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Türkei

Ein Kulturverein ist keine Moschee

Ich muss beten, es ist Dschumua (Freitag), ich frage die Menschen nach einer Moschee und sie beschreiben mir den Weg. Da hinten soll sie sein, im Hinterhof, eine Tür öffnet sich und ich trete ein. Ich sehe eine riesengroße Flagge, die einen großen Teil der Wand bedeckt, ein Mond und ein Stern, die türkische Flagge.

Das Gebet ist so schnell, dass ich kaum mitkomme und nach dem Gebet schreit einer zum gemeinsamen Dhikr. Ich nähere mich danach dem Vorbeter, er trägt Krawatte und hat einen Schnurrbart und seinen Bart mit Gilette komplett nackt rasiert.

Sie haben diese "Moschee" mit Zinsen gebaut erfahre ich und der Imam wird bezahlt, obwohl dies nach Imam Abu Hanifa und der Fatwa haram sei.

Und es wird nur auf türkisch gesprochen, andere Nationalitäten (vor allem Kurden) sind nicht erwünscht.

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Der EU-Beitritt der Türkei steckt in der Sackgasse

Seit der Euro-Krise ist der Konflikt in der Prioritätenliste politischer und öffentlicher Aufmerksamkeit weiter nach unten gerutscht. Doch spätestens im Sommer wird er vollends aufbrechen. Denn die Türkei hat angekündigt, keinerlei Kontakt zur Europäischen Präsidentschaft zu unterhalten, wenn die Republik Zypern am 1. Juli den rotierenden Vorsitz übernimmt.

„Die Aussagen Ankaras zur zypriotischen EU-Präsidentschaft waren nicht hilfreich. Letztlich ist diese Politik der Türken aus Ankaras Sicht konsequent, denn es erkennt Zypern nicht an“, sagt EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle im Gespräch mit "Welt Online“. „Aber ehrlich gesagt: Es wäre besser, seine Energie auf gute Zusammenarbeit zu verwenden, statt die Beziehungen noch komplizierter zu machen.“

Ankara aber besteht zuerst auf einer Zusage für Visa-Verhandlungen. „Auf türkischer Seite gibt es eine Haltung nach dem Motto: Wir verdienen das. So funktioniert das aber nicht. Ich verstehe die Frustration, die Türken sind Beitrittskandidaten, während auf dem Balkan Staaten ohne diesen Status schon viel weiter sind und das Visa-Regime liberalisiert wurde“, sagt Füle.

„Die Agenda ist keine Alternative zum Beitritt. Mittelfristig aber sieht sie aus wie der Verhandlungsweg hin zu einer privilegierten Partnerschaft – auch wenn das keiner sagen darf“, vermutet Ian Lesser, Türkei-Experte des German Marshall Fund. „Denn die EU ist dringend auf die Zusammenarbeit mit Ankara angewiesen, aber auch umgekehrt. Sei es in der Außen- oder Energiepolitik, bei der Migration oder der Terrorbekämpfung.“

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Erdogan wirft Franzosen Völkermord in Algerien vor

Istanbul (dapd) Das Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich belastet die Beziehungen zwischen der Türkei und Frankreich schwer: Als Reaktion auf das vom französischen Parlament verabschiedete Genozid-Gesetz hat Ankara dem Land vorgeworfen, während seiner Kolonialherrschaft in Algerien Völkermord begangen zu haben.

15 Prozent der Bevölkerung seien von den Franzosen "gnadenlos massakriert" worden, erklärte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in einer emotionalen Rede. Zudem seien Algerier in Ofen verbrannt worden. Die Verabschiedung des französischen Gesetzes sei "ein klares Beispiel dafür, dass Rassismus, Diskriminierung und anti-muslimische Ressentiments in Frankreich und Europa einen neuen Höhepunkt erreicht" hätten, erklärte Erdogan.

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Türkei: „Wir ziehen unseren Botschafter aus Paris ab“

Die Türkei hat angekündigt, ihren Botschafter in Paris abzuziehen, sollte das französische Parlament für das Genozid-Gesetz stimmen. Dem Gesetz zufolge wird bestraft, wer leugnet, dass die Vorfahren der heutigen Armenier in einem Völkermord in Anatolien zur Zeit des ersten Weltkriegs getötet worden sind.

In einem solchen Fall wird der türkische Botschafter Tahsin Burcuoğlu wird für einen unbestimmten Zeitraum nach Ankara bestellt, teilte der Untersekretär der Türkischen Botschaft in Paris, Engin Solakoğlu, der Presseagentur Anatolia mit, berichtet die Tageszeitung Zaman. Solch ein Akt würde zu „irreparablen Schäden“ in der Beziehung zwischen Frankreich und der Türkei führen, so Solakoğlu weiter.

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Türkei, Syrien und Ägypten: Israel kämpft an allen Fronten

SANKTIONEN GEGEN ISRAEL

Wie Ihr evtl. aus den deutschen Medien mitbekommen habt, hat die türkische Regierung entschieden Sanktionen gegen die israelische Regierung zu ergreifen, da trotz Verzögerungsanfragen seitens Israel seit nun mehr als 15 Monaten, weder eine Entschuldigung noch eine finanzielle Entschädigung der Familienangehörigen der Opfer des Hilfskonvois der Mavi Marmara zustande gekommen ist.

Darum entschloss die Türkei Sanktionen gegen Israel zu erlassen, denn "Kein Staat steht über dem Gesetz, und die Zeit für Israel ist gekommen, um einen Preis für seine illegalen Handlungen zu zahlen." (Türkische Außenminister Davutoglu)

Nun, natürlich werden die Glocken bei den "Axel-Springer"-Verlagen läuten und dementsprechend eine einseitige Berichterstattung hervorbringen, was wir ja als Muslime schon gewöhnt sind.

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Gaza-Flotte startet ohne Flaggschiff

Neuer Entspannungsversuch zwischen Türkei und Israel – Ankara will Entschuldigung

Istanbul/Tel Aviv – Mehr als ein Jahr nach dem Angriff der israelischen Armee auf die Gaza-Hilfsflotte soll heute, Dienstag, von Griechenland aus eine zweite Gruppe von Schiffen starten, die versucht, die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Unter den Aktivisten, deren Zahl zwischen 350 und 500 schwankt, werden voraussichtlich auch fünf Österreicher sein. Frühestens Donnerstag könnten die zehn bis elf Schiffe in der Nähe von Gazasein.

Das Flaggschiff vom vergangenen Jahr, die Mavi Marmara, wird dieses Mal jedoch nicht teilnehmen. Offensichtlich auf Druck der türkischen Regierung hatte die islamische Hilfsorganisation IHH in Istanbul nach den Parlamentswahlen vom 12. Juni bekannt gegeben, dass ihr Fährschiff aus "technischen Gründen" nicht starten könnte. Auch andere türkische Schiffe beteiligen sich nicht an der Fahrt zum Gazastreifen. Beim Sturm auf die Mavi Marmara am 31. Mai 2010 erschoss die israelische Armee acht türkische und einen US-türkischen Aktivisten.

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Erdogan feiert seinen Sieg und er braucht Europa nicht

Alhamdulillah. Er ist inshallah ein guter Mann und er wird Veränderungen mit sich bringen.

Er konnte mit fast 50 Stimmen die Wahlen gewinnen und die Leute bejubeln ihn. Inshallah wird aus ihm ein gerechter Führer.

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Türkei: “Christlicher Ehrenmord” in Istanbul

So titelten die Medien, nachdem in der Türkei ein frisch vermähltes Ehepaar am Wochenende in Istanbul tot in ihrem Auto aufgefunden worden ist. Der 29-jährige Bruder der Braut, ein armenischer Christ, steht nach Medienberichten unter dringendem Verdacht, seine 26-jährige Schwester Soney und deren 29-jährigen muslimischen Ehemann Zekeriya V. erschossen zu haben, weil er gegen die Heirat war.

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Israel droht der Türkei mit Krieg

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Übersetzung der historischen Rede Erdogans über Israels Angriff

"Heute will ich mich nicht nur an mein Volk, sondern an die gesamte Menschheit wenden. Ich möchte mein Verlangen an das Gewissen der Menschheit zu appellieren heute offen mit Ihnen teilen.

Gestern in den dunkelsten Stunden der Nacht geschahen zwei Anschläge. Der erste Anschlag galt unserer Armeeeinheit in Iskenderun und wurde von Terroristen begangen. Bei diesem feigen Anschlag starben 6 Soldaten und 7 wurden verletzt.

Die Schiffe, die Mitgefühl und Solidarität beförderten haben ihr Ziel nicht erreicht. Gestern morgen griffen Einheiten der israelischen Streitkräfte die Schiffe, welche sich auf dem Weg nach Gaza befanden an. Sie vergossen das Blut unschuldiger Menschen.

Dies ist ein Anschlag auf internationales Recht.
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Schweigen wenn der Muslim das Opfer ist!?

Am Dienstag den 02.02.2010 ereignete sich im türkischen Parlament eine Massenschlägerei, die das ganze Land derzeit beschäftigt. Allerdings erwähnt, bis zum 04.02.2010 (12:30Uhr) , die deutsche Presse dieses Ereignis mit keinem einzigen Wort. Bei meiner Suche im Internet bin ich bisher auf keinen einzigen deutschsprachigen Artikel diesbezüglich gestoßen.

Warum? Normalerweise sind solche Art von Ereignissen, egal wo auf der Welt ein Top-Thema. Man erinnere nur an die Schlägereien im Parlament in Kiew, Südkorea, Argentinien … etc.

So ein Ereignis müsste doch für die Medien ein gefundenes Fressen sein. Eine ideale Möglichkeit die Türkei als „unzivilisiert“ darzustellen und somit eventuell noch ein Argument gegen den angestrebten EU-Beitritt zu haben.

Aber nein. Die deutsche Presse hält sich zurück. Muslim-Markt versucht dies wie folgt zu erklären:

„Der Grund könnte darin liegen, dass die in der westlichen Welt vorgesehene Verteilung von Opfer und Täter hier auf den Kopf gestellt wird. Täter sind “Rechte“ und “Linke“ Hand in Hand und gemeinsam in faschistischer Manier! Opfer sind Muslime, sowohl in einem Krankenhaus als auch als Besucher von Kranken als auch im Parlament! Und solch eine Rollenverteilung passt der Berichterstattung der westlichen Welt absolut nicht!“

Nun was ist eigentlich genau passiert: Erdogans Ehefrau Emine wollte Freunde in einem Krankenhaus besuchen. Die Ärzte gestatteten ihr nicht das Krankenhaus zu betreten, da sie ja ein Kopftuch trägt. Somit musste der Krankenbesuch außerhalb des Krankenhauses vollzogen werden.
Im Parlament sprach ein Abgeordneter dieses Ereignis an, um Erdogan provokativ zu fragen, warum denn seine Ehefrau auf das Kopftuch bestehe und fügte noch hinzu, dass die Menschen ihn wie einen Propheten behandeln würden.
Der Ministerpräsident Erdogan wollte dies natürlich nicht auf sich sitzen lassen und auf die Freiheits- und Besuchsrechte hinweisen. Doch er kam nicht zu Wort, da sich sowohl die Rechte, als auch die Linke mit Beleidigungen und Gebrüll gegen ihn stellten. Die Parlamentspräsidentin schlug eine Pause vor, damit die Gemüter wieder zu Ruhe kommen. Diese gut gemeinte Entscheidung führte dann zu der Massenschlägerei im Parlament.

Es scheint tatsächlich klar zu sein: Was nicht passt, wird eben passend gemacht. Ist der Opfer ein Muslim, dann erwähnen wir das Mal lieber nicht. Das könnte ja unser perfektes Weltbild zerstören.

Edit: Mittlerweile hat die Rheinische Post (05.02.2010 um 02:30Uhr) und die Presse (04.02.2010 um 13:49Uhr) eine Kurzmeldung über den Vorfall veröffentlicht. Dennoch ist es erstaunlich, dass es im 21.Jahrhundert so lange braucht bis diese Informationen den deutschen Bürger erreichen und dann auch nur, wenn es interessierte RP oder die Presse-Leser sind.

Quellen:
http://www.muslim-markt.de/forum/messages/1513.htm

http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n…2010-02-03

„Notfalls nehmen wir Kredite auf“

Seit 2006 sammelt Ditib Spenden für eine riesige Moschee ohne Inhalte und ohne Wert.
Seit dem 29 Januar beträgt der Spendenbetrag knapp 3,7 Millionen Euro, das klingt enorm viel. Ist es auch.
Mit dem Geld könnte endlich ein Islamischer Fernsehsender eingerichtet werden, oder eine islamische Freizeitstätte oder ein Kindergarten finanziert werden.
Aber die Summe klingt enorm klein, wenn man bedenkt, dass die Moschee 25 Millionen Euro kosten soll.
Die 3,7 Millionen Euro entsprechen also nicht einmal 15 % des Vollwertes….

Anstatt den Spendenlauf nun aufzugeben oder sich auf ein kleineres Projekt zu besinnen, versucht der Ditib-Geschäftsführer Mehmet Yildirim mit aller Kraft das Bauwerk aufzurichten. Selbst wenn man sich dafür in einen Berg voll Schulden stürzen muss.

„Das Bauprojekt ist dadurch nicht in Gefahr“, sagt Ditib-Geschäftsführer Mehmet Yildirim. „Notfalls nehmen wir Kredite auf“, kündigt er an. Auch wenn dies nicht gerade schön sei.

Nein Gewiss, schön ist es nicht, wenn man Allah erzürnt, denn er sagt eindeutig in seinem heiligen Buch:

Die Zins verschlingen, stehen nicht anders auf, als einer aufsteht, den Satan mit Wahnsinn geschlagen hat. Dies, weil sie sagen: «Handel ist gleich Zinsnehmen», während Allah doch Handel erlaubt und Zinsnehmen untersagt hat. Wer also eine Ermahnung von seinem Herrn bekommt und dann verzichtet, dem soll das Vergangene verbleiben; und seine Sache ist bei Allah. Die aber rückfällig werden, die sind des Feuers Bewohner; darin müssen sie bleiben. (2.275)

Was in der Ditib-Moschee dann auf uns warten wird, sehen wir auf folgendem Bild.

 

Ein Mann, der Mut zeigt

So etwas sieht man leider nicht alle Tage: Eine Führungsperson, die sich offenkundig gegen den zionistischen Terrorismus ausspricht – und das mit deutlichen Worten. Weiterlesen