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Ard

Hetze bei ARD

Zum aktuellen Fall bei dem 4 Muslime angeklagt sind Terroranschläge in Deutschland geplant zu haben, liest man auf der Tagesschau.de-Seite zum Artikel über diese Sache als Überschrift:

"Macht man BummBumm, kommt man ins Paradies"

Die Seite Tagesschau.de gehört den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Somit finanzieren Steuergelder diese Seite die endgültig zur Hetz-Seite ausgeartet ist. Dies stellt eine neue Etappe in der Hetze der Medien dar, aus dem einfachen Grund, dass die Hetze den Ober-Mainstream erreicht hat, der staatlich finaziert wird. Jetzt können wir sicher sein, dass die Rundfunksteuer zur Bekämpfung des Islam eingesetzt wird. Es war auch nicht wirklich anders vorher, doch kam es jetzt richtig verhetzend, belustigend und satanisch. Kein Grund wütend zu werden liebe Geschwister, denn wir verkünden weiter den Islam und verlassen uns auf Allah. Auf Allah kann man sich am besten verlassen und einen besseren Beistand gibt es nicht.

Interessant ist auch, dass zur 20:00 Uhr Tagesschau-Sendung, als dieser Saubermann-Hetzer über die "Düsseldorfer Zelle" folgendes verkündet:

"Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen 4 mutmaßliche Islamisten erhoben…"

Es lohnt sich dieses Hetz-Gehirn-Gift genauer zu betrachten.
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Heute: Die große Islamisten-Night beim ARD

Heute um 21:45 Uhr in der ARD: 

Panorama Thema: u.a. Bekenntnis: Mein Sohn der Terrorist

Gleich im Anschluss um 22:45 Uhr:

Beckmann Thema: Warum werden aus jungen deutschen radikale Islamisten?

Man betrachte sich nur die Gästeliste an. Ist das die Definition der "heiligen Demokratie"? ÜBER jemanden sprechen, aber nicht MIT ihm?

Wir freuen uns auf eure Kommentare im Anschluss ;-)

Report Mainz über den Attentäter von Oslo und PI-News

Zum Report Mainz-Bericht: Die “verlorene Tochter” spricht!

Sicherlich habt ihr noch den letzten Bericht von "Report Mainz" in Erinnerung: Es wurde berichtet, dass "böse, böse Salafisten" der Tochter einer deutschen Familie eine "Gehirnwäsche" verpasst haben und sie dann im Streit von zuhause geflohen ist. Mehr als die ordnungsgemäße Skepsis der Medien gegenüber konnten wir nicht dazu äußern, da uns hierzu keinerlei Insider-Informationen vorlagen. Doch siehe da, die muslimische Schwester, um die es in dem Bericht handelte, kommt nun zu Wort! Hier ist ihre Stellungnahme:

Stellungnahme von "Katharina" zum Bericht "Geköderte Jugendliche" im Report Mainz vom vom 04.07.2011

Reportage: Faszination Islam

Teil 1:

httpv://www.youtube.com/watch?v=oQPH7ok-dXQ&feature=channel_video_title

 
Teil 2:

Noch ein Monat – doch die Hetze hat schon begonnen

Folgender Artikel wurde bei DomRadio veröffentlicht. Es handelt sich um einen Angriff auf Pierre Vogel und Abdurrahman Green, der inscha Allah am 29. Mai '11 in Koblenz einen Vortrag halten wird. Hier der Artikel:

Kampf für die Scharia

Pierre Vogel gilt als Star des deutschen Salafismus

Vorbeter Pierre Vogel ist überzeugt, dass das islamische Rechtssystem, die Scharia, „von Menschen gemachten Gesetzen“ überlegen ist: „Wenn Allah befiehlt, dass ein verheirateter Ehebrecher und eine Ehebrecherin gesteinigt werden, dann ist das richtig, dass derjenige, der diesen Befehl bekommen hat, wie der Prophet Mohammed, dass er es macht.“

Den entscheidenden Satz spricht der Mann mit dem langen weißen Gewand und dem ungestutzten Bart nach exakt 38 Minuten und 50 Sekunden: „Der Islam ist mit der Demokratie nicht kompatibel.“ 

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Wie islamfeindlich sind die Deutschen?

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Gehört der Islam zu Deutschland? – Deine Stimme ist gefragt

Macht alle bei der Umfrage mit und schickt sie jedem, den ihr kennt.
Emailverteiler, Twitter, Facebook.

Wir machen jetzt die Umfrage bei uns! Denn was soll denn bei ntv und tagesschau rauskommen, den Hetzsendern?!

Deswegen macht alle mit!

Der Islam gehört nach Deutschland und das soll die Umfrage auch zeigen!

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Eure Meinung zur ARD-Sendung 21.09.2010 mit Pierre Vogel *update Video ist online*

Ihr habt gerade die Sendung gesehen von Maischberger mit Pierre Vogel und wir wollen eure Meinung dazu hören!

Das waren die Gäste

Was würdet ihr zu den jeweiligen Personen sagen und wie würdet ihr die Sendung bewerten?

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ARD über EZP und die sogenannten Salafisten

"Auch wenn die Salafisten nur eine kleine Minderheit sind und bei Veranstaltungen wie dieser die Gewaltlosigkeit lehren, die Deutschen Sicherheitsbehörden werden sie im Blick behalten, aus Angst vor weiteren Fanatikern". Zitat Tagesschau.

Die Tagesschau berichtet nun über das Team von Einladung zum Paradies, über Abu Anas, Pierre Vogel und über die "anderen Salafisten". Wörter wie: "Salafismus, Salafisten und Salafistisches Gedankengut" werden prejorativ verwendet und gebetsmühlenartig wiederholt (insgesamt sechs Mal in einem Beitrag von 3 Minuten Länge!) , so dass die praktizierenden Muslime in eine Ecke gestellt werden und mit dem Stempel "Salafisten" betitelt werden können.

Während von einer "vielgestaltigen Szene" gesprochen wird, bietet uns Angela Henkel "Einblicke hinter die Kulisse", was völlig absurd ist, da ja alle Vorträge sowieso frei zugänglich sind und sogar im Internet verfolgt werden können. Aber damit wird etwas mysteriöser gemacht, als es letztendlich eigentlich ist.

"Ist denn der, der weiß, dass das, was zu dir von deinem Herrn hinabgesandt ward, die Wahrheit ist, gleich einem, der blind ist? Nur diejenigen, die Verstand haben, lassen sich mahnen." Sure 13 Vers 19.

Der Witz ist ja auch, dass seit Jahren das Team von EZP von dem Verfassungsschutz beobachtet wird, bis jetzt aber nicht ein Strafdelikt festgestellt werden konnte, außer eine kleine Textzeile aus einem Buch. Aber selbst diese Textzeile reichte nur für eine Untersagung des Buches an Minderjährige …

Als Sahnehäupchen lässt sich die anschließende Distanzierung und Stellungnahme vom "Verband der Muslime Niedersachsen" bezeichnen. Die ARD stellt Islamisten und Salafisten in diesem Teil als gleichwertig dar, weil sie sagen, dass man zwischen Muslimen und Islamisten differenzieren sollte, aber nicht zwischen "Salafisten" und Islamisten.
Der Bruder … Avni Altiner ist so nett und bezeichnet die "Salafisten" als kleine Randgruppe, die "uns und das Leben der Nachbarn nicht schwer machen können". Möge Allah swt. den Bruder dafür belohnen …

"Und diejenigen, die ungläubig sind, sind (ihrerseits) untereinander Freunde. Wenn ihr es nicht tut (untereinander Freunde sein), wird es (überall) im Land Fitna und großes Unheil geben." Sure 8 Vers 73.

 

Ard berichtet über Islamisches Finanzwesen

Eine überaus gelungene Sendung, zu einer miserablen Sendezeit, wurde gestern im ARD ausgestrahlt:

"Geld für alle!", lief am 20.01.2010 um Mitternacht.

Teil 3 beschäftigt sich mit dem Islamischen Finanzsystem, allerdings sind die anderen Teile auch sehr zu empfehlen!

Medien und der Islam: Das ARD Magazin “Fakt” – Hassan Dabbagh der Hassprediger?

Mit Freude zeigen wir euch nun eine weitere Videoanalyse von “OpenEyeProduction” zur ARD-Sendung Fakt vom 25.05.2009. Unsere schriftliche Stellungnahme findet ihr hier:

http://dawa-news.de/2009/06/medien-und-der-islam-stellungnahme-zu-fakt-das-erste/

Stellungnahme von Dr. Hassan Dabbagh (2)

Obwohl sich Dr. Hassan Dabbagh stets gegen Terror und Ungerechtigkeiten ausgesprochen hat, wurde er, wie zahlreiche andere Brüder, als “Hassprediger” abgestempelt. Unser hoch geschätzter Bruder im Islam hatte daraufhin unter anderem diese Stellungnahme zu der Medienpropaganda veröffentlicht, doch fand seine Stimme kein Gehör bzw. wurde bewusst ignoriert  und eine regelrechte mediale Hetze gegen ihn war die Folge.

Die Verleumdungen nahmen jedoch zu, als das ARD Magazin Fakt am 25.05.2009 einen Bericht über Dr. Hassan Dabbagh veröffentlicht hat, der den Ruf einer ausgewogenen Berichterstattung keineswegs verdient hat – im Gegenteil.

Dawa-News hat daraufhin eine Stellungnahme geschrieben und desweiteren diesen Artikel veröffentlicht. Nun gibt es auch von Dr. Hassan Dabbagh eine weitere Stellungnahme, in denen er aufzeigt, wie er seiner Rechte bestohlen worden ist und wie ihm Unrecht getan wird.

Wir können uns nur wünschen, dass sich die Medien die folgenden Worte zu Herzen nehmen und mit der Propaganda und den Lügen gegen den Islam aufhören.

Schleichende Umgehung der Grundrechte für Muslime vom 11.07.09

Hier als vollständiges Video:


Hier die Youtube-Verlinkungen:

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Gastkommentar von Bruder Abud (10)

Laut Gallup-Umfrage seien die in westlichen Staaten eingebürgerten Muslime diesen gegenüber sogar loyaler als die nichtmuslimischen eingeborenen Staatsbürger. Wie der Bericht über FAKT zeigt, sind in die Machenschaften und die Volksverhetzung gegen die Muslime auch Staatsorgane, Teile davon oder zumindest einige ihrer Vertreter verwickelt. Ist das der Dank für die Loyalität, die die Mehrzahl der Muslime dem deutschen Staat entgegenbringt? Wo bleibt der Schutz des Grundgesetzes, das der Sekretär der Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, in einem Interview (Intv. A.Mazyek zu Scharia u. Integration ZEIT 22.5.2009) als „wunderbar“ bezeichnet?

Wenn von den loyalen Muslimen ein „Bekenntnis“ zum Grundgesetz verlangt wird, als ob es sich hierbei um ein Glaubensdogma handele, das über das Bekenntnis zum Islam gestellt werden soll, was rechtlich gar nicht zulässig ist, nicht jedoch von der Mehrheit der nichtmuslimischen Bürger, dann stimmt hier etwas nicht mit dem Demokratieverständnis der Verantwortungsträger. Welchen praktischen Nutzen hat das „wunderbare“ Grundgesetz, wenn den Muslimen unter den fadenscheinigsten Begründungen das darin verankerte Recht auf freie und ungestörte Religionsausübung ungerechtfertigt eingeschränkt und ausgehebelt wird? Wie es heißt, seien diese Rechte zumindest einklagbar; aber wie lange schon klagen die Muslime bspw. gegen die Gesetze zum Verbot der Kopfbedeckung für muslimische Lehrerinnen an staatlichen Schulen, während die Rechte immer weiter eingeschränkt und immer stärkere Geschütze aufgefahren werden! Muß man sich nicht fragen, was mit dem Īmān (Glauben) jenes Vertreters eines der muslimischen Dachverbände los ist, wenn er das Grundgesetz der BRD als „wunderbar“ bezeichnet, nicht jedoch Allahs Buch, den Qur’ān, und das Vorbild Seines Gesandten – Allah segne ihn und gebe ihm Heil? Es ist unverantwortlich von diesen Vertretern gehandelt, die Muslime dazu aufzufordern, mit den Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten, die sich ihrerseits an der Hetze gegen den Islam beteiligen. Ein Muslim sollte sich zu schade dafür sein, seine Loyalität zum Nulltarif einem Regime zu gewähren, das ihm seine Rechte vorenthält, ihn nicht vor der Medienhetze schützt und ihn zum Sündenbock zu machen sucht, um von seinen eigenen Verfehlungen abzulenken!

Medien und der Islam: Stellungnahme zu FAKT | Das Erste |

Nach unserer Stellungnahme zu Report Mainz, müssen wir mit erschrecken feststellen, dass die Hetzkampagne gegen den Islam neue Dimensionen erreicht hat. Wer meint, dass die Medien vor irgendwelchen Mitteln zurückschrecken, der liegt wahrlich im Irrtum.

Fakt, das Magazin der ARD, schien in der Thematik der Islamhetze neue Maßstäbe setzen zu wollen. Denn in der Sendung “ Hassprediger schulen junge Gotteskrieger“, welche am 25.05.2009 ausgestrahlt worden ist, war nicht die geringste Bemühung einer fairen Berichterstattung zu erkennen.

http://www.mdr.de/fakt/6387305.html

Der Bericht ähnelt dem von Report Mainz. Beide sind ähnlich aufgebaut und beide haben den angeblichen Ex-Muslim Barino Barsoum als Expertenstimme (ebenso wie Stern TV, Spiegel TV und viele andere Fernsehsendungen auch). Auf Herrn Barsoum sind wir schon in unserer letzten Stellungnahme eingegangen, deshalb verzichten wir auf einen umfangreichen Kommentar zu seiner Person.

Stellungnahme zu Report Mainz: http://dawa-news.de/2009/04/medien-und-der-islam-offizielle-stellungnahme-report-mainz/

Wir möchten auch nicht auf alle Punkte eingehen, denn das erlaubt uns die Zeit nicht. Wer sich ein ausführliches Bild machen möchte, dem empfehlen wir unsere zuvor erwähnte Stellungnahme zu Report Mainz.

Kommen wir zur der Einleitung.

Das Video fängt mit einer aggressiven und hetzerischen Einleitung an:

Sie kleiden sich wie die ersten Muslime vor mehr als 1.000 Jahren und das heute, mitten in Deutschland. Sie sind Salafisten – besonders radikale Moslems also, die den Koran wörtlich nehmen und Andersgläubige hassen.

Wenn dieser Absatz keine Hetze darstellt, was dann? Der Zuschauer wird hier mit vielen Aussagen konfrontiert, die man analysieren sollte.

Sie kleiden sich wie die ersten Muslime vor mehr als 1.000 Jahren und das heute, mitten in Deutschland

Die Muslime werden hier als Unmenschen, als eine schlicht und einfach zurückgebliebene und primitive Personengruppe dargestellt. Durch den Zusatz „mitten in Deutschland“ wird der Aspekt der Gefahr verstärkt. “Die „Unmenschen“ sind inmitten des Landes”.

Warum beurteilt man die Muslime anhand ihrer Kleidung? Was sind gegen schlichte und einfache Gewänder einzuwenden? Sagt man sich nicht immer, dass in Deutschland alle Religionen toleriert werden? Wird die Meinungsfreiheit nicht groß geschrieben?

In Deutschland gibt es die verschiedensten Bandbreiten von Interessen und Strömungen. Man trifft im Alltag auf Punks, Emos, Gothic-Anhängern, der neuen Japan-Fan-Strömung, hautenger Kleidung, leichter Bekleidung und was es nicht noch alles gibt. Warum kommt man nun dazu, sich aus diesen vielen Strömungen, die Muslime aufgrund ihrer schlichten Bekleidung hervorzuheben und sie als eine Gefahr darzustellen? Dies gleicht einer systematischen Hetze, welche man nicht unterschätzen darf.

“Sie sind Salafisten – besonders radikale Moslems also, die den Koran wörtlich nehmen und Andersgläubige hassen.”

Was hat man nun erreicht? Jeder Muslim, der sich mit einem Gewand kleidet oder einen Bart trägt, wird als ein radikaler Mensch dargestellt, der Andersgläubige hasst.

Es sind nicht nur radikale Moslems, nein, es sind besonders radikale Moslems. Soviel Hetze und Lügen können einem dem Magen verdrehen, doch ist es ja gerade das Ziel, derartige Aussagen zu treffen. Man möchte, wie schon so oft erwähnt, ein Angstbild schaffen. Die Muslime, unsere Feinde und potenzielle Terroristen.

Hier ist keine Spur von der so hoch geschriebenen Toleranz und Religionsfreiheit zu sehen. Wenn man jeden Muslim, der seine Religion praktiziert, als einen radikalen, Andersgläubige-hassenden Menschen darstellt, so will man ganz klar eine Einschränkung vornehmen. Und so kommt es, dass zum Beispiel die muslimische Frau in Deutschland gezwungen wird, ihr Kopftuch abzunehmen, für welches sie sich aus freiem Willen entschieden hat.

Sie nehmen den Koran wörtlich – Ja, was ist daran auszusetzen? Wir Muslime glauben, dass der Koran das unverfälschte Wort Gottes ist und dementsprechend halten wir uns auch wortwörtlich an den Koran und an die Sunnah des Propheten Mohammed, Allah Segen und Friede auf ihm. Nur weil Christen sich nicht mehr an ihre Bibel halten, heißt das nicht, dass wir uns nicht mehr an den Koran halten dürfen oder gar als fanatisch klassifiziert werden. Warum wird den Muslimen die Treue zu ihrem offenbarten Buch vorgeworfen ? Wenn man sich wirklich an die Botschaft des Korans hält, so trifft man auch auf folgenden Vers:

„Allah verbietet euch nicht , gegenüber denjenigen , die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft haben und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiss Allah liebt die Gerechten“

Sure 60, Vers 8.

Der Islam befiehlt den Muslimen, die Nichtmuslime gütig zu behandeln, ehrlich mit ihnen umzugehen, freundlich zu ihnen zu sein. Und genau das predigen die Brüder, die durch die Medien als radikale und skrupellose Hassprediger dargestellt werden. Es ist eine ungeheure Unverschämtheit, Menschen derart zu degradieren und es grenzt an Rufmord. Im Fakt-Bericht konzentriert man sich diesmal auf Dr. Hassan Dabbagh, der auch in der Berichterstattung von Report Mainz zu sehen war.

“Wer den Islam annimmt, kommt ins Paradies und wer ihn nicht annimmt, kommt für immer in die Hölle. Und da bleibt Ihnen die Entscheidung.”

Die Sendung versucht nun, das Statement, “Salafisten” würden Andersgläubige hassen, anhand dieses Satzes festzumachen. Doch was hat diese Aussage mit einem Hass zu tun? Dürfen wir Muslime nun nicht mehr die Meinung vertreten, der Islam wäre der einzige Weg in das Paradies? Wenn wir das erwähnen, so sagen wir das nicht, weil wir die Nicht-Muslime hassen, sondern weil wir ihnen das Beste wünschen. Wir möchten, dass auch sie in das Paradies eingehen. So wie auch das Christentum, wenn man nach der Bibel geht, für sich beansprucht, der einzig wahre Weg zu sein, so ist es doch auch unser gutes Recht, den Islam als den wahren Weg zu sehen. Hier würde auch keiner auf die Idee kommen, Christen, die diese Meinung vertreten, einen Hass gegenüber Nicht-Christen vorzuwerfen. Diese Meinung ist absurd.

Es macht den Eindruck, dass nur ein Muslim, der das sagt, was die Medien hören wollen, ein guter Muslim wäre. Doch dies ist dann alles, aber nicht der Islam. Und wenn man nicht in der Lage ist, seine Meinung äußern zu dürfen, ohne als hetzerisch dargestellt zu werden, so haben wir hier ein großes Problem mit der so hoch geschriebenen Religionsfreiheit.

Als letztes möchten wir auf die heftige Angriffe auf Dr. Hassan Dabbagh eingehen, obwohl wir schon in unserer Report Mainz Stellungnahme darauf eingegangen sind.

Dr. Hassan Dabbagh hat sich stets gegen Terror und Gewalt ausgesprochen. Und wir sagen es wieder und wieder: Jeder soll sich ehrlich ein Bild von dieser angeblichen Problematik machen. Suchen sie in der weiten Welt des Internets Videos von Dr. Hassan Dabbagh bzw. Dr. Abul Hussain. Wer nun aber der Meinung ist, im “inneren der Moschee” würde man ein völlig anderes Bild von ihm bekommen, der ist herzlich eingeladen die Moschee in Leipzig zu besuchen.

Warum lassen wir uns immer ein Bild von den Medien aufzwingen? Der Mensch ist in der Lage, sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen. Und so bitten wir jeden, egal ob Islamhasser oder Islamfreund, sich stets selbst zu informieren. Die Moschee in Leipzig und die Moscheen der von den Medien als Hassprediger dargestellen Brüdern, sind nicht in irgendwelchen “dunklen Ecken” versteckt. Die Anschriften und die Telefonnummern sind bekannt, also warum dieses hetzerische Spiel?

Hier nun nochmals die Stellungnahme von Bruder Dr. Hassan Dabbagh. Wer eine ehrliche und aufrichtige Absicht hat, der wird sich dieses Video auch anschauen:

Stellungnahme von Dr. Hassan Dabbagh

“Terror wurde verherrlicht, indem man die Menschen, die hinter dem Terror stehen, verherrlicht. Indem man Menschen wie Osama bin Laden als fromme Menschen darstellt. Als Menschen darstellt, die auf dem richtigen Weg sich befinden”

Es kann durchaus sein, dass es Menschen gibt, die Terror, der im Islam verboten ist, verherrlichen. Doch warum wird dies im Zusammenhang mit Predigern wie Abul Hussain genannt? Wo sind hier die Beweise? Herr Barsoum ist langsam an Lächerlichkeit und dem anscheinenden Drang, in den Medien unhaltbare und schwammige Aussagen zu tätigen, nicht mehr zu überbieten. Die ganze Reportage und der Text dazu, strotzten von Vermutungen und Konjunktiven, Wörter wie “soll” springen einem nicht nur einmal entgegen. Um zwei Beispiele zu nennen:

In konspirativer Runde soll er aber doch Klartext sprechen, wie der Aussteiger Barino Barsoum im FAKT-Interview verrät.

Auch zu Hintermännern der Attentate des 11. September 2001 soll er laut LKA Kontakt gehabt haben

Man sollte hierbei noch erwähnen: Wenn wir über das islamische Strafmaß reden, so gilt die Andwendung dieser nur in einem islamischen Land. Und genau das erwähnen die sogenannten “Hassprediger” in ihren Vorträgen auch. Herr Barsoum hat da wohl nicht gut aufgepasst.

Abschließend können wir nur das wiederholen, was wir in der Report Mainz Stellungnahme angeführt haben:

Wenn es nun das gemeinsame Ziel der Gesellschaft ist, die ja aus Nichtmuslimen und Muslimen besteht, die Kriminalitätsrate unter Jugendlichen, den Fanatismus, der unstreitbar unter einigen wenigen Muslimen vorhanden ist und alle anderen negativen Aspekte, die man mit Muslimen verbindet, wie Zwangsheirat und sogenannte “Ehrenmorde” zu unterbinden, was sollten wir dann gemeinsam versuchen? Die einfachste und effektivste Methode ist doch, den Menschen den wahren Islam zu zeigen und ihnen klarzumachen, dass all diese Punkte im Islam strengstens verboten sind. Daher ist es kontraproduktiv, ausgerechnet diejenigen, die das richtige Verständnis der Religion lehren, als Hassprediger zu verunglimpflichen! Wo soll das hinführen und was sind die wahren Ziele die man mit der Strategie des Rufmord verfolgt? Denn es macht den Eindruck, als wolle man nicht zulassen, dass den Menschen diese Dinge ausgeredet werden. Vielmehr scheint der Islam an sich ein Problem für die Medien zu sein.

Bei dieser Thematik dürfen wir nicht außer acht lassen, dass Medien sowohl Meinungsbilder als auch -träger sind und aus dieser Funktion heraus Verantwortung tragen, da sie in der Lage sind vieles zu beeinflussen. Darum ist es unhaltbar derart negativ über den Islam und die Muslime zu berichten. Wir Muslime möchten uns weder abgrenzen noch rufen wir dazu auf. Jedoch ist es unser gesetzlich festgelegtes Recht, unsere Religion zu praktizieren und unsere Meinung öffentlich kund zugeben . Es ist fatal eine Reportage auszustrahlen, die gegen eine Minderheit gerichtet ist, dies ist nicht im Sinne der Demokratie. Genauso unverantwortlich ist es, Würdenträger die sich dafür einsetzen, Muslime in Deutschland von kriminellen Taten abzuhalten, als Hassprediger und Extremisten abzustempeln. Diese mediale Hetze basiert ausschließlich auf Lügen und Verleumdungen und steht entgegen der – nicht nur islamischen Idee – Frieden und Toleranz zwischen den Menschen zu schaffen. Berichterstattungen wie von Report Mainz schüren nur den Hass auf muslimische Bürger und führen so zu einer Spaltung der Gesellschaft.

Wir fordern von den Medien, dass sie gläubige Muslime genauso fair behandeln, wie Anhänger anderer Religionen und nicht dazu beizutragen, dass Muslime in Deutschland diskriminiert werden. Der Titel der Reportage: “Hassprediger schulen junge Gotteskrieger” mündet unweigerlich in einem Unmut gegenüber den muslimischen Mitbürgern

“Hassprediger schulen junge Gotteskrieger” – Leserbrief Nr.4

Nachdem wir nun eine Stellungnahme zu der Fakt Reportage “Hassprediger schulen junge Gotteskrieger” veröffentlicht haben, fordern wir nun alle Muslime und ehrlichen Nichtmuslime dazu auf, sich an Fakt zu wenden. Jeder Muslim sollte sich verpflichtet fühlen, sich gegen diese Hetze auf eine höfliche Art und Weise zu wehren. Denn das Feindbild sind nicht einzelne Prediger – es ist der Islam als Religion. Wenn wir weiter tatenlos zusehen werden, so wird die Hetze immer weitere Dimensionen erreichen. Es kann nicht sein, dass Nicht-Muslime unsere Religion verteidigen, während wir unsere Zeit im Tiefschlaf verbringen. Diese Zeiten müssen sich ändern, wir müssen uns endlich für unsere Religion einsetzen! Darum bitten wir auch jeden, diese Forderung weiterzulteiten.

Hier nun die Kontaktaddresse:

http://www.mdr.de/fakt/kontakt/1087869.html

Medien und der Islam – Stellungnahme zu Report Mainz

Die Situation für Muslime verschärft sich zunehmend in Deutschland. Aktuell wurde ein Anschlag auf das islamische Kulturzentrum Mönchengladbach “Masjid as Sunnah” verübt. Doch was ist der Auslöser für diesen Anschlag? Wie eng ist der Zusammenhang zwischen der Berichterstattung der letzten Tage und diesem feigen Angriff auf ein Kulturzentrum als Reaktion darauf?

Je mehr man dieser Frage nachgeht, umso deutlicher tritt zum Vorschein, dass die Schuld daran eindeutig den Medien zuzuweisen ist, da sie Gut und Böse für das Publikum vordefinieren. Geschickt manipulieren sie das Stimmungsbild (Meinung) der Menschen anhand von Bildern, Hintergrundmusik und Interviewpartnern. Die Botschaft an die Masse soll lauten: Der Islam und die Muslime sind eine Bedrohung und jeder von ihnen könnte euer Feind werden. Zudem gilt es noch die Zuschauerquote hochzupuschen. Die wenigsten intressiert es, den normalen Moscheealltag zu sehen. Die Aufmerksamkeit würde sinken, wenn man das Miteinander und die Brüderlichkeit unter den Muslimen zeigt. Das will keiner sehen. Vielmehr will man etwas Anderes erreichen, man braucht eine Feindfigur, etwas was eine Welle der Angst hervorruft. Denn Angst beeinflusst bekanntlich Menschen in einem enormen Ausmaß.

Wir möchten Ihnen, Liebe Leser und Leserinnen dies an einem aktuellen Beispiel festmachen und Ihnen Schritt für Schritt die Gehirnwäsche der Medien zeigen:

http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=4584506/pv=video/gp1=4624546/nid=233454/78503f/index.html

Schulen des Terros – Report Mainz.
Wie in Islamseminaren Hass gepredigt wird – Eine Recherche von REPORT MAINZ und FAKT

Wie es für schlecht recherchierte und propaganda behafteten Berichterstattungen üblich ist, sollte einem diese völlig irreführende Überschrift à la Bild-Zeitung ins Auge springen: “Schulen des Terros”. Bleiben wir hier einmal kurz stehen. Was assoziiert der Otto-Normal-Zuschauer bei dieser Überschrift? Man denkt gleich an Explosionen, vermummte Gestalten, 11. September, Selbstmordattentäter, Männer mit Maschinengewähren.

Kommen wir nun zum Untertitel: “Wie in Islamseminaren Hass gepredigt wird”. Mit dieser Ergänzung hat man nun die perfekte Bedingung geschaffen, den Menschen das Bild zu übermitteln, dass in jedem Islamseminar Terroristen am Werk sind und alle Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes “tickende Zeitbomben”. Selbst wenn der Leser nicht schon allein durch diese Überschrift beeinflusst wurde, so wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Gedanken im Hinterkopf haben, die sich dann schließlich durch den Inhalt der Sendung bestätigen sollen.

Der Moderator der Sendung leitet erstmals in die negative Szenerie mit einem Satz ein, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muss:

"In unserem ersten Beitrag eines der Themen, die uns beunruhigen, die uns verstören (…) ".

Denn der sympathische Herr Frey spricht für uns alle und macht deutlich, dass dieses Thema etwas ist, was uns beunruhigt, das uns verstört. Dies ist der erste Schritt, um dem Zuschauer ein Gefühl der Angst zu vermitteln. Denn er gibt dem Leser seine Meinung mit auf dem Weg, welche bei einer objektiven Recherche nichts zu suchen hat.

Weiter heißt es in der Anmoderation, Ulrich Neumann, Fritz Schmaldienst und Markus Frenzel von FAKT hätten recherchiert und seien dabei auf “so genannte Islamseminare” wie es wortwörtlich hieß, gestoßen. In Wirklichkeit muss man dem Report Mainz Team aber die Frage stellen, auf was diese Recherche denn basiert? Das Wort Recherche erweckt die Erwartung, das es sich hierbei um objektiven und professionellen Journalismus handelt. Man setzt der redaktionellen Arbeit zumindest Grundlagenforschung voraus und das Fernhalten von Kampfbegriffen. Doch diesen Anspruch kann der Beitrag von Report Mainz bei weitem nicht gerecht werden. Stattdessen ist der gesamte Beitrag gespickt mit Wörtern, die sich eignen, die Volksstimmung negativ gegen eine Minderheit aufzuheizen.

"Das klingt mehr nach Volkshochschule, harmlos. Aber es ist alles andere als das."

Was bezweckt der Moderator mit dieser Negation? Wir wissen, das Gegenteil von harmlos ist gefährlich. Dem Zuschauer wird somit unterschwellig suggeriert, das Islamseminare die nationale Sicherheit gefährden, da sie Gefahrenquellen darstellen. Das weitere Problem ist hier, dass man Verallgemeinert. Zu behaupten, dass Islamseminare alles andere als harmlos seien, ist unverantwortlich. Denn so wird jedes Islamseminar, egal mit welchem Inhalt es auch sein mag, mit Vorurteilen versetzt, diskreditiert.

Im Anschluss darauf werden drei vermummte Gestalten in einer Kriegsszenerie eingeblendet die zum Kampf aufrufen, sogenannte Djhadisten. Report Mainz bleibt uns aber die Antwort schuldig, wer diese unbekannten Männer sind, woher sie kommen und was ihr biografischer Hintergrund ist. All diese Angaben setzt man professioneller Recherchearbeit voraus. Werden diese dem Zuschauer nicht geliefert, so grenzt sich der Bericht kaum von einseitiger Hetzpropaganda ab. Der Vergleich ist nicht weit gegriffen in Anbetracht der Verwendung von Wörtern wie “Drohvideos” “Junge Männer verblendet in ihrem Hass auf den Westen auf alles, was nicht Muslimisch ist”. Man beachte, allein mit diesem Satz wird ein “clash of religion” quasi heraus provoziert.

Was natürlich in einer schlechten Reportage über den Islam nicht fehlen darf, ist folgender Griff in die Hetztrickkiste: “Immer mehr Deutsche im sogenannten heiligen Krieg – Im Djihad”

Gehört es nicht für eine Recherche dazu, dass man sich wenigstens die Mühe macht und sich von den üblichen Bildniveau-Berichtserstattungen über den Islam hervorhebt und das Wort Djihad ausnahmsweise richtig übersetzt? Die Verbindung der Wörter “Djiihad” und “heiliger Krieg” ist eine Erfindung der westlichen Medien. Die Wörter “heiliger Krieg” wurden von Muslimen niemals benutzt, es waren Vertreter der Kirche, welche erstmals im Jahre 1059 zum “heiligen Krieg” gegen die Muslime in Palästina gerufen haben. Die Bedeutung “Djihad” lautet nicht “heiliger Krieg”, das Wort “Jihad” lässt sich ungefähr übersetzen mit: besondere Anstrengung auf dem Wege Gottes und ist ein sehr komplexes Thema. Eine kurze Abhandlung dazu ist hier zu finden:

http://dawa-news.nte/2009/02/jihad-oder-heiliger-krieg/

Interviewpartner während des Berichts ist der Ex-Muslim und somit selbsternannte Islamexperte Barino Barsoum. Obwohl er als Nichtmuslim angeblich um sein Leben fürchten muss, ist er eifrig in Foren und TV-Auftritten zu finden. Barino hat es weit gebracht, nicht viele in seinem Alter haben es bis zu Jauch geschafft. Barinos TV-Karriere begann mit der Sendereihe “Koran im Kopf”. Durch die Sendereihe bekam ein bislang unbekannter und unbeachteter Teenager die Chance, ins öffentliche Licht zu treten, Aufmerksamkeit zu bekommen. Und wie es der “Zufall” so will, wurde von sämtlichen Konvertiten die es jährlich in Deutschland gibt, ausgerecht Barino der Halbägypter als Hauptfigur auserwählt. Seine gesamte Entwicklung vom Muslim bis hin zum Ex-Muslim wurde vor der Kamera festgehalten. Drei Jahre lang ist sie sein ständiger Begleiter. Sein erster schüchterner Kontakt zu Muslimen, seine anfängliche Skepsis zum Islam, alles auf Video festgehalten. Es macht den Eindruck, als hätte das Kamerateam eine Patenschaft zu Barino übernommen. Als hätten sie “Hellsehen können”, dass er gutheißen würde was sonst kein Moslem vor oder nach ihm getan hätte, und zwar Selbstmordattentate, glücklicherweise auch vor laufender Kamera. Das Fernsehteam hat sich wohl an ein altbekanntes deutsches Sprichwort gehalten, das man seines eigenen Glückes Schmied sein muss. Nicht allzu verwunderlich bei dem Wettkampf, den sich private wie öffentlich-rechtliche Sender auf der Jagd nach Quoten liefern. Und nicht allzu verwunderlich, wenn von der Regierung Muslime quasi als “Freiwild” freigegeben werden. So ist das öffentliche Auge selbst dabei, als Barino seinen ersten Aufruf zum Djhad startet. Schon ungewöhnlich das alles. In seinem Gespräch mit Report Mainz, behauptet er, Muslime würden sich eigenständig von der Gesellschaft abkapseln, doch hat er selbst in seiner Zeit als “Muslim” tagtäglich, ein nichtmuslimisches Fernsehteam bewusst um sich zugelassen, welches sein Privatleben ins deutsche Wohnzimmer trägt!? Gemessen an dieser seiner Behauptung war der Exmuslim entweder niemals Muslim oder aber es findet gar keine bewußte Abgrenzung der Muslime statt. Nur eine von beiden Behauptungen kann stimmen. Doch welche Herr Barsoum?

Nach den “Drohvideos” wird der erste holprige Übergang zu den Islamseminaren gelegt, der Kommentator stellt die Frage, woher kommt dieser Hass? Wo und wie wird er gelehrt? Niemand geringerem als Barino Barsoum wird vom Wdr-Team die Kompetenz dazu anerkannt, diese Frage zu beantworten, da, wie in dem Bericht Auskunft gegeben wurde, viele “radikale Praktiken” des Islam mit Barinos Werten nicht vereinbar seien. Nun wird sich der kundige Zuschauer, für den Barino Barsoum kein unbeschriebenes Blatt ist, vielleicht wundern, warum ausgerechnet Barinos Werte vom öffentlich rechtlichen Sender so hochgehalten ja sogar als Maßstab verwendet werden. Der Zuschauer wird sich an einen Barino erinnern, der im Zuge einer Dokureihe vor laufender Kamera den missglückten Kofferbombenanschlag auf ein öffentliches Verkehrsmittel, wo unschuldige Zivilisten ihr Leben hätten lassen müssen, für rechtens befunden hat. In der ungefähren Übersetzung des heiligen Koran steht dagegen in Sure 5 Vers 32:

"Deshalb haben Wir den Kindern Israels verordnet, daß, wenn jemand einen Menschen tötet, ohne daß dieser einen Mord begangen hätte, oder ohne daß ein Unheil im Lande geschehen wäre, es so sein soll, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wenn jemand einem Menschen das Leben erhält, es so sein soll, als hätte er alle Menschen am Leben erhalten."

Wie man unschwer erkennen kann, ist es in Wirklichkeit so, das die hohen Werte des Islam, mit seinen niederen menschenverachtenden nicht konform gingen.

»Aus diesen Seminaren kommt man raus gehirngewaschen, kann man sagen",

teilt uns der Ex-Muslim weiterhin mit. Dem mag wohl so sein, wenn der Prozess der Wissensvermittlung und die Lehrer-Schülerbeziehung grundsätzlich die Umschreibung der Gehirnwäsche geniesst. So dürften dann konsequenterweise alle Lehrinstitute weltweit Orte der Gehirnwäsche sein. Angefangen vom Kindergarten bishin zu Schulen und Universitäten, selbst die Kirche die den Konformantenunterricht anbietet, betreibt demnach Gehirnwäsche. Auch stellt Herr Barsoum den Seminarablauf als eine Indoktrination dar:

"Man hat immer nur einen Punkt indoktriniert bekommen, immer wieder wiederholt: Das einzige Gesetz, dem man gehorchen darf, ist der Koran und ist die Tradition des Propheten Mohamed."

Laut Wikipedia steht das Wort Indoktrination für die gezielte Manipulation von Menschen durch gesteuerte Auswahl von Informationen, um ideologische Absichten durchzusetzen oder Kritik auszuschalten. Der Koran und die Sunna des Propheten, Allahs Segen und Frieden auf ihm, also als Propagandamittel, die Seminare zwielichtige Orte des Zusammenkommens, wo Gehirnwäsche betrieben wird. Auch an dieser Stelle könnte man einen Gegenvergleich anbringen, könnte man die Thora und die Bibel als indoktrinationstauglich hinstellen, Kirchen und Synagogen zu Plätzen der Manipulation abstempeln. Doch was für einen Sinn hätte das, außer der Aufstachelung?

Diese Begrifflichkeit kann man jedoch schön aufgreifen und als Methodik der Sensationspresse zuführen. Denn dem Ganzen wird von Seiten der Redaktion ordentlich nachgesetzt. Bilder aus dem Islamseminar im Feriendorf Eisenberg werden eingeblendet und so geschnitten und betont, das Organisatoren und Teilnehmer sich während der drei Tage in denen das Seminar andauert, in die Zeit vor 1.300 Jahren zurückversetzen möchten. Was soll das? Sollen wir jetzt auch die Amis kritisch beäugen, die im fernen Amerika jenseits aller Moderne nach religiösen Regeln leben möchte? Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass man sich mit 1300 Jahren um 130 Jahre verrechnet hat. Wer von sich behauptet, recherchiert zu haben, dem darf man auch das aufzeigen.

Eine Tatsache, die wir beim besten Willen nicht verstehen können, ist folgende: Wieso hat man nicht mehr Ausschnitte aus dem Video gezeigt? Wieso will man den Menschen nicht zeigen, was dort wirklich gelehrt wird? Wer sich ein eigenes Bild davon machen möchte, der möge sich dieses Video doch einmal in voller Länge anschauen. Denn das auf “Report Mainz” gezeigte Video ist nicht in den dunkelsten Kammern von potenziellen Terroristen versteckt gewesen, es ist einfach durch den Suchbegriff “Islamseminar” auf YouTube zu finden und das gleich unter den ersten Ergebnissen.

 

"Mädchen dürften nicht am Schwimmunterricht und nicht an Klassenfahten teilnehmen"

Herr Barsoum, auch muslimische Männer dürfen am Schwimmunterricht nicht teilnehmen, sollte dieser gemischt sein. Ist Ihnen diese fundamentale Tatsache, bei deren Regelung es lediglich um die Geschlechtertrennung geht, trotz Ihrer Jahre als eifrig praktizierender "Muslim" etwa entgangen? Schon erstaunlich wenn man bedenkt, das Sie in der Dokureihe "Koran im Kopf" dem Publikum glaubhaft gemacht haben, die Gelehrtenmeinungen zu den verschiedensten Lebensbereichen eines Muslims zu kennen, Ihnen die Geschlechtertrennung im Islam aber offensichtlich kein Begriff ist. Stutzig macht uns auch die nächste Aussage unseres Islamexperten:

"Solche Regeln würden den Teilnehmern von Islamseminaren wieder und wieder eingetrichtert"

Zum einen handelt es sich bei den Seminaren um Lehrgänge, die den Muslimen basierend auf Koran und Sunnah, Wissen und Werte vermitteln sollen. Nicht um ein Sektenunterricht, wo einem gleich einer Unendlichkeitsschleif Dinge eingebleut werden. Zum anderen würde sich kein lernwilliger und ernsthaft praktizierender Muslim, dazu bereiterklären, an einem Unterricht teilzunehmen, in dem einseitige Verbote bezüglich Frauen thematisiert werden. Das auch noch rund um die Uhr in Form des Eintrichterns. Eine weitere Falschinformation die uns von unserem Ex- "Muslim" geliefert wird und auch hier wieder der Versuch seitens Herr Barsoum, den Lehrmethoden auf Islamseminaren einen negativen Beigeschmack zu versetzen. Doch auch diese Falschinformation ist genau wie die anderen leicht zu widerlegen. Man braucht lediglich ein Islamseminar zu besuchen oder sich eines der frei im Internet zugänglichen Islamseminarvideos anschauen und sich so vom Gegenteil überzeugen lassen.

"Doch die Fanatisierung gehe noch weiter: Ich hab Freunde gehabt, die haben Jobs gekündigt, weil sie nicht beten durften"

Wir sind nun anscheinend soweit, dass ein Muslim, der einem Fundament seiner Religion nachgeht und beten möchte, ein “Fanatiker” ist. Es stellt für die Gesellschaft kein Problem dar, wenn ein Arbeitnehmer/in 10 Minuten zum privaten Schwätzchen mit dem Kollegen/in verschwendet oder eine Raucherpause einlegt, das sogar mehrmals am Tag. Dahingegen ist die Toleranz für einen muslimischen Arbeitnehmer, der sich für 10 Minuten zum Gebet zurückziehen möchte gleich Null. Man spricht hier in Deutschland immer wieder von Religionsfreiheit, aber wie soll diese aussehen? Wenn ein Muslim sich in dieser Gesellschaft assimilieren muss, um nicht als Fanatiker zu gelten, so ist die Religionsfreheit nicht mehr als ein hohles Konstrukt des Grundgesetztes.

Bis zu diesem Punkt hat Report Mainz also die verstrichenen Sendeminuten geschickt genutzt, die Wellen der Entrüstung gegen die Muslime hochzuschaukeln, um es mit Barinos Wortgebrauch auszudrücken, Nichtmuslime gegen Muslime anhand ihres Beitrags indoktriniert. Und just, wo die Wellen der Entrüstung Höchstand erreicht haben dürften, diesen Moment gilt es redaktionell geschickt abzupassen, sind sie skrupellos genug, die Würde und Reputation eines muslimischen Würdenträgers zu beschmutzen.

Dr.Hassan Dabbagh, Imam der Al-Rahman-Moschee in Leipzig, geachtetes und respektiertes Mitglied der muslimischen Gemeinde. Ein Mann, der sich immer und immer wieder gegen Terror und Gewalt ausgesprochen hat. Doch wird dies bewußt in der Reportage verschwiegen. Wer sich jedoch von den Leserinnen und Lesern ein objektives Bild machen will, kann sich gerne hier überzeugen:

http://dawa-news.net/2009/03/medien-und-der-islam-stellungnahme-von-dr-hassan-dabbagh/

Oder sich auch sonst die Unterrichte von Herrn Dabbagh im Netz ansehen, es ist alles transparent und jedem frei zugänglich.

Bei Report Mainz wird aber das Bild von Hasan Dabbagh der sich gerade für ein friedliches und respektvolles Zusammenleben zwischen Muslimen und Nichtmuslimen einsetzt, gleich einem Fahndungsfoto gezeigt, nur die Augen wurden unkenntlich gemacht. Minimaler Aufwand mit großer Wirkung. Es ist eine Schande wie hier mit Menschen umgegangen wird. So schnell ist es in Deutschland leider möglich, einen Würdenträger zu einem Kriminellen zu degradieren. Wen kümmerts schon, das man mit Hilfe einer solchen Berichterstattungen, aus uns Muslimen potentielle Terroristen und unseren Würdenträgern Kriminelle macht. Der Zweck heiligt die Mittel wie es so schön heißt. Muslime sind schließlich die Sündenböcke der heutigen Zeit. Auf unserem Rücken lassen sich bequem Datenschutzbestimmungen aufweichen, die Sicherheitspakete des Herrn Schäuble durchbringen und ein Überwachungsstaat bewerkstelligen. Siehe da, der gläserne Bürger ist geboren. Die Zauberformel dahin lautet ganz simpel: Angst in der Zivilbevölkerung schüren! Die Medien fungieren dabei als Handlanger.

So konnte man unlängst im Focus Artikel vom 02.02.09 lesen: “Früher oder später, da sind sich die Behörden sicher, werde auch bei uns eine Bombe hochgehen. „Die Frage ist nicht das Ob“, so ein hoher Beamter, „sondern das Wo und das Wann.“ Die Focus-Angaben sind an Ungenauigkeit nicht zu übertreffen, es ist von Behörden die Rede und von ranghohen Beamten. Mit welcher Behörde haben wir es zu tun, wer ist der mysteriöse Beamte und welche Stelle hat er inne? Existiert er überhaupt?

Unter diesem Aspekt mutet auch ein Anfang des Jahres veröffentlichter Artikel des Internetbloggs “Schall und Rauch” zum Nachdenken, der auf einen interessanten Fund gestoßen ist. Zitat: “..ein Bekennervideo, in dem ein vollständig vermummter, angeblich deutschstämmiger “Islamist”, Drohungen gegen die Bundesrepublik Deutschland ausstösst. Neben einigen eher unwesentlichen Ungereimtheiten im Video, fällt bei näherem Hinsehen in Minute 00:53 auf, dass ein “subliminal message”, also eine für das Bewusstsein kaum wahrnehmbare Mitteilung ans Unterbewusstsein in das Video eingefügt wurde. So erscheinen für den Bruchteil einer Sekunde die Worte “neues Sicherheitspaket” — exakt im dem Moment des Abfeuerns der Panzerfaust. Soll damit die Bevölkerung auf die bevorstehende Ausweitungen von Sicherheitsmassnahmen eingestimmt werden? Am Ende des Videos wird die Einblendung nochmals wiederholt (Minute 02:21), um es entsprechend im Unterbewusstsein zu verankern?”

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/01/subliminale-botschaft-im-bekennervideo.html

Hierbei handelt es sich um das gleiche Video, das auch in dem Bericht von Report Mainz gezeigt wurde. Es zeigt einen fremdländischen Mann vor einer offensichtlich nachgestellten Kulisse, der sagt. “..unsere Atombombe ist die Autobombe”. Jeder, der sich von dieser fiktiven Videodrohung überzeugen möchte, kann es ohne technisches Know-How tun. Das Video ist bei spiegel-online (http://www.spiegel.de/video/video-47449.html) veröffentlicht, in der 53. Sekunde ist am oberen Bildrand kurz ein roter Schriftzug zu sehen. Das geschulte Auge erkennt die Stelle auch im Videoschnitt von Report Mainz wieder. (1.02-1.03) Steckt also hinter den Angriffen auf den Islam, nicht das Ziel einen Überwachungsstaat zu schaffen? Ist dies in Wirklichkeit nicht der wahre Grund, warum diese Religion dermaßen in den Medien deskreditiert wird?

Über Mohamed B., ein Bruder der neben Dr. Dabbagh unter Verdacht der “djihadistischen” Tätigkeit steht, behauptet Report Mainz er sei ein “ideologischer Scharfmacher”. Wie auch hier wieder unschwer zu erkennen ist, geht das Magazin nicht sehr sparsam mit radikalem Vokabular um- “ideologischer Scharfmacher”. Allein diese Wortwahl rückt Muslime ins dunkle Licht, erweckt den Eindruck als seien sie allein aufgrund ihrer religiösen Ausprägung automatisch mit einem Zünder ausgestattet, wo bereits der kleinste Funke ausreicht, um sie scharfzumachen und explodieren zu lassen. Weiter wird gesagt, dass seine Übersetzungen über einem “islamistischen” Verlag verbreitet werden. Dieser sogenannte islamistische Verlag, ist nichts weiter als ein durchschnittlicher Onlinevertrieb für den muslimschen Haushalt. Man kann dort sowohl Kinder- wie auch Kochbücher erwerben oder Gebetsmützen für den muslimischen Mann. Aber mit Sicherheit keine Waffen oder Bomben zum Selberbasteln worauf das Wort “islamistisch” indirekt abzielen möchte.

Und wer nun meint, dass Bruder Mohammed B. ein “ideologischer Scharfmacher” sei, der kann sich hier des Besseren belehren lassen.

Für den Laien bzw. Nichtmuslim lässt sich anhanddessen fälschlicherweise ableiten, das jeder Muslim, der nach den Geboten und Verboten seines Schöpfers leben möchte, eine Bedrohung für ihn darstellt. Wie gefährlich diese Form von Journalismus ist, zeigt der Anschlag auf das muslimische Kulturzentrum in Mönchengladbach. Es gab eine Zeit, in denen Einrichtungen von Juden infolge der Propagandamaschenerie zerstört wurden, und heute sind es die Muslimen, die Opfer solcher Anschläge sind.

Dieses “in einen Topf schmeissen” ist vom Ergebnis her identisch mit dem Ergebnis der Formel: Deutsche Bevölkerung plus Nazis gleich Nazis im Endergebnis. Hier ist der Wahrheitsgehalt auch gleich Null.

Weiter heisst es über Mohamed B.: “Reden will er mit uns nicht”. Verdenken kann man es Mohamed B. doch wohl nicht, wer hat schon Lust darauf seine Aussagen sinnentstellt in den Medien widerzufinden. Doch so wird Report Mainz es nicht darstellen, vielmehr möchten sie den Eindruck erwecken, das Mohamed B. was zu verbergen hätte und daher nicht für ein Interview zur Verfügung steht.

 

"Sie werden erst mal darauf getrimmt, nichts anderes an sich heranzulassen als die islamischen Glaubensquellen. Und das man nichts anderes an sich heranlässt, außer genau diese Quellen, den Koran und die Tradition des Propheten und die Schriften der Gelehrten darüber, führt zwangsläufig zu einer Radikalisierung, führt zwangsläufig auch zur Legitimation von Gewalt."

So die Behauptungen von Herrn Barsoum. Doch wie kommt er zu der absurden These, dass der heilige Koran und die Sunna des Propheten sas zu einer Radikalisierung führt und worauf stützt er sie? Der Islam ist die Religon, die Unrecht verbietet. Der Islam ist die Religion, die gebietet gut zu den Waisen zu sein. Der Islam ist die Religion, die gebietet gut zu den Eltern zu sein. Der Islam ist die Religion, die gebietet die Armen zu speisen und ihnen von seinem Vermögen herzugeben. Der Islam ist die Religion, Streit aus dem Weg zu gehen. Der Islam verbietet Raub, Alkoholkonsum, Drogen, Vergewaltigungen, Pornografie. Daher meine eindringliche Frage: Wie soll eine solch geprägte Religion, die einzig auf den Schutz des Menschen ausgerichtet ist, radikalisieren? Seminare, die zum Ziel haben, die Lehren des heiligen Koran und der Sunna des Propheten widerzugeben, lehren den Teilnehmer ein besserer Mensch zu werden und keine Killer. Menschen wie Hasan Dabbagh, Abdul Adhiem und Pierre Vogel engagieren sich im Namen ihrer Religion, um ihre Mitmenschen mit Hilfe des Einen und Einzigen Gottes ohne Teilhaber auf den richtigen Weg zu bringen. Sie wollen die Menschen aus den Fängen der Konsummacht befreien und sie wieder dem Sinn ihres Lebens zuführen. Sie arbeiten gegen den anhaltenden Werteverfall dieser Gesellschaft, gegen das Schwinden von Moral und gegen die Verrohung der menschlichen Natur. Ein Mensch der nicht seinem Schöpfer dient, der dient automatisch dem Mamon und seinen Gelüsten und fügt so seiner Seele unrecht zu und kann auch für andere zur Gefahr werden.

Eins dürfen wir nicht vergessen, hinter dem Konsumwahnsinn der heutigen Zeit steht die Wirtschaft und hinter der Wirtschaft Macht und Lobbisten und der Konsum wird von den Medien getragen. Der Staat mag zwar von sich behaupten, frei von religiösen Prägungen zu sein, was dennoch lachhaft ist angesichts der Existenz von Parteien, die sich christlich sozial oder christlich demokratsich nennen, und auch angesichts von kirchlichen Lobbisten innerhalb der Parteinlandschaft. Jedoch kann er leider nicht behaupten, losgelöst von wirtschaftspolitischen Einflüssen heraus zu regieren. Der Staat selbst ist eng mit der Wirtschaft verwoben (siehe VW, Deutsche Bahn usw.) und ist auch sonst fleissig darauf aus, ausländische Investoren an den Wirtschaftsstandort Deutschland zu binden. Unter dem Index des Staates stehen daher leider keine Sportwaffen, gewaltverherrlichende Spiele oder Alkohol, um deren Kosum zu unterbinden, da sie bei Missbrauch Menschenleben kosten können. Nein, denn hier wirkt das monetär-orientierte Denken allzu stark auf politischen Regelungen. Vielmehr konzentiert sich der Staat und die Medien als deren Handlager, auf Menschen wie Hasan Dabbagh, Pierre Vogel oder Abdul Adhiem deren resozialisierende Arbeit positive Früchte tragen und stellen sie öffentlich als Kriminelle dar. Statt deren Arbeit im sozialen Sektor zu honorieren, legt man ihnen Steine in den Weg und startet eine Rufmordkampagne gegen sie. Man kreiert eine Gefahrensituation und präsentiert sich anschliessend als Retter in der Not.

Der Amokläufer oder im medialen Sinne ausgedrückt, der Terrorist von Emsdetten, Tim K. war kein Muslim. Er besuchte keine Vorträge dieser Referenten, besaß einen ausgeprägten Hass auf die Gesellschaft, war radikalisiert und sympatisierte offen mit Gewaltanwendungen. Lange vor seinem Amoklauf hatte er im Internet Bilder von sich eingestellt, posierend in militärischem Look und bewaffnet wie ein Guerilliakrieger. Wie passt dies nun in das von Herr Barsoum gezeichnete Bild des radikalisierenden Islam? Müssen wir uns nicht spätestens an dieser Stelle eingestehen, das Gewaltverherrlichung rein gar nichts mit dieser Religion zu tun hat? Denn es war ohne Zweifel ein Nichtmuslim der bewaffnet mit drei Vorderladergewehren, einem abgesägten Kleinkalibergewehr, drei Bomben an seinem Körper und fünf weiteren in seinem Rucksack in seine ehemalige Schule einmaschiert ist und dort ein Blutbad angerichtet hat. Der Nichtmuslim und Sohn einer gutbürgerlichen Familie Tim K. war kaltblütig genug, um einer schwangeren Lehrerin ins Gesicht zu schießen. Seine Einstellung Frauen gegenüber war auch sonst alles andere als vorbildlich, die Polizei fand in seinem Zimmer Gewaltspiele und Hartpornos mit gefesselten Frauen vor. Klassenkameradinnen, die aus vergangener Schulzeit her keine Beziehung mit ihm eingehen wollten, hat er in später Rache im Zuge seines Vernichtungsfeldzugs gezielt exekutiert.

Es gibt tickende Zeitbomben innerhalb der Gesellschaft ganz ohne Zweifel, doch die ticken losgelöst von religiösen Impulsen wie man anhand dieser Beispiele unschwer erkennen kann:

7. April 2006: Im sauerländischen Meinerzhagen ersticht ein Amokläufer eine 41 Jahre alte Frau auf offener Straße und verletzt drei Passanten. Als mutmaßlichen Täter verhaftet die Polizei einen 35 Jahre alten Obdachlosen.

6. August 2005: In einem Linienbus und an einer Haltestelle in München greift ein 48-Jähriger acht Menschen mit einem Messer an. Drei der Opfer werden lebensgefährlich verletzt.

26. Juli 2005: Nach einem Streit mit seiner früheren Freundin erschießt ein 61-jähriger Ex-Polizist in Stade seine 36 Jahre alte Lebensgefährtin und dann sich selbst. Zuvor verletzte der ehemalige Beamte vier Menschen durch Schüsse schwer.

16. September 2003: Mit einem Samuraischwert richtet ein 24- jähriger Angestellter eines Versandhauses ein Blutbad in einem Pforzheimer Unternehmen an. Eine 27-jährige Kollegin wird getötet, drei weitere schwer verletzt. Der Täter wird zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

15. Mai 2003: Ein 69-Jähriger erschießt in Ludwigshafen drei Menschen und dann sich selbst. In zwei Arztpraxen tötete der Mann zwei Mediziner. In seiner Wohnung entdeckten die Beamten später die Leiche der Ehefrau.

26. April 2002: In einem Erfurter Gymnasium erschießt ein ehemaliger Schüler 16 Menschen und sich selbst. Die meisten Opfer des brutalen Amoklaufs waren Lehrer. Der 19-jährige Schütze war zuvor von der Schule verwiesen worden.

19. Februar 2002: Im oberbayerischen Freising erschießt ein 22- Jähriger drei Männer und danach sich selbst. In einer Firma und in einer Schule feuert der bis an die Zähne bewaffnete Mann mehrmals um sich und zündet selbst gebaute Rohrbomben. Die Polizei geht später von Rache als Motiv aus.

Wenn es nun das gemeinsame Ziel der Gesellschaft ist, die ja aus Nichtmuslimen und Muslimen besteht, die Kriminalitätsrate unter Jugendlichen, den Fanatismus, der unstreitbar unter einigen wenigen Muslimen vorhanden ist und alle anderen negativen Aspekte, die man mit Muslimen verbindet, wie Zwangsheirat und sogenannte “Ehrenmorde” zu unterbinden, was sollten wir dann gemeinsam versuchen? Die einfachste und effektivste Methode ist doch, den Menschen den wahren Islam zu zeigen und ihnen klarzumachen, dass all diese Punkte im Islam strengstens verboten sind. Daher ist es kontraproduktiv, ausgerechnet diejenigen, die das richtige Verständnis der Religion lehren, als Hassprediger zu verunglimpflichen! Wo soll das hinführen und was sind die wahren Ziele die man mit der Strategie des Rufmord verfolgt? Denn es macht den Eindruck, als wolle man nicht zulassen, dass den Menschen diese Dinge ausgeredet werden. Vielmehr scheint der Islam an sich ein Problem für die Medien zu sein.

Bei dieser Thematik dürfen wir nicht außer acht lassen, dass Medien sowohl Meinungsbilder als auch -träger sind und aus dieser Funktion heraus Verantwortung tragen, da sie in der Lage sind vieles zu beeinflussen. Darum ist es unhaltbar derart negativ über den Islam und die Muslime zu berichten. Wir Muslime möchten uns weder abgrenzen noch rufen wir dazu auf. Jedoch ist es unser gesetzlich festgelegtes Recht, unsere Religion zu praktizieren und unsere Meinung öffentlich kund zugeben . Es ist fatal eine Reportage auszustrahlen, die gegen eine Minderheit gerichtet ist, dies ist nicht im Sinne der Demokratie. Genauso unverantwortlich ist es, Würdenträger die sich dafür einsetzen, Muslime in Deutschland von kriminellen Taten abzuhalten, als Hassprediger und Extremisten abzustempeln. Diese mediale Hetze basiert ausschließlich auf Lügen und Verleumdungen und steht entgegen der – nicht nur islamischen Idee – Frieden und Toleranz zwischen den Menschen zu schaffen. Berichterstattungen wie von Report Mainz schüren nur den Hass auf muslimische Bürger und führen so zu einer Spaltung der Gesellschaft.

Wir fordern von den Medien, dass sie gläubige Muslime genauso fair behandeln, wie Anhänger anderer Religionen und nicht dazu beizutragen, dass Muslime in Deutschland diskriminiert werden. Der Titel der Reportage: “Wie in Islamseminaren Hass gelehrt wird” mündet unweigerlich in einem Unmut gegenüber den muslimischen Mitbürgern.

Liebe Geschwister im Islam, genau solche Lebenssituationen wie wir sie aktuell vorfinden, forden von uns ab, aktiv für unsere Religion einzustehen. In Zeiten wo der Islam derart massiv deffamiert und angegriffen wird, müssen wir offen Stellung beziehen und uns zu unserer Religion bekennen. Seit dem 11. September wird der Islam in den Medien als eine Religion von Terroristen präsentiert, unser Prophet als Vorlage für hämische Karrikaturen genommen. Uns wird unter dem Deckmantel der Presse-und Meinungsfreiheit geistige Gewalt angetan. Doch was tun wir? Wir schlucken und schlucken und schlucken. Ich frage Euch im Rahmen dieses Artikels, wie lange wollen wir noch schlucken? Wie lange wollen wir noch hilflos dabei zusehen, wie unsere Religion beschmutzt wird? Wann sagen wir endlich STOP? Ich frage euch ist es nicht diese Religion, für die die Gefährten des Propheten ihr Leben gelassen haben, damit wir uns heute stolz Muslime nennen dürfen? Heute wird von uns viel weniger abverlangt, wir brauchen nur mit einer Stimme sprechen. Auch wir sind Teil dieser Gesellschaft auch wir haben Rechte. Doch unser Problem ist das wir unsere gesetzlich verankerten Rechte nicht wahrnehmen. Wir müssen aus unserer Lethargie, in der wir uns seit dem 11. September befinden, befreien. Wir müssen endlich anfangen, uns angesprochen zu fühlen, wenn in den Medien negativ über uns und unsere Religion berichtet wird. Ehrenmord, Zwangsheirat, Terroristen, Islamisten, Extremisten. Die “Informations-”und Kommunikationsindustrie hat ein breites Sprektrum zur Auswahl. Aber wir sind an unserer Situation auch nicht unschuldig, denn wo bleiben unsere Proteste, wieso schweigen wir?

Zweifelsohne könnten wir viel erreichen, wenn wir geschlossen auftreten. Was wir zum Beispiel tun könnten ist, uns per Leserbriefe an die jeweiligen Verantwortlichen zu wenden. Dies muss natürlich in einem höflichen und ansprechendem Ton geschehen, da wir sonst genau in die Falle reinlaufen, in die wir reinlaufen sollen: Wir werden als “Radikale” abgestempelt. Zudem ist es wichtig, dass wir uns endlich als Umma betrachten und sich jeder angesprochen fühlt. Insbesondere dann, wenn ein Mitglied unserer Gemeinde, wie es ja jetzt der Fall war blossgestellt wird. Wie der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, gesagt hat, die Muslime sind wie ein Körper und wenn ein Glied daraus leidet, leidet der gesamte Körper mit. So müssen wir uns endlich auch begreifen, wir müssen geschlossen auftreten und uns gemeinsam einsetzen, nur so können wir was an unserer Lage verändern. Daher ist jeder einzelne von uns gefragt, sich aktiv daran zu beteiligen, das praktizierende Muslime in dieser Gesellschaft als vollwertige Mitglieder akzeptiert und auch respektiert werden. Mit Allahs Hilfe sind einige Projekte in naher Zukunft geplant, wo eure Unterstützung gefragt ist, unteranderem soll am 8. Mai eine Kundgebung stattfinden. Wer gemeinsam mit uns anfangen möchte auf friedliche Weise ein Zeichen zu setzen und an der Kundgebung teilnehmen will, der soll sich bitte per Mail bei pierrevogel@einladungzumparadies.de melden. Dort könnt ihr dann bescheid geben, ob ihr alleine kommen würdet oder jemanden mitbringen möchtet und auch nähere Informationen zu der Kundgebung erfragen.