auf ihre Eltern. Trotz allem ist es die Pflicht der Kinder dafür zu sorgen, dass es ihren Eltern physisch und finanziell gut geht. Sie dürfen ihren Eltern auch sonst keine Sorgen machen, doch wenn es um ALLAH geht gibt es keine Kompromisse und sie bleiben in Verbindung mit ihrem SCHÖPFER.

“Und wir haben dem Menschen im Hinblick auf seine Eltern anbefohlen- seine Mutter trug ihn in Schwäche über Schwäche, und seine Entwöhnung erfordet zwei Jahre-: ‘Sei MIR und deinen Eltern dankbar. Zu MIR ist die Heimkehr.” (31:14)

“Doch wenn sie dich auffordern, MIR das zur Seite zu setzen, wovon du keine Kenntnis hast, dann gehorche ihnen nicht. In weltlichen Dingen aber verkehre mit ihnen auf gütige Weise. Doch folge dem Weg dessen, der sich zu MIR wendet. Dann werdet ihr zu MIR zurückkehren, und ICH werde euch verkünden, was ihr getan habt.” (31:15)

Nicht selten steht das Vorleben dieser eifrigen Konvertiten im völligen Gegensatz zu dem neuen, sehr frommen Lebensstil. So sind viele der neuen Radikalen den Ermittlern schon als Drogenhändler und Kleinkriminelle bekannt. Ein anderer Typus sind Migrantenkinder, die, verunsichert von zwei Kulturen – die der Deutschen und die ihrer Eltern -, im Islam ein klares, allumfassendes Gesetz für sich entdecken, das auf alle Lebensfragen klare Antworten liefert und keinen Raum für individuelle Interpretationen lässt.

http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html

Warum lobt man den neuen Lebensstil der Konvertierten nicht? Warum ist man nicht froh, dass man nun eventuell einen ehemaligen Drogenhändler und Kleinkriminellen weniger hat? Der Artikel macht immer wieder den Eindruck, die Menschen einfach nur gegen zum Islam konvertierte Geschwister zu hetzen. Desweiteren spricht der Artikel hier nun allgemein von den “neuen” Radikalen – ohne zu differenzieren.

Eines wird hier sehr deutlich: Der Autorin sind Drogenhändler und Kleinkriminelle lieber und sympathischer, als neu konvertierte Muslime, die nun mit diesen abzuweisenden Taten aufgehört haben.

Was desweiteren fehlt, sind genaue Angaben. Wo sind hier die Statistiken über die Konvertierten? Solange uns keiner aufzeigen kann, dass es sich anscheinend bei allen konvertierten Muslimen um Menschen handelt, die entweder eine kriminelle Vergangenheit haben oder “unsichere” Migrantenkinder waren, bezeichnen wir diese Aussage als eine Unwahrheit – oder eine bewusste Lüge.

Denn im Gegensatz zu Frau Eusterhus, haben wir etliche hunderte Videos konvertierter Geschwister, aufzuzeigen, die uns ganz klar und deutlich zeigen, dass die meisten Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und Spiritualität im Leben, auf den Islam gestoßen sind und in ihm die Wahrheit gefunden haben.

Und um genau auf den letzten Satz des Absatzes einzugehen:

“die der Deutschen und die ihrer Eltern -, im Islam ein klares, allumfassendes Gesetz für sich entdecken, das auf alle Lebensfragen klare Antworten liefert und keinen Raum für individuelle Interpretationen lässt.”

http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html

Um welche Interpretationen handelt sich es denn hier? Ein bisschen Alkohol schadet niemandem? Das ist doch gar nicht schlimm, wenn ihre Tochter mit dem Jungen ins Bett will? Seien Sie nicht so kleinlich, ihre Frau soll ja nur das Kopftuch bei der Arbeit hinuntergeben, seien Sie doch nicht so extrem und radikal? Meine Frage ist jetzt. Mit welchem Recht wollen sie uns vorschreiben, wie wir zu Leben haben? Wahrscheinlich solange, bis wir eine Waffe auf unsere eigenen Geschwister richten, dann lassen sie uns in Ruhe, aber auch nur wenn wir abdrücken.

Was den letzten Absatz des Artikels betrifft, möchte ich diesen Link von Bruder Amgharbi fi Rif, hinzufügen.

http://www.nafisa.de/medienanalyse/kopft…ol-zitate/

“Mit dir werden weder die Juden noch die Christen zufrieden sein, bis du ihrem Bekenntnis gefolgt bist. Sprich:’Wahrlich, die Rechtleitung ALLAHS ist die wahre Rechtleitung.”

(Kapitel Al-Baqara, Vers 120)

“Sie sagten:”Wir sehen in euch ein böses Omen. Wenn ihr nicht aufhört mit eurem Gerede, werden wir euch mit Steinen bewerfen, und ihr werdet von uns eine peinvolle Strafe erleiden.”

“Sie sprachen (die Gesandten):’Euer Omen ist bei euch selbst. Ist es so, weil wir euch ermahnen? Ihr überschreitet jegliches Maß”

(Kapitel Ya-sin, Vers 18-19)

“Ihr die ihr fest im Islam seid! Nehmt keine Vertrauten außerhalb eures Kreises der fest im Islam ist, denn sie schrecken nicht davor zurück, euch Lasten aufzubürden und möchten, dass ihr in Not geratet. Ihren Hass erkennt ihr an ihren Äußerungen, und sie verbergen in ihrer Brust noch mehr davon. WIR haben die Offenbarung deutlich gemacht, damit ihr sie versteht, wenn ihr euch nur eures Verstandes bedienen wolltet!” ”

Seht ihr liebt sie, während sie euch nicht lieben, obwohl ihr euch der Schrift in ihrer Gesamtheit sicher seid. Wenn sie euch treffen, sagen sie:”Wir glauben!” Wenn sie aber unter sich sind, beißen sie sich vor Wut über euch in die Finger. Sprich:’Sterbt an eurer Wut!’ Der SCHÖPFER weiss genau, was jeder im Herzen verbirgt.” “Wenn euch etwas Gutes geschieht, ärgern sie sich, und wenn euch etwas Böses zustößt, freuen sie sich darüber. Wenn ihr aber geduldig und seid, schadet euch ihre Heimtücke nicht. Der SCHÖPFER weiß genau, was sie tun.”

(Kapitel Al-Imran, Vers 118-120)

“Die, die nicht im Islam sind, die den SCHÖPFER verleugnen und die Menschen von SEINEM Wege abgehalten haben, erhöhen WIR die peinvolle Strafe, weil sie-über den Unglauben hinaus-Unheil gestiftet haben.”

(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Qur’an, Kapitel An-Nahl, Vers 88)

“Sie wollen gern Allahs Licht mit ihren Mündern auslöschen. Aber Allah wird Sein Licht vollenden, auch wenn es denen die nicht im Islam sind zuwider ist.”

(Kapitel 61 Vers acht)

“DAS ERBRINGEN DER BEWEISLAST OBLIEGT DEM KLÄGER, UND DER EID DEM, DER (DIE FORDERUNG) LEUGNET” (Der Prophet, Muhammed, Friede sei auf ihm, dokumentiert bei An-Nawawyy)

“Wenn man den Menschen immer gäbe, worauf sie Anspruch erheben, so würden die Leute die Güter der anderen und ihr Blut fordern. Aber das Erbringen der Beweislast obliegt dem Kläger, und der Eid dem, der (die Forderung) leugnet.”

Wer hat das Öl und den Reichtum, den der SCHÖPFER SEINEN Dienern gegeben hat? Wer fordert das Blut der Muslime auf der ganzen Welt. Es ist schlimmer jemandem seinen Ruf zu zerstören als ihn umzubringen. Unruhe zu stiften zwischen den Menschen und ihren Geist zu vernebeln und sie zu verunsichern, ist schlimmer als sie umzubringen. Dieser Artikel von dieser Dame trägt seinen Teil dazu bei.

Man betet für einen Märtyrertod

So manch ein Islamskeptiker wird wohl anhand des Titels annehmen, dass ich nun zum Kampf gegen die Nicht Muslime aufrufe. Doch da wird man sich wahrhaftig geirrt haben. Es handelt sich bei diesem Artikel um diverse christliche Missionare, die um den Märtyrertod beten.

Unter “Missionierung” versteht man im Christentum die Verbreitung des christlichen Glaubens (Evangelium). Hierzu werden Missionare entsendet mit dem Ziel der Bekehrung zum Christentum.

Die christliche Missionstätigkeit wird mit den folgenden Bibelzitaten begründet:

  • Der Missionsbefehl nach Matthäus Evangelium 28,18-20: Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. (Neue Genfer Übersetzung)
  • Markus Evangelium 16,15f: Geht in die ganze Welt und verkündet der ganzen Schöpfung das Evangelium! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. (Neue Genfer Übersetzung)
  • Nach seiner Auferstehung spricht Jesus zu seinen Freunden / seinen Jüngern (Evangelium nach Johannes 20,21): Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.(Lutherübersetzung 1984).
  • Apostelgeschichten des Lukas 1,8: Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kom­men wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Ju­däa und Samarien und bis an das Ende der Erde (Lutherübersetzung 1984).

Zu einem Mittel der Missionierung zählt die Zwangstaufe. Alleine anhand des Wortes erkennt man, dass eine Person zum christlichen Glauben gezwungen wird. Zwangstaufen wurden in Deutschland und in Österreich auch noch bis zur Mitte des 19. Jahrhundert durchgeführt. Eltern, die wegen ihrer weltanschaulichen Überzeugung ihre Kinder nicht taufen lassen wollten, zum Beispiel Baptisten und Atheisten, wurden unter Androhung empfindlicher Strafen dazu gezwungen, die Taufe ihrer Kinder zu bewilligen. Verweigerten sie dennoch ihre Zustimmung, ließen die staatskirchlichen Behörden die Kinder amtlich zur Taufe vorführen. Die Eltern hatten nicht nur dieses Verfahren zu bezahlen, sondern wurden darüber hinaus noch mit Gefängnis- und/oder Geldstrafen belegt.

Ich bin in einem Forum auf folgendes gestoßen

Unsere beiden kleinen Kinder wurden uns vor über 4 1/2 Jahren weggenommen
(Kinderklau.de) und in verschiedene Pflegefamilien gesteckt.

Eine unglaubliche glanzvolle Leistung eines Jugendamtes.

Jetzt ist uns zu Ohren gekommen, dass dieses allmächtige Amt
folgendes mit unseren Kindern vorhat:

1.) Zwangstaufe ohne unsere Einwilligung,
2.) Zwangsadoption ohne unsere Einwilligung.

(Quelle:http://baden-wuerttemberg.kijiji.de/c-Nachbarschaft-Soziales-Initiativen-Vereine-Hilfe-gegen-Zwangstaufe-sowie-gegen-Zwangsadoption-W0QQAdIdZ139521686)

Schätzungsweise missionieren mehr als 430.000 Missionare für das Christentum und oft folgt darauf der Tod wie unter Anderem in Afghanistan, Saudi Arabien und Katar. Und nun möchte ich nicht mit der Aussage „Christen verfolgen/ töten Muslime“ gegen argumentieren. Sondern ich möchte euch zeigen, dass sehr oft Missionare dies bewusst in Kauf nehmen. Und der Chef der Päpstlichen Missionswerke (Missio) in Österreich erwähnte, dass manche Schwestern, um den Märtyrertod beten und dies ist das höchste Zeugnis für sie.

Die Missionare wissen also, dass in einigen Ländern für das Missionieren der Tod steht und begeben sich freiwillig dorthin und nehmen gegebenfalls den Tod in Kauf und dies oftmals zu ihrer Freude.
Oftmals wird gesagt, dass wir Muslime uns hier in Deutschland an die Gesetze halten sollen und wenn uns dies nicht recht ist sollen wir einfach Deutschland verlassen. Begeht man in Deutschland eine Straftat folgt die Verurteilung aufgrund des deutschen Rechtssystem. Ist auch alles in Ordnung. Jedoch sollte man dann auch anerkennen, dass andere Länder andere Gesetze haben. Und wenn man sich eben dort aufhält sollten man eben diese Gesetze achten und wem es nicht recht ist soll dementsprechend das Land verlassen.
Somit sollte man solche Tötungen nicht nur von einem Blickwinkel betrachten, vor allem dann nicht wenn die Gesetze bewusst missachtet werden. Demnach handelt es sich wohl hierbei um ein Selbstverschulden. Denn wer sich bewusst in eine Gefahrenzone begibt, sollte einkalkulieren, dass es zu Schäden kommen kann bis hin zum Tod.

Es geht hier nun auch nicht um die Diskussion der Gesetzeslage. Sicherlich könnte man beginnen das deutsche Rechtssystem mit anderen Rechtssystemen zu vergleichen. Sicherlich ist es sehr wahrscheinlich, dass man manche Gesetze aus anderen Ländern nicht versteht oder gar ablehnt.

Es ist einfach sehr wichtig zu wissen, dass einige Missionare missionieren, mit dem Bewusstsein, ihr Leben zu verlieren und sogar den Wunsch haben zu sterben, um anschließend von ihren Glaubensbrüder gerühmt und beneidet zu werden.
Dieser Artikel soll zeigen, dass alles seine zwei Seiten hat.

(Quelle: http://diepresse.com/home/panorama/religion/497183/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/religion/index.do)

“Gottlos Glücklich”

Wir haben gestern per E-Mail einen kurzen Kommentar von einer lieben Schwester bekommen und möchten ihn hier auf der Seite veröffentlichen. Er trifft genau den Punkt, den wir so oft erwähnt haben: Während sich die Nichtmuslime mit Ehrgeiz für ihre Ansichten und Projekte einsetzen, liegen wir noch im Tiefschlaf und schämen uns für unsere Religion.

Assalamualaikum wa Rahmatu wa Barakatuhu,

habe etwas im Internet gesehen, und möchte euch meine Meinung dazu sagen:

Eines muss man ihnen lassen, sie geben sich Mühe, mit Flyern, mit Prospekten, Aufklebern, T-Shirts, etc. und mit großen Doppeldeckerbüssen fahren sie durch ganz Europa und Amerika, ich meine, es kostet bestimmt eine Unmenge an Geld. Und das alles für eine Dawa gegen Gott, Auzubillah! Und wir Muslime meckern, wenn man Spende für Dawa sammelt? Bereicherung? Welche Bereicherung?

“Gottlos Glücklich”
http://www.buskampagne.de/?page_id=30

Wo sind wir Muslime, die der Dawa-Arbeit nicht nachgehen? Wofür schämen, wofür verstecken?

waslam

Von der Redaktion leicht geändert.

Siehe dazu hier und hier

Islamhass im Alltag Nr.8

Es salamu aleikoum!

Ja … ich wollte mal kurz eine Geschichte über meinen Islamhass im Alltag schildern.
Es ist so, dass ich seit ca. 4 Jahren auf dem Weg war, eine Muslima zu werden, vor 1 1/2 Jahren bin ich dann auch konvertiert, was meinen Eltern so gar nicht gefallen hat.

Zuerst haben sie versucht, mir das Ganze auszureden, mir die deutsche Übersetzung des Qur’ans zu verbieten…das haben sie mitllerweile aufgegeben. Meine Mutter hat am Anfang gesagt, entweder bist du GANZ Muslima oder GAR NICHT…da ich mich noch nicht ganz an die Sachen gehalten habe…(es ging ums Schweinefleisch). Dann hab ich gesagt “ja gut, dann ganz” (sie wollte eigentlich damit bezwecken, dass ich aufhöre und meinen Glauben aufgebe). Von dem Tag an zeigen sie mir täglich, dass sie das ganz und gar nicht gut finden.

Ich habe jetzt auch angefangen, Hijab zu tragen…(heimlich, wenn ich bei meinen Freunden bin o.ä). Sie haben das natürlich herausgefunden und ich hab dann gesagt: “Ich will Hijab tragen…immer, nicht nur heimlich!”
Sie meinten daraufhin: “Wenn du meinst, das ‘Ding’ hier tragen zu müssen, musst du mit den Konsequenzen rechnen!
Ich: “Und die wären?” Meine Mutter:” Ja, ich werde das NICHT dulden, dann schmeiß ich dich raus!…dann gehst du ins Heim…oder was auch immer, ich kann und will das nicht dulden”.

Ja, das war ein heftiger Tritt. Ich habe natürlich nicht aufgehört und im Schülerforum “schülervz” habe ich ein Bild mit von mir mit Hijab…irgendwer hat das gesehen, von den Freunden meiner Mutter und da war der nächste Streit vorprogrammiert.

Sie hat mich aufs Übelste beschimpft…was ziemlich weh tat, da ich sowas nie von ihr gedacht hätte. Sie wurde sogar handgreiflich…sie hat vor mir gestanden und mir in die Augen gesehen und gesagt : “Ich SCHÄME mich so für DICH! Ich schäme mich! Es würde mir jetzt nichts einfallen, worauf ich stolz sein könnte.”

Ja, von da an ist unser Verhältnis zueinander so gestört, dass ich es manchmal nicht mehr aushalte, dass ich nachts im Bett lieg und heule…und das ich in der Schule schlechtere Leistung erbringe – das hat mir meine Mutter auch vorgeworfen und ich dann so: ” Denk mal nach woran das vllt liegen könnte? Wenn da, wo ich lebe, alles unerträglich ist…wie soll ich da Leistung bringen???” (Ich bin eine Person, die ein harmonisches zusammenleben braucht und die vllt ein kleines Sensibelchen ist)

Diese Beschimpfungen wiederholen sich und sie haben mir verboten, meine muslimischen Freundinnen zu treffen.

Ich: “Ja, warum machst du das? Du kennst sie nicht, du kannst dir da doch gar kein Urteil drüber erlauben?!” Sie so nach dem Motto: “Alle Musels haben einen an der Waffel und alle Frauen die Hijab tragen auch und die werden alle unterdrückt und das ist alles Gehirnwäsche!” Und so weiter und so fort….Beleidigungen pur.

Ich halte mich schon immer zurück und erzähl schon gar nichts, was nur im Geringsten mit Islam zu tun haben könnte und hebe mir Nasheeds für Bus- oder Zugfahrten oder sonst was auf. Und die denken immernoch, ich sei ein Überflieger.

Achja und nicht das ich’s vergesse: Das Fasten wurde mir auch vorenthalten und sie haben mich erpresst :”Wenn du jetzt nichts isst, dann darfst du dies nicht, darfst du das nicht”. Und da ich nicht auf Partys gehe und keinen Alkohol trinke, sagen sie, ich würde mich nicht wie eine “normale” 18-Jährige verhalten, ich wär ja gestört….-.- Ja…soweit erst mal meine Geschichte, ich könnte noch 10 Seiten schreiben, aber das verkneif ich mir mal..

Inshallah wird mir Allah helfen…

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung
LG, eure Schwester

Der Text wurde von der Redaktion leicht geändert

“Die Welt ist im Wandel” – ein Kommentar

Das Video “Die Welt ist im Wandel” ist ein interessanter Beitrag, der im Grunde die Schlussfolgerungen und Voraussagen zeigt, die andere bereits vor einigen Jahren geäußert haben, wie der führende verstorbene Latinist Dr. Caelestis Eichenseer, der auch katholischer Geistlicher war und in einem auf Lateinisch geschriebenen Beitrag in der Zeitschrift “Vox Latina” seine Besorgnis ausdrückte, dass bereits in fünfzig Jahren ein Drittel der Bewohner Deutschlands islamischen Glaubens sein würden. Es sei jedoch davor gewarnt, zu glauben, allein schon durch ein zahlenmäßiges Verhältnis von über 50 v.H. könnten die Muslime in einem Land die Oberhand und die Herrschaft haben. Es gibt Beispiele von afrikanischen Ländern, in denen die Muslime die Bevölkerungsmehrheit besitzen, die jedoch von Christen regiert werden. In der Türkei sind deren Bürger mehrheitlich wohl mehr oder weniger gläubige und praktizierende Muslime, werden jedoch von einer Minderheit von Säkularisten beherrscht, die vom Islam ein Verständnis haben, das mit demjenigen der traditionellen Muslime unvereinbar ist.

Angesichts dieser Voraussagen für die Zukunft geraten die Vertreter der abendländischen christlich geprägten Kultur zunehmend in Panik und versuchen mit allen sich ihnen bietenden gesetzlichen und ungesetzlichen, moralischen und unmoralischen Mitteln, die Ausbreitung des Islams einzudämmen, wenn sie sie nicht grundsätzlich verhindern können. Dies äußert sich bspw. in Kopftuchverboten und Bürgerinitiativen gegen den Bau von Moscheen, wobei meistens nicht offen heraus gesagt wird, dass die Muslime, wenn man sie schon nicht dazu bringen kann, den Islam aufzugeben, in der Öffentlichkeit nicht als solche erkennbar sein sollen. Hierzu werden fadenscheinige Argumente herangezogen, wie die zu wahrende angebliche Neutralität des Staates oder das mögliche Auftreten von “Hasspredigern” in den neugebauten Moscheen. Ein besonders krasses Beispiel ist dasjenige eines evangelischen Pfarrers, der wegen der in seinen Augen zunehmenden Ausbreitung des Islams in Deutschland Selbstmord beging.

Hier muss man sich fragen, ob dieser Mann überhaupt ein gläubiger Christ gewesen sein kann, verbietet doch die christliche Religion – wie auch der Islam – Selbstmord. Wie mir von engagierten evangelischen Christen bestätigt wurde, glauben viele der evangelischen Geistlichen gar nicht an grundlegende christliche Glaubensartikel und an das, was sie lehren und predigen. Wenn ihre Kirchenführer sich strikt weigern, leerstehende Kirchengebäude an muslimische Gemeinschaften zur Nutzung als Moscheen abzugeben, so zeugt dies von blankem Neid angesichts ihrer eigenen abnehmenden Mitgliederzahl und der allein schon durch die höhere Geburtenrate zunehmenden Zahl von Muslimen, deren Bedarf an Gebetsräumen zu decken ist. Nicht umsonst betont der Qur’ān seine Warnung “vor dem Bösen eines jeden Neiders, wenn er neidet”. Wenn in dem Video davon die Rede ist, dass es in Südfrankreich bereits mehr Moscheen gibt als christliche Kirchen, sollte man nicht meinen, dass diese “Moscheen” in ihrer äußeren Form auch als solche zu erkennen seien.

Wie der Bericht zeigt, ist der Prozentsatz der Muslime höher als derjenige in Amerika, und auch deren Zuwachs infolge der höheren Geburtenrate, weshalb davon auszugehen ist, dass Europa noch vor Amerika muslimisch sein wird. Die genannten 9 Mio. Muslime in den USA machen bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 300 Mio. nur etwa 3 v.H. aus. In Rußland sind nach dem Fall des Kommunismus in zahlreichen Städten neu errichtete Moscheen zu erkennen (google-earth). Sogar das Stadtbild des nördlich des Polarkreises im Gebiet des unteren Jenissei gelegenen, als eine der zehn weltweit verschmutztesten Städte eingestuften Norilsk fällt durch eine im russischen Stil gebaute Moschee auf. Kasan an der Wolga ist gewissermaßen die islamische Hauptstadt Rußlands und besitzt eine weithin sichtbare neugebaute Moschee mitten in der historischen Zitadelle (Kreml). Als zu kommunistischen Zeiten eine Delegation islamischer Gelehrter einmal die frühere Sowjetunion besuchte, nutzten Moscheebesucher die Gelegenheit, um zur Wahrung des Scheins von Religionsfreiheit die eigens anlässlich dieses Besuches in die Regale gestellten Qur’ān-Exemplare an sich zu nehmen, da solche nur äußerst schwer und zu einem hohen Preis heimlich erhältlich waren. Heute werden in Kasan Qur’ān-Exemplare mit einem Vorwort auf Tatarisch in arabischer Schrift gedruckt, und russische muslimische Studenten, darunter auch Konvertiten, lernen in verschiedenen arabischen Ländern Arabisch und studieren die islamischen Religionswissenschaften.

Dagegen tut sich Deutschland mit der muslimischen Präsenz sehr schwer, und selbst der angeblich neutrale Staat bemüht sich nach Kräften, Leute zu fördern und heranzuziehen, die nicht den traditionellen Islam vertreten, sondern einen “modernen”, “fortschrittlichen”, “säkularen”, “aufgeklärten” usw. Islam, wohl in der Hoffnung, auf diese Weise künftige Generationen von Muslimen zu haben, die trotz einer überwiegend muslimischen Bevölkerungsmehrheit in einer pluralistischen freiheitlichen Gesellschaft damit einverstanden sind, sich von einer nichtmuslimischen Minderheit mit deren “Leitkultur” dominieren zu lassen.

Was die Situation in Amerika betrifft, so warnte bereits der 2008 verstorbene Propagator des “Zusammenpralls der Kulturen”, Samuel Phillips Huntington, davor, dass infolge der höheren Geburtenrate und der Einwanderung um das Jahr 2050 bereits die Hälfte der Bevölkerung der USA hispanomerikanischer Herkunft sein würde. Als mögliches Zukunftsszenario beschreibt Huntington eine Entwicklung der USA hin zu einer zweisprachigen und bi-kulturellen Gesellschaft, in der Latinos in einigen Staaten die dominierende Rolle einnehmen und Angloamerikaner in andere Staaten ausweichen. Allerdings sind die einstmals von den Spaniern und Portugiesen kolonisierten Amerikaner großenteils des Katholizismus überdrüssig geworden, weswegen in Brasilien der Protestantismus und manche christliche Sekten Verbreitung gefunden haben. Werden diese Leute in geeigneter Form mit dem Islam bekannt gemacht, so geben sie meist ihm den Vorzug. In der mexikanischen Provinz Chiapas ist auf diese Weise eine große Zahl von Nachkommen der Mayas nach anfänglicher Zuwendung zum Protestantismus zum Islam gekommen.

Letzthin hatte ich die Gelegenheit, einen brasilianischen Muslim kennenzulernen, der nach eigener Aussage evangelischer Pfarrer, für fünf Kirchen verantwortlich gewesen war und ein Monatsgehalt von sechstausend US-Dollar und vier Dienstwagen zur Verfügung gehabt hatte. Nach seinem Übertritt zum Islam verlor er all dies und dazu seine Familie, die sich von ihm distanzierte, und seine Ehefrau, die sich von ihm scheiden ließ. Trotz des Angebotes seines Arbeitgebers, all dies zurückzubekommen, wenn er den Islam aufgebe, zog dieser Bruder es vor, ein Leben ohne seine Familie und in Arbeitslosigkeit und Armut zu führen, anstatt wieder vom Islam abzufallen. Schließlich fand er Unterstützung durch einen anderen Muslim, der es ihm ermöglichte, nach Damaskus zu kommen, um dort Arabisch zu lernen und die islamischen Religionswissenschaften zu studieren.

Wie wir sehen können, kommt es also nicht allein auf die Zahl und die Bevölkerungsmehrheit der Muslime in einem Land an, sondern auch darauf, den Islam richtig zu verstehen, an ihm festzuhalten, sich darum zu sorgen, dass er unverfälscht und unverwässert an die kommenden Generationen weitergegeben wird, und dass in den eigenen Reihen genügend qualifizierte Religionsgelehrte wirksam sind. Einen nicht unbedeutenden Zuwachs können die Muslime außer durch die Geburtenrate auch durch den Übertritt von Nichtmuslimen zum Islam erhalten.

Es ist jedoch anzunehmen, dass dieser Wandel häufig nicht überall friedlich vor sich gehen wird. So wie nach Huntigtons Szenario in einigen Staaten die Latinos die dominierende Rolle einnehmen werden, während die Angloamerikaner in andere Staaten ausweichen, könnte man sich in Deutschland das folgende Szenario vorstellen, dass die Muslime in den Großstädten, wo sie die Bevölkerungsmehrheit stellen werden, dominieren, während sie in vielen ländlichen Gebieten nicht mehr als 10 v.H. ausmachen. Dann könnte es im Zuge der kulturellen und politischen Entwicklungen und Auseinandersetzungen daraufhin hinauslaufen, dass die Muslime in den von ihnen überwiegend bewohnten Gegenden die Macht übernehmen, während ihre Feinde sie in denjenigen Gegenden übernehmen, wo die Muslime in der Minderheit sind, und letztere von dort in die von Muslimen beherrschten Gebiete vertreiben. Damit wäre eine erneute Teilung Deutschlands vorprogrammiert: ein muslimisches Berlin wie eine Insel inmitten eines nichtmuslimischen Umlandes, das größtenteils dem Gebiet der ehemaligen DDR entspricht, und in den alten Bundesländern muslimische Ballungszentren und nichtmuslimische ländliche und kleinstädtische Gebiete. Es bleibt also abzuwarten, was die Zukunft bringen wird und ob diese Voraussagen eintreten.

Verfasst von Bruder Abud

“Hassprediger schulen junge Gotteskrieger” – Leserbrief Nr.4

Nachdem wir nun eine Stellungnahme zu der Fakt Reportage “Hassprediger schulen junge Gotteskrieger” veröffentlicht haben, fordern wir nun alle Muslime und ehrlichen Nichtmuslime dazu auf, sich an Fakt zu wenden. Jeder Muslim sollte sich verpflichtet fühlen, sich gegen diese Hetze auf eine höfliche Art und Weise zu wehren. Denn das Feindbild sind nicht einzelne Prediger – es ist der Islam als Religion. Wenn wir weiter tatenlos zusehen werden, so wird die Hetze immer weitere Dimensionen erreichen. Es kann nicht sein, dass Nicht-Muslime unsere Religion verteidigen, während wir unsere Zeit im Tiefschlaf verbringen. Diese Zeiten müssen sich ändern, wir müssen uns endlich für unsere Religion einsetzen! Darum bitten wir auch jeden, diese Forderung weiterzulteiten.

Hier nun die Kontaktaddresse:

http://www.mdr.de/fakt/kontakt/1087869.html

Piusbruderschaft in Deutschland

Mittlerweile taucht die Piusbruderschaft immer öfter in den Vordergrund, vor allem nachdem Papst Benedikt XVI die Rehabilitierung von Bischof Williamson ausführte. Und alles begann damit, dass Bischof Williamson den Holocaust leugnete. Seit daher wird dies scharf kritisiert. Doch was ist eigentlich die Piusbruderschaft?
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Schari’a auch in Deutschland!

Nun endlich ist es auch für Deutschland soweit!

Die Schari’a soll in bestimmten Fällen angewendet werden – in Deutschland könnten wegen der grundsätzlichen Gleichwertigkeit aller Rechtsordnungen die Vorschriften der Scharia zur Anwendung kommen!

Natürlich freuen wir uns über diese Entscheidung und beglückwünschen Deutschland zum Weg der Wahrheit.

Natürlich gefällt die Anwedung der Scharia den PIlern nicht, weil sie Islam mit Ehrenmorden oder Frauenunterdrückung verbinden, jedoch ist der Bundestag darüber besser informiert.  Dem Bundestag ist wohl klar geworden, dass die Schari’a eine unanfechtbare Quelle des menschlichen Rechtes ist!

Islamfeinde finden diese Anwendung sicherlich falsch und machen Äußerungen wie:

Man darf also beispielsweise in Deutschland nicht mehrere Frauen heiraten, aber sozial unterstützen lassen schon. Die Scharia ist demnach zwar nicht mit deutschem Recht vereinbar, gilt aber dennoch.

Aufrgrund von:

Nach der Scharia ist die Mehrehe mit bis zu vier Frauen erlaubt. In Deutschland ist es verboten, eine Mehrehe zu schließen. Im Sozialrecht ist sie insofern anerkannt, als eine im Ausland wirksam geschlossene Mehrehe Ansprüche mehrerer Ehegatten auf Witwenrente oder Witwerrente nach dem Sozialgesetzbuch begründet. Diese Ansprüche werden anteilig und endgültig aufgeteilt, so dass auch beim Tod eines Ehegatten die hinterbliebenen Gatten weiterhin nur ihre anfänglich berechneten Ansprüche erhalten.

Tja, da gefällt es wohl den Leuten nicht, wenn andere ihre Rechte bekommen. Naja, das kennen wir ja nur zu gut von PI!

Aufrufe gegen den Islam kommen natürlich direkt von den Mitgliedern und Befürwörtern des nächsten Holocausts:

#1 Jeremias (19. Dez 2008 00:22)

Der Spaltpilz wird eingeführt. Der führt zum Bürgerkrieg. Bürger wehrt euch.

#6 Schwabe (19. Dez 2008 00:29)

Hier hilft nur noch eine Revolution, aber eine, die sich gewaschen hat.
Der Zug, der sich “Islam” nennt, ist nur noch mit Gewalt zu stoppen.

#16 Candide (19. Dez 2008 01:13)

“Die Freiheit Deutschlands, wird am Hindukusch verteidigt.” – Peter Struck

Wie wäre es, die Freiheit Deutschlands erst einmal in Deutschland zu verteidigen?

Solche und mehr Kommentare müssen sich die Muslime anhören!

Sie wollen es wirklich zum nächsten Holocaust treiben und dies ist ziemlich klar und deutlich zu lesen!

Aber, wollen die Menschen hier das wirklich? Eine Wiederholung der Geschichte wie zu Hitler-Zeiten? Sollen wirklich wieder so viele sterben, bloß weil einige den Islam falsch verstehen und interpretieren?

Denk darüber nach, lieber Leser…

Mein Mampap ist der, die, das Beste!

 So etwas oder etwas in der Art, könnte wohl das arme Kind dieses Mannes in Zukunft von sich geben, wenn es von seiner "Mutter" spricht. Weiterlesen

Was ist diesmal anders?

Einen Verstoß gegen die gute Sitte leistete sich in den vergangenen Tagen eine israelische Internetseite durch das Abbilden von Papst Benedikt XVI. mit dickem schwarzen Hakenkreuz auf der Kutte.

Das Brisante: Die Internetseite, die laut Betreiber zum Gedankenaustausch vereinzelter Parteimitglieder genutzt wird, steht der in Irsael amtierenden Kadimapartei nahe. Das Hakenkreuz war eine Anspielung auf das Seligsprechungsverfahren für Pius XII. Dieser habe, wie einige kritische Stimmen verlauten ließen, sich nicht vehement gegen die Ermordung der Juden während des Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Papst Benedikt XVI. hatte Pius XII. kürzlich gegen diese Stimmen in Schutz genommen.
(ntv.de, welt-online)

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