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Tunesien

Tausende demonstrieren in Tunis für einen islamischen Staat!

"Tunis – Tausende Tunesier haben am Sonntag in Tunis für einen islamischen Staat auf der Grundlage der Scharia demonstriert. "Das Volk will die Anwendung der Scharia", rief die Menge im Zentrum der Hauptstadt mit Blick auf die islamischen Gesetze. Nach Angaben eines Polizeibeamten vor Ort nahmen zwischen 8000 und 10.000 Menschen an der Kundgebung teil."

"Die Tunesier, die sich einer Anwendung der Scharia in der künftigen Verfassung widersetzen, sollen wissen, dass allein der Islam die Freiheiten und die Grundrechte der Menschen garantiert", sagte der Demonstrant Mahdi Habib."

Hier zum Artikel.

Jeder ehrliche und wahrheitsliebende Mensch sollte sich mittlerweile mal Gedanken machen, ob die ganzen Horrorszenarien, die stets von den Medien über einen Staat, der mit islamischen Gesetzen regiert wird, verbreitet werden, tatsächlich stimmen können.

Ist es wirklich logisch anzunehmen, dass tausende Menschen, Männer UND FRAUEN, in den arabischen Ländern ihre eigene Unterdrückung und eine Gewaltherrschaft (was die meisten Menschen im Westen unter der Scharia verstehen) fordern und das nachdem sie sich gerade erst von ihren Tyrannen eigenhändig befreit haben??!

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Erster Tunesienflüchtling in Deutschland “gesichtet”

Bei einer Routinekontrolle der deutschen Polizei in Hamburg wurde der erste tunesische Flüchtlinge „gesichtet“, wie eine Zeitung schreibt. Sicherheitsbeamte stießen demnach auf einen Flüchtling mit dem sogenannten „Schengen-Visum“, der von der italienischen Regierung ausgestellt worden war.

Der Tunesier hatte das Visum und genügend Geld bei sich um seinen Aufenthalt in Deutschland zu bezahlen, daher durfte er auch weiterreisen. Für die Bundespolizei war es warum auch immer ein „besonderer Vorgang“. Am vergangenen Montag wurde der Tunesier im Zug von Mailand nach München überprüft.

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Streit mit Italien – Deutschland lehnt tunesische Flüchtlinge ab

Deutschland streitet mit Italien über das „Flüchtlingsproblem“ auf Lampedusa. Italien will Tausenden tunesischen Einwanderern Visa ausstellen, um sie damit in andere europäische Staaten weiterziehen zu lassen. Der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sagte der Berliner Morgenpost „Italien muss sein Flüchtlingsproblem selbst regeln“.

Der Streit innerhalb der EU spitzt sich somit weiter zu. Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi sagte auf der Mittelmeerinsel Lampedusa „Europa kann sich der Sache nicht entziehen“. Er forderte besonders von Seiten Deutschlands ein Entgegenkommen. 

Es dürfe keine „egoistische Antwort“ auf den „menschlichen Tsunami“ geben, sagte Berlusconi weiter. Seit dem Sturz von Zine al-Abidine Ben Ali im Januar kamen bislang rund 26 000 nordafrikanische Flüchtlinge nach Italien. Die meisten von ihnen sind junge Tunesier.

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Nordafrika: Die blaue Revolution

Inhalt des Filmes:

Das Phänomen des Massenstreiks, der die langjährigen Machthaber Tunesiens & Ägyptens wegfegten und nun nach Europa und die USA übergreift, hat ganz neue Möglichkeiten für die rasche Verbesserung der Lebensbedingungen in der gesamten Region geschaffen. Denn es ist vor allem die von dem Internationalen Währungsfonds vorgeschriebene Politik, die die Revolutionen in Nordafrika im Visier hatten. Oberstes Gebot wird sein, die Wüsten zu begrünen. Ob durch die Auffüllung der tunesischen Schotts, der ägyptischen Qattara-Senke, oder der Ausbau des Entwicklungskorridors um den Nil – Nordafrika hat großartige Möglichkeiten, die der Sahara große Flächen abzugewinnen und, im Zusammenhang mit dem Transaqua-Projekt südlich der Sahara, die lebensfeindlichen heissen Sandflächen zurückzudrängen.

Hier der Film:

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Tunesischer Regierungschef Ghannouchi tritt zurück

Der Regierungschef der Übergangsregierung in Tunesien ist zurückgetreten.

Nach den neuesten blutigen Krawallen in Tunesien zog Ghannouchi (69) am heutigen Sonntag die Konsequenz an den immer noch andauernden Protesten gegen ihn. "Ich habe entschieden, von meiner Funktion als Ministerpräsident zurückzutreten" teilte Ghannouchi mit. Durch die jüngsten Proteste gab es mindestens drei Tote und zahlreiche Verletzte.

Ghannouchi gab seinen Rücktritt auf einer Pressekonferenz in der Landeshauptstadt Tunis bekannt und betonte «Ich bin nicht einer, der Entscheidungen trifft, die zu Opfern führen können. Ich bin kein Unterdrücker und werde es auch niemals sein.»

Nach der Flucht des ehemaligen Präsidenten Ben Ali am 17. Januar diesen Jahres ist Ghannouchi als Chef der Übergangsregierung erklärt worden, der das Land innerhalb eines halben Jahres auf Neuwahlen vorbereiten sollte. Die Gewerkschaft UGTT hatte stets angegeben ihn nicht zu unterstützen, jedoch trotzdem zu tolerieren.

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Die arabische Welt protestiert weiter

Erneut haben heute in Bahrain Oppositionsanhänger gegen den König Hamad bin Issa el Chalifa demonstriert. Sie fordern den Sturz des Königs und das Ende der Monarchie. Die Minderheit in Bahrain besteht aus Sunniten, die Mehrheit sind Shiiten. König Hamad bin Issa el Chalifa selbst ist Sunnite. Die Demonstranten marschierten von der Hauptstadt Manama in Richtung Außenministerium.

Die Sicherheitskräfte versuchten die Demonstranten, die „Nieder mit Hamad“ und „das Volk will den Sturz des Regimes“ riefen unter Kontrolle zu halten. Ein Vertreter der schiitischen Oppositionspartei Wefak kritisierte die Regierung, die den „versprochenen nationalen Dialog“ noch nicht eingeleitet hat.

Auch in Tunesien, Algerien und Ägypten gab es erneute Proteste, während sich in Libyen und Jemen Menschen Kämpfe mit den Sicherheitskräften lieferten.

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Tunesien und die Revolution ?!

protesteWenn eine Revolution beginnt, dann fängt sie meistens mit etwas sehr kleinem an.
Um eine Revolution zu verstehen, muss man erst einmal mit diesem kleinen anfangen und sich von sämtlichen westlichen Medien trennen, wenn es darum geht, sich als Rezipient objektiv zu informieren.

 

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Fand die erste Wikileaks-Revolution statt?

Es gibt tunesische Beobachter die sagen, der Katalysator und Zündfunke der den Volksaufstand in Tunesien so richtig auslöste war die Veröffent- lichung der Wikileaks-Dokumente über die Lebensweise und Korruption der Präsidentenfamilie und die anschliessende Unterdrückung und Verfolgung von Internet-Benutzer durch das Regime.

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