Islamhass im Alltag Nr.9
Bismillahi rahmani rahim,
As salamu alaikum,
ich möchte euch Inschallah von einem Vorfall aus meinem Alltag berichten.
Auch wir Schwestern dürfen nicht mehr länger schweigen, sondern müssen auf die Ungerechtigkeit, die Diskriminierung, die Feindlichkeit, die wir fast täglich erleben, aufmerksam machen. Das Kopfschütteln der Leute, wenn ich mit meinem Khimar an ihnen vorbeigehen, ignoriere ich mitleidig und denke mir innerlich: Wieder ein Opfer der medialen Gehirnwäsche!
Aber die folgende Situation, gab mir dann doch zu denken:
Mein Mann und ich sind gerade umgezogen und da noch einiges fehlte, bin ich mit meinen Eltern und meinem kleinen Sohn ins Bauhaus gefahren. Nichts ahnend gingen wir durch einen dieser riesigen Gänge und blieben vor den Wasserhähnen stehen. Wir schauten uns gerade die verschiedenen Modelle an, als plötzlich ein Mann, um die dreißig den Gang betrat.
Er war schwarz gekleidet, kahl rasiert und hatte eine schwarze Sonnenbrille mit runden Gläsern auf dem Kopf. Provokativ lehnte er sich gegen das Regal, stemmte seine Hand in die Hüfte und starrte uns herausfordernd an. Weit und breit gab es keine anderen Leute, in diesem riesigen, anonymen Bauhaus. Meine Mutter und ich schauten uns an und als ich ihren Blick sah, wusste ich, dass ich die Geste des Typs richtig gedeutet hatte. Er wollte Ärger anfangen! Mein Vater begann schon den Blick des Mannes zu erwidern, als meine Mutter losging und laut zu mir sagte: “Komm, wir lassen die Platte zuschneiden!”
Ich verstand sofort, dass es ein Vorwand war den Gang zu verlassen. Wir gingen also in Richtung Leute und ich hoffte mein Vater würde uns folgen. Alhamdulillah, tat er dies auch und durch Allahs Gnade sind wir aus dieser Situation heil herausgekommen.
Das ganze geschah nach dem grausamen Mord an unserer Schwester Marwa, möge Allah ihr Firdaus geben, Amin! Deshalb war ich natürlich mehr sensibilisiert und fragte mich sofort: wie weit ist er bereit zu gehen? Wir groß ist sein Hass gegen die Muslime schon?
Dieser Irrsinn muss Inschallah endlich aufhören! Wo ist die Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Moral in diesem Land hin? Die Geschichte Deutschlands ist vom Wegschauen und Schweigen gekennzeichnet! Will denn niemand aus der Geschichte lernen und endlich mal HINschauen und den Mund aufmachen?
Möge Allah uns bewahren, unsere Herzen auf der Religion festigen und unsere Situation verbessern, Amin!
Umm Zakariya
Kindermund tut Wahrheit kund
Manchmal neigen die Großen dazu die Kleinen zu unterschätzen. Oftmals führt es dazu, dass wir Kinder nicht ganz ernst nehmen, geschweige denn von ihnen lernen. Doch wer kennt das nicht, dass manchmal ein so unscheinbares Kind etwas sagt und wir mit geöffnetem Mund dastehen.Es wäre auch nicht schlecht, wenn wir ab und an mal von unseren Kindern lernen. Dadurch könnte sich so einiges auf der Welt verbessern.
Im folgenden Video wird gezeigt, wie muslimische und jüdische Kinder in der Schule Freundschaften schließen und Mauern und Grenzen überwinden wollen und für den Frieden sind. Die Schule befindet sich im Norden Israels Kafar Qara. Fatima (Muslima) und Nuga (Jüdin) sind beste Freundinnen und sie sagen etwas wertvolles: „Die Juden und Araber wissen gar nicht, dass es gute Menschen auf beiden Seiten gibt. Die Erwachsenen haben es noch nie ausprobiert, den Anderen kennen zu lernen.“
Wir sollten uns wirklich ein Beispiel an den Kindern nehmen, oftmals bringen Kinder mehr zustande als wir Erwachsenen.
Muslimische Kinder aus ganz Israel haben ihr Taschengeld für die El-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg und die Islamische Bewegung gespendet. In 200 Bussen seien Tausende Kinder zum Tempelberg in Jerusalem geströmt, berichtet die Zeitung “Haaretz”. Insgesamt hätten sie umgerechnet rund 600.000 Euro zusammengetragen.
Gepriesen sei Allah. Kinder schafften es 600.000 Euro zu sammeln. Sie gaben ihr Taschengeld ab. Möge Allah diese Kinder segnen und reichlich belohnen. Amin.
Und was stellen wir auf die Beine? Davon sollten wir uns definitiv eine dicke, fette Scheibe abschneiden.
Die “radikalen” muslimischen Frauen
Ich möchte zuerst erläutern, was mich dazu bewogen hat, diesem freundlichen Artikel noch die gewisse Würze zu verleihen. Ich war sehr erstaunt, wie gewissenhaft und ordentlich die Autorin hier tätig war. Diese Offenheit, die in derartig liebevoller Art, diesem Artikel eine sprühende Frische verleiht, fand ich einfach hinreißend.
Verfassungsschutz sieht Radikalisierungsschub bei Frauen
Von Eva Eusterhus
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Zugriffsdatum, 18. Juli 2009
Neuer Bericht des Hamburger Landesamtes
Khaled war der Erste, der ihr das Gefühl gab, eine Frau zu sein, sagt Leyla*. Als 19-Jährige, damals nannte sie sich noch Nadine*, lernte sie ihren jetzigen Mann in einem Online-Forum kennen. Der Student erzählte ihr vom Koran. Dass er danach lebe und dass er das auch von seiner Frau erwarte. Denn schließlich sei es das reine, unverfälschte, das einzige Gesetz, das es zu befolgen gelte. Die heute 23-Jährige trägt ein eng gebundenes Kopftuch und einen bodenlangen Mantel.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Genauso wie eine Muslima von ihrem zukünftigen Mann erwartet, dass er fest im Islam ist, hat auch der Mann das Recht dazu. Hinzu kommt, dass man von einem erwachsenen Menschen sehr wohl annehmen kann, selbst zu entscheiden, was man möchte. Oder war “Leyla” noch ein Baby, dass an einem Schnuller saugte, als sie “ihren jetzigen Mann” heiratete? Wusste sie nicht, was seine Lebensprinzipien sind? Wenn diese mit ihren nicht übereinstimmen, warum sollte sie ihn heiraten? Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht. Es stimmt, hier kommt die sprühende Intelligenz der Autorin zum Vorschein, das Wort des SCHÖPFERS, der Qur’an ist das reine, unverfälschte Gesetz.
Leyla ist vor drei Jahren zum Islam übergetreten. Sie trinkt nicht mehr, sie raucht nicht mehr. Dass sie heute ein besserer Mensch ist, verdanke sie dem Islam. Auch ihren Sohn erzieht sie streng nach den muslimischen Regeln. Den Kontakt zu ihren Eltern hat sie abgebrochen. Junge Muslimas wie sie rücken verstärkt ins Visier von Islamismusexperten. Auch der Hamburger Verfassungsschutz stößt im Rahmen seiner Beobachtungen von Dschihadisten auf zum Teil erstaunlich schnelle Radikalisierungsverläufe bei jungen Frauen. Im Extremfall führt diese Entwicklung bis zur völligen Selbstaufgabe und Isolation – oder in ein Terror-Camp. (…)
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
In diesem zweiten Absatz erkennt man schon die eigentliche Absicht dieses Artikels. Ein gewisses Wissen besitzt die Autorin, aber wie es üblich in der “zivilisierten” Welt ist, wird die Wahrheit mit der Unwahrheit “unauffällig” vermischt.
Sind nun alle Menschen, die keinen Alkohol trinken und mit dem Rauchen aufhören und der Meinung sind, ein besserer Mensch geworden zu sein, radikal? Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass nach den ersten Aufzählungen, die beliebten knackigen Schlagwörter wie “Islamismus, Dschihadisten, radikal, Terror-Camp” fallen. Es ist uns nichts Neues: Mit fast identischen Mitteln haben die Redaktionen von Fakt und Report Mainz versucht, praktizierende Muslime sofort als radikale, “dschihadischtische”, fundamentalistische Islamisten darzustellen. Nur hat man dort zum Beispiel betende Geschwister direkt nach Explosionen und Menschen mit Panzerfäusten gezeigt. Den Menschen soll unterschwellig suggeriert werden, dass jeder, der den Islam praktiziert, eine Gefahr darstellt.
Nun darf man als Leser nicht den Fehler begehen und diese “Informationen” einfach so hinnehmen – das Hinterfragen ist hier von äußerster Wichtigkeit! Es ist eine Frechheit und für uns nichts anderes als eine Hetze gegen Muslime, in diesem Fall gegen unsere Schwestern, wenn man sie nur aufgrund des Praktizierens der Religion, in ein terroristisches Gefüge einordnen möchte. Das Gegenteil ist hier doch der Fall: Abgesehen davon, dass Muslime den Kontakt zu ihren Eltern nicht abbrechen dürfen, sind die restlichen Eigenschaften von allen ehrlichen und aufrechten nichtmuslimischen Standpunkten aus, zu loben.
Die sogenannten “Experten” sollten sich an uns wenden und nicht an fiktive Personen, die in ihrem Geiste herumschwirren. Doch was hier sehr schnell zum Vorschein kommt, ist diese ungeheure Angst. Der Islam scheint sich anscheinend besonders in Deutschland “radikal” zu verbreiten. Solche Artikel tragen einen großen Anteil an dieser Situation bei. Doch auch Nichtmuslime, haben den Wert von Frauen erkannt, denn wenn man ein Volk zerstören möchte, wo fängt man denn am Besten an? Bei der Frau. Ich bitte hiermit auch den Artikel “Warum wollt ihr uns unsere Würde nehmen” durchzulesen.
http://dawa-news.de/2009/04/kopftuchverb…de-nehmen/
Der Prophet, Muhammed, Friede sei auf ihm, sagte:
“Die Mutter wiegt mit einer Hand ihr Kind und mit der anderen die ganze Menschheit”
Dieser Artikel ist der Beweis. Ich lebe nicht in Deutschland, dennoch entnehme ich diesem Artikel, dass unsere Schwestern viele Kinder gebären, elhamduLILLAH. Nach diesem “Unglück” der Nichtmuslime, scheint der Zulauf vieler deutscher Frauen in den Islam überragend zu sein. Dies alles entnehme ich aus diesem Artikel. Was kann man noch aus diesem Artikel entnehmen? Hier wird über die Selbstaufgabe und Isolation gesprochen. Dank ALLAHS haben sich anscheinend unsere Schwestern der Manipulation und Kontrolle der Nichtmuslime entzogen. Sie scheinen den Weg ALLAHS zu gehen und lassen sich nicht beeinflussen. Dieser Absatz ist ein Hilfeschrei, dass ihnen konvertierte Muslime aus den Fingern gleiten und auf ihren SCHÖPFER hören.
Warum werden hier keine Beispiele genannt? In welcher Form isolieren sie sich, weil sie vielleicht nicht mit fremden Männern zusammensitzen möchten? Das ist im Islam verboten und es gibt Gründe, warum ALLAH es verboten hat. Eine Gegenfrage möchte ich dieser “ehrlichen” Autorin stellen: wie viele Ehen wurden zerstört, weil der Bruder oder Schwager ein Verhältnis mit der Frau seines Bruders oder seines Schwagers hatte?
Liegt es daran, dass die Frau statt Musik, ihrem Kind nur Qur’an hören lässt? Wo bleibt hier die Toleranz? Soll es in Zukunft so laufen, dass wir fragen sollen, ob und wann wir unsere Fingernägel schneiden dürfen? Um natürlich die Situation zu dramatisieren und dafür zu sorgen, dass die “Terrorangst” in den Köpfen der Menschen bleibt, enden die muslimischen Frauen im “Terror-Camp.”
Ich möchte noch einmal nachfragen, warum werden wir nicht zu Interviews gebeten? Weil sie zu mir sicher nicht kommen werden, denn meine Antworten würden nicht im entferntesten diesem Artikel ähneln. Oder man macht das Übliche. “Wenn etwas nicht passt wird es passend gemacht”.
So veröffentliche die Islamische Bewegung Usbekistans (IBU), ein der al-Qaida nahestehendes Netzwerk, in der letzten Zeit wiederholt Propagandavideos in deutscher Sprache, heißt es. In einem Video, das sich insbesondere an in Deutschland lebende Dschihadisten richtete, rief sie dazu auf, Frauen und Kinder mitzubringen.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Bei diesem Absatz hätte ich eine Frage. Wie kommt es, dass man zu seinen Themen rein “zufällig” und so schnell die passenden “Terrorvideos” bekommt?
Desweiteren bezweifeln wir die Glaubhaftigkeit dieser mysteriösen Terrorgruppen im fernen Usbekistan. Bestes Beispiel: Die IJU:
Siehe dazu hiier:
Und hier zum lesen:
http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/…error.php5
Man muss bedenken, dass es sich hier nicht um “verschwörerische” Quellen handelt, sondern dem WDR. Doch leider wird das von der Masse der Menschen ignoriert. Es ist eine Degradierung und Rufmord der ersten Klasse, dass nach der Beschreibung einer konvertierten Schwester, die wahnsinnigsten Assoziationen geschnürt werden – um anscheinend sicher zu gehen, dass man nun immer, wenn man von einer konvertierten Schwester hört oder eine sieht, sie sich im nächsten Moment in einem Kampfanzug, einer AK-47 und einer Panzerfaust im Rucksack, auf der Straße vorstellt.
Außerdem sind dem Hamburger Verfassungsschutz einzelne Fälle bekannt: In Hamburg lebt eine Frau seit mehr als einem Jahr mit einem salafistischen Glaubensbruder in einem kleinen Zimmer einer Moschee zusammen, ohne das Gebäude je zu verlassen. In Gesprächen mit Behördenvertretern behauptet sie, diese Lebensumstände freiwillig auf sich zu nehmen. In einem anderen Fall hat ein Dschihadist seine Frau auf eine Auslandsreise zu Glaubenszwecken mitgenommen, weitere Absichten hat er ihr vermutlich verschwiegen. Tatsächlich endete diese Reise in Pakistan – wahrscheinlich in einem Ausbildungslager des Netzwerks islamistischer Terroristen.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Und die absolute Frechheit ist, dass Muslime anscheinend absolut kein Recht haben sich zu bewegen, denn wenn sie es nicht tun, scheint der Verfassungsschutz bestens informiert zu sein.
Woher wissen sie, dass Menschen ihre Wohnung nicht verlassen? Müssen wir jetzt fürchten, dass alle Muslime auf der ganzen Welt “Big Brother” ausgeliefert werden? Wie kann es sein, dass man darüber informiert ist, wann jemand aus seinem Haus geht und wann nicht? Wenn wir ganz genau hinschauen, sehen wir, wie aggressiv dieses Verhalten ist. Das zeigt sich schon darin, dass man den Frauen nicht glaubt, dass sie ihre Religion freiwillig ausleben. Wenn es nicht so wäre, warum flüchten sie nicht zu den Beamten, da sie anscheinend die Chance hatten, bei den Gesprächen mit der Behörde. Besonders deutsche Frauen wissen, dass die Behörden nur darauf warten und ihnen sofort “Schutz” gewähren würden.
Was natürlich in keinem schlechten Anti-Islam-Artikel fehlen darf, sind Vermutungen:
“wahrscheinlich in einem Ausbildungslager des Netzwerks islamistischer Terroristen.”
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Was, wenn nicht? Wie jedes andere Land kann man Pakistan auch besuchen, ohne gleich in ein sogenanntes “Terror-Camp” zu fahren. Und so aufmerksam und fürsorglich die Behörden auf die “Islamisten”(=praktizierende Muslime) aufpassen, so sollte man doch sicher sagen können, wohin die Reise wirklich ging.
Noch eine unbedeutende und unscheinbare Frage: Was ist eigentlich mit den Nonnen? Sie leben alleine in einem kleinen Kämmerlein, welches nicht allzu groß sein dürfte und verrichten ihre religiöse Pflicht. Klosterschwestern und Klosterbrüder entziehen sich vollkommen dem Diesseits.
Warum ist der Islam der mittlere Weg? Muslime sollen sich um ihr Jenseits kümmern, denn sie wissen, wenn sie im Diesseits versagt haben, erwartet sie, die Strafe im Jenseits.
Ein Muslim muss beten, fasten, die Pilgerfahrt verrichten, die sozial-religiöse Pflichtabtgabe (Zakah) entrichten. Der Muslim sollte, um sein eigenes Wohl, so viel und so oft, wie möglich spenden. Wenn ein Muslim finanziell nicht dazu in der Lage ist, ist auch dies kein Problem. Die stärkste Waffe eines Muslim ist sein Bittgebet, dass er von Herzen an seinen SCHÖPFER richtet.
Ein Muslim muss heiraten, um sich vor Sünden zu schützen. Denn wir wollen kleine Jungs in Ruhe lassen. Wer heiratet denn nicht gerne die Dame oder den Mann seines Herzens? Darum wiederrum, bittet der Muslim seinen SCHÖPFER. Das gehört zum Diesseits und wenn die Ehe mit der Zufriedenheit des SCHÖPFERS endet, haben Beide, mit der Hilfe ihres SCHÖPFERS, das Beste leben im Jenseits.
Man sieht, dass man sich nicht vollkommen von der Außenwelt abkapseln muss, um seinem SCHÖPFER zu dienen. Muslimische Frauen schminken sich, zeigen ihre Reize aber eben nur ihrem eigenen Ehemann.
“Wahrlich die Frauen sind die Zwillingshälften der Männer.” (“Frauen im Schutz des Islam”, s.15, dokumentiert bei Tirmidhi)
“ Oh, ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und zu Völkern und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander erkennen möget. Wahrlich, der Angesehenste von euch vor Gott ist der welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Gott ist Allwissend und Allkundig.“ (Kapitel Hugurat, Vers 13)
“Zu SEINEN Zeichen gehört, dass ER euch aus eurer Art Gattinen erschaffen hat, damit ihr bei ihnen Ruhe findet, und ER hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit bewirkt. Darin sind Zeichen für Menschen, die nachdenken können.†(Kapitel Ar-Rum, Vers 21)
„Sie sind euch ein Gewand, und ihr seid ihnen ein Gewand.“ ( 2:187)
Salman al-Farisi, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, berichtete:
“Ich ging, um meinem Bruder im Glauben, Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, zu besuchen, und als ich ankam, wurde ich von seiner Gattin, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihr, begrüßt die sehr einfache Hauskleidung trug. Angesichts dessen fragte ich sie:’Was ist los mit dir? Warum trägst du so einfache und schlichte Kleidung und nicht etwas passenderes, um deinem Ehemann zu gefallen?’ Sie sagte:’Dein Bruder, Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, besitzt, aus welchem Grund auch immer, kein Interesse an dieser Welt und ihren Angelegenheiten. Er verbringt Nächte im Gebet und die Tage fastend!’ Dann kam Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, hieß Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, willkommen und bot ihm etwas zu Essen an. Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, fragte:’ Warum isst du nicht mit mir?’ Abu Darda sagte:’ Ich faste.’ Salman sagte:’ Ich schwöre bei ALLAH, dass du dein Fasten brechen musst und mit mir isst.’ Abu Darda, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, brach sein Fasten und aß mit Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm. Salman verbrachte die Nacht bei Abu Darda. Abu Darda stand in der Nacht auf und betete einige Nachtgebete. Salman hielt ihn davon ab und sagte:
‘Dein Körper hat bestimmte Rechte bei dir, und deine Familie hat bestimmte Rechte bei dir. Faste einige Tage und brich das Fasten an anderen, nähere dich deiner Gattin und erfülle ihre Bedürfnisse. Gewähre jeder Person das ihm zustehende Recht.’ Kurz vor Sonnenaufgang erlaubte Salman, ALLAHS Wohlgefallen sei auf ihm, Abu Darda aufzustehen und zu beten. Beide standen auf, verrichteten die Gebetswaschung und einige Gebete, dann machten sie sich auf dem Weg zur Moschee, um Fagr (das Morgengebet) zu bete. Nach dem Gebet mit ALLAHS Gesandte, Muhammed, Friede sei auf ihm, berichtete Abu Darda dem Propheten, Friede sei auf ihm, was Salman gesagt und getan hatte. Der Prophet, Friede sei auf ihm, sagte: ‘Salman hat die Wahrheit gesprochen.’ (überliefert bei Bukhari, “Frauen im Schutz des Islam”, Abd ar-Rahman Asch-Schiha)
(Muhammed, Friede sei auf ihm, überliefert bei Tirmidhi)
“Ihr Recht (der Frau) ist, dass du sie speist, wie du dich selber speist und kleidest, wie du dich selber kleidest, schlag’ sie nicht in ihr Gesicht, benutze keine abfällige Sprache und meide nicht ihr Bett (zum Schlafen), indem du irgendwo außerhalb des Hauses schläfst.†(berichtet von Ibn Hibban und Abu Dawud, Vgl. “Frauen im Schutz des Islamâ€, Abd ar-Rahman Asch-Schiha, 2003)
“Die vollkommensten die standhaft im Islam sind, sind die, die das sittlichste Benehmen besitzen. Die Besten von euch sind die, die am Besten zu ihren Frauen sind.†(berichtet von Thirmidhi, Vgl. “Frauen im Schutz des Islamâ€)
Weiter im Text:
Ist der Kontakt gefestigt oder die Ehe geschlossen, drängen sie den Frauen ihren Lebensstil auf. Man verkehrt nur noch unter Gleichgesinnten, den Frauen werden Kontakte zu ihrem früheren Umfeld und zu ihren Familien untersagt, da diese als Ungläubige unrein seien. Eine Trennung oder Scheidung wird als allerletzter Ausweg oder in einigen Kreisen auch als verabscheuungswürdig betrachtet.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Hier liegt wiedereinmal eine mehr als offensichtliche Mischung zwischen Wahrheit und Unwahrheit. Der SCHÖPFER ist nicht froh, wenn sich seine Geschöpfe, Mann und Frau, trennen aber die Scheidung ist erlaubt. Es gibt im Qur’an ein eigenes Kapitel über die Scheidung und wie sie zu vollziehen ist.
“Und wenn eine Frau von ihrem Ehemann rohe Behandlung oder Gleichgültigkeit befürchtet, so soll es keine Sünde für beide sein, wenn sie sich auf geziemende Art miteinander versöhnen, denn Versöhnung ist gut…” (4:128)
(4:128)
“Eine Geschiedene (oder eine Witwe) darf nicht verheiratet werden, bevor sie nach ihrer Erlaubnis (und Zustimmung) gefragt wurde. Und eine Jungfrau darf nicht verheiratet werden (oder zur Heirat angeboten werden), bevor sie darüber befragt wurde.”
(Prophet, Muhammed, Friede sei auf ihm, überliefert bei Buchari und Muslim)
Auch der Kontakt zu den Eltern wird abgebrochen. Die Einschätzung, selbst das “richtige”, durch den Glauben vorgegebene Leben zu leben, verfestigt sich bis zur völligen Selbstaufgabe. Anregungen aus der “Außenwelt”, die sich kritisch zu dem neuen Lebensstil äußern, werden als Versuch gewertet, die “Ungläubigen” wollten sie, die “Gläubigen”, vom richtigen Weg abbringen. Die Kritik anderer wird als “Prüfung Allahs” angesehen, der es zu widerstehen gilt.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Auch wenn deine Eltern, Nichtmuslime sind, bist du verpflichtet, sich um sie zu kümmern. Das ist deine Pflicht, ganz besonders der Mutter gegenüber. Mütter tragen ihre Kinder neun Monate in ihren Leibern, dann kommen die Geburtswehen. Dies allein berechtigt die Mutter, dass sie dem Vater vorgezogen wird. Doch wenn die Eltern ihre Kinder vom Wege ihres SCHÖPFERS abhalten wollen, hören die Kinder nicht auf ihre Eltern. Trotz allem ist es die Pflicht der Kinder dafür zu sorgen, dass es ihren Eltern physisch und finanziell gut geht. Sie dürfen ihren Eltern auch sonst keine Sorgen machen, doch wenn es um ALLAH geht gibt es keine Kompromisse und sie bleiben in Verbindung mit ihrem SCHÖPFER.
“Und wir haben dem Menschen im Hinblick auf seine Eltern anbefohlen- seine Mutter trug ihn in Schwäche über Schwäche, und seine Entwöhnung erfordet zwei Jahre-: ‘Sei MIR und deinen Eltern dankbar. Zu MIR ist die Heimkehr.” (31:14)
“Doch wenn sie dich auffordern, MIR das zur Seite zu setzen, wovon du keine Kenntnis hast, dann gehorche ihnen nicht. In weltlichen Dingen aber verkehre mit ihnen auf gütige Weise. Doch folge dem Weg dessen, der sich zu MIR wendet. Dann werdet ihr zu MIR zurückkehren, und ICH werde euch verkünden, was ihr getan habt.” (31:15)
Nicht selten steht das Vorleben dieser eifrigen Konvertiten im völligen Gegensatz zu dem neuen, sehr frommen Lebensstil. So sind viele der neuen Radikalen den Ermittlern schon als Drogenhändler und Kleinkriminelle bekannt. Ein anderer Typus sind Migrantenkinder, die, verunsichert von zwei Kulturen – die der Deutschen und die ihrer Eltern -, im Islam ein klares, allumfassendes Gesetz für sich entdecken, das auf alle Lebensfragen klare Antworten liefert und keinen Raum für individuelle Interpretationen lässt.
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Warum lobt man den neuen Lebensstil der Konvertierten nicht? Warum ist man nicht froh, dass man nun eventuell einen ehemaligen Drogenhändler und Kleinkriminellen weniger hat? Der Artikel macht immer wieder den Eindruck, die Menschen einfach nur gegen zum Islam konvertierte Geschwister zu hetzen. Desweiteren spricht der Artikel hier nun allgemein von den “neuen” Radikalen – ohne zu differenzieren.
Eines wird hier sehr deutlich: Der Autorin sind Drogenhändler und Kleinkriminelle lieber und sympathischer, als neu konvertierte Muslime, die nun mit diesen abzuweisenden Taten aufgehört haben.
Was desweiteren fehlt, sind genaue Angaben. Wo sind hier die Statistiken über die Konvertierten? Solange uns keiner aufzeigen kann, dass es sich anscheinend bei allen konvertierten Muslimen um Menschen handelt, die entweder eine kriminelle Vergangenheit haben oder “unsichere” Migrantenkinder waren, bezeichnen wir diese Aussage als eine Unwahrheit – oder eine bewusste Lüge.
Denn im Gegensatz zu Frau Eusterhus, haben wir etliche hunderte Videos konvertierter Geschwister, aufzuzeigen, die uns ganz klar und deutlich zeigen, dass die meisten Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und Spiritualität im Leben, auf den Islam gestoßen sind und in ihm die Wahrheit gefunden haben.
Und um genau auf den letzten Satz des Absatzes einzugehen:
“die der Deutschen und die ihrer Eltern -, im Islam ein klares, allumfassendes Gesetz für sich entdecken, das auf alle Lebensfragen klare Antworten liefert und keinen Raum für individuelle Interpretationen lässt.”
http://www.welt.de/hamburg/article4140784/Radikalisierungsschub-bei-Frauen.html
Um welche Interpretationen handelt sich es denn hier? Ein bisschen Alkohol schadet niemandem? Das ist doch gar nicht schlimm, wenn ihre Tochter mit dem Jungen ins Bett will? Seien Sie nicht so kleinlich, ihre Frau soll ja nur das Kopftuch bei der Arbeit hinuntergeben, seien Sie doch nicht so extrem und radikal? Meine Frage ist jetzt. Mit welchem Recht wollen sie uns vorschreiben, wie wir zu Leben haben? Wahrscheinlich solange, bis wir eine Waffe auf unsere eigenen Geschwister richten, dann lassen sie uns in Ruhe, aber auch nur wenn wir abdrücken.
Was den letzten Absatz des Artikels betrifft, möchte ich diesen Link von Bruder Amgharbi fi Rif, hinzufügen.
http://www.nafisa.de/medienanalyse/kopft…ol-zitate/
“Mit dir werden weder die Juden noch die Christen zufrieden sein, bis du ihrem Bekenntnis gefolgt bist. Sprich:’Wahrlich, die Rechtleitung ALLAHS ist die wahre Rechtleitung.”
(Kapitel Al-Baqara, Vers 120)
“Sie sagten:â€Wir sehen in euch ein böses Omen. Wenn ihr nicht aufhört mit eurem Gerede, werden wir euch mit Steinen bewerfen, und ihr werdet von uns eine peinvolle Strafe erleiden.â€
“Sie sprachen (die Gesandten):’Euer Omen ist bei euch selbst. Ist es so, weil wir euch ermahnen? Ihr überschreitet jegliches Maßâ€
(Kapitel Ya-sin, Vers 18-19)
“Ihr die ihr fest im Islam seid! Nehmt keine Vertrauten außerhalb eures Kreises der fest im Islam ist, denn sie schrecken nicht davor zurück, euch Lasten aufzubürden und möchten, dass ihr in Not geratet. Ihren Hass erkennt ihr an ihren Äußerungen, und sie verbergen in ihrer Brust noch mehr davon. WIR haben die Offenbarung deutlich gemacht, damit ihr sie versteht, wenn ihr euch nur eures Verstandes bedienen wolltet!†â€
Seht ihr liebt sie, während sie euch nicht lieben, obwohl ihr euch der Schrift in ihrer Gesamtheit sicher seid. Wenn sie euch treffen, sagen sie:â€Wir glauben!†Wenn sie aber unter sich sind, beißen sie sich vor Wut über euch in die Finger. Sprich:’Sterbt an eurer Wut!’ Der SCHÖPFER weiss genau, was jeder im Herzen verbirgt.†“Wenn euch etwas Gutes geschieht, ärgern sie sich, und wenn euch etwas Böses zustößt, freuen sie sich darüber. Wenn ihr aber geduldig und seid, schadet euch ihre Heimtücke nicht. Der SCHÖPFER weiß genau, was sie tun.â€
(Kapitel Al-Imran, Vers 118-120)
“Die, die nicht im Islam sind, die den SCHÖPFER verleugnen und die Menschen von SEINEM Wege abgehalten haben, erhöhen WIR die peinvolle Strafe, weil sie-über den Unglauben hinaus-Unheil gestiftet haben.â€
(Die ungefähre Bedeutung des heiligen Qur’an, Kapitel An-Nahl, Vers 88)
“Sie wollen gern Allahs Licht mit ihren Mündern auslöschen. Aber Allah wird Sein Licht vollenden, auch wenn es denen die nicht im Islam sind zuwider ist.â€
(Kapitel 61 Vers acht)
“DAS ERBRINGEN DER BEWEISLAST OBLIEGT DEM KLÄGER, UND DER EID DEM, DER (DIE FORDERUNG) LEUGNET” (Der Prophet, Muhammed, Friede sei auf ihm, dokumentiert bei An-Nawawyy)
“Wenn man den Menschen immer gäbe, worauf sie Anspruch erheben, so würden die Leute die Güter der anderen und ihr Blut fordern. Aber das Erbringen der Beweislast obliegt dem Kläger, und der Eid dem, der (die Forderung) leugnet.”
Wer hat das Öl und den Reichtum, den der SCHÖPFER SEINEN Dienern gegeben hat? Wer fordert das Blut der Muslime auf der ganzen Welt. Es ist schlimmer jemandem seinen Ruf zu zerstören als ihn umzubringen. Unruhe zu stiften zwischen den Menschen und ihren Geist zu vernebeln und sie zu verunsichern, ist schlimmer als sie umzubringen. Dieser Artikel von dieser Dame trägt seinen Teil dazu bei.
“Islamophobie in der Mitte der Gesellschaft angekommen”
Hier nun ein neues Interview, welches von der “Linken Zeitung” geführt worden ist:
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7073&Itemid=1
Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin und politische Aktivistin.
Texte von und über Evelyn Hecht-Galinski finden sich auf diesem Link bei Arendt-Art.
Linkezeitung: Der Mord an der 32-jährigen Muslimin Marwa El Sherbini rückt ein lange verdrängtes Thema auf die gesellschaftliche Tagesordnung: Islamophobie. Die Hetze gegen Muslime und den Islam wird nicht nur vom rechten Rand betrieben. Täglich gibt es viele diffamierende Pauschalisierungen in der ganz normalen bürgerlichen Presse wie „Der Spiegel” oder „Die Welt”. Schlüsselfigur zur Verallgemeinerung dieses besonderen Rassismus war der bekennende Islamhasser Henryk Broder. Tragen diese Hetzer von „Spiegel”, „Welt” und Broder nicht eine Mitschuld an der giftigen antimuslimischen Atmosphäre?
Evelyn Hecht-Galinski: In der Tat, Islamophobie wird nicht mehr verdrängt sondern offen gelebt. Bezeichnete sich Hendryk M. Broder anlässlich der Buchmesse in Frankfurt während eines HR Interviews doch selbst als islamophob. Das schafft natürlich ein ungutes Klima, das bis in die „Mitte der Gesellschaft” geht. Nicht der Antisemitismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sondern die berechtigte Kritik an der menschenrechtsverletzenden Unrechtspolitik des israelischen Staates, begangen am palästinensischen Volk. Letztendlich ist aber durch Äußerungen, wie die von Broder, vom geistigen Brandstifter und Islamhetzer, Ralph Giordano und anderen, die Islamophobie in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der schreckliche Mord an der 32jährigen Muslimin ist nur der traurige Höhepunkt. In Deutschland müsste auch vielmehr auf die unsäglichen Äußerungen von rassistischen Islamophoben, wie dem gefährlich rassistischen Parteigründer Geerd Wijlders in den Niederlanden, aufmerksam gemacht und diese bekämpft werden. Auch hier vermisse ich den großen Aufschrei. Trifft uns nicht alle eine Mitschuld an dieser giftigen, aufgeheizten Atmosphäre, wenn wir dies tatenlos hinnehmen? Wehret den Anfängen.
Linkezeitung: Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stefan Kramer besuchte zusammen mit seinem muslimischen Kollegen Aiman Mazyek den verletzten Ehemann der Getöteten und bekundete sein Mitgefühl. Über diese Äußerung hat sich die muslimische Gemeinschaft in Deutschland sehr gefreut. Allerdings unterstützte der Zentralrat noch im Januar das Massaker Israels in Gaza. Israel ist ein Staat, der auf Vertreibung, ethnischer Säuberung und Drangsalierung der weitgehend muslimischen Palästinenser basiert. Auch stellt sich der Zentralrat bei rassistischen Entgleisungen immer wieder schützend vor Broder und solchen Leuten. Wie geht das zusammen?
Evelyn Hecht-Galinski: Ich kann mich über den Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, nicht freuen. Seine Anteilnahme schien mir mehr dem Medieninteresse gezollt. Das kann man sehr genau sehen, wenn man die Website des Zentralrats oder ihm nahe stehende Webblocks, wie H.C. und andere sieht. Auch Broders Schmähseiten gehören dazu.
Nicht umsonst unterstützt der Zentralrat Broder und steht voll hinter seinen Äußerungen, wie Präsidentin Knobloch in einem Interview anlässlich eine Prozesses, den ich gegen Broder führe, kundtat. Kramer betont, dass er als Jude und Angehöriger einer Minderheit wüsste, dass wer einen Menschen wegen seiner Rassen-, Volks- oder Religionszugehörigkeit angreift, nicht nur diese Minderheit, sondern die demokratische Gesellschaft als Ganzes angreift. Gleichzeitig unterstützt er aber die Unterdrückung der Palästinenser in Palästina und vertritt damit hier die israelische Unrechtspolitik. Daher sind seine Sätze unglaubwürdig. Er weiß gar nicht, was Solidarität mit Muslimen bedeutet. In Wirklichkeit kennt er nur Solidarität mit Israel. Das sieht man auch daran, dass Israel und der Zentralrat alle Untersuchungen über den Gazakrieg von der UN, Amnesty International und anderen Organisationen einfach negieren. Selbst die Aussagen der Organisation „Breaking the Silence” werden geleugnet. Ganz klar beging Israel Kriegsverbrechen im Gazakrieg gegen Zivilisten.
Das größte Freiluftgefängnis Gaza war in Wirklichkeit ein Laboratorium für neueste Waffen. Das Massaker, die Besiedlung, die ethnische Säuberung, anhaltende Blockade, die Israel weiter begeht, wird vom Zentralrat als Sprachrohr der israelischen Politik voll unterstützt.
Linkezeitung: Es gab keinen großen gesellschaftlichen Aufschrei über den rassistischen Mord. Aber auch die Linke hielten sich sehr bedeckt. Sich selbst links nennende Leute, sogenannte „Antideutsche” haben den Rassismus in Form des Islamhasses in die Linke getragen. Sie selbst sind zwar nur eine kleine Minderheit, aber sie haben weite Teile der Linken für einen Teil ihrer Argumentationen gewinnen können. Müssten linke Aktivisten und Antifaschisten nicht den Kampf gegen die allgegenwärtige Islamophobie mit ins Zentrum ihrer Aktivitäten stellen?
Evelyn Hecht-Galinski: Was heißt schon die „Linke”? Auch die Linkspartei ist über die israelische Politik in sich zerstritten. Die sog. Antideutschen sind für mich eine undefinierbare Gruppe, die Israel blind unterstützt durch Islamhetze, und die durch Störungen Israel kritischer Veranstaltungen auffällt. Es wäre mir wichtig, wenn alle gesellschaftsrelevanten Gruppen, egal zu welcher Partei- oder Religionsgemeinschaft sie gehören, sich gemeinsam zu den Menschenrechten bekennen. Wie betonte es auch Kanzlerin Merkel in ihren Reden: „Menschenrechte sind unteilbar”? Leider vergisst sie dabei z.B. die Menschenrechte der Palästinenser.
Linkezeitung: Was würden Sie den von der Hetze betroffenen Menschen in Deutschland raten? Wie können sie gegen diese Hetze aktiv werden?
Evelyn Hecht-Galinski: Ich würde uns allen raten mehr Zivilcourage zu zeigen und sich auch in der Öffentlichkeit, in Zeitungen, Parteien, Organisationen und Verbänden gegen jede Art von Rassismus und Hetze auszusprechen und zur Wehr zu setzen. Das sollten wir unseren demokratischen Grundwerten schuldig sein – gerade in Deutschland! Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass momentan eine Hetzkampagne vom Zentralrat, verschiedenen jüdischen Organisationen, Broder mit seiner „Achse des Guten”, und seiner „Lizas Welt” und befreundete Korrespondenten, wie z.B. Benjamin Weinthal und Ulrich W. Sahm , gegen Felicia Langer läuft, der alternativen Nobelpreisträgerin und israelischen Menschenrechtsanwältin, die vom Bundespräsidenten für ihr humanitäres Lebenswerk das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen bekam. Mit dieser Aktion beschmutzen diese Leute unsere demokratische Verfassung. Das dürfen wir nicht zulassen. Sie sehen also, man sollte nicht nur vor muslimischen Websites warnen, sondern man sollte auch mal die Websites der sog. Israelunterstützer unter die Lupe nehmen.
Linkezeitung: Wir stehen am Anfang einer neuen Weltwirtschaftsdepression. Manche Analysten erwarten, dass die Krise schlimmer wird als die der 1930er Jahre. Versucht der Westen sich mit dem Feindbild der Muslime einen neuen Sündenbock auszugucken? Und sollen damit möglicherweise auch die Angriffskriege gegen Afghanistan, Irak, nun auch Pakistan und demnächst vielleicht Iran gerechtfertigt werden?
Evelyn Hecht-Galinski: Ich sehe nicht die Wirtschaftskrise als Auslöser. Hier geht es meiner Meinung auch um die Energievorräte im Kaspischen Meer, auf die der Westen auf keinen Fall verzichten will. Die Kriege begannen ja schon längst vor der Wirtschaftskrise. Ich sehe den westlichen Hochmut und die Arroganz, mit der die Welt in sog. genehme und sog. „Schurkenstaaten” aufgeteilt wird. Hier macht sich der sog. Westen schuldig, insbesondere die USA und wir in Europa und Deutschland im Schlepptau. Diese Angriffskriege, wie z.B. gegen Afghanistan gehen an der Mehrheit der deutschen Bevölkerung vorbei. Erinnern möchte ich auch an die Millionen Flüchtlinge in aller Welt, die durch diese Kriege heimatlos geworden sind. Ich frage Sie, wie kann es sein, dass ein kleines Land wie Israel die ganze Welt in Atem hält als Atommacht und hochgerüstete Militärmacht auf der ganzen Welt die Angst vor der sog. „Atommacht” Iran schürt? Hängt nicht Israel am Tropf der USA, und unterstützen nicht wir Israel mit Waffen (trotz Verbots in Krisengebiete zu liefern) und Handel? Wie lange wollen wir in Europa und den USA diesem Treiben noch zusehen? Da helfen nur Sanktionen bis zur Beendigung der israelischen Besatzungs- und Unterdrückungspolitik. Anstatt Kriege anzuzetteln und den Iran anzuprangern, der sicherlich kein Beispiel für demokratischen Umgang mit seiner Bevölkerung ist, sollten wir uns besser um die Verhältnisse und Wahlen z.B. in Ägypten und Saudiarabien kümmern. Im Gegensatz dazu waren die ersten freien Wahlen im Gazastreifen demokratisch und laut Beobachtern korrekt aber den USA, Israel und Europa nicht genehm. So sind wir unglaubwürdig, indem wir mit zweierlei Maß messen. Das wird auch Präsident Obama noch zu spüren bekommen. Schöne Reden allein genügen nicht, sondern nur konsequenter Druck. Ein von Israel angezettelter Krieg gegen Iran wäre eine Katastrophe und könnte einen Flächenbrand entfachen.
Linkezeitung: Viele antimuslimische Hetzer, viele bedingungslose Unterstützer der israelischen Politik aber auch viele andere Menschen – darunter insbesondere auch Linke und Intellektuelle – setzen Antizionismus mit Antisemitismus gleich. Stimmt diese Gleichsetzung?
Evelyn Hecht-Galinski: Wer immer noch nicht den Unterschied zwischen Juden, Zionisten und Israel, also zwischen Antisemitismus, Antizionismus und Israelkritik begriffen hat, wird zwangsläufig miteinander vermengen, was auseinander zu halten ist.
Islamhass im Alltag Nr.8
Es salamu aleikoum!
Ja … ich wollte mal kurz eine Geschichte über meinen Islamhass im Alltag schildern.
Es ist so, dass ich seit ca. 4 Jahren auf dem Weg war, eine Muslima zu werden, vor 1 1/2 Jahren bin ich dann auch konvertiert, was meinen Eltern so gar nicht gefallen hat.
Zuerst haben sie versucht, mir das Ganze auszureden, mir die deutsche Übersetzung des Qur’ans zu verbieten…das haben sie mitllerweile aufgegeben. Meine Mutter hat am Anfang gesagt, entweder bist du GANZ Muslima oder GAR NICHT…da ich mich noch nicht ganz an die Sachen gehalten habe…(es ging ums Schweinefleisch). Dann hab ich gesagt “ja gut, dann ganz” (sie wollte eigentlich damit bezwecken, dass ich aufhöre und meinen Glauben aufgebe). Von dem Tag an zeigen sie mir täglich, dass sie das ganz und gar nicht gut finden.
Ich habe jetzt auch angefangen, Hijab zu tragen…(heimlich, wenn ich bei meinen Freunden bin o.ä). Sie haben das natürlich herausgefunden und ich hab dann gesagt: “Ich will Hijab tragen…immer, nicht nur heimlich!”
Sie meinten daraufhin: “Wenn du meinst, das ‘Ding’ hier tragen zu müssen, musst du mit den Konsequenzen rechnen!
Ich: “Und die wären?” Meine Mutter:” Ja, ich werde das NICHT dulden, dann schmeiß ich dich raus!…dann gehst du ins Heim…oder was auch immer, ich kann und will das nicht dulden”.
Ja, das war ein heftiger Tritt. Ich habe natürlich nicht aufgehört und im Schülerforum “schülervz” habe ich ein Bild mit von mir mit Hijab…irgendwer hat das gesehen, von den Freunden meiner Mutter und da war der nächste Streit vorprogrammiert.
Sie hat mich aufs Übelste beschimpft…was ziemlich weh tat, da ich sowas nie von ihr gedacht hätte. Sie wurde sogar handgreiflich…sie hat vor mir gestanden und mir in die Augen gesehen und gesagt : “Ich SCHÄME mich so für DICH! Ich schäme mich! Es würde mir jetzt nichts einfallen, worauf ich stolz sein könnte.”
Ja, von da an ist unser Verhältnis zueinander so gestört, dass ich es manchmal nicht mehr aushalte, dass ich nachts im Bett lieg und heule…und das ich in der Schule schlechtere Leistung erbringe – das hat mir meine Mutter auch vorgeworfen und ich dann so: ” Denk mal nach woran das vllt liegen könnte? Wenn da, wo ich lebe, alles unerträglich ist…wie soll ich da Leistung bringen???” (Ich bin eine Person, die ein harmonisches zusammenleben braucht und die vllt ein kleines Sensibelchen ist)
Diese Beschimpfungen wiederholen sich und sie haben mir verboten, meine muslimischen Freundinnen zu treffen.
Ich: “Ja, warum machst du das? Du kennst sie nicht, du kannst dir da doch gar kein Urteil drüber erlauben?!” Sie so nach dem Motto: “Alle Musels haben einen an der Waffel und alle Frauen die Hijab tragen auch und die werden alle unterdrückt und das ist alles Gehirnwäsche!” Und so weiter und so fort….Beleidigungen pur.
Ich halte mich schon immer zurück und erzähl schon gar nichts, was nur im Geringsten mit Islam zu tun haben könnte und hebe mir Nasheeds für Bus- oder Zugfahrten oder sonst was auf. Und die denken immernoch, ich sei ein Überflieger.
Achja und nicht das ich’s vergesse: Das Fasten wurde mir auch vorenthalten und sie haben mich erpresst :”Wenn du jetzt nichts isst, dann darfst du dies nicht, darfst du das nicht”. Und da ich nicht auf Partys gehe und keinen Alkohol trinke, sagen sie, ich würde mich nicht wie eine “normale” 18-Jährige verhalten, ich wär ja gestört….-.- Ja…soweit erst mal meine Geschichte, ich könnte noch 10 Seiten schreiben, aber das verkneif ich mir mal..
Inshallah wird mir Allah helfen…
Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung
LG, eure Schwester
Der Text wurde von der Redaktion leicht geändert
Interview mit Dr. Sabine Schiffer
Auf das neue Buch von Dr. Sabine Schiffer haben wir hier aufmerksam gemacht. Nun hat sie, anlässlich des Mordes an unsere Schwester Marwa, ein Interview mit unseren Kollegen der “Linken Zeitung” geführt. Vielen lieben Dank an Francis Bryne, der mit seinem Team tatkräftig gegen den wachsenden Islamhass vorgeht.
Hier nun das Interview:
Dr. Sabine Schiffer ist Leiterin des Instituts für Medienverantwortung iin Erlangen. Sie ist Mitherausgeberin des soeben erschienenen Buches „Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich”. Das Buch ist im HWK-Verlag in der Reihe ‘Bücher, die unsere Weltsicht verändern’ erschienen. Es hat die ISBN 978-3-937245-05-8, ist überall im Buchhandel erhältlich und kostet 24,80 €.
Linkezeitung: Der offensichtlich durch antimuslimischen Rassismus motivierte Mord an einer Ägypterin in Dresden ist ein schrecklicher Höhepunkt einer jahrelangen Hetzkampagne gegen den Islam und Muslime. Die große gesellschaftliche oder mediale Empörung bleibt aus. Wie ist das möglich?
Frau Dr. Schiffer: Es ist eigentlich logisch – wer will schon zugeben, dass er selber oder wir insgesamt ein neues Problem haben? Nicht mehr ganz neu, aber nun offensichtlich: anti-islamische Einstellungen erzeugen nicht nur schlechte Stimmung und aufgeregte Polemiken, sondern auch Handlungsbereitschaften, wie man an einigen Brandanschlägen auf Moscheen und auch Friedhofsschändungen und an vielen Beleidigungen muslimischen Kopftuchträgerinnen gegenüber längst hätte sehen können und ernst nehmen müssen.
Die Politik wird sich sicher am wenigsten selbstkritisch bzw. zugestehend äußern, weil sie das Thema nicht nur heruntergespielt hat (ich könnte da von meinen Erfahrungen aus der Islamkonferenz AG 3 berichten), sondern es teils durch entsprechende Gesetze noch befödert: Kopftuchverbote, Muslimtests getarnt als Einbürgerungstests etc.
Linkezeitung: Die Anti-Islam-Hetze solcher Homepages wie „Politically Incorrect” oder rechter Splittergruppen wie „Pro-Köln” sind nur die Spitze des Eisberges.
Über die ganz normalen bürgerlichen Medien werden täglich antimuslimische Klischees und Diffamierungen verbreitet. Wie schätzen Sie die Situation ein?
Frau Dr. Schiffer: Das monieren wir seit Jahren – vor allem den Usus, negative Ereignisse mit islamsichen Symbolen in der Berichterstattung zu “verzieren”. Dies suggeriert Zusammenhänge, die manche zwar gerne behaupten, um ihre Taten zu legitimieren, die aber journalistisch hinterfragt werden müssten. Jeder behauptete Zusammenhang wird ja nicht bildlich umgesetzt und damit verfestigt.
Ja, und auch linke Kreise – vor allem die Antideutschen – bauen ein anti-islamisches Feindbild auf, aber auch in der Mitte der Gesellschaft gehört Anti-islamisches teils zum guten Ton – s. Umfrageergebnisse des Allensbacher Instituts oder die Heitmeyer-Studie. Wer sich nicht “islamkritisch” äußert, gilt schon als verharmlosender “Gutmensch” oder gar noch als schlimmer “Islamisierer”. Gerade Gruppen, die Aufklärung und Humanismus hoch halten, wie die Giordano-Bruno-Stiftung befördern das anti-islamische Ressentiment, verkennend dass die von ihnen beschworenen Prinzipien Pluralismus und Gleichwertigkeit bedeuten würden – genau diese Ideale verraten sie aber zugunsten ihrer selbstidealisierenden Sicht des vermeintlich besseren Durchblicks.
Linkezeitung: Es schleicht sich der Verdacht ein, dass mit der Hetze der Kriegseinsatz in Afghanistan gerechtfertigt werden soll und möglicherweise ein Sündenbock für die Weltwirtschaftsdepression ausgeguckt werden soll. Halten Sie das für möglich?
Frau Dr. Schiffer: Genau dieser Verdacht wird durch die Kommentare Günter Lachmanns in der Welt bestätigt (man erinnere daran, dass Antisemitismus auch immer neben der erfolgreichen Integration von Juden existiert hat und existiert!). Er stellt damit aber keine Einzelmeinung dar, führt nur schön vor, wie die Denkschiene funktioniert. Wer so tut, als würde die Forderung danach, Islamophobie als Problem der Mehrheitsgesellschaft anzuerkennen, sog. “islamistische” Anschläge in Deutschland befördern, der sucht zu verhindern, dass man derlei tatsächlich mögliche Anschläge als Ausdruck einer Ablehnung des Krieges in Afghanistan und anderen islamischen Ländern wahrnimmt. So schafft man Kohärenz, die die eigene Interpretation bestätigt, nur nichts mit der Realität zu tun hat. Hier verweise ich gerne auf Graham Fuller, der in seinem Buch fragt, wie der Nahe Osten ohne Islam aussähe: er kommt zu dem Schluss GENAUSO, wenn die Politik, die im wesentlichen von außen bestimmt wird, so bleibt.
Mit dem Verweis auf sogenannte Islamisten oder unter ständiger Verwendung des Adjektivs “radikalislamisch” kann man wunderbar von den relevanten Zusammenhängen ablenken. Auch darum wird wohl die Politik hier nicht an echter Aufklärung interessiert sein, seitdem Deutschland deutlich auf Kriegskurs gegangen ist – die anti-islamische Legitimierung, die oft auch als vermeintliches Helfersyndrom für muslimische Frauen (Stichwort. Burka, Mädchenschule) daher kommt, lässt sich aus etlichen offiziellen Texten bis hin zur sog. EKD-Friedensdenkschrift herauslesen.
Linkezeitung: Besonders auffällig ist das große Schweigen bei weiten Teilen der Linken. Das Thema scheint die Linken noch nicht erreicht zu haben. In Ihrer ersten Stellungnahme schrieben Sie: „Unser Mitgefühl gilt der Familie des Opfers! Unsere Sorge uns allen – ohne Ausnahme.” Die Hetze gegen die Muslime betrifft uns alle. Warum?
Frau Dr. Schiffer: Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, hat das Wichtigste auf den Punkt gebracht: heute trifft es die Muslime, morgen vielleicht wieder die Juden, und wen dann? (Vortrag 11.7.2007, Mannheim). Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist eben vor allem Menschenfeindlichkeit und betrifft uns alle. Wie beim Antisemitismus muss es uns gelingen, nicht beim Starren auf die jeweils betroffene Gruppe stecken zu bleiben, sondern zu verstehen, welche Funktionen rassistische Stereotype für die sog. Mehrheitsgesellschaft haben: sie bieten Projektionen zur eigenen Entlastung, haben meist selbstidealisierenden Charakter und können für weiterreichende Manipulationen ausgeschlachtet werden, wozu die Kriegspropaganda ebenso gehört wie die Ablenkung von relevanten Zusammenhängen etwa im Kontext der Wirtschaftskrise, der weltweiten Frauenbenachteilung usw.
So kann alles so bleiben, wie es ist, denn das Problem liege ja bei den anderen, die man sowieso nicht verändern können – eine extrem antiaufklärerische Einstellung. Dies blendet die konstruktiven Handlungsmöglichkeiten aus – und eine friedliche Welt kann nur eine gerechte sein, sonst wird es uns früher oder später alle treffen. Der in die Welt hinausgetragene (Wirtschafts-)krieg ist noch immer wieder zu denen zurück gekommen, die ihn entfacht haben. Übrigens, die taz und die Junge Welt waren mit die ersten Zeitungen, die die Thematik nach unserer Pressemitteilung aufgegriffen haben – insofern denke ich, wie sollten auch die Linke(n) nicht verallgemeinern.
Linkezeitung: Muslimische Verbände protestieren und demonstrieren für eine Schließung der aggressivsten Hetz-Homepages und hoffen auf ein Ende der Diffamierungen in den bürgerlichen Medien. Bräuchten sie da nicht mehr Unterstützung?
Frau Dr. Schiffer: Ja, dringend. Wo sind die jahrelangen Dialogpartner? Die Kirchen? Wo ist Wolfgang Schäuble, der sich gerne mit muslimschen Vertretern medial in Szene setzt? Von Angela Merkel will ich gar nicht reden. Was für eine Enttäuschung und Desillusionierung muss da auf seiten der Muslime vorliegen – außer uns und dem Berliner Tagesspiegel hatte sich zunächst noch der Interkulturelle Rat entsprechend geäußert (der hat übrigens letztes Jahr bereits ein Konzept zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit vorgelegt) – das offizielle Berlin schweigt. Peinlich, peinlich und vor allem jetzt, wenn deutlich wird, dass man allenfalls im Sinne einer außenpolitischen Public Diplomacy den Mund aufmacht.
Die eigenen Muslime hat man solange als Problemfall konzipiert, dass man sich offensichtlich schwer tut, aus den eingefahrenen Denkmustern wieder herauszudenken und sie wirklich als Teil des WIR zu empfinden und so zu behandeln.
Linkezeitung: Wie könnte eine solche Unterstützung aussehen?
Frau Dr. Schiffer: Es gibt derzeit konkret einige Überlegungen – vielleicht mag sich die Politik hier anschließen, willkommen! Eine Patenschaft für den Sohn des Opfers von einer renommierten deutschen Organisation wäre zunächst einmal ein wichtiges menschliches Signal.
Dann gehört das Thema Islamfeindlichkeit auf die Tagesordung, z.B. weiß ich, dass die Arbeiterwohlfahrt das Problem erkannt hat und sich schult, um entsprechende pädagogische Konzepte zur Bekämpfung des Ressentiments zu entwickeln. Entsprechende Programme benötigen wir etwa auch im Rahmen der Arbeit der Bundeszentrale für politische Bildung oder der entsprechenden Ämter, die Rechtsextremismus, Antisemitismus und Antiziganismus bekämpfen.
Überhaupt bräuchten wir eine Plattform, die ähnlich ausgerichtet wie das Zentrum für Antisemitismusforschung wissenschaftliche Ergebnisse zur Islamophobie sammelt, sowie anti-islamische Vorfälle dokumentiert und die Erkenntnisse auch in die Öffentlichkeit trägt. Das Zentrum für Antisemitismusforschung hat hier wichtige Vorarbeit geleistet und ist v.a. von Antideutschen heftig angegriffen worden dafür – vor allem, weil man es wagte den Begriff Islamophobie zu verwenden.
Nun, Antisemitismus ist auch ein falscher Begriff eigentlich, aber wir haben ihn inzwischen definiert und das Problem erkannt und darum sollte es doch gehen. In Dresden könnten die entsprechenden involvierten Stellen bis hin zum Max-Planck-Institut etwas tun, von einer aufmerksamkeitsträchtigen Veranstaltung, die die Problematik deutlich macht bis hin zu einer Spendensammlung für die Familie und andere, die ihn ähnlicher Situation sind: viele muslimische Frauen finden ja wegen ihres Kopftuches keine Stelle, wie Marwa El-Sherbini.
Wäre natürlich schöner, sie würden eine finden, aber ein Unterstützungsfonds könnte das Unrecht aufwiegen, dass hier ein Streit auf dem Rücken von Frauen ausgetragen wird, die damit auch die schwerste Last der Irrationalität der anderen zu tragen haben. Wenn ich hier alles widergebe, was diskutiert wird und, könnten wir noch lange reden – der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Juristisch wäre allerdings mindestens eine wichtige Grenze noch zu prüfen: sollen volksverhetzende Blogs und Kommentareinträge im Internet straflos ausgehen, weil der Server im Ausland steht? Hier wäre eine internationale Lösung anzustreben, die ethische Standards umsetzt und sich nicht hinter Meinungsfreiheit versteckt – denn in Bezug auf andere Darstellungen haben wir uns Maßstäbe erarbeitet und die müssen auf alle Anwendung finden, um glaubwürdig zu bleiben.
Wir danken für das Interview. Das Interview wurde geführt von Francis Byrne.
Quelle: http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7027&Itemid=1
“Die Welt ist im Wandel” – ein Kommentar
Das Video “Die Welt ist im Wandel” ist ein interessanter Beitrag, der im Grunde die Schlussfolgerungen und Voraussagen zeigt, die andere bereits vor einigen Jahren geäußert haben, wie der führende verstorbene Latinist Dr. Caelestis Eichenseer, der auch katholischer Geistlicher war und in einem auf Lateinisch geschriebenen Beitrag in der Zeitschrift “Vox Latina” seine Besorgnis ausdrückte, dass bereits in fünfzig Jahren ein Drittel der Bewohner Deutschlands islamischen Glaubens sein würden. Es sei jedoch davor gewarnt, zu glauben, allein schon durch ein zahlenmäßiges Verhältnis von über 50 v.H. könnten die Muslime in einem Land die Oberhand und die Herrschaft haben. Es gibt Beispiele von afrikanischen Ländern, in denen die Muslime die Bevölkerungsmehrheit besitzen, die jedoch von Christen regiert werden. In der Türkei sind deren Bürger mehrheitlich wohl mehr oder weniger gläubige und praktizierende Muslime, werden jedoch von einer Minderheit von Säkularisten beherrscht, die vom Islam ein Verständnis haben, das mit demjenigen der traditionellen Muslime unvereinbar ist.
Angesichts dieser Voraussagen für die Zukunft geraten die Vertreter der abendländischen christlich geprägten Kultur zunehmend in Panik und versuchen mit allen sich ihnen bietenden gesetzlichen und ungesetzlichen, moralischen und unmoralischen Mitteln, die Ausbreitung des Islams einzudämmen, wenn sie sie nicht grundsätzlich verhindern können. Dies äußert sich bspw. in Kopftuchverboten und Bürgerinitiativen gegen den Bau von Moscheen, wobei meistens nicht offen heraus gesagt wird, dass die Muslime, wenn man sie schon nicht dazu bringen kann, den Islam aufzugeben, in der Öffentlichkeit nicht als solche erkennbar sein sollen. Hierzu werden fadenscheinige Argumente herangezogen, wie die zu wahrende angebliche Neutralität des Staates oder das mögliche Auftreten von “Hasspredigern” in den neugebauten Moscheen. Ein besonders krasses Beispiel ist dasjenige eines evangelischen Pfarrers, der wegen der in seinen Augen zunehmenden Ausbreitung des Islams in Deutschland Selbstmord beging.
Hier muss man sich fragen, ob dieser Mann überhaupt ein gläubiger Christ gewesen sein kann, verbietet doch die christliche Religion – wie auch der Islam – Selbstmord. Wie mir von engagierten evangelischen Christen bestätigt wurde, glauben viele der evangelischen Geistlichen gar nicht an grundlegende christliche Glaubensartikel und an das, was sie lehren und predigen. Wenn ihre Kirchenführer sich strikt weigern, leerstehende Kirchengebäude an muslimische Gemeinschaften zur Nutzung als Moscheen abzugeben, so zeugt dies von blankem Neid angesichts ihrer eigenen abnehmenden Mitgliederzahl und der allein schon durch die höhere Geburtenrate zunehmenden Zahl von Muslimen, deren Bedarf an Gebetsräumen zu decken ist. Nicht umsonst betont der Qur’Än seine Warnung “vor dem Bösen eines jeden Neiders, wenn er neidet”. Wenn in dem Video davon die Rede ist, dass es in Südfrankreich bereits mehr Moscheen gibt als christliche Kirchen, sollte man nicht meinen, dass diese “Moscheen” in ihrer äußeren Form auch als solche zu erkennen seien.
Wie der Bericht zeigt, ist der Prozentsatz der Muslime höher als derjenige in Amerika, und auch deren Zuwachs infolge der höheren Geburtenrate, weshalb davon auszugehen ist, dass Europa noch vor Amerika muslimisch sein wird. Die genannten 9 Mio. Muslime in den USA machen bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 300 Mio. nur etwa 3 v.H. aus. In Rußland sind nach dem Fall des Kommunismus in zahlreichen Städten neu errichtete Moscheen zu erkennen (google-earth). Sogar das Stadtbild des nördlich des Polarkreises im Gebiet des unteren Jenissei gelegenen, als eine der zehn weltweit verschmutztesten Städte eingestuften Norilsk fällt durch eine im russischen Stil gebaute Moschee auf. Kasan an der Wolga ist gewissermaßen die islamische Hauptstadt Rußlands und besitzt eine weithin sichtbare neugebaute Moschee mitten in der historischen Zitadelle (Kreml). Als zu kommunistischen Zeiten eine Delegation islamischer Gelehrter einmal die frühere Sowjetunion besuchte, nutzten Moscheebesucher die Gelegenheit, um zur Wahrung des Scheins von Religionsfreiheit die eigens anlässlich dieses Besuches in die Regale gestellten Qur’Än-Exemplare an sich zu nehmen, da solche nur äußerst schwer und zu einem hohen Preis heimlich erhältlich waren. Heute werden in Kasan Qur’Än-Exemplare mit einem Vorwort auf Tatarisch in arabischer Schrift gedruckt, und russische muslimische Studenten, darunter auch Konvertiten, lernen in verschiedenen arabischen Ländern Arabisch und studieren die islamischen Religionswissenschaften.
Dagegen tut sich Deutschland mit der muslimischen Präsenz sehr schwer, und selbst der angeblich neutrale Staat bemüht sich nach Kräften, Leute zu fördern und heranzuziehen, die nicht den traditionellen Islam vertreten, sondern einen “modernen”, “fortschrittlichen”, “säkularen”, “aufgeklärten” usw. Islam, wohl in der Hoffnung, auf diese Weise künftige Generationen von Muslimen zu haben, die trotz einer überwiegend muslimischen Bevölkerungsmehrheit in einer pluralistischen freiheitlichen Gesellschaft damit einverstanden sind, sich von einer nichtmuslimischen Minderheit mit deren “Leitkultur” dominieren zu lassen.
Was die Situation in Amerika betrifft, so warnte bereits der 2008 verstorbene Propagator des “Zusammenpralls der Kulturen”, Samuel Phillips Huntington, davor, dass infolge der höheren Geburtenrate und der Einwanderung um das Jahr 2050 bereits die Hälfte der Bevölkerung der USA hispanomerikanischer Herkunft sein würde. Als mögliches Zukunftsszenario beschreibt Huntington eine Entwicklung der USA hin zu einer zweisprachigen und bi-kulturellen Gesellschaft, in der Latinos in einigen Staaten die dominierende Rolle einnehmen und Angloamerikaner in andere Staaten ausweichen. Allerdings sind die einstmals von den Spaniern und Portugiesen kolonisierten Amerikaner großenteils des Katholizismus überdrüssig geworden, weswegen in Brasilien der Protestantismus und manche christliche Sekten Verbreitung gefunden haben. Werden diese Leute in geeigneter Form mit dem Islam bekannt gemacht, so geben sie meist ihm den Vorzug. In der mexikanischen Provinz Chiapas ist auf diese Weise eine große Zahl von Nachkommen der Mayas nach anfänglicher Zuwendung zum Protestantismus zum Islam gekommen.
Letzthin hatte ich die Gelegenheit, einen brasilianischen Muslim kennenzulernen, der nach eigener Aussage evangelischer Pfarrer, für fünf Kirchen verantwortlich gewesen war und ein Monatsgehalt von sechstausend US-Dollar und vier Dienstwagen zur Verfügung gehabt hatte. Nach seinem Übertritt zum Islam verlor er all dies und dazu seine Familie, die sich von ihm distanzierte, und seine Ehefrau, die sich von ihm scheiden ließ. Trotz des Angebotes seines Arbeitgebers, all dies zurückzubekommen, wenn er den Islam aufgebe, zog dieser Bruder es vor, ein Leben ohne seine Familie und in Arbeitslosigkeit und Armut zu führen, anstatt wieder vom Islam abzufallen. Schließlich fand er Unterstützung durch einen anderen Muslim, der es ihm ermöglichte, nach Damaskus zu kommen, um dort Arabisch zu lernen und die islamischen Religionswissenschaften zu studieren.
Wie wir sehen können, kommt es also nicht allein auf die Zahl und die Bevölkerungsmehrheit der Muslime in einem Land an, sondern auch darauf, den Islam richtig zu verstehen, an ihm festzuhalten, sich darum zu sorgen, dass er unverfälscht und unverwässert an die kommenden Generationen weitergegeben wird, und dass in den eigenen Reihen genügend qualifizierte Religionsgelehrte wirksam sind. Einen nicht unbedeutenden Zuwachs können die Muslime außer durch die Geburtenrate auch durch den Übertritt von Nichtmuslimen zum Islam erhalten.
Es ist jedoch anzunehmen, dass dieser Wandel häufig nicht überall friedlich vor sich gehen wird. So wie nach Huntigtons Szenario in einigen Staaten die Latinos die dominierende Rolle einnehmen werden, während die Angloamerikaner in andere Staaten ausweichen, könnte man sich in Deutschland das folgende Szenario vorstellen, dass die Muslime in den Großstädten, wo sie die Bevölkerungsmehrheit stellen werden, dominieren, während sie in vielen ländlichen Gebieten nicht mehr als 10 v.H. ausmachen. Dann könnte es im Zuge der kulturellen und politischen Entwicklungen und Auseinandersetzungen daraufhin hinauslaufen, dass die Muslime in den von ihnen überwiegend bewohnten Gegenden die Macht übernehmen, während ihre Feinde sie in denjenigen Gegenden übernehmen, wo die Muslime in der Minderheit sind, und letztere von dort in die von Muslimen beherrschten Gebiete vertreiben. Damit wäre eine erneute Teilung Deutschlands vorprogrammiert: ein muslimisches Berlin wie eine Insel inmitten eines nichtmuslimischen Umlandes, das größtenteils dem Gebiet der ehemaligen DDR entspricht, und in den alten Bundesländern muslimische Ballungszentren und nichtmuslimische ländliche und kleinstädtische Gebiete. Es bleibt also abzuwarten, was die Zukunft bringen wird und ob diese Voraussagen eintreten.
Verfasst von Bruder Abud
Ein kleiner Einblick in die Hetzkampagne (9)
Teil 9 unserer Serie. Beginnen möchten wir mit dem letzten Kommentar aus unserem achten Teil.. In den folgenden Kommentaren könnt ihr diesmal auch spannende und lehrreiche Dikussionen á la Pipi-News begutachten. Dem Einen geht es scheinbar um die Wortwahl, den Anderen um Tierrechte. Und da möchten wir besonders auf den letzten Kommentar hinweisen, da er sich von den üblichen Pipi-Kommentaren positiv unterscheidet.
Es geht unseren Islamophoben nicht um Tierrechte. Es geht ihnen auch nicht um Menschenrechte. Es geht einfach nur darum, den “Muselmann” als ein abscheuliches Wesen darzustellen und gegen den Islam zu hetzen.
Diese monokausale Schuldsuche hatten wir öfter in der Geschichte. Ein “Problem” hat immer mehr als nur eine Seite. Doch wieso sollte man es sich so schwer machen, wenn man sich das Weltbild so einfach machen kann? An dem tiefen Hass auf die Muslime erblindet, sind die Islamophoben nicht mehr in der Lage, dies zu erkennen.
Wir bemühen uns stets, unsere eigenen Fehler an erster Stelle aufzuzeigen und zu verbessern. Wir Muslime schwimmen in Fehlern, keine Frage. Doch da es im Internet zu diesem Thema leider überwiegend Anti-Islam-Blogs gibt, die einen großen Zulauf haben, versuchen wir den Menschen klarzumachen, dass auch nach 60 Jahren Menschenrechten und dem heldenhaften und nächstenliebe-betonten Anti-Terror-Krieg, Missstände unter den “eigenen Reihen”, keine Seltenheit darstellen.











Der HELD (1)
“Daham statt Islam”
„Abendland in Christenhand – Tag der Abrechnung”
“Für Österreich da, statt für EU & Finanzmafia”
“Deutsch statt Nix versteh´n ”
“Pummerin statt Muezzin”
“Wien darf nicht Istanbul werden”
http://www.ots.at/presseaussendung.php?s…ch=politik (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://web.archive.org/web/2007110520473…hp?style=7 (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://www.basis-wien.at/avdt/htm/014/00063502.htm (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Einige sind ja der Meinung, dass unser heutiger Held Mut hat und das Problem (den Islam) direkt anspricht. Dieser Mut, Dinge anzusprechen, die sich andere nicht trauen, habe seinen Generalsekräter und Verantwortlichen für die Werbesprüche immer schon an der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreichs) fasziniert.
Der Islam sei nicht nur eine Religion, sondern ein totalitäres Rechts- und Gesellschaftssystem und der Islamismus der „Faschismus des 21. Jahrhunderts“. Es gebe unter Moslems Rassismus gegen Christen und die europäische Kultur. Der Islam habe die Aufklärung nicht mitgemacht und sei Politik, Gesetz und Religion”
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Christian_Strache (Zugriffsdatum 22.06.2009)
An diesen Aussagen erkennt man ein professionelles und sehr tiefes Wissen über den Islam. Andererseits kann es aber auch sein, dass gerade verstanden wurde, worum es im Islam geht. Nämlich, dass es nur den EINEN gibt, DER etwas zu Sagen hat. Was bedeutet das? Wenn du nur auf den EINEN hörst, DER dich sehr gut kennt, DER dich erschaffen hat, was sagt der logische Verstand? Warum sollte dein SCHÖPFER dir nur in kleinster Weise etwas Böses antun wollen? Man muss nicht immer von sich aus gehen. Ein Mensch, der es mit der Wahrheit nicht so ernst nimmt, nimmt auch an, dass der Rest der Menscheit nicht so Wahrheitsliebend ist. Ein Dieb kann annehmen an, dass die Mitmenschen auch nur auf die Gelegenheit warten, sich fremdes Eigentum anzueignen. Solche und ähnliche Menschen nehmen immer das Schlimmste von ihren Mitmenschen an. Zusammenhalt finden sie nur, wenn sie gegen eine Gruppe, Nation oder Sonstiges vorgehen. Warum? Weil sie ihren ganzen Hass, Wut, Aggression auf andere projizieren können und somit ihr Spiegelbild vor sich sehen. Warum muss im Islam alles mit Beweisen belegt werden? In einem Artikel (Der pädagogische Aspekt der Kindererziehung aus der Sicht des Islam, Teil 5) habe ich schon einmal erklärt, dass das Leben von unserem Gesandten, Muhammed, Friede sei auf ihm, mündlich überliefert wurde. Diese Überlieferung wurde nicht von jedem angenommen. Diese Überlieferungskette ist auch sehr lang, dies wird doch einen Grund haben, oder nicht? Der Imam Al-Bucharyy traf einen Überlieferer der aus Armut, seinem Pferd kein Futter geben konnte. Daher reichte er seinem Gaul immer einen leeren Kübel und machte dem Tier nur etwas vor. Dieser Mann wurde nicht mehr als Überlieferer akzeptiert. Wie läuft es heute mit den angeblichen Recherchen? Abgesehen davon, dass selbst die durchgeführten Recherchen manipuliert sind. Das bestätigt, dass Menschen, die keinen Beweis gegen ihre selbstprojizierten Feinde haben, gar nicht die Wahrheit über ihre Feinde wissen möchten und biegen sich alles so zurecht, damit sie dann “Recht” behalten. Da ist jede Diskussion ein Schlag in den Wind. Daher kann man davon ausgehen, dass die Absicht eine rein Eigennützige ist. Wenn alle Menschen nun nur auf den EINEN hören, ist es unmöglich diese Menschen zu manipulieren.
Der jüngste Skandal, dass unser mutiger Held in dieser wahren Geschichte, unter dem Motto “Abendland in Christenhand”, mit dem Kruzifix in der Hand für seine Religion “kämpfte”, ist auch ein sehr schönes Beispiel als “Retter” der Menschen zu fungieren.
Unser mutiger Held demonstrierte mit dem Kruzifix in der Hand gegen den Moschee-Bau in Wien. Interessant ist aber der Kommentar von seinem Generalsekräter und Verantwortlichen für die Werbesprüche.
http://commons.wikimedia.org/wiki/Catego…uselang=de (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Ein Fernsehreporter fragte ihn, ob das Kruzifix ein religiöses Vorhaben sei? Er meinte, aus theologischer Sicht wurde das Kruzifix nicht benutzt.
Sehen wir uns nun an, was er uns eigentlich damit mitgeteilt hat:
Theologie und Wissenschaft
Christliche Theologie versteht sich als wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Quellen des Glaubens (Biblische Theologie und Historische Theologie) und der Glaubenspraxis (Praktische Theologie) sowie als systematische Analyse und Darstellung des Glaubens (Systematische Theologie, unter anderem Fundamentaltheologie, Dogmatik und Ethik). Theologie bezieht sich in der Regel auf eine bestimmte Religion oder Konfession. Hierbei werden nicht nur die dargestellten Inhalte, sondern oft auch die Denkweisen und angewandten Methoden von der jeweiligen Religion bzw. Konfession bestimmt. In der wissenschaftlich betriebenen Theologie wird genau diese Tatsache in der Regel selbst noch einmal problematisiert bzw. reflektiert.
Historische Entwicklung des Begriffs
Der Begriff Theologia hat seinen Ursprung nicht in der christlichen Religion, sondern tritt bereits in der griechischen Antike auf. Dort bezeichnete Theologie (= „Rede von Gott“; später verstanden Theologen wie Karl Barth z. B. unter diesem Begriff: „Gottes Rede zu den Menschen“) das Singen und Erzählen (gr. mythein) von Göttergeschichten. Der älteste Beleg für dieses mythische Verständnis von Theologie findet sich in Platons „Staat“ (379a). Platon legt an die Göttermythen der kritisierten Theologie den kritischen Maßstab der Frage nach der Wahrheit als dem Einen, Guten und Unveränderlichen an. Bei Aristoteles zeigt sich dann eine Umprägung des Theologiebegriffs: Theologie als die oberste der theoretischen Wissenschaften richtet sich hier nun auf das Göttliche als dem ersten und eigentlichen Prinzip (Metaphysik (Aristoteles) 1064a/b). Die Theologie hat sich damit von der Mystik hin zur Metaphysik gewandelt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Theologie (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Anhand dieser Definition erkennen wir, dass mit dem Spruch “Abendland in Christenhand” eigentlich eine religiöse Aussage und mit dem Kruzifix auch noch der “religiöse” Standpunkt unterstrichen werden sollte.
Doch in diesem Fall war es nur politische Strategie. Der Kommentar von dem Mann, der diese hochintellektuellen Werbesprüche erfunden hat, bestätigt das. Damit unterstreicht diese Partei, dass sie alles tun würde und zu allem bereit wären, nur bitte keinen Islam! Das zeigt eigentlich nur eine sehr große Angst vor dem Islam. Bedrohen wir jemanden? Nein! Sondern wir werden ständig bedroht.
Wen sprechen diese hochgebildeteten Werbesprüchen an?
Unser Held hat sehr viel Erfolg bei den Jugendlichen, nebenbei erwähnt, habe ich es verpasst oder gibt es bald die neue Pisa-Studie?
“Der Islam stelle die Religion über den Staat. Mit dem
Minarettverbot werde erreicht, dass die verfassungsmäßige
Gesellschafts- und Rechtsordnung uneingeschränkt garantiert bleibe.”
Der Islam sei keine Religion, sondern eine Kriegserklärung an die
christliche und andersgläubige Welt, sagte EDU-Nationalrat Waber.”
http://www.ots.at/presseaussendung.php?s…ch=politik (Zugriffsdatum 22.06.2009)
“Wir haben ein Recht auf Selbstverteidigung, ein Recht auf Notwehr”, sagte noch ein lieber Held.”
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefau…cob=287055 (Zugriffsdatum 22.06.2009) (Die Amerikaner sagen auch, dass sie sich nur wehren, indem sie Guantanamo führen.)
Es gibt viele Bilder über unseren mutigen Helden, zum Beispiel als Jugendlichen, bei einer privaten Wehrsportübung.
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefau…cob=287055 (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://www.orf.at/070129-8658/?href=http…story.html (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://www.orf.at/070823-15777/?href=htt…story.html (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Ehrlichkeit gehört zu den Stärken unseres Helden. Einige Bilder hat unser mutiger Held dem österreichischem Rundfunk abgegeben, aber irgendwie wurden sie nachträglich verändert. Doch die gute Absicht zählt!
http://burgenland.orf.at/stories/306635/ (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Und wiederum war er ehrlich, als er zugab, dass er Kontakte zur einer Naziorganisation hatte, der Wiking-Jugend. Aber er war kein Mitglied!
http://www.sueddeutsche.de/politik/293/416060/text/ (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://orf.at/070823-15777/?href=http%3A…story.html (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Auch bei diesem Link ist die Ehrlichkeit unseres Helden vorzufinden. Bei diesem Interview kam es zu kleinen Unstimmigkeiten. Unser Held hat ein sehr schönes Hobby, das Schreiben. Doch der Journalist, der in interviewt hat, ist ein bißchen kleinlich gewesen, denn er hat herausgefunden, dass unser Held doch nicht immer selbst schreibt. Aber unser Held hat das erklären können und war verwundert, dass der wahre Autor “seines” Textes ein bekennender Nazi war.
http://raketa.at/index.php?id=4953&rid=260 (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Unserem armen Helden kommt von jeder Seite nur Unverständnis. Ich muss uns aber wirklich tadeln, wir haben überhaupt kein Verständnis. Genauso wenig Verständnis haben wir, was Guantanamo betrifft, wir müssen endlich begreifen, dass Guantanamo nur als Abwehr gegen Terrorismus zu verstehen ist! Da haben die armen Amerikaner leider recht, sie wehren sich und wir hacken nur auf ihnen herum. So viele Menschen werden gequält, aber wir müssen begreifen, dass die armen Amerikaner auch nicht auf alles achten können, immerhin sind sie damit beschäftigt, sich gegen den Terrorismus zu wehren!
Zurück zu unserem Helden. Nach so vielen Angriffen gegen ihn, ist es natürlich verständlich, dass er so entrüstet ist, dass man ihn als Rechtsextremen betitelt, obwohl er mit solchen Menschen nichts zu tun haben will. Kein Mensch soll für seine Jugendsünden büßen, unser Held war noch viel zu jung, um zu erkennen was Rechtextremismus bedeutet.
http://www.salzburg.com/sn/07/01/30/arti…59198.html (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://diepresse.com/home/politik/neuwah…=simarchiv (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Es gibt weitere Bilder, die ihn zusammen mit Rechtsextremen und ihn selbst in Nazigewändern zeigen. Rechtsextreme Menschen, wie zum Beispiel Norbert Burger, dessen Tochter die große Liebe und Verlobte von unserem Helden gewesen sein soll, waren wahrscheinlich nur zufällige Begegnungen unseres Helden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Christian_Strache (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Zudem gibt es Bilder, die zeigen, dass unser mutiger Held drei Finger (Daumen, Zeige-und Mittelfinger) herausstreckte. Dies ist das Erkennungszeichen der österreichischen Neo-Nazi-Szene. Doch der Mut in Menschengestalt sagte, dass er sich nur drei Bier bestellen wollte. Wie kamen nur diese Bilder an die Öffentlichkeit? Ein Freund von unserem Held hatte diese veröffentlichen lassen und sagt, dass unser Held der aktivste in ihrer Neo-Nazi Gruppe war.
http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/E…105931.ece (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Unser Held fühlt sich auch von allen unverstanden und er hat eigentlich nur “Gutes” im Sinn! Unser “Retter” der Menschheit zeigt nicht nur Verständnis und Güte sich gegenüber, sondern teilt diese edlen Eigenschaften auch mit seinen Mitmenschen.
Mitmenschen, die ihm von Nutzen, so wie den Serben gegenüber. Wieder hat unser Held in aller Öffentlichkeit Mut gezeigt. Er hat ganz mutig gesagt, dass er ein “Freund der Serben” sei. Besonders die Generation, die in Österreich aufgewachsen ist, wirbt er für seine Partei und sie bekommen auch ihr Geld dafür. Es gibt aber auch Kroaten, Ungarn, Griechen und polnische Kameraden, die ihre eigene Kultur beibehalten dürfen, aber sehr gut integriert sein müssen. Auch unser mutiger Held hat erkannt, dass die Österreicher zu wenig Kinder in die Welt setzen, gut dass es die “serbischen Österreicher” gibt! Den größten Mut zeigt er darin, dass er niemanden fürchtet, auch nicht die serbischen Radikalen (verbindend mit dem Präsidentschaftskandidaten Tomislav Nikolic) zu denen er eine sehr gute Verbindung pflegt und diese auch noch vertiefen möchte.
http://www.dasbiber.at/node/268 (Zugriffsdatum 22.06.2009)
http://www.kurier.at/nachrichten/128465.php (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Unser Held hat viel vor, er möchte “alle “Patrioten” Europas vereinen!”
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefau…cob=287055 (Zugriffsdatum 22.06.2009)
Ende Teil 1
Frankreich und das Burka-Verbot
Seit dem Jahr 2004 ist es unseren Schwestern in Frankreich nicht gestattet, ein Kopftuch in der Schule zu tragen. Grund dafür ist ein gesetzlich festgelegtes Kopftuchverbot. Hierzu muss aber erwähnt werden, dass es an Frankreichs Schulen ein grundsätzliches Verbot religiöser Symbole gibt. In Bayern zum Beispiel, sieht die Lage ganz anders aus: Dort dürfen zwar Nonnen unterrichten, aber muslimische Frauen, die sich aus freiem Willen und Liebe zu ihrer Religion für das Kopftuch entschieden haben, nicht.(http://de.wikipedia.org/wiki/Kopftuchstreit#Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz, unter 2.1)
Da es auf dieser Welt keine anderen Probleme gibt, diskutiert man nun in Frankreich, das Tragen der Burka und dem Niqab in der Öffentlichkeit vollständig zu untersagen. Die Quintessenz der Begründung ist uns nichts Neues: Die muslimische Frau wird unterdrückt. Ja, das wird sie tatsächlich – aber durch Gesetze wie in den Schulen Frankreichs und durch derartige neue Überlegungen.
Um ein Verbot durchzusetzen, will man das “Phänomen und die Motivation” unserer Schwestern begutachten lassen. Wenn man nun zu dem Ergebnis kommt, dass unsere Schwestern unterdrückt werden, so will man “Konsequenzen” ziehen und ein Verbot durchsetzen. Nun fragen wir uns ernsthaft, wie so eine Untersuchung aussehen soll und inwieweit man objektiv vorgehen wird. Wenn man sich einige Stimmen ansieht, so ist es doch stark zu bezweifeln, dass man sich wirklich ehrlich mit dem Thema befassen wird.
Die Einen finden den Anblick “unerträglich”, für die Anderen sind es “Särge der Freiheit” oder auch Gefängnisse.
Erstaunlich ist aber auch eine ganz andere Tatsache: Unsere guten Frauenbeschützer aus Frankreich diskutieren über dieses Verbot, da sich immer mehr Schwestern für die islamische Kleidung entschieden haben. Nun könnte man ja fragen, ob das Ganze nicht ein wenig widersprüchlich ist. Wie kommt man auf die Idee, dass die Frauen durch ihre Gewänder unterdrückt werden, wenn sich doch immer mehr dafür entschieden haben?
Und ist es nicht genauso, wie JoJoGerstner in einem Kommentar der Süddeutschen Zeitung schreibt:
Was für eine merkwürdiges Freiheitsverständnis herrscht eigentlich, wenn man die Freiheit mit Zwang durchsetzen will?
Welches Menschen- und Familienbild hat man, wenn man glaubt, sämtliche Ehen in arabischen Ländern beruhen auf einer dauernden Unterdrückung der Frau?
Wie arrogant ist es, die eigene Haltung als die einzig richtige und seligmachende zu propagieren?
Wenn in Ostanatolien rückständige Sitten herrschen, kann man sagen, die Leute kennen es dort nicht anders. Wenn in Frankreich rückständige Sitten wieder eingeführt werden, muss man sagen, dass die liberale Revolution gescheitert ist.
(http://www.sueddeutsche.de/politik/191/472713/text/?page=7#readcomment) (leicht korrigiert)
Irgendwie verbleibt das Bild, dass man einfach nur ein Problem mit dem Islam hat. Es geht um die Religion. Es geht um Menschen, die ihre Religion ernst nehmen. Denn wir haben es oft betont: Wer meint, dass die muslimische Frau unterdrückt wird, der soll nicht irgendwelche Abgeordneten in Frankreich fragen, sondern die muslimische Frau. Eigentlich eine völlig selbstverständliche Sache. Wenn man ein scheinbares “Problem” lösen möchte, geht dies nicht, indem man mit einer Mauer voller Vorurteile mit Menschen spricht, die genau die selbe Meinung vertreten.
Wer nun den Standpunkt der muslimischen Frau sehen möchte, der kann das hier machen:
http://dawa-news.de/die-frau-im-islam-muslima-sprechen/
Wie die Süddeutsche weiter berichtet, sagen Islamforscher, dass unsere Schwestern sich freiwillig für das Kopftuch bzw. die Ganzkörperkleidung entscheiden, sogar von einem “tiefen Glauben” ist die Rede. Darunter soll es auch viele Konvertierte geben.
Vielleicht ist das ja auch ein weiteres Problem: Christen, die zum Islam konvertieren. Vielleicht sieht man es ja einfach nicht gerne, wenn Menschen einen Sinn im Leben finden und sich so vom typischen Bild des christlichen Abendlandes differenzieren.
Man kann nur hoffen, dass dieses Verbot nicht in Kraft tritt und man sich mit diesem Thema ehrlich auseinandersetzt und nicht irgendwelche traurigen Einzelschicksale, in denen vieles unislamisch abgelaufen ist, zur Norm gemacht werden.
Wir bitten Allah darum, die Situation unserer Schwestern, zu erleichtern.
Hagen Rether zum Zweiten
Nach seinem ersten sehr schönen Beitrag über das “Feindbild Islam”, gibt es nun ein weiteres interessantes Video von Hagen Rether.
Erstes Video:
Hagen Rether, in Neues aus der Anstalt, 26.05.09, im ZDF
Gastkommentar von Bruder Abud (11)
Der Sekretär der Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, bezeichnet in einem Interview (Intv. A.Mazyek zu Scharia u. Integration ZEIT 22.5.2009) das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland als „wunderbar“. Auf die Frage, welcher Artikel des Grundgesetzes ihm persönlich am meisten bedeutet, lautet seine Antwort: „Der, der auch dort an erster Stelle steht: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.‘ Daraus folgt alles andere.“ Das sind schöne Worte, doch sieht die Realtität anders aus. Warum war für einen der höchsten Vertreter des deutschen Staates, Bundesaußenminister Steinmeier die Würde des in Deutschland aufgewachsenen Türken Murat Kurnaz nicht unantastbar, so dass er ihn einige weitere Jahre im Lager von Guantánamo den schrecklichsten Qualen ausgesetzt sein ließ, obwohl er dies hätte verhindern können? Man könnte hier noch zahlreiche weitere Beispiele nennen. Auch Dr. Hassan Dabbaghs Würde, die laut Grundgesetz unangetastet zu bleiben und durch selbiges auch zu geschützt werden hat, ist durch die Berichte der ARD-Magazine verletzt worden.
Das Grundgesetz kann mit einer Hausordnung verglichen werden: in einer Wohnanlage benötigen die verschiedenen Bewohner eine gemeinsame Ordnung, um in Frieden zusammen leben zu können. Es ist jedoch sowohl moralisch als auch gesetzlich unzulässig, dieser Hausordung den Rang eines Glaubensdogmas zu geben, wie dies im allgemeinen Diskurs fälschlich gemacht und wobei von den Muslimen – nicht jedoch von den Nichtmuslimen – ein „Bekenntnis“ zum Grundgesetz verlangt wird. Man verlangt von ihnen, sich entweder für das Grundgesetz oder den Qur’Än zu entscheiden. In Deutschland gibt es nicht nur das Grundgesetz, sondern zahlreiche weitere Gesetze, die im praktischen Leben unmittelbar von größerer Wirkung und Bedeutung sind als das GG. All diese von Menschen gemachten Gesetze haben jedoch den Mangel, dass sie von vielen Menschen nur dann befolgt werden, wenn diese davon ausgehen, dass ihre Verstöße dagegen von der irdischen Gerichtsbarkeit entdeckt und strafrechtlich verfolgt werden. Dahingegen befolgt ein gläubiger Mensch die von Gott gegebenen Gesetze auch dann, wenn er davon ausgehen kann, dass keine irdische Gerichtsbarkeit ihn dafür zur Rechenschaft ziehen wird, zumindest aus Furcht vor der Strafe im Jenseits, wenn nicht darüber hinausgehend allein aus Liebe zu seinem Herrn und Schöpfer.
Die meisten der in Deutschland geltenden Gesetze stehen nicht in Widerspruch zur islamischen Normenlehre, wie dies der Allgemeinheit von den Medien suggeriert wird. Wenn nun ein Muslim nicht stiehlt, betrügt, niemanden beleidigt, ermordet usw., auch wenn er die Möglichkeit dazu hätte, wie dies viele Nichtmuslime tun, die nicht an göttliche Gesetze und das Jüngste Gericht glauben, und sich dazu der für seine eigene Gesundheit und für die Gesellschaft schädlichen Laster, wie des Alkoholgenusse und des Rauchens enthält, die von den deutschen Gesetzen nicht verfolgt werden, dann wird er dadurch für den Staat zu einem nützlicheren und gesetzestreueren Mitglied der Gesellschaft als die meisten Nichtmuslime, während die Medien seine Verbundenheit mit der Religion meistens so darzustellen suchen, als würde er dadurch zu einer Gefahr für Staat und Gesellschaft. Wenn jedoch Neonazis und andere Rassisten, Raubtierkapitalisten und andere einflußreiche Gruppen ihre jeweilige Normenlehre über das Grundgesetz stellen, dann soll das die Bundesbürger wohl nicht mit Sorge erfüllen? Das ist wirklich absurd.
Wenn für einen Muslim die islamische Normenlehre über den von Menschen gemachten Gesetzen steht, bedeutet dies keineswegs, dass er diese auch in denjenigen wenigen Fällen anwenden dürfte, in denen sie mit den geltenden weltlichen Gesetzen in Widerspruch steht. Selbstjustiz ist im Islam nicht erlaubt, und außerhalb eines islamischen Staates und einer islamischen Rechtsordnung ist das islamische Strafrecht nicht anwendbar. Das Grundgesetz selbst gesteht jedem das Recht zu, zumindest daran zu glauben, dass eine andere Ordnung als diejenige des deutschen Grundgesetzes besser ist als diese, solange er nichts dahingehend unternimmt, diese Ordnung auf außergesetzlichem Wege zu ändern.
Es sei daran erinnert, dass im Grundgesetz mit parlamentarischer Zweidrittelmehrheit Änderungen vorgenommen werden können. Wenn allerdings die Muslime auch nur den Gedanken daran äußern, in einiger Zukunft vielleicht einmal von diesem Recht Gebrauch machen zu können, dann wird das, was für die anderen eine Selbstverständlichkeit ist, bezüglich der Muslime als etwas Böses angesehen.
Gastkommentar von Bruder Abud (10)
Laut Gallup-Umfrage seien die in westlichen Staaten eingebürgerten Muslime diesen gegenüber sogar loyaler als die nichtmuslimischen eingeborenen Staatsbürger. Wie der Bericht über FAKT zeigt, sind in die Machenschaften und die Volksverhetzung gegen die Muslime auch Staatsorgane, Teile davon oder zumindest einige ihrer Vertreter verwickelt. Ist das der Dank für die Loyalität, die die Mehrzahl der Muslime dem deutschen Staat entgegenbringt? Wo bleibt der Schutz des Grundgesetzes, das der Sekretär der Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, in einem Interview (Intv. A.Mazyek zu Scharia u. Integration ZEIT 22.5.2009) als „wunderbar“ bezeichnet?
Wenn von den loyalen Muslimen ein „Bekenntnis“ zum Grundgesetz verlangt wird, als ob es sich hierbei um ein Glaubensdogma handele, das über das Bekenntnis zum Islam gestellt werden soll, was rechtlich gar nicht zulässig ist, nicht jedoch von der Mehrheit der nichtmuslimischen Bürger, dann stimmt hier etwas nicht mit dem Demokratieverständnis der Verantwortungsträger. Welchen praktischen Nutzen hat das „wunderbare“ Grundgesetz, wenn den Muslimen unter den fadenscheinigsten Begründungen das darin verankerte Recht auf freie und ungestörte Religionsausübung ungerechtfertigt eingeschränkt und ausgehebelt wird? Wie es heißt, seien diese Rechte zumindest einklagbar; aber wie lange schon klagen die Muslime bspw. gegen die Gesetze zum Verbot der Kopfbedeckung für muslimische Lehrerinnen an staatlichen Schulen, während die Rechte immer weiter eingeschränkt und immer stärkere Geschütze aufgefahren werden! Muß man sich nicht fragen, was mit dem ĪmÄn (Glauben) jenes Vertreters eines der muslimischen Dachverbände los ist, wenn er das Grundgesetz der BRD als „wunderbar“ bezeichnet, nicht jedoch Allahs Buch, den Qur’Än, und das Vorbild Seines Gesandten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil? Es ist unverantwortlich von diesen Vertretern gehandelt, die Muslime dazu aufzufordern, mit den Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten, die sich ihrerseits an der Hetze gegen den Islam beteiligen. Ein Muslim sollte sich zu schade dafür sein, seine Loyalität zum Nulltarif einem Regime zu gewähren, das ihm seine Rechte vorenthält, ihn nicht vor der Medienhetze schützt und ihn zum Sündenbock zu machen sucht, um von seinen eigenen Verfehlungen abzulenken!
“Hassprediger schulen junge Gotteskrieger” – Leserbrief Nr.4
Nachdem wir nun eine Stellungnahme zu der Fakt Reportage “Hassprediger schulen junge Gotteskrieger” veröffentlicht haben, fordern wir nun alle Muslime und ehrlichen Nichtmuslime dazu auf, sich an Fakt zu wenden. Jeder Muslim sollte sich verpflichtet fühlen, sich gegen diese Hetze auf eine höfliche Art und Weise zu wehren. Denn das Feindbild sind nicht einzelne Prediger – es ist der Islam als Religion. Wenn wir weiter tatenlos zusehen werden, so wird die Hetze immer weitere Dimensionen erreichen. Es kann nicht sein, dass Nicht-Muslime unsere Religion verteidigen, während wir unsere Zeit im Tiefschlaf verbringen. Diese Zeiten müssen sich ändern, wir müssen uns endlich für unsere Religion einsetzen! Darum bitten wir auch jeden, diese Forderung weiterzulteiten.
Hier nun die Kontaktaddresse:
Islamhass im Alltag Nr. 6
Salamualaikum wa rahmatuLlah wa barakatahu,
heute möchte ich mich doch auch an eurem Projekt beteiligen, indem ich eine kleine Begebenheit aus meinem Alltag berichten möchte. Mir schlägt oft Hass entgegen, obwohl ich in einer Multi-Kulti Stadt, in Frankfurt lebe…
Ich bin 36 Jahre alt, Deutsche, seit 6 Jahren nun mit dem Islam alhamdulillah vertraut & am innernoch am lernen. Je mehr ich lerne und weiß, desto mehr Feindseeligkeit fällt mir in den Straßen dieser angeblichen Demokatie auf.
Ich fahre zur Zeit täglich eine Strecke mit der S- Bahn, um meinen geliebten Mann zu besuchen, welcher in einer Unfallklinik liegt. Da die Strecke lang ist, nehme ich mir immer etwas zu lesen mit, sei es etwas zum lernen oder ein Buch mit islamischen Inputs. Ich sitze wieder mal in diesen 4er Sitzen der S- Bahn und bin beschäftigt eine neue Sure auswendig zu lernen und bemerke die Leute, welche ein&aussteigen gar nicht. Kurz vor der Station, wo ich raus muss, höre ich eine ältere männliche Stimme sehr laut sagen: “Oh Frau Nachbarin, Sie sitzen ja die ganze Zeit neben einer der wunderschönsten angezogenen Frauen der Welt”
Ich blickte auf und sah einen ca. 60-70Jahre alten Mann, der sich mit der Frau, die gegenüber meines Sitzplatzes erhob, redete.. Er meinte dann: “Wie können sie nur solch einer vermummten Person gegenübersitzen, sowas hat es früher nicht gegeben?”
Ich merkte gleich, dass der Satz mit der “wunderschönsten angezogenen Frau” ironisch gemeint war, natürlich meinte er meine schlichte islamische Bekleidung mit Khimar und so blickte ich wieder auf mein Buch. Plötzlich schlug jemand heftig an die Fensterscheibe und klopfte. Ich erschrak, schaute hin und dieser Mann, welcher eben noch abfällig über mich geredet hatte, stand vor der Scheibe, wild klopfend und zeige sich mit dem Zeigezinger immer wieder an den Kopf und schrie durch die Scheibe: “Du Irre! Du gehörst vergast und diese Spastis daneben ebenso”- dabei verzog er sein Gesicht& langte sich immer wieder an seinen Kopf.. Ich lächelte nur, da ich solche Angriffe gewohnt bin, aber ich drehte mich jedoch um, wer diese “anderen Spastis” wohl sind und erblickte in den Sitzen schräg hinter mir 3 Brüder, masha´allah, alle in Sunna Bekleidung und die Szene ebenfalls beobachtend. Alle kopfschüttelnd und ruhig dasitzend und in diesem Moment war ich stolz, dass ich nicht alleine da war und mir innerlich sagte, alhamdulillah, wir werden immer mehr.
Alhamdulillah, sind die Busfahrer hier in Frankfurt überwiegend sehr freundlich, da die meisten Busfahrer Brüder und geborene Muslime sind- man wird immer mitgenommen. Aber ich kenne es natürlich die andere Seite auch, das “Spiel” stehengelassen zu werden, an den öffentlichen Verkehrsmitteln. Als ich noch in Bayern gewohnt habe, war es immer ein Kampf “mitfahren” zu dürfen. Ach, war ich froh, wenn immer andere Menschen noch an den Haltestellen standen, so musste ja der Busfahrer anhalten. Ich möchte meiner Vorrednerin Mut zusprechen und ihr raten in eine Stadt zu ziehen, wo mehr Muslime leben, um das Lebensgefühl ein wenig zu erhöhen. Ich flüchtete damals aus Bayern, weil in dem Ort wo wir wohnten, es ein Spass der Anwohner war, uns Gegenstände kaputt zu machen, u.a. Reifen zu zerstechen, Post zu klauen, klingeln&wegrennen, bespuckt zu werden, beschimpft zu werden, kleine Anschläge zu organisieren, wie zum Beispiel, dass mir einmal Öl auf die Mamortreppe geschüttet wurde und als ich das Wohnhaus verlies stürzte ich eine lange Treppe hinab. Die Polizei unternahm rein gar nichts, außer, dass sie den Vorfall zu ihren Akten nahm..und das obwohl es oft vorkam, Anschläge auf uns zu machen. Wisst ihr was mir geraten wurde:” Was wollen sie eigentlich hier in diesem kleinen Ort? Ziehen sie doch hier weg dann finden die Eingesessenen ihre Ruhe und sie auch”
Aus Not heraus taten wir das auch, wir zogen nach Frankfurt- Hier wohne ich in einem Gebiet, wo Deutsche in der Minderheit leben, alhamdulillah. Hier fühle ich mich wohl, aber ich muss sagen, dass auch hier in der Innenstadt einem Feindlichkeit entgegen schlägt, siehe an meiner Geschichte oben…und dann auch von geborenen Muslimen kamen schon oft spitze Bemerkungen, dass man es ja nicht mit Religion übertreiben sollte und Aussagen wie:” Früher trug man Kopftuch-heute doch nicht mehr!” und “werden sie von ihrem Mann gezwungen sich zu verschleiern, er ist bestimmt Marokkaner stimmts?” – Ich muss immer wieder mit Geduld erklären:”Nein mein Mann zwingt mich nicht zum Kopftuch, er ist auch Deutscher und auch zum Islam gekommen, aber erst nach mir…” Dann folgt zu 100% diese Aussage:” Mein Gott, warum tragen sie dann dann Hijab&Khimar?” und immer wieder muss ich selbst türkischen, marokkanischen Menschen erläutern: “Ich trage freiwillig meine Kopfbedeckung, weil Allah swt es im Quran vorgeschrieben hat und ich mich nicht anderen Männern offenherzig zeigen möchte”.
Also, Fazit: Egal wo man wohnt, wichtig ist nur Quran&Sunna zu folgen um glücklich leben zu können, aber wo mehr Muslime sich treffen können, ist angenehmer zu Leben, als alleine ohne Beziehungen zu Geschwistern.Und ein einzelnes Schaf wird gern vom Wolf gefressen.
wa alaikum salam wa rahmatullah wa barakatahu
Eure Schwester
Stoppt Pro NRW
Demonstration gegen Moscheebau in Leverkusen
Pro NRW hat einen großen Demonstrationszug für Samstag, den 13.06.2009, in der Zeit von 11:00 Uhr-14:00 Uhr in Leverkusen-Rheindorf angemeldet.
Auf der Internetseite von Pro NRW heißt es, dass man mit “vielen” Anwohnern eine Protestveranstaltung gegen den Bau einer sogenannten “marokkanischen Prunkmoschee” durchführen möchte.
Die “Partei”, wenn man sie denn so nennen kann, warnt vor drohenden
“Lärmbelästigungen, Massenaufmärschen, Parkplatzproblemen und lautstarken, sich ständig wiederholende orientalische Lautsprecherdurchsagen”.
Ich frage mich nur, auf welcher Basis diese Drohungen ausgesprochen werden,
denn es ist mir nicht bekannt, dass es “orientalische Lautsprecherdurchsagen” in Moscheen gibt. Warum es Massenaufmärsche geben sollte, wird natürlich auch nicht geklärt, dass einmal in der Woche – am Freitag – viele Menschen friedlich in die Moschee gehen, kann bei weitem nicht als Aufmarsch bezeichnet werden.
In einem Interview mit Radio-Leverkusen reagiert der Leverkusener Integrationsrat auf die “Partei”: “Die lügen wie gedruckt”, denn von einem “Prunkbau “könne bei der marokkanischen Moschee in der Felderstrasse keine Rede sein.
Zur Zeit entsteht dort ein neuer Gebetsraum. Es soll weder Minarette noch eine Kuppel geben. Er glaube nicht, dass sich die Anwohner durch Pro NRW aufhetzen lassen würden, sagte der Sprecher des Integrationsrates weiter.
Im gesamten Stadtteil brodelt es inzwischen”, ist der Internetseite von Pro NRW zu entnehmen. Brodeln tut es tatsächlich, nämlich gegen Pro NRW.
Innerhalb kürzester Zeit haben verschiedene Antfia-Blogs recherchiert und herausbekommen, wie sehr der Sprecher des Integrationsrates recht hatte als er sagt “Die lügen wie gedruckt
“Dabei wird jedem, der sich auch nur ansatzweise mit dem Bauprojekt befasst hat, klar, dass auch in Rheindorf nur eine denkbar kleine Moschee geplant ist, wie sie mittlerweile in nahezu jedem Ort in das Stadtbild integriert ist. Aus den 150 m², die bebaut werden sollen, werden dann bei “Pro NRW” mal eben schnell die restlichen 700 m² Freifläche hinzu addiert und der Öffentlichkeit vorgegaukelt, es solle eine 850 m² große “Prunkmoschee” entstehen. Zudem kann keineswegs die Rede einer Vermehrung von Parkplatzproblemen oder Lärmbelästigungen sein: Das Grundstück wurde bereits vor dem Umbau durch den Moscheeverein genutzt und soll jetzt modernisiert und erweitert werden.”
Eine Gegendemo findet natürlich statt. Einzelheiten dazu findet ihr in Kürze hier:
http://hometown-glory.de/category/pro-gelsenkirchen/
Wer im Raum Leverkusen lebt, ist fast schon verpflichtet dort aufzukreuzen und den Islam zu verteidigen, auch das ist eine Art von Djihad. Ohne Waffen, ohne Gewalt, sondern mit friedlichen Mitteln den Islam verteidigen.
http://ao-wipperfuerth.blogspot.com/2009…ndorf.html
http://www.radioleverkusen.de/lev/rl/354…leverkusen
Auswärtsspiel
Wir möchten euch auf eine sehr gute Internetseite aufmerksam machen:
http://www.heimvorteil-film.de/
Es handelt sich bei den Videoschnipseln um die Vorschau zu einer Diplomarbeit eines deutschen Studenten. Er hat dafür mehrere Interviews geführt, bezüglich eines Konfliktes um einen Moscheebau in Baden-Württemberg. Der Konflikt hält nun schon 20 Jahre an.
Der Student stellt in dem Film, der 2008 sogar im SWR lief, dar, wie Muslime sich nur schwer gegen einheimische Bürgerinitiativen wehren können, die etwas gegen die angebliche “Islamisierung” des Landes auszusetzen haben.
Die Muslime haben ein Auswärtsspiel, bei dem die Bürgerinitiativen ihren “Heimvorteil” ausnutzen.
Sie wehren sich jedoch weiter und sagen “Eine Moschee ist eine Heimat” und wenn man hier keine Moschee bauen kann, dann stimmt etwas mit unserer Demokratie nicht.
Schaut euch die Trailer ruhig einmal an, schon dort lässt sich erkennen, dass die Bürgerinitiativen keine Argumente für ihre Hetze haben und was für ein Hass in diesen Menschen sitzt. Hass, der auf nichts gründet, aber die Menschen in dem kleinen Dorf wenigstens ein wenig beschäftigt und einen Sündenbock für ihre eigens geschaffenen Probleme finden lässt.
Lachen über Uschi!
Europawahl 2009. Dazu muss man nicht viel sagen: Uschi Winkelsett, Spitzenkandidatin der Republikaner, in einem hinreißenden und fesselnden Wahlwerbespot. Passend zu diesem Anlass, hat sie anscheinend extra viel Wert auf ein “reinrassig”-deutsches Auto, nämlich einem Seat, gelegt. (Seat gehört zwar zum Volkswagen-Konzern, hat seinen Sitz und seine Wurzeln aber in Spanien)
Stimme der Muslima, Teil 4
Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.
In dem folgenden Video äußern sich Schwestern, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.
Stimme der Muslima, Teil 3
Die Frauen werden im Islam unterdrückt? Die Frauen werden gezwungen, ihr Kopftuch aufzusetzen? Wenn man diese Fragen beantwortet haben möchte, gehen leider viele Menschen zu den falschen Informationsquellen. Wie wäre es, wenn man eine muslimische Frau fragt, wie sie zu dem Kopftuch steht? Es kann nicht Sinn der Sache sein, jemanden zu fragen, der von diesem Thema gar nicht betroffen ist. Denn ein Islamophob oder irgendein Politiker ist niemals in der Lage, die Situation einer Muslima zu beschreiben. Im Gegenteil: Lügen und fehlerhafte Informationen sind immer mit von der Partie.
In dem folgenden Video äußern sich Schwestern, möge Allah sie segnen und sie mit dem Höchsten Belohnen, zu diesem Thema. So, wie es eigentlich auch sein sollte. Denn nur eine Muslima wird sagen können, wie sie sich fühlt und wie ihre Handlungen begründet sind.

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