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Wirtschaft

Der Schuldensumpf der USA

Die USA stehen kurz vor der Pleite, das dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Doch wie sieht das im einzelnen aus? Und wie konnte es dazu kommen? Welchen Weg der Rettung gibt es?

Jede Sekunde versacken die USA tiefer im Morast der Schulden: Unglaubliche 14,3 Billionen US-Dollar (10,1 Billionen Euro) waren es bereits im Mai, und der Schuldenberg wächst. Rechnerisch steht damit jeder US-Einwohner (auch Ausländer) vom Baby bis zum Greis mit rund 46.500 Dollar in der Kreide.
Zum Vergleich: Deutschland ist die viert größte Volkswirtschaft und hat fast zwei Billionen Euro Schulden. Daraus ergibt sich pro Kopf eine Schuldenlast von 24 000 Euro.

Die Staatsverschuldung von Griechenland liegt bei 302 Milliarden Euro Staatsverschuldung USA: 14.300 Milliarden Dollar. Das ist 35 mal so hoch wie Griechenland, (aber die USA haben nur 26,5 mal so viele Einwohner). Die Pro-Kopf-Verschuldung der USA ist also 32% höher als in Griechenland
Zusätzlich zu der Staatsverschuldung sind die privaten Haushalte in den USA mit 13.800 Milliarden Dollar verschuldet. Davon entfallen:

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Deutschland beliefert Saudi Arabien mit Panzern

Deutschland beliefert Saudi Arabien mit leichten Waffen, denn schwere Waffen wollen sie nicht exportieren. Was versteht Deutschland unter "leichten" Waffen? Über 200 Panzer auf Basis der modernsten Leopard-Variante, dem Typ 2A7+

Ich habe dies auf Yahoo gelesen.

Was Otto-Normal-Bürger dazu meint:

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Islam – Die Zukunft der Weltwirtschaft

… Der moderne Tribalismus ist offenbar in der Lage, sich aus allem zu entwickeln, was die Menschen zusammenführt, von Musik bis zum Sport, von der Religion bis zum Verbrechen. Die notwendigen Requisiten sind Schurkenwirtschaft, Globalisierung und starke Mythen, anhand derer sich die Identität des Stammes entwickeln kann. Der moderne Tribalismus stützt sich auf alte Mythen, auf tröstliche Geschichten für alle, denen die Globalisierung Angst macht, und ist im Grunde defensiv und unpolitisch. Das muss es aber nicht. Im Gegenteil: Er kann die Grundlage für eine anspruchsvolle und kreative Reaktion auf die Schurkenwirtschaft bilden. Das schariakonforme islamische Finanzwesen ist ein hervorragendes Beispiel für Tribalismus in der Wirtschaft. Bis heute bleibt dieses Experiment die einzige wahre Herausforderung für die Schurkenwirtschaft und könnte so zur Vorlage für das Wirtschaftssystem der Postglobalisierungsära werden.

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Nordafrika: Die blaue Revolution

Inhalt des Filmes:

Das Phänomen des Massenstreiks, der die langjährigen Machthaber Tunesiens & Ägyptens wegfegten und nun nach Europa und die USA übergreift, hat ganz neue Möglichkeiten für die rasche Verbesserung der Lebensbedingungen in der gesamten Region geschaffen. Denn es ist vor allem die von dem Internationalen Währungsfonds vorgeschriebene Politik, die die Revolutionen in Nordafrika im Visier hatten. Oberstes Gebot wird sein, die Wüsten zu begrünen. Ob durch die Auffüllung der tunesischen Schotts, der ägyptischen Qattara-Senke, oder der Ausbau des Entwicklungskorridors um den Nil – Nordafrika hat großartige Möglichkeiten, die der Sahara große Flächen abzugewinnen und, im Zusammenhang mit dem Transaqua-Projekt südlich der Sahara, die lebensfeindlichen heissen Sandflächen zurückzudrängen.

Hier der Film:

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Zynische Reaktion der US-Außenministerin Hillary Clinton auf die Irakkrieg-Enthüllung von Wikileaks

400.000 geheim gehaltene US-Militärdokumente
Am vergangenen Samstag kündigte die Internet Enthüllungsplattform HYPERLINK "http://www.wikileaks.org" Wikileaks die Veröffentlichung 400.000 bisher geheim gehaltener US-Militärdokumente über den Irak-Krieg an. Die Unterlagen stammen aus der Zeit vom 1. Januar 2004 bis zum 31. Dezember 2009 und belegen das Ausmaß der blutigen Auseinandersetzungen im Irak.
USA haben von Folterfällen gewusst, aber nicht eingeschritten
Laut dem arabischen Fernsehsender al-Dschasira (Al-Jazeera) decken die Dokumente "zahlreiche Fälle von Folter und Missbrauch irakischer Häftlinge durch irakische Polizisten und Soldaten" auf. Dabei hätten die USA von tausenden Folterfällen gewusst und seien nicht eingeschritten.

Verdeckte Lobbyarbeit als Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft

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Der Euro geht unter – Das Finazsystem kollabiert – eine Chance für den Islam?!

Also eines ist ganz klar, ein auf Zinsezins aufgebautes System muss irgendwann kaputt gehen. Das erklärt sich durch das System selber, ist also evident. Die Frage ist jetzt nur, kann der Islam, können die Muslime die Chance nutzen und ein erfolgreiches Islamisches Finanzsystem in Deutschland aufbauen ?

Die westlichen Banken haben in letzter Zeit vermehrt über diverse Islamische Systeme nachgedacht und einige Banken (DIe Deutsche Bank zum Beispiel) haben vor, eine Art abgespeckte Version des Islamischen Finanzsystems für Muslime auf den Markt zu bringen, welches als kleine Sparte im Programm mit aufgenommen werden soll. (Dawa News berichtete) Weiterlesen

Ratiopharmzentrale Ulm wird zu Headquarter für Teva und Zentralrat plant eine Synagoge in der selben Stadt…

Alles Zufall, oder steckt vielleicht etwas größeres, gefährlicheres, politisches hinter dem Kauf von Ratiopharm und einer Mitteillung des Zentralrats der Juden vom Februar?

Gestern haben wir zum Boykott sämtlicher Ratiopharmprodukte aufgerufen und davor gewarnt, dass der Kauf des Unternehmens auch politische Schritte nach sich ziehen wird.

Wenn wir eine längst untergegangene Nachricht des Zentralrats der Juden vom 22.02.2010 in Betracht ziehen, scheinen sich die Vermutungen zu bestätigen.

"Die Planungen für den Bau einer Synagoge in Ulm nehmen konkrete Gestalt an. Wie eine Auswahljury am Donnertag einstimmig entschied, soll dass neue Zentrum der Israelitischen Religionsgemeinschaft (IRG) Württemberg nach einem Entwurf des Kölner Architekturbüros Kister, Scheithauer, Gross entstehen. Er sieht auf einer relativ kleinen Grundfläche die Errichtung eines vierstöckigen Hauses in Form eines 17 Meter hohen Kubus vor. Ein Gebetsraum im ersten Obergeschoss soll 140 Personen Platz bieten. Im Erdgeschoss sind ein großer Gemeindesaal und Räume für eine Kindertagesstätte geplant. Das Grundstück im Herzen der Stadt, am historischen Weinhof, liegt unweit des Standorts der früheren Synagoge. Es wurde der Gemeinde im Mai vergangenen Jahres von der Stadt übertragen. Nach dem Kölner Entwurf werden die Baukosten für das künftige jüdische Zentrum in Ulm zwischen dreieinhalb und vier Millionen Euro liegen. Den Hauptanteil will die IRG Württemberg tragen. Etwa 1,5 Millionen müssen die örtlichen Gemeinden im Raum Ulm aufbringen." http://www.zentralratdjuden.de/de/article/2838.html

"Was den Deal für Teva so interessant gemacht hat, war wohl auch, die eigene Position in Asien und den USA mit jener von Ratiopharm in Europa und Kanada zu verbinden. Einer Aussage von CEO Shlomo Yanai zufolge plant der neue Eigentümer, alle Produktionsstandorte von Ratiopharm zu erhalten und die Zentrale in Ulm als deutsches Headquarters und Drehscheibe für das Europa-Geschäft auszubauen." http://chemiereport.at/chemiereport/stories/10074/

Noch dazu liegt nun die deutsche Pharmaindustrie nahezu vollständig in ausländischer Hand, wie Die Welt berichtet.

Eine Bürgschaft von läppischen 150 Mio € hätte Ratiopharm vor dem Ausverkauf bewahren können. Man hat sie Merckle verweigert und ihn in den Selbstmord getrieben, während man für die Banken (ebenfalls meist in ausländischem Besitz) mehr als das tausendfache locker gemacht hat.

Vielleicht steht ja jetzt der "Selbstmord" von Ratiopharmbesitzer Adolf Merckle vom  5. Januar 2009 in einem ganz anderem Licht…

Was meint ihr?

Boykottaufruf: “Ratiopharm wird von Israelis gekauft!!!”

Der zweitgrößte deutsche Generika-Hersteller Ratiopharm gehört künftig dem israelischen Weltmarktführer Teva.
Teva setzt sich mit einem Gebot von 3,6 Milliarden Euro gegen weitere Pharmariesen durch.

Die hoch verschuldete Industriellenfamilie Merckle musste Ratiopharm auf Druck der Banken verkaufen. Firmengründer Adolf Merckle hatte sich Anfang 2009 vor einen Zug geworfen, nachdem er die Macht über sein Imperium hatte abgeben müssen. Der von den Gläubigern eingesetzte Treuhänder Hans-Joachim Ziems sagte am Donnerstag in Köln, die Merckle-Holding VEM sei nach dem Verkauf von Ratiopharm schuldenfrei. Den Ausschlag für Teva habe vor allem der Preis gegeben. Finanzkreisen zufolge lag das Gebot von Pfizer mehr als 100 Millionen Euro unter dem von Teva. Die Israelis übernehmen mit dem Kaufpreis auch 600 Millionen Euro Schulden des 1973 gegründeten Ulmer Unternehmens.

Ludwig Merckle, der die Firmengruppe nach dem Selbstmord seines Vaters geerbt hatte, sprach von einem "schmerzvollen Schritt", zeigte sich mit der Wahl des Käufers zufrieden: "Denn mit Teva ist ein starker neuer Eigentümer gefunden, der ein klares Bekenntnis zu den Standorten Ulm und Blaubeuren abgegeben hat."

"Strategisch ist das ein großartiger Kauf", sagte Steven Tepper von Harel Financve. Teva ist mit einem Börsenwert von 57 Milliarden Dollar das wertvollste Unternehmen Israels. An der Börse in Tel Aviv legte die Teva-Aktie um 3,25 Prozent zu.

Wir rufen zum Boykott sämtlicher Ratiopharm und Teva Marken auf!!!

Zu Teva gehören auch der Barr Pharmaceuticals und die AWD.pharma.

Es soll hier nicht heißen: "Kauft nich bei Juden", sondern "Kauft nicht bei Israelis", das ist ein großer Unterschied, eine klare Differenzierung sollte und muss hier stattfinden, denn wir als Muslime haben nicht gegen die Juden, wohl aber gegen ein Land, welches Menschenrechte mit Füßen tritt und kleinen Kindern die Eltern nimmt.
Wir haben etwas gegen ein Land, welches mit chemischen Waffen versucht, eine Bevölkerung zu minimieren, auszureuchern.

Macht Rundmails, sprecht das Thema an, wo ihr nur könnt, verschickt den Link dieser Seite, damit ein Staat wie Israel nicht weiter unterstütz wird!

 

Deutsche Bank arbeitet mit Islamischem Banksystem

Es war erst nur als kleine Nachricht bei der Nachrichtenagentur "Reuters" zu lesen, dann bekamen es immer mehr mit.
Die Deutsche Bank hat eine internationale Lizenz für islamisches Bankwesen von der malaysischen Zentralbank erhalten.

Damit kann  die Bank nun  im Bereich des Islamic Banking Dienstleistungsgeschäfte tätigen,  gab das Geldhaus am Montag bekannt.

Islamic Finance zählt zu den am schnellsten wachsenden Teilmärkten der Finanzbranche. Das jährliche Wachstum wird auf 15 bis 20 Prozent geschätzt. Laut der Ratingagentur Moody's, verwalten weltweit 250 islamische Fonds ein Kapital von 300 Mrd. $. Auf 300 islamische Finanzinstitutionen entfallen darüber hinaus 250 Mrd. $. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg ist die Deutsche Bank momentan Marktführer bei Islamanleihen und asiatischen Bonds. Die Konkurrenz ist aber hart: Vor allem die amerikanische Citigroup  und die britische HSBC  sind aktiv.Malaysia ist mit Abstand der weltweit wichtigste Sukuk-Markt. Im vergangenen Jahr wurden von dort 54 Prozent der Emissionen durchgeführt. In Europa ist der Sukuk-Markt nur eine Randerscheinung. "Aber insbesondere Großbritannien und Frankreich bemühen sich seit einiger Zeit sehr stark um die Entwicklung eines Islamic Finance-Marktes", sagte Christian Esters, Kreditanalyst bei Standard & Poor's.

Die Kommentare zu der erfreulichen Nachricht sind teilweise  positiv, aber zum großen Teil auch negativ hier einige Beispiele:

"Ja, die haben schon Recht!
Lasst euch am besten gleich islamisieren!
Wie wenn wir nicht schon genug, islamisierung hier in Deutschland hätten.
Bei der Deutschen Bank, bin ich nun weg, ich kündige heute noch mein Konto, und gehe zur HVB.
…und am Schluss, lassen wir uns von den Islamen alle terrorisieren.
Vielleicht bekommen wir auch noch einen Islamischen Bundestag.
Weiter so!"



"Ich als DEUTSCHER nehme mittlerweile nicht nur das Islamische Bankwesen als Vorbild, wir können im sozialen Bereich bei den sozialen Werten auch sehr viel von denen lernen wie z.B.:

-sozialer Zusmamenhalt in der Familie
-Respekt und Liebe in der Familie
-Solidarität
-Gastfreundlichkeit
-Hilfsbereitschaft
-Warmherzigkeit
-etc.

Man kann ja die positiven Seiten sich aneignen."

"Wird man dann eigentlich erschossen wenn man seinen Kredit nicht zurückzahlt? Oder nen Puff von dem geliehenen Geld kauft?"

* allgemeine Zinsverbot (Riba)
* Verbot der Spekulation (Gharar) und das
* Verbot des Glücksspiels (Maysir, Quimar)

Verbot der Investition in

* Alkoholherstellung und -vertrieb,
* Prostitution,
* Pornografie sowie
* die Verarbeitung von Schweinefleisch und der Handel damit.

Diese Punkte sollen zum "Untergang" führen?
Das sind jetzt genau die Punkte, gegen die ich mich wehren soll?

Ich hoffe sämtliche Banken, Institute, Organisationen weltweit nehmen sich an diesem "Anspruch" ein Beispiel.

Ich kann nicht erkennen, weshalb das nicht vollkommen unterstützt und gefördert werden soll.
Oder will da jemand nicht auf seine Dosis Vollsuff mit anschließendem traditionswettkotzen verzichten.
Mein Daumen geht bei diesem Vorhaben definitiv hoch! Ob der Prophet nun Mohammed oder Karl-Heinz heissen würde, ich würd´s unterstützen Leute!

Quellen:
FTD.de

MMnews.de

Was ist erlaubt? – Islam und die Wirtschaftskrise

In Zeiten der Wirtschaftskrise sind auch viele Muslime verunsichert.
„Wohin mit meinem „Geld, was ist erlaubt, was verboten (laut Qur’an und Sunnah) und auf wen kann ich momentan vertrauen.“
Das schwierige Thema: „Geld richtig anlegen“, versuchte die Sendung „Markus Lanz“ am 16. Juli mit drei Studiogästen zu erörtern.

Eine 87-jährige Frau, die aus Aktien im Wert von 30.000 Euro, innerhalb von 8 Jahren Aktien im Wert von 500.000€ macht,
klingt nicht nur total verrückt, es ist auch verrückt.

Die Aktien gehörten dem verstorbenen Mann der Rentnerin und er übergab sie ihr mit den Worten „investiere bloß nicht weiter“.
Das nahm sich die Frau jedoch nicht zu Herzen und investierte und investierte. Doch die Wirtschaftskrise machte auch bei ihr nicht halt – wenn sie jetzt verkaufen würde,
hätte sie von den ehemaligen 500.000 Euro nur noch knapp 230.000 Euro, also weniger als die Hälfte.

Ihr System klingt so einfach, wie simpel: „Ich kaufe im Tiefkurs und verkaufe im Hochkurs“.

Über solch einen Spruch können die beiden Wirtschaftsexperten Dirk Müller (Mr.Dax) und Michael Opoczynski (ZDF – WISO) nur lachen:

„So einfach ist das Leben leider nicht“, kommentiert Mr.Dax, der von der Presse so genannt wird, weil er seinen Bürotisch genau unter der Dax-Tafel in der Börse stehen
hat und sein Gesicht zwangsläufig auf den Zeitungsfotos mit abgebildet wurde.

„Die Börse ist zu 90% Psychologie [...] man muss versuchen seine eigene Psychologie im Griff zu haben“.

Die Börse. ein Spielcasino?!

Die Börse, ein Spielcasino?!

Wie gut Mr.Dax seine eigene Psyche im Griff hat beweist er, als die Gäste der Sendung dazu angehalten werden, auf verschiedene Werte Geld zu setzen. Auch hier sticht Dirk Müller wieder hervor, er ist der einzige der auf Gold als Anlage- bzw. Reserveform setzt. Er begründet es damit, dass Gold nie an tatsächlichem Wert verliere:

„Ein Herrenanzug kostete vor 150 Jahren genau so viel wie heute, nämlich ein Goldstück, versuchen sie das mal mit einem Geldschein“.

Der durchaus sympathische junge Mann lässt die Zuschauer immer wieder mit knallharten Fakten erstaunen, so kommentiert Dirk Müller das Sparbuch als Anlage wie folgt:

„Das Sparbuch ist eine wunderbare Form der Banken, uns das Geld aus den Taschen zu ziehen“.

Besonders interessant wird es, als die Gäste in den Aktienmarkt einsteigen sollen und zwar in Rohstoffaktien.
Während der konservative WISO-Moderator sich gierig auf die Nahrungsmittelaktien stürzt,
regt Mr.Dax sich auf und prangert die ethischen Werte einiger Spekulanten an:

„Wir müssen, egal welche Anlage wir machen, auch überlegen: was stellt mein Geld gerade an“.

Dirk Müller bezeichnet es als unverantwortlich, die Preise für Nahrungsmittel – wie Reis und Gerste- höher zu treiben und dabei andere Menschen hungern zu lassen.
„Wir haben tausende von Anlageprodukte, in die wir investieren und spekulieren können“ und völlig aufgebraust fährt er fort: „Finger weg von Lebensmitteln und Grundnahrungsmitteln,
hier geht es um das Leben der Menschen und Spekulation gehört hier nicht rein“. Das Publikum applaudiert. Der sture WISO-Moderator bleibt aber bei seinen Rohstoffaktien,
mit der Begründung, dass wir hier keine Diskussion über Ethik führen…

Dirk Müller lässt auch einen gesamtwirtschaftlichen Ausblick nicht offen: „Die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch einmal einen richtigen [wirtschaftlichen] Rücksetzer kriegen
ist hoch […] ich halte es für eine Wahrscheinlichkeit von 60 bis 70 Prozent, dass wir nochmal richtig absaufen in den nächsten Monaten“.

Dirk Müller vertritt im Grunde genommen die Werte der Schari’a, er setzt sein Geld nur in ethisch vertretbare Güter und er ist gegen das Zins- und Zinseszinssystem!
Leider geht aus dem Dreiteiler der Sendung der Aspekt mit den Zinsen nicht hervor, doch Dirk Müller erwähnt dies in seinem Buch: „Cashkurs“ und in vielen weiteren Videos,
die auf jeden Fall einen Blick wert sind!

Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob Aktienhandel erlaubt oder verboten ist.

Aus islamischer Sicht ist das Feld der Aktiengeschäfte ein ziemlich kompliziertes, es wird zwischen den Gelehrten nach wie vor gestritten, ob es grundsätzlich erlaubt sei,
an einem Aktienmarkt Unternehmensanteile (Aktien) zu erwerben, oder nicht.
Hauptsächlich existieren bzgl. Aktiengesellschaften zwei Ansichten:

Einige Gelehrte sind der Ansicht, dass solch eine Kapitalgesellschaft islamisch nicht rechtmäßig sei. Sie begründen dies damit,
dass eine Aktiengesellschaft der Schuf’a (Einspruchsrecht des Teilhabers; bitte nicht mit der Deutschen „Schufa“ zu verwechseln) widerspricht, denn wenn zwei unabhängige Anteilseigner einer Aktiengesellschaft sich eine Aktie kaufen wollen, dürfen sie sich gegenseitig nicht daran hindern. Laut Schari’a müsse aber ein Einspruch stattfinden können, so einige Gelehrte.

Ein anderer Teil der Gelehrten sagt: Eine Aktiengesellschaft sei rechtmäßig, solange diese Gesellschaft sich nicht mit Dingen beschäftigt, die an sich verboten sind, wie z.B. Handel mit Alkohol, Schweinefleisch, Zinsgeschäfte, Glücksspiel usw.
Diese Gelehrten begründen ihre Ansicht mit dem Fiqhgrundsatz, dass im Bereich der zwischenmenschlichen
Beziehungen (im Gegensatz zum Bereich der gottesdienstlichen Handlungen) zunächst davon ausgegangen wird, dass alles erlaubt ist, es sei denn, es gibt ein Verbot,
welches auf den Offenbarungstexten (Qur‘an und Sunnah) basiert.

Bedingungen für die Rechtmäßigkeit

Die Gelehrten, die Aktiengesellschaften grundsätzlich als erlaubt ansehen,
machen jedoch einige Einschränkungen bzw. knüpfen die Rechtmäßigkeit an
einige Bedingungen, u.a. dürfen keine jährlich festen Beträge (Dividende) an die Aktionäre ausgegeben werden. Außerdem ist es nicht gestattet, dass der Aktionär das Recht hat,
den gesamten Nennwert der Aktie zurückerstattet zu bekommen (Garantie, nichts vom eingesetzten Kapital zu verlieren).
Diese beiden Einschränkungen sind darin begründet, dass ansonsten die
Aktie in Wirklichkeit ein auf Zinsen basierter Kredit sei.

Börse

Anders als beim Kauf von Aktien auf dem Aktienmarkt (Freimarkt), wo über die islamische Zulässigkeit gestritten wird,
sind sich die Gelehrten bei dem Thema „Börse“ einig,sie ist verboten (haram).

Etwa 2/3 der Börsentätigkeiten beruhen auf dem Auf- und Ab der Preise, wobei keine
Warenübergabe stattfindet. Es geht um Spekulation: Damit ist die Börse einem Glückspiel-Casino ähnlich. Der große Anteil an purer Spekulation bringt volkswirtschaftlich nichts,
denn das, was die einen gewinnen, verlieren die anderen.
Des Weiteren führt die Spekulation zu einer großen Unruhe auf den Märkten. So kann man sagen, dass das Wesen der Börsen das Glücksspiel ist, so wie das
Wesen der westlichen Banken das Zinssystem ist.

Islamisch-rechtliche Bestimmung (arab. hukm)

Die Konferenz für islamisches Recht kam zum Ergebnis, dass Börsenhandel verboten ist, da es sich hierbei um Spekulation, d.h. Glücksspiel,
handelt und weil dort virtuelle, nicht existente Güter verkauft werden, wobei nicht die Möglichkeit gegeben ist, dass sie real existent werden.

Wir können also zusammenfassen:

Handeln an der Börse ist verboten (haram).
Sparbücher sind prinzipiell nicht erlaubt, da sie auf Zinsen basieren und dass Zinsen verboten sind, muss denke ich nicht explizit erwähnt werden.
Erwerb von Unternehmensanteilen (Aktien) sind umstritten, die meisten Gelehrten tendieren jedoch zu der Meinung, dass es erlaubt sei,
solange keine islamisch unerlaubten Dinge erworben werden.

Für diejenigen Muslime, denen das Aktiengeschäft trotzdem zu heiß ist, sei gesagt, dass Gold und Silber nach wie vor zinsfrei und vollkommen erlaubt (halal)
sind und laut vielen Experten (u.a. auch Dirk Müller), sollte jeder Haushalt 10 bis 20 Prozent seines Vermögens als Sicherheit in diese Rohstoffe anlegen.

Möge Allah, der Allmächtige, uns diese Wirtschaftskrise (die womöglich noch mehrere Jahre andauern wird) gut überstehen und niemals Unerlaubtes begehen lassen.
Amin.

Ihr könnt euch die Sendung in der ZDF Mediathek anschauen oder in drei Teilen bei Youtube.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/798140

Quellen:
http://www.way-to-allah.com/dokument/Fiq…frecht.pdf
http://islam-qa.com/en/ref/124311/stock%20market