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Kategorien

Demokratie

Der Westen und Mubarak

Sie diskutieren heiss, sie verhandeln und schwitzen demnach auch viel.

Sie sitzen in der Klemme, denn sie können nicht einfach Millionen von Menschen unbeachtet lassen, die protestieren für ein neues Regime!

Sie zittern, wenn sie auf das Ergebnis aus Ägypten warten.

Wird Mubarak gehen? Wird es eine neue Regierung geben? Wird es Demokratie oder Scharia sein? Wird die Muslimbruderschaft gewählt?

Der Westen weiss nicht was er will, so sehr sind die Regierungschef am grübeln.

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Das Virus des 21. Jahrhunderts: Demokratie

Salaamu alaikum liebe Geschwister und Hallo allerseits,

wie ich schon öfters in Artikel klargestellt habe, bin ich ein richtiger Fanatiker, was exakte Definition von politischen Begriffen angeht. Denn alles andere als eine klare Erklärung eines Begriffs, führt bloß zur Narrenfreiheit des Redners.

Nachdem ich bereits Stellung genommen habe, zu Begriffen wie "Islamist", "Salafist" oder "christlich-jüdische Leitkultur", möchte ich heute einen bescheidenen Artikel zum absoluten Lieblingsbegriff der Politik schreiben, die Demokratie.

Die Überschrift hierzu habe ich nicht selbst gewählt, sondern den Satz habe ich auf der ersten Seite des Bestsellers "Die Zuhälter der Globalisierung" von der renommierten Politik- und Wirtschaftsanalytikerin Loretta Napoleoni, entdeckt.

Der Begriff "Demokratie" ist sehr gefährlich, denn dieser Begriff bietet für die Politiker eine absolute Narrenfreiheit. Nachdem die Staatführungen nach dem 2. Weltkrieg den Menschen klargemacht hat, dass die Demokratie eine angebliche "Wertanerkennung" für Otto-Normalverbraucher ist, haben die Menschen angefangen, dieses Wort mit Dingen wie "Freiheit", "Toleranz" und "Frieden" zu verbinden, und es, wenn man sich heute die Einstellung der Menschen betrachtet, zu einer Art "Religion des 21. Jahrhunderts" gemacht.

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Mubarak zu Checkup nach Deutschland

Ein Witz ? Oder will er abhauen vor seinem Amt oder vor den Leuten? Dann soll er gleich sein Amt abgeben!

Seit zwölf Tagen gehen die Ägypter auf die Straße – und ihr Protestwille ist ungebrochen. Während auf dem Tahrir-Platz in Kairo auch in der Nacht Schüsse fielen, gibt es hinter den Kulissen offenbar Überlegungen, Präsident Mubarak zu einer medizinischen Untersuchung ausfliegen zu lassen – und zwar nach Deutschland.

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Demonstrieren “Im Namen der Demokratie” ?

islam demokratie

Ein typischer. uninteressanter Partyflyer, wäre er nicht an Muslime gerichtet…

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Geert Wilders entfacht ein Feuer, doch ist es Begeisterung?

Es werden große Unruhen erwartet, wenn Wilders seine Macht weiter ausbreiten kann.
Ob für uns Muslime seine Wahl eine Art Weckruf darstellt, den wir zu nutzen wissen, oder ein dumpfer Schlag
ins Gesicht sein wird, das entscheidet sich in den nächsten Monaten. Schuld haben allemal wir selber, denn jedes Volk bekommt den Führer, den es verdient

Drei Monate vor der Parlamentswahl sieht sich die PVV im Aufwind. Dem vorläufigen Ergebnis vom Donnerstag zufolge verdrängte sie im östlich von Amsterdam gelegenen Almere die Sozialdemokraten von der Macht. In Den Haag, dem Sitz der Regierung, wurde Wilders Partei zweitstärkste Kraft. Nur in diesen beiden Städten war die Partei angetreten. Dort hatte sie bei den Europawahlen im vergangenen Sommer besonders gut abgeschnitten.

Der Sieg der Partei für die Freiheit bei den Kommunalwahlen könnte die Niederlande dauerhaft verändern. Die politischen Gegner des Rechtspolitikers Geert Wilders fürchten gar soziale Unruhen wie in den Pariser Vorstädten, sollte dieser seinen Erfolg bei der Parlamentswahl wiederholen können.

Wilders’ Partei für die Freiheit (PVV) schaffte es bei den landesweiten Kommunalwahlen in der Gemeinde Almere aus dem Stand heraus, die sozialdemokratische Partei der Arbeit (PvdA) zu verdrängen und bekam fast 22 Prozent. In der Regierungshauptstadt Den Haag zieht die PVV als zweitstärkste Kraft nach den Sozialdemokraten in den Rat ein. Die Kommunalwahl gilt als Test für die vorgezogenen Neuwahlen, die am 9. Juni stattfinden.

Umfragen sehen Wilders derzeit auf dem zweiten Platz. „Wir werden die Niederlande zurückerobern von der linken Elite, die immer noch an den Islam, an Multikulti, an den Unsinn von Entwicklungshilfe und den europäischen Superstaat glaubt“, verkündete Wilders nach Bekanntgabe der Ergebnisse.

Sein Gegenkandidat in Almere, Shangram Karim, hat davor schon jetzt Sorge: „Wilders vergiftet das Zusammenleben. Wenn seine Partei hier künftig noch stärker wird, brennen Autos, und es drohen Unruhen wie in den Pariser Vorstädten“, prophezeit der 21-Jährige aus Bangladesch.
 

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zukunft entwickelt. Möge Allah den Muslimen den Sieg schenken und möge Allah das Volk zu einem kämpferischen Volk machen, das nicht klein bei gibt, sobald es eine Prüfung erlebt.

Quellen:
Spiegel
Welt

Der Angst-Faktor

Man geht zwar immer von den sogenannten „mündigen“ Bürgern aus, aber die Realität ist doch zumeist ganz anders. Wie im Falle der Volksabstimmung der Schweiz über das Minarett-Verbot! Der Faktor "Angst vor dem Unbekannten bzw. vor dem Islam" wurde in diesem Fall massiv ausgenutzt und vorsätzlich verstärkt.

Wir Menschen sind leicht von äußeren Faktoren und Umständen zu beeinflussen. Diese Tatsache benutzt z.B. ein Versicherungsmakler um seine Kunden zu „angeln“. Wie mit der Frage eines Versicherungsvertreters an meinen Vater: „Denken Sie nicht an die Zukunft Ihres Kindes?“ Wobei er nach der Antwort meines Vaters : „Nein, das ist sein Problem!“ ,nicht wusste wie es ihm geschieht. Somit wurden wir den nervigen Makler los. In diesem Beispiel nutzte der „smarte“ Verkäufer den Faktor „Angst vor der Zukunft“ aus.

Wie schon gesagt, die Gefühle des Menschen werden immer wieder ausgenutzt, um sich ein Vorteil zu verschaffen. So war es auch mit dem „Minarett-Verbot“. Die Mehrheit der schweizer Bevölkerung hatte in sich die Angst vor dem „Unbekannten“, was der Mensch im Allgemeinen „von Natur“ aus hat.

Und genau diese Unsicherheit der Bevölkerung machten sich die „Dialektiker“ unserer Zeit zu Nutze, in dem sie diese durch "Anti-Minarett-Plakate" bewusst verstärkten.

Diesen "Erfolg" erlangten sie durch den Mangel an „Kooperation und Dialog“ und absichtliche Verzerrung des Islam in der Gesellschaft.

 

Artikel von Abu Nur

Gastkommentar von Bruder Abud (15)

Wie es in den Nachrichten heißt, fordern Marwas Familienangehörige Rache, nämlich den Tod des deutschen Mörders. Nach dem Islam ist das ihr gutes Recht. Allah, der Erhabene, sagt: „In der Wiedervergeltung liegt Leben für euch, o die ihr Verstand besitzt“ [Qur’ān, SÅ«ra 2 al-Baqara 179]. Das sind nicht die Worte von Menschen, sondern Desjenigen, der den Menschen erschaffen hat und besser als jeder Mensch selbst weiß, was im Innersten eines jeden Menschen vorgeht und was gut und was schlecht für ihn ist. Wer in der menschlichen Gemeinschaft lebt und das Recht des anderen auf Leben vorsätzlich missachtet, indem er ihn ermordet, der verliert das Recht auf sein eigenes Leben. Aus islamischer Sicht sind das übertriebene Mitgefühl mit dem Mörder und die Schonung seines Lebens, zu Ungunsten der Rechte der Angehörigen des Opfers, eine Abirrung vom rechten Weg und ein Ausscheren aus der göttlichen Ordnung.

Von nun an wird Marwas Mörder nicht mehr seines Lebens sicher sein können, wenn er nach einer lächerlichen Freiheitsstrafe wieder freigelassen wird, denn es könnte ja sein, dass ein Familienmitglied Marwas sogar nach Jahrzehnten nach Deutschland einreist, den Mörder ausfindig macht und mit einem Messer abschlachtet, wie er Marwa abgeschlachtet hat. So fällt seine an Marwa gerichtete Hassäußerung, sie sei unwert, überhaupt zu leben, auf ihn selbst zurück. Um diese Möglichkeit weitgehend auszuschliessen, müsste er bis zu seinem Lebensende unter Polizeischutz gestellt werden. Gratulation an die deutschen Steuerzahler, dass sie dann dafür bezahlen dürfen! Kostengünstiger wäre es, ihn lebenslänglich in Haft zu lassen („Schutzhaft“).

Erinnern wir uns: Im Jahre 2002 stießen durch Nachlässigkeit von schweizer Fluglotsen über Überlingen am Bodensee zwei Flugzeuge in der Luft zusammen. Die eine Maschine kam aus Rußland und war überwiegend mit Kindern besetzt, darunter sehr viele Muslime. Dann reiste der Vater eines der Opfer in die Schweiz, machte ausfindig, wo der verantwortliche Chefflugloste wohnte und tötete ihn. Dafür erhielt er in der Schweiz eine mehrjährige Haftstrafe. Nach seiner Entlassung kehrt er in seine Heimat in Südrußland im Nordkaukasusgebiet zurück und wurde dort als Held empfangen und sogar zum Minister in der Regionalregierung gemacht.

Auch in muslimischen Ländern, in denen nicht das islamische Strafrecht angewendet wird, kommt es manchmal vor, dass ein Familienangehöriger eines Ermordeten wartet, bis der zu einer Haftstrafe verurteilte Mörder entlassen wird, um ihn dann zu töten, auch wenn er dafür seinerseits zu einer Haftstrafe verurteilt wird, weil er davon überzeugt ist, dass die von Menschen erdachte Strafe für Mord unzureichend und ungeeignet ist. Selbst wenn niemand von Marwas Angehörigen diese Drohung wahrmachen sollte oder kann, wird ihrem Mörder vermutlich die Angst davor bleiben, mit der er dann leben muss.

Um es unmissverständlich zu sagen: Im Islam ist Selbstjustiz verboten, und niemand darf die Wiedervergeltung ohne rechtskräftiges Gerichtsurteil selbst in die Hand nehmen. Doch zeigen solche Beispiele, wohin es führt, wenn der Mensch sich klüger als sein Herr und Schöpfer wähnt und aus einem falschen Verständnis heraus meint, die von Gott angeordneten Gesetze abschaffen und durch von ihm, dem Geschöpf, erdachte ersetzen zu müssen. Wie ungeheuerlich und widerlich sind die Arroganz und Heuchelei, mit der die Regierungen mancher westlicher Staaten in islamischen Ländern nach islamischem Recht ausgesprochene und vollzogene Todesurteile oder Körperstrafen kritisieren, während sie selbst ihre Soldaten in andere Länder schicken, um dort ungestraft Tausende von Zivilisten als „Lateralschaden“ ungestraft zu töten und zu verstümmeln!

Hier die Klarstellung des Artikels

Anmerkung von der Redaktion:

Dies ist, wie einige gerne daraus lesen möchten, kein Aufruf zum Mord. Der Islam verbietet die Selbstjustiz eindeutig und wir sprechen uns klar und deutlich gegen jegliches Bestreben, von der Selbstjustiz gebrauch zu machen, aus.

Es geht um die Doppelmoral einiger Länder und um die Kritik an westliche sowie den sogenannten “muslimischen” Ländern, die von der Gesetzgebung Gottes abgelassen haben und sie stattdessen durch eigene Gesetze eingetauscht haben.

Hier nun ein Video zum besseren Verständnis: