Achtung bärtige Männer! Mietvertrag einer Moschee gekündigt
As-Salam alaikum!
Ich möchte euch auf diesem Weg um finanzielle Hilfe bitten, für den "Islamischen Verein Kiel". Masha Allah wurde letztes Jahr die "Ibnu Taymiya"-Moschee von ihnen, in angemieteten Räumen eines Sportvereins, geöffnet. Diese sind zwar klein, aber es reichte auch erst einmal.
Nun lässt es sich nicht vermeiden, dass praktizierende Muslime angegriffen werden, und so kam dann auch ein Zeitungsartikel mit Hinweise, dass sie früher beim "Arabischen Kulturverein" waren. Dort war auch der "Kofferbomber von Kiel" häufiger und nun haben sie sich abgegrenzt. Ungefähr so war der Inhalt. Was hat der Kofferbomber mit ihnen zu tun? Nur weil beide die gleiche Moschee besuchten??
Wie auch immer wurde ihnen leider der Mietvertrag gekündigt, weil die Eltern der Kinder, die beim Sportverein am Wochenende Fussball spielen, etwas gegen "bärtige Männer" haben.
Schweden, Stockholm, Terror, Selbstmord…schon wieder Islamisten?
Wieder heisst es in allen Zeitungen Terror, Terror, Terror…
Wann hört die Hetze auf? Wann hört die Angstmacherei auf?
Es ist doch immer das selbe, das wird doch langsam langweilig. "Verdacht auf", "Terrorverdacht", "könnte sein", "Doch vielleicht Al-Qaida", etc.
Man diese amerikanische Al-Qaida-Gruppe hat viel Zeit, Geld und Unterstützung. Sie schrecken vor nichts zurück, ob Kind, Frau, Muslim oder Nichtmuslim – sie wollen einfach alles und jeden in die Luft jagen, sogar sich selbst.
Strafanzeige gegen Thilo Sarrazin

Es wurde über Notwendigkeit und Wichtigkeit von einer "persönliche Strafanzeige gegen Thilo Sarazzin" diskutiert und die Bekanntmachung und Verbreitung für positiv befunden.
Der Angst-Faktor
Man geht zwar immer von den sogenannten „mündigen“ Bürgern aus, aber die Realität ist doch zumeist ganz anders. Wie im Falle der Volksabstimmung der Schweiz über das Minarett-Verbot! Der Faktor "Angst vor dem Unbekannten bzw. vor dem Islam" wurde in diesem Fall massiv ausgenutzt und vorsätzlich verstärkt.
Wir Menschen sind leicht von äußeren Faktoren und Umständen zu beeinflussen. Diese Tatsache benutzt z.B. ein Versicherungsmakler um seine Kunden zu „angeln“. Wie mit der Frage eines Versicherungsvertreters an meinen Vater: „Denken Sie nicht an die Zukunft Ihres Kindes?“ Wobei er nach der Antwort meines Vaters : „Nein, das ist sein Problem!“ ,nicht wusste wie es ihm geschieht. Somit wurden wir den nervigen Makler los. In diesem Beispiel nutzte der „smarte“ Verkäufer den Faktor „Angst vor der Zukunft“ aus.
Wie schon gesagt, die Gefühle des Menschen werden immer wieder ausgenutzt, um sich ein Vorteil zu verschaffen. So war es auch mit dem „Minarett-Verbot“. Die Mehrheit der schweizer Bevölkerung hatte in sich die Angst vor dem „Unbekannten“, was der Mensch im Allgemeinen „von Natur“ aus hat.
Und genau diese Unsicherheit der Bevölkerung machten sich die „Dialektiker“ unserer Zeit zu Nutze, in dem sie diese durch "Anti-Minarett-Plakate" bewusst verstärkten.
Diesen "Erfolg" erlangten sie durch den Mangel an „Kooperation und Dialog“ und absichtliche Verzerrung des Islam in der Gesellschaft.
Artikel von Abu Nur
Moschee: Zielscheibe für islamophobes Gedankengut
Eine Moschee ist ein Raum in dem Muslime Gott gedenken, ihre Gebete verrichten, den Koran lesen, islamische Unterrichte und Sprachkurse gehalten werden. Ein Zentrum der sozialen Aktivitäten, der sozialen Infrastruktur- und Bildungsstätte, ein Ort der Gemeinschaftlichkeit und interkulturellen-interreligiösen Austausches.
Derzeit bietet dieser Ort noch eine weitere Funktion: Die Leinwand für islamophobe Hirngespinste.
Teilhaben dürfen wir an diesen Gedanken auch noch:
„Muslims go home“ and „the enemy“ war am Mittwoch, den 10.Februar dieses Jahres an der Außenwand des Al-Farooq Islamic Center in Nolensville (Amerika) zu lesen.
Auch hinterließen die Täter folgende Botschaft: „Muslime sind Freunde des Satans und sie sind hier, um die USA und Israel zu zerstören.“
(Ein kleiner Denkzettel: "Fragt euch mal warum nur USA und Israel?")
Ähnliches geschah auch in Frankreich. Am 08.02.2010 war die Große Moschee von Saint-Etienne (Loire) Ziel der islamophoben Auswüchse. Bildlich sah ihr „Kunstwerk“ diesmal wie folgt aus : überall Hakenkreuze und Schriften wie „Heil Hitler“, „sales nègres“ (schmutzige Neger) , „pas d’arabes ici“ (Hier keine Araber) und „on vous aura“ (Wir kriegen euch).
Nach dem Schock haben die Verantwortlichen der Moscheen aus diesen schrecklichen Vorfällen eine Konsequenz gezogen:
In Nolensville fand heute (13.02.2010) in der Moschee eine Informationsveranstaltung statt. Alle Menschen der Stadt wurden eingeladen, um über Missverständnisse, Vorurteile und den islamischen Glauben im Allgemeinen aufzuklären.
Die Moscheeleitung der Großen Moschee in Frankreich ruft für den 14.Februar zu einer großen Versammlung vor der Moschee auf, um auf die stetig
wachsende Islamophobie in Frankreich, die sich derzeit in Form von Schändungen von Moscheen und islamischen Friedhöfen zeigt,
aufmerksam zu machen und die französische Regierung dazu aufzufordern, die Islamophobie als Problem im Parlament anzusprechen.
Frankreich muss endlich die irrationale Debatte über die „nationale Identität“ einstellen. Sie hat bisher nur Schaden gebracht.
Auch die Hetze in den Medien muss endlich ein Ende haben, denn sie ist die Plattform für dieses islamophobe Gedankengut.
Wir verdienen alle Respekt. Und das muss unabhängig von unserer Religion geschehen. Jeder sollte das Recht haben unser aller Schöpfer in Frieden anzubeten und nicht durch solche anti-islamischen Verächtlichkeiten gestört zu werden.
Quellen:
http://www.lexpress.fr/actualite/societe/profanation-de-la-mosquee-de-saint-etienne_847404.html
http://www.lexpress.fr/actualite/societe/profanation-de-la-mosquee-de-saint-etienne_847404.html
http://www.crcm-ra.org/modules.php?name=News&file=article&sid=1272
http://www.wsmv.com/news/22549381/detail.html
http://www.foxnews.com/story/0,2933,585537,00.html
Hilal Sezgin zu Burkaverbot & Islamophobie
Am 26.01.2010 wurde auf 3Sat, in der Sendung Kulturzeit, ein interessantes Interview mit Hilal Sezgin ausgestrahlt.
Speziell zum anstehenden Burkaverbot in Frankreich hat sie sich über den Islam im Allgemeinen, als auch zur stetig ansteigenden Islamophobie geäußert.
Sachlich und mit vielen guten Argumenten stellte sie ihren Standpunkt dar.
So bezeichnete sie das anstehende Burkaverbot als einen kommunikativen Akt an die Muslime insgesamt, deutet darauf hin, dass bei Feminstinnen wie Alice Schwarzer ein rassistischer Unterton heraushörbar ist, wenn es um den Islam geht und fordert die Gesellschaft insgesamt dazu auf, ihre Islamfeindlichkeit zu reflektieren.
Das ganze Interview kann man hier sehen:
Videoempfehlung: Terrorstrom, zweite Fassung (dt)
Vom Erscheinungsdarum sicherlich nicht das aktuellste Video (2007), wohl aber vom Inhalt. Die zweite Fassung der Reportage “Terrorstorm” ist eine sehr informative und sehenswerte Quelle, die viele Bereiche der aktuellen “Terrorpolitik” erleuchtet und hinterfragt. Dabei wird auf scheinbar unfassbare Fakten der Vergangenheit eingegangen.
* Die aktualisierte und erweiterte 2. Edition von 2007
* Komplett neu synchronisiert von Alexander Benesch und Nicolas Hofer
* 16 Minuten völlig neues Material: Darunter ein Interview mit dem ehemaligen Mitglied der Elite-Spezialeinheit SEALs und dem ehemaligen Gouverneur von Minnesota Jesse Ventura
* Zahlreiche Aktualisierungen
Medien und der Islam: Stellungnahme von Dr. Hassan Dabbagh
Nach dem Video über Bruder Pierre Vogel und die Lügen der Medien, gibt es nun von Dr. Hassan Dabbagh eine Stellungnahme zu den aktuellen Medienangriffen gegen den Islam. Wir hoffen sehr, den Menschen endlich klar zu machen, dass wir weder zu Hass noch zu Terror aufrufen. In vielen unserer Artikel sind wir auf diese Themen eingegangen, doch einige Menschen scheinen diese Tatsachen aus ihrem eingeschränkten Blickwinkel zu verdrängen. Wir hoffen weiterhin, in nächster Zeit, so Allah will, weitere Wideregungen und Stellungnahmen zu den Medienangriffen gegenüber den Islam zu veröffentlichen.



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