Polygamie als Option für demographisches Wachstum in Russland
Laut den Berechnungen der Vereinigten Nationen ist die Bevölkerung Russlands seit 1993 um 5,8 Millionen Bewohner geschrumpft. Bis zum Jahre 2050 wird sich Russlands Bevölkerungszahl auf 107 Millionen Einwohner belaufen und somit wieder einen Verlust von 30 Millionen Einwohnern einbüßen.
Mit diesen trüben Aussichten kommen für die russische Regierung noch trübere Aussichten zum Vorschein. Wenn die Bevölkerung dermaßen schrumpft, so wird sich der Islam, welcher jetzt schon nach dem orthodoxen Christentum die meisten Anhänger im Land hat, als zahlenmäßig größte Religion herausbilden.
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Ein Sohn für 20 Euro
Man kann sich nicht oft genug die Frage stellen, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Diese Frage beziehen wir auf die Taten einiger Menschen, egal welcher Herkunft, egal welcher Religion.
In dem heutigen kurzen Beitrag geht es um einen Fall in Rußland, der an Absurdität nicht zu überbieten ist.
Eine russische Frau hat in Murmansk einer Supermarktverkäuferin angeboten, ihren Sohn zu kaufen. Ihren Sohn, der das erste Jahr noch nicht überschritten hat, wollte sie der Verkäuferin für umgerechnet 20 Euro (800 Rubel) überlassen. Diese hat das Angebot angenommen, weil sie sich verständlicherweise um den Sohn Sorgen gemacht hat und ihr eine Anzahlung von 300 Rubel gegeben. Nach diesem “Handel” hat die Verkäuferin die Polizei benachrichtet, welche die Mutter am nächsten Tag, als sie sich das restliche Geld abholen wollte, festnahm.*
Was soll man dazu sagen? Kaum vorstellbar, wie die Masse der Berichterstattungen ausgesehen hätten, wenn es sich um eine muslimische Frau gehandelt hätte.
Aus reiner Interesse, habe ich mich über die Preislage in Rußland beschäftigt. Das Ergebnis ist durchaus interessant:
Nach einem Ranking, aus dem Jahr 2008, ist Moskau die teuerste Stadt der Welt.(http://www.welt.de/wirtschaft/article2245581/Moskau-ist-die-teuerste-Stadt-der-Welt.html)
Gehen wir mal weiter ins Detail: Auf der Seite russlandjournal.de, gibt es genauere Auskünfte über die Preise in Moskau. So kostete eine Pizza im letzten Juni ungefähr 140 Rubel. Der Preis für einen Cappuccino begann bei knapp 100 Rubel. Eine Metro-Karte für 30 Tage, die beliebig viele Fahrten beeinhaltete, lag preislich bei 860 Rubel
Wenn wir davon ausgehen, dass sich die Lage in Moskau nicht drastisch verändert hat und das die Preise in Murmansk verhältnismäßig billiger sind, könnte man auf folgendes “Fazit” kommen:
Der einjährige Sohn war der Mutter soviel Wert wie:
ca. 5 Pizzen in Moskau
ca: 8 Cappucinos in Moskau
Für eine 30 tägige Metro-Kart hätte es aber leider nicht gereicht. (Im Juni 2008)
Nun möchten wir das Ganze auch kurz aus der islamischen Perspektive erhellen:
Wir Muslime beruhen auf den Glauben, dass Allah, der Allmächtige, unser Versorger ist. Egal, wie viel er uns gegeben hat, so wird es das Beste für uns sein. Der eine wird mit Armut geprüft, der andere mit Reichtum. Allah sagt im Quran:
Und tötet eure Kinder nicht aus Furcht vor Armut; Wir sorgen für sie und für euch. Wahrlich, sie zu töten ist ein großes Vergehen. (17:31)
Zwar hat die Frau ihr Kind nicht getötet, doch wenn sie ihr Kind aus Gründen der Armut verkaufen wollte, so trifft dieser Vers hier genauso zu. Wer gottesfürchtig ist, der würde niemals auf den Gedanken kommen, derartiger unmenschlicher Handlungen zu vollbringen. Wer Allah fürchtet, der behandelt auch seine Frau gut. Denn der Islam lehrt ein harmonisches Zusammenleben, eine starke familiäre Bindung. Diese Familie ensteht im Islam aber unter geschützten Bedingungen.
Der Islam will die Gesellschaft vor Situationen bewahren, in denen es zu unehelichen Kindern kommt, die Männer anschließend die Frau verlassen und die Frauen so gezwungen sind, ihr Kind alleine zu erziehen. Denn dies führt zum Verfall der Werte und der Normen und führt letzendlich auch dazu, dass Eltern ihre Kinder töten, verkaufen bzw. das Kinder von der Straße erzogen werden. Die Schäden derartiger Handlungen sind nämlich oft reichweitender, als man auf dem ersten Blick zu erkennen meint.
*Quellen: http://www.derwesten.de/nachrichten/panorama/2009/6/16/news-122888557/detail.html und http://www.news.at/articles/0925/15/244387/unglaublich-junge-russin-sohn-20-euro )



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