Sarkozy wirbt um (heuchelt für) Stimmen der französischen Muslime!
Jetzt, wo Wahlen in Frankreich anstehen, bemüht sich der französische Präsident, Nicolas Sarkozy, um Stimmen bei den französischen Muslimen. Sie hätten "das Recht, ihren Glauben in Frankreich zu leben", soll Sarkozy am Mittwoch in der Großen Moschee von Paris gesagt haben. (Hier zum Artikel)
Abgesehen davon, dass dies eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einem sogenannten "freiheitlich demokratischen" Land sein sollte, klingt dieser Satz ausgerechnet aus dem Munde von Sarkozy fast wie blanker Hohn! Ist er es doch, der dafür verantwortlich ist, dass muslimischen Frauen eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe droht, wenn sie aus religiöser Überzeugung einen Gesichtsschleier in der Öffentlichkeit tragen.
Wenn der französische Präsident unter "das Recht, ihren Glauben in Frankreich zu leben" die Einschränkung der Freiheit sich (aus religiösen Gründen) so zu kleiden, wie man es gerne möchte, versteht, dann sind seine Worte wohl tatsächlich ernst zu nehmen. Ansonsten haben ja bereits die vielen Aktionen gegen die Muslime in Frankreich gezeigt, wie viel Wahres in seiner Aussage steckt. So wünscht er sich wohl in Wirklichkeit von den Muslimen, dass sie sich unauffällig assimilieren (Hier zum Artikel) und sorgt immer wieder für negative Stimmung gegen den Islam und die Muslime.
Es bleibt zu hoffen, dass die Muslime sich von diesen Worten, die eindeutig dem muslimischen Stimmenfang dienen, nicht beeinflussen lassen. Für Sarkozy sollte keine einzige Stimme von den Muslimen kommen!
Neue Islam-Abteilung im Louvre für 98,5 Millionen Euro!
Zur Finanzierung für die neue Abteilung, die nahe des Seine-Ufers liegt, fehlen noch rund zehn Millionen Euro.
Der Pariser Louvre ist auf der Suche nach Mäzenen, die seine neue Abteilung für islamische Kunst mitfinanzieren sollen. Die Arbeiten sollten bis Sommer beendet sein, erläuterte der Präsident des Museums,
Der französische Staat beteiligt sich an dem Projekt mit 31 Mio. Euro. Mehrere arabische Staaten – Marokko, das Emirat Kuweit, das Sultanat Oman und Aserbaidschan – steuern zusammen 26 Mio. Euro bei. Rund 30 Mio. Euro wurden bereits von privaten Spendern, darunter mehreren Unternehmen und Stiftungen, bereitgestellt. Allein die Stiftung des saudi-arabischen Prinzen Al-Walid ben Talal spendete 17 Mio. Euro.
Sittenpolizei in Europa
Heute erreichte mich dieses Video von der Verhaftung einer Schwester in Frankreich. Ihr Verbrechen: Das tragen des Niqabs
Frankreichs Innenminister fordert Assimilation
Es ist Wahlkampf in Frankreich! Wie ich darauf komme? Nein, ich interessiere mich nicht besonders für Frankreichs Innenpolitik, doch habe ich es dadurch gemerkt, dass Politiker, die um ihren Posten bangen müssen, das "Sarrazin'sche Erfolgsmodell" ausgepackt haben. Egal ob es gegen Ausländer, Menschen anderer Religionen oder aus anderen Kulturkreisen geht: Die seriös verpackte Fremdenfeindlichkeit hat sich zu einem erfolgsversprechenden Weg im europäischen Wahlkampf entwickelt:
Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Elsass hat sich der französische Innenminister Guéant am Sonntag gegen den "Multikulturalismus" sowie für die Pflicht der "Integration" und "Assimilierung" ausgesprochen. Den oppositionellen Sozialisten warf der konservative Politiker vor, die Autorität des Staates unterminiert, die "Kultur des Beistands" und das "Recht auf die Vielfalt" eingeführt zu haben.
Die göttliche Schrift der Muslime schändigen ist Meinungsfreiheit
WELT-ONLINE berichtet:
FRANZOSE NACH KORAN-SCHÄNDUNG FREIGESPROCHEN
Das Verfahren gegen einen 30-Jährigen, der auf den Koran urinierte, endete mit einem Freispruch. Das Gericht sieht "Grenzen der Meinungsfreiheit nicht überschritten".
Ein Franzose, der in einem Internet-Clip auf einen Koran uriniert hatte, ist freigesprochen worden. Ein Straßburger Gericht entschied, der 30-Jährige habe „die Grenzen der Meinungsfreiheit nicht überschritten“.
Er habe vor allem Terrorakte anprangern wollen, mit denen die muslimische Gemeinde „nicht in Verbindung gebracht“ werden könne. Der regionale Vorsitzende der Internationalen Liga gegen Rassismus (Licra), Philémon Lequeux, sprach von einem „erbärmlichen“ Urteil.
Stellungnahme von Pierre Vogel zum Niqab-Verbot in Frankreich
Unser Bruder im Islam Abu Hamza Pierre Vogel gibt hier eine Stellungnahme ab, zum Thema Niqab-Verbot in Frankreich. Ein Verbot, dass sowohl gegen das Gesetz, als auch die Verfassung und jedes Recht auf Freiheit ist. Doch die Menschen sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Bei soviel Hetze und Diffamierung des Islam bemerkt man noch nicht einmal, wie der muslimischen Frauen ihr eindeutiges Grundrecht entzogen wird, und dass, im doch so "freiheitlich-demokratischen Westen".
Erste Muslima droht mit Klage
Seit Montag ist es illegal in Frankreich mit Niqab auf die Straße zu gehen.
Kaum gilt in Frankreich das Burkaverbot, schon droht eine erste Muslimin mit einer Klage am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. "Dieses Gesetz ist ein Verstoß gegen meine europäischen Rechte", sagte die 32-jährige Kenza Drider aus der südfranzösischen Stadt Avignon, als sie – bis auf einen Augenschlitz verhüllt – am Vormittag mit dem Zug in der Hauptstadt Paris ankam. Es sei ihr Recht, sich frei zu bewegen, ihre Meinung zu äußern und ihre Religion auszuüben.
"Ich begehe kein Verbrechen, ich bin durch und durch Französin, und ich übe meine europäischen Rechte aus", sagte die vierfache Mutter, die in Paris zu einer Fernsehsendung eingeladen war. In Frankreich ist es seit Montag gesetzlich verboten, sein Gesicht zu verschleiern oder zu vermummen; bei Verstößen ist eine Strafe von bis zu 150 Euro und ein Kurs in Staatsbürgerkunde vorgesehen.
[...]
Auch wenn sie nicht erfolgreich ist mit der Klage, was durchaus passieren kann, so wird sie und alle anderen bei Allah, dem Gerechten und Barmherzigen, ihr Recht bekommen.
Dieses Leben ist nunmal kein Leben der Gerechtigkeit.
Möge Allah unsere Schwestern in Frankreich standhaft machen und ihnen Kraft und Geduld geben diesen Zeit durchzustehen.
Niqab tragende Muslimas werden kriminell
Gesichtsschleier sind ab nächsten Monat illegal in Frankreich. Präsident Sarkozy versucht so mehr Wählerstimmen zu bekommen.
Von Saudischen Touristinnen auf Shopping Tour auf der Champs-Elysees bis zur muslimischen Frau am Flughafen Charles de Gaulle oder sehr wenige französichsche Konvertitinnen, jede Frau die Frankreich betritt und ihr Gesicht bedeckt bricht das Gesetz ab 11. April 2011.
Ab dann ist der Niqab und alles was das Gesicht bedeckt auf allen öffentlichen Plätzen verboten, auch wenn sie nur die Straße runter gehen, Bus fahren, in eine Bank gehen, in die Bücherei oder ein Geschäft, oder ins Kino oder Theater. Es wird für Frauen die Niqab tragen illegal den Louvre zu besuchen oder irgendein anderes Museum, mit dem Zug zu fahren, ins Krankenhaus zu gehen oder ihr Kind von der Schule abzuholen.
Niqab/Burka wird somit beinah überall illegal außer in ihrem eigenen Haus, oder sie an einem religiösen Ort Gottesdienst abhalten oder reisen in einem privaten Auto, trotzdem darf die Polizei sie stoppen, wenn sie meinen, die Sicht wäre eingeschränkt und somit eine Gefährdung des Verkehrs.
„ÜBLICHE GEWALT IN SOLCHEN SITUATIONEN“- FRANKREICHS POLIZEI IM BLUTRAUSCH
Neben dem neuen, scharfen Sicherheitskurs von Nicolas Sarkozy, welcher ohnehin schon stark umstritten ist, hat der französische Präsident nun angekündigt, ‚straffälligen‘ Franzosen ausländischer Herkunft die Staatsbürgerschaft wieder zu entziehen und außerdem die illegal siedelnden Roma des Landes zu verweisen.
Nun sorgt ein Video für neue Empörung, welches zeigt, wie die Polizei eine Demonstration afrikanischer Einwanderer mit Gewalt auflöst.
Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 2
Interessant ist die politische Lage, in der sich Belgien seit Jahren befindet. Aktuell ist das Land durch den Sprachenstreit zwischen Flamen und Wallonen wieder einmal tief zerstritten. Die Parteien haben sich erneut gespalten und führen einen erbitterten Kampf um die Wählerschaft und das Wahlrecht. Die Unruhen im Land gingen soweit, dass sogar die Regierung daran zerbrochen ist, so berichten viele Zeitschriften, darunter auch der Spiegel am 22. April. Die Parteien sind auf jede Stimme angewiesen und betreiben deshalb Wahlkampf auf Hochtouren. Dabei werden, nach politischer Manier, viele leere Versprechungen gemacht. Es war abzusehen, dass keine der Parteien sich trauen würde gegen das Burka Verbot zustimmen, weil man Wählerstimmen zu verlieren befürchtete. Jeder kann sich denken was die logische Schlussfolgerung daraus war, alle zogen in die gleiche Richtung, ähnlich dem Gruppenzwang, den man so normalerweise nur bei Kindern in der Pubertät kennt. In der Politik, die heutzutage einen schwerwiegenden Einfluss auf das gesellschaftliche Leben hat, sollte es nicht ein solches Verhalten geben. Wie Glaubwürdig kann das belgische Parlament demnach sein, dass ein Burka -und Niqab-Verbot in die Wege leitet? Jetzt kann man sich fragen, ob Frankreich soweit gegangen wäre, wenn Belgien nicht ein solches Verbot beschlossen hätte. Vermutlich nicht, denn wie bereits erwähnt fand diese Überlegung vor einigen Monaten keine Zustimmung.
Das Verbrechen (Burka Verbot) – Teil 1
In Belgien und Frankreich schon beschlossen und nun europaweit heiß diskutiert. Von Burka, Niqab, Vollverschleierung, Würde und Recht der Frau bis hin zu der Identität eines Menschen in der Öffentlichkeit ist in den Medien die Rede. Unterdrückung und Zwang als Schlagwörter komplettieren das Ganze und verleihen dem Thema eine hohe Brisanz. Doch worum geht es hier konkret und warum ist es von so großer Bedeutung genau darüber Bescheid zu wissen? In Belgien wurde am 29. April 2010 ein Gesetz im Parlament verabschiedet, das das Tragen von Burkas und Niqabs in der Öffentlichkeit, beispielsweise auf der Straße und öffentlichen Einrichtungen, mit einem Bußgeld, und bei mehrmaligem Verstoß sogar mit Haft, ahndet. Vollverschleierung soll es nicht mehr geben. Eine Burka bzw. ein Niqab ist ein Gewand, mit dem sich Frauen bedecken. Bedeckt werden Körper, Kopf, die Hände und die Füße. Der Unterschied zwischen beiden Kleidern liegt darin, dass bei dem Niqab die Augenpartie vollständig zu sehen ist, während diese bei der Burka zusätzlich geschützt ist.
„Willkommen in der Schule- aber bitte „kopftuchfrei“!“
Ding- dang-dong. Der uns uns alle wohlbekannte Ton. Die Schulklingel. Schüler rasen von den Gängen in die Klassen. Der Streber sitzt schon an seinem Platz. Der Klassenclown macht noch einige Grimassen und der Coole schaut um sich herum. Ja die Schule. Hat ja schon was an sich—Menschen so unterschiedlich wie sie nur sein können, bilden eine Einheit. Die Klasse. Durch ihre Verschiedenartigkeit gibt jeder Einzelne der Klasse einen gewissen Charakterzug. Da wäre der Skater, die Modebewusste, der Alternativler, der Vegetarier, der Punk und neuerdings auch die Emos. Jeder geht seinen eigenen Weg. Jeder ist auf seine Art anders. Und das ist nichts Schlechtes, sondern ein Zeichen der Individualität und der freien Persönlichkeitsentfaltung und Selbstbestimmung, die auch von der hiesigen Gesellschaft stets gefordert wird.
Doch Stopp. Wenn ein Mädchen, welches zufällig auch Muslima ist, sich für ihren Weg entscheidet und dabei ein Kopftuch eine Rolle spielt, werden, wie im derzeitigen Falle in Düsseldorf, all diese obengenannten Werte plötzlich beiseite gelegt.
Sie darf das nicht. Das können wir nicht zulassen. Sonst sind doch nicht mehr alle Schüller gleich. Und eine Botschaft darf sie außerdem auch nicht senden. Sie muss sich anpassen und sich „unauffällig“ kleiden.
Anpassen? Unauffällig kleiden? Botschaften senden?
Doppelmoral lässt grüßen.
Denn, an wenn soll sich die Muslima anpassen?
Es dürfen sich doch alle individuell kleiden—oder gilt es für alle, bis auf das kopftuchtragende Mädchen? Alle dürfen anders sein, außer ihr?
Unauffällig?
Wie definiert man unauffällig? Ist beispielsweise eine Irokesenfrisur tatsächlich "unauffälliger"?
Botschaft?
Wenn eine Muslima ein Kopftuch trägt, so bezweckt sie nur eines: die Erfüllung ihrer religiösen Pflicht. Auch wenn man eine Botschaft, in das Kopftuch hineininterpretieren will, so ist es Schülern gestattet „Botschaften“ zu senden. Ein Schüler darf sich zu seinem „grünen“ Leben, seiner Liebe zu „Jesus“ und seiner Abneigung gegen „Krieg“ auf T-Shirts und Buttons bekennen. Das war und sollte auch kein Problem sein.
Hier können wir bespielsweise einen „typischen“ Emo sehen.
Welche Botschaft sendet denn sein Äußeres?
Aber, bei bei solchen Leuten, würde ein Lehrer niemals auf die Idee kommen, sie wegen ihrer Kleidung aus der Schule zu schicken, ganz gewiss nicht.
Wieso muss man aber den Kleidungsstil einer Muslima zum Problem machen? Es ist echt lächerlich, was für eine Debatte man wegen eines Stück Stoffes führt!
Wieso brandmarkt man die Muslima durch diese Diskussionen zum Menschen zweiter Klasse? Anders kann ich es leider nicht bezeichnen. Wenn anderen Schülern das Recht für eine individuelle Kleidungsordnung und der freien Ausübung der eigenen Weltanschauung widerspruchslos eingeräumt wird, und man bei der Muslima jedoch in Erwägung zieht, ihr diese zu entziehen, dann ist das doppelzüngig und bigott.
Dass es zu solchen sinnlosen Diskussionen, die nichts bringen, außer die Muslima unter gewaltigen psychischen Druck zu setzen, kommen muss, soll mal einer verstehen!
Frankreich und das Burka-Verbot
Seit dem Jahr 2004 ist es unseren Schwestern in Frankreich nicht gestattet, ein Kopftuch in der Schule zu tragen. Grund dafür ist ein gesetzlich festgelegtes Kopftuchverbot. Hierzu muss aber erwähnt werden, dass es an Frankreichs Schulen ein grundsätzliches Verbot religiöser Symbole gibt. In Bayern zum Beispiel, sieht die Lage ganz anders aus: Dort dürfen zwar Nonnen unterrichten, aber muslimische Frauen, die sich aus freiem Willen und Liebe zu ihrer Religion für das Kopftuch entschieden haben, nicht.(http://de.wikipedia.org/wiki/Kopftuchstreit#Allgemeines_Gleichbehandlungsgesetz, unter 2.1)
Da es auf dieser Welt keine anderen Probleme gibt, diskutiert man nun in Frankreich, das Tragen der Burka und dem Niqab in der Öffentlichkeit vollständig zu untersagen. Die Quintessenz der Begründung ist uns nichts Neues: Die muslimische Frau wird unterdrückt. Ja, das wird sie tatsächlich – aber durch Gesetze wie in den Schulen Frankreichs und durch derartige neue Überlegungen.
Um ein Verbot durchzusetzen, will man das “Phänomen und die Motivation” unserer Schwestern begutachten lassen. Wenn man nun zu dem Ergebnis kommt, dass unsere Schwestern unterdrückt werden, so will man “Konsequenzen” ziehen und ein Verbot durchsetzen. Nun fragen wir uns ernsthaft, wie so eine Untersuchung aussehen soll und inwieweit man objektiv vorgehen wird. Wenn man sich einige Stimmen ansieht, so ist es doch stark zu bezweifeln, dass man sich wirklich ehrlich mit dem Thema befassen wird.
Die Einen finden den Anblick “unerträglich”, für die Anderen sind es “Särge der Freiheit” oder auch Gefängnisse.
Erstaunlich ist aber auch eine ganz andere Tatsache: Unsere guten Frauenbeschützer aus Frankreich diskutieren über dieses Verbot, da sich immer mehr Schwestern für die islamische Kleidung entschieden haben. Nun könnte man ja fragen, ob das Ganze nicht ein wenig widersprüchlich ist. Wie kommt man auf die Idee, dass die Frauen durch ihre Gewänder unterdrückt werden, wenn sich doch immer mehr dafür entschieden haben?
Und ist es nicht genauso, wie JoJoGerstner in einem Kommentar der Süddeutschen Zeitung schreibt:
Was für eine merkwürdiges Freiheitsverständnis herrscht eigentlich, wenn man die Freiheit mit Zwang durchsetzen will?
Welches Menschen- und Familienbild hat man, wenn man glaubt, sämtliche Ehen in arabischen Ländern beruhen auf einer dauernden Unterdrückung der Frau?
Wie arrogant ist es, die eigene Haltung als die einzig richtige und seligmachende zu propagieren?
Wenn in Ostanatolien rückständige Sitten herrschen, kann man sagen, die Leute kennen es dort nicht anders. Wenn in Frankreich rückständige Sitten wieder eingeführt werden, muss man sagen, dass die liberale Revolution gescheitert ist.
(http://www.sueddeutsche.de/politik/191/472713/text/?page=7#readcomment) (leicht korrigiert)
Irgendwie verbleibt das Bild, dass man einfach nur ein Problem mit dem Islam hat. Es geht um die Religion. Es geht um Menschen, die ihre Religion ernst nehmen. Denn wir haben es oft betont: Wer meint, dass die muslimische Frau unterdrückt wird, der soll nicht irgendwelche Abgeordneten in Frankreich fragen, sondern die muslimische Frau. Eigentlich eine völlig selbstverständliche Sache. Wenn man ein scheinbares “Problem” lösen möchte, geht dies nicht, indem man mit einer Mauer voller Vorurteile mit Menschen spricht, die genau die selbe Meinung vertreten.
Wer nun den Standpunkt der muslimischen Frau sehen möchte, der kann das hier machen:
http://dawa-news.de/die-frau-im-islam-muslima-sprechen/
Wie die Süddeutsche weiter berichtet, sagen Islamforscher, dass unsere Schwestern sich freiwillig für das Kopftuch bzw. die Ganzkörperkleidung entscheiden, sogar von einem “tiefen Glauben” ist die Rede. Darunter soll es auch viele Konvertierte geben.
Vielleicht ist das ja auch ein weiteres Problem: Christen, die zum Islam konvertieren. Vielleicht sieht man es ja einfach nicht gerne, wenn Menschen einen Sinn im Leben finden und sich so vom typischen Bild des christlichen Abendlandes differenzieren.
Man kann nur hoffen, dass dieses Verbot nicht in Kraft tritt und man sich mit diesem Thema ehrlich auseinandersetzt und nicht irgendwelche traurigen Einzelschicksale, in denen vieles unislamisch abgelaufen ist, zur Norm gemacht werden.
Wir bitten Allah darum, die Situation unserer Schwestern, zu erleichtern.



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