Wegen Kopftuch kein Platz im Fitnesscenter
Eigentlich dachte ich nie, dass ich mich je gezwungen sehen werde, einen Artikel über dieses Thema zu schreiben. Eigentlich ist meine Welt rosa und manchmal pink und wenn es Diskriminierung gibt, dann nicht in meiner Welt…eigentlich!
Sprechen Sie deutsch?
Konvertierte in Deutschland haben oft mit vielen Fragen und einigen Kommentaren zu rechnen wenn jemand davon Wind bekommen hat, dass sie zum Islam übergetreten sind. Da kann ein Arztbesuch zum Beispiel schonmal eine ziemliche Lachnummer werden. Wie meine folgende Geschichte zeigt:
Ich komme in die Praxis von meiner neuen Ärztin. Die Sprechstundenhilfe begrüßt mich freundlich und verlangt nach meiner Krankenkassenkarte. Sie liest meinen Namen und sagt zu mir : "Schulz, aber das ist doch ein deutscher Name. Wieso tragen sie denn ein Kopftuch?"
Es dauerte dann auch erstmal eine Weile bis ich ihr erklärt habe, das ich tatsächlich deutsche Muslima bin und das auch freiwillig. Als ich in das Ärztezimmer kam wurde auch direkt die Ärztin auf meinen blassen Teint und meine gute deutsche Ausprache aufmerksam. Weiterlesen
Ehrenmord mitten in Deutschland
"Nur" weil sie einen Urlaubsflirt hatte, wurde Martina aus Kleinenbroich von ihrem Mann getötet. Dieser musste seine Ehre bewahren, da er nicht fassen konnte, dass seine geliebte Frau was mit einem Ägypter hatte, und erstach sie aufs brutalste.
Seit 20 Jahren waren sie verheiratet, ihr Sohn war schon volljährig, die Ehe zwischen Martina P. (49) und ihrem Mann Mario (45) aus Kleinenbroich (NRW) galt als "perfekt". Der Islam bewahrt die Ehe wie sie sonst keiner bewahrt.
Staatsanwalt Matthias Ridder: „Die Frau wurde mit mehreren Messerstichen getötet.“ Das Jagdmesser soll noch in der Leiche gesteckt haben.
So ein Ehrenmord mitten in der "Demokratie" sollte man nicht zulassen. Eventuell ist der Demokratismus doch nicht so gut für die Menschen, denn wie kann sowas mitten in einem so mordernen Land passieren? Es war sowieso schon merkwürdig, dass sie verheiratet waren und ein Kind hatten. Das ist ja nicht normal für Deutschland.
Seht her! Ich bin ein Objekt

Es ist wieder so weit. In meinem Kopf schwirren komische Gedanken umher, die ausgesprochen werden wollen. Wieder einmal versuch ich, zu verstehen, wieso ich so anders denke als die Mehrheit. Wieder ein Tag, an dem ich Mitleid mit so vielen Menschen da draußen habe. Immer wieder bleiben all die Fragen in meinem Kopf bei einem Punkt stehen: sind alle anderen komisch oder bin ich komisch? Und immer wieder komme ich zu dem Schluss, dass ich wohl diejenige sein muss, die komisch ist. Warum? Ich erkläre es gern.
Die erste Frau, die ohne Erlaubnis ihres Ehemannes arbeiten darf
Erst 1977 wurde das Gesetz geändert.
Bis 1. Juli 1958 hatte der Mann, wenn es ihm beliebte, den Anstellungsvertrag der Frau nach eigenem Ermessen und ohne derenZustimmung fristlos kündigen können.
In Bayern mussten Lehrerinnen zölibatär leben wie Priester – heirateten sie, mussten sie ihren Beruf aufgeben. Denn sie sollten entweder voll und ganz für die Erziehung fremder Kinder zur Verfügung stehen. Oder alle Zeit der Welt haben, um den eigenen Nachwuchs zu hegen.
“Eine unfassbare Vorschrift”
So betitelt YAHOO einen Artikel. Für mich hat der Inhalt nichts unfassbares, das einzig "unfassbare" ist, dass man es endlich mal in Worte fasst, was Normalität unter Nicht-Muslimen ist.
Es geht um eine neue Vorschrift des Badminton-Weltverband BWF zur Spielkleidung bei weiblichen Spielern. Ab Mai dürfen die Damen auf gehobenem Leistungsniveau nur noch in Röcken oder Kleidern spielen, "um attraktivere Präsentation von Badminton zu gewährleisten", wie es heißt.
Aha, aber ist das nicht Normalität, dass Frauen sich immer herrichten, schminken, zu "Tode" hungern, operieren lassen, nur um eine attraktive Präsentation auf der Straße, im Büro und sonnst wo zu sein?
Der deutsche Verband ist unglücklich damit und wehrt sich dagegen.
Offener Brief an Herr Beck
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen,
Sehr geehrter Herr Beck,
in letzter Zeit fühle ich mich als Deutsche in Deutschland nicht mehr deutsch. Ständig wird mir an den Kopf geworfen, "integrier dich", ob auf dem Weg in den Kindergarten oder beim Lehrergespräch oder auch einfach nur beim täglichen Einkauf.
Ich bin so was von Deutsch, im Urlaub trifft man mich bestimmt am Meer mit einem Thermometer in der Hand, mit dem ich die Wassertemperatur messe, um mich dann zu entscheiden weiter hinein zu gehen oder doch lieber zurück zum Strand um mich dann zu beschweren à la "oh wie kalt, da hätten wir auch in Deutschland bleiben können".
So werden die Musliminnen unterdrückt von der Öffentlichkeit! *update*
Wenn ihr auf das Bild klickt bekommt ihr ein Großbild davon!
So werden nun unsere Frauen in der Öffentlichkeit geschändet und unterdrückt! Ihr seid es, die uns unterdrücken und uns unsere Rechte nehmen!
So eine kranke demokratische Idiologie macht aus normalen Menschen Terroristen, Hetzer, Mörder, Diebe, etc.
Vorwürfe gegen Imam Abu Adam offenbar erfunden
Abu Adam saß Monate in U-Haft, weil er angeblich seine Frau misshandelt hatte – doch die gestand nun, dass sie gelogen hat.
Vielleicht kennt der ein oder andere noch dies:
Der Fall schien eindeutig zu sein: Ein Imam, der mit seinem langen, grauen Bart an Osama bin Laden erinnert und einen orthodoxen Islam predigt, der mit drei Frauen und zehn Kindern zusammenlebt, dieser Imam wird verhaftet, weil er eine seiner Frauen krankenhausreif geschlagen haben soll, sie weist Blutergüsse und Knochenbrüche auf. Beamte treten die Tür ein, bringen die Frau in Sicherheit und nehmen den Imam mit. Seither sitzt er in Stadelheim in Untersuchungshaft.
das war am 11.12.10. Dann am 11.02.11 auf der selben Seite:
Der Imam Abu Adam ist am Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Eine seiner drei Frauen, die ihm jahrelange Misshandlungen vorgeworfen hatte, nahm ihre Anschuldigungen als "erlogen" zurück. Unmittelbar nach ihrer Aussage wurde sie selbst festgenommen, später erging Haftbefehl gegen sie wegen falscher Verdächtigung und Freiheitsberaubung in einem besonders schweren Fall. Der Imam der Darul-Quran-Moschee in der Isarvorstadt war Ende November aufgrund ihrer Aussage verhaftet worden. Seine angeblichen Gewalttaten seien von ihr aber erfunden worden, erklärte die Frau bei ihrer erneuten Vernehmung. Sie habe ihn "reinreiten wollen", so Thomas Steinkraus-Koch, Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Dieser Mann falls ihr ihn jetzt wieder erkennt:
Und sowas unterstützt Deutschland? – Sprich JETZT dagegen!
So wird mit den Muslimen in Israel umgegangen:
Wird es bald in Deutschland auch so aussehen, wegen der Hetze?
Unterdrückung der Frau! Eure Meinung ist gefragt!
Neulich, als ich an einer Bushaltestelle vorbei fuhr, sah ich dieses Bild!
Ich bitte euch 2 Sachen zu kommentieren:
Loveparade – Hochburg der Sünden – 19 Tote viele verletzte
Die Loveparade war eine seit 1989 jährlich (außer 2004, 2005 und 2009) veranstaltete Technoparade, die von 1989 bis 2006 in Berlin stattfand und in den Jahren 2007 bis 2010 im Ruhrgebiet an wechselnden Orten durchgeführt wurde. Mit etwa zwölf Millionen Besuchern seit ihrer Gründung war sie die größte Tanzveranstaltung der Welt und hatte eigentlich nur eines im Sinne:

Der nackte Zwang
Vor allem wir Muslimas wissen wie wertvoll es ist, dass wir unsere Schönheit bedecken und sie nur denen zeigen, denen es erlaubt ist sie zu sehen. Wir wissen was für ein tolles Gefühl es ist, wenn wir ohne Bedenken raus gehen können, ohne Angst zu haben man könne uns mit diesem neidischen oder gar verschlingendem Blick angucken, wie die jungen Mädchen heutzutage angeschaut werden. In dem Artikel „der nackte Zwang“ habe ich endlich jemanden gefunden, der sich traut die Wahrheit zu sagen!
“Kopftuchfrau” schmückt Zeit-Artikel
Zeitonline veröffentlichte am 28.01.2010 den Artikel „Unzureichende Deutschkenntnisse? Kündigung erlaubt“.
In Zukunft sollen, nach dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt, Arbeitnehmer gekündigt werden können, wenn sie ihre Arbeitsanweisungen nicht lesen können.
Anlass für dieses Urteil bot ein spanischer Arbeiter in NRW, welcher bei der Stellenausschreibung vortäuschte der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig zu sein.
Nun, wieso berichte ich hier in DawaNews davon?
Wundern musste ich mich über ein Bild, das den Artikel schmücken musste.
Eine muslimische Frau mit Kopftuch!
Welchen Zusammenhang hat denn bitteschön diese muslimische Frau mit dem Inhalt des Artikels?
Nicht nur ich stellte mir diese Frage, sondern auch etliche Leser in der Kommentarfunktion:
o 28.01.2010 um 20:06 Uhr
o eddi0007
1. Warum eine Frau mit Kopftuch
Warum eine Frau mit Kopftuch wenn es um ein Spanier handelt?
Es handelt sich um ein Spanier und eine Frau die damit nichts zu tun hatt' wird hier bildlich gezeigt.
Verstehe ich nicht.
o 28.01.2010 um 21:11 Uhr
o RechtundOrdnung
2. Rassismus gegenüber Muslimen
Ich halte dieses Bild rassistisch gegenüber unseren muslimischen Bürger, wenn es ein spanischer Bürger war.
Man muss sich doch nur die Konsequenzen eines solchen Bildes, welches mit dem Inhalt des Artikels überhaupt nichts zu tun hat, bewusst werden. Das Bild leistet nur einen einzigen Beitrag: Verfestigung von bestehenden Vorurteilen! "Kopftuchfrau“ ist dumm. "Kopftuchfrau“ ist ungebildet. "Kopftuchfrau" versteht die Deutsche Sprache nicht. "Kopftuchfrau“ integriert sich nicht.
Ich möchte Zeitonline diese Motive nicht vorwerfen. Vielleicht handelte es sich einfach nur um einen Fehler, den ich aber aufgrund der angeführten Gründe als grob fahrlässig bezeichnen muss.
Dennoch, dank der engagierten Leser, die fleißig diesen Fehler kommentierten, entfernte die Redaktion, schon nach einem Tag, mit folgenden Worten das Bild:
o 29.01.2010 um 8:28 Uhr
o Sebastian Horn
9. Danke für Ihre Hinweise
Liebe User,
Ihre Kritik am ursprünglich von uns verwendeten Bild war berechtigt. Wir haben dies mittlerweile korrigiert. Vielen Dank für Ihre Hinweise.
Sebastian Horn
Die Redaktion
An dieser Stelle, ein großes Dank an die Kommentatoren, die darauf aufmerksam gemacht haben und der Redaktion, die diesen Fehler schnell eingesehen und behoben hat.
Europas Jagd auf die Burka!
Im Bus, in der Métro sowie in Schulen, Krankenhäusern und allen anderen öffentlichen Behörden und Einrichtungen soll es in Frankreich bald keinen Platz mehr für den Ganzkörperschleier, der Burka, geben.
Militantisch und radikal soll die Burka sein und nicht mit den französischen Werten der Brüderlichkeit, Gleichheit und Freiheit zu vereinen.
Deshalb muss signalisiert werden, dass „die Burka keinen Platz in Frankreich hat“, so Frankreichs Premierminister François Fillon.
Nach diesem, schon monatelangem Bemühen ein Burkaverbot in Frankreich herbeizuführen, müsste man meinen, dass es in Frankreich in jeder Ecke nur so von Burkaträgerinnen wimmelt. Tatsächlich tragen sie von den etwa fünf Millionen Muslimen gerade einmal 2000 Frauen. Doch diese sind wohl schon genug, damit keine Kosten und Mühen gescheut werden dieser „Gefahr“ die Stirn zu bieten.
Ich bin immer wieder erstaunt, was im Namen der Demokratie alles möglich ist. Sobald man ausreichend Angst verbreitet, die Worte „radikaler Islam“ und „Frauenunterdrückung“ genügend betont, ist es möglich, einen großen Teil der Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die persönliche und religiöse Freiheit wohl doch nicht das Recht für eine individuelle Bekleidung mit einschließt.
Leider folgen nun auch noch weitere „aufgeklärte“ europäische Länder Frankreichs Beispiel von der „Demokratie“. Die Niederlande entwirft derzeit Gesetzesvorlagen gegen die Burka und auch Dänemark debattiert über ein Verbot. In der Italienischen Stadt Varallo, existiert ein solches bereits. Einzig allein Großbritannien stellt sich gegen eine solche Diskussion und betont die absolute Freiheit der Kleidungswahl
Es bleibt abzuwarten, was die Verbots-Empfehlung der parteiübergreifenden Kommission in den nächsten Tagen und Monaten letztlich ergeben wird. Dennoch darf hier zum Abschluss aber ein großer Dank an Frankreich nicht fehlen. Schließlich soll es sich in der Empfehlung „nur“ um ein Teilverbot handeln.
Auf der Straße darf die "Burka-Trägerin" ja noch rumlaufen. Ihre Bewegungsfreiheit ist ja nicht ganz eingeschränkt. Sie darf ja „nur“ nicht mehr Bus und Auto fahren, zur Post gehen, ihr Kind zur Schule bringen oder gar in einem Krankenhaus medizinisch behandelt werden. Ist ja schließlich alles nicht zwingend notwendig. Für diese großzügigen Zugeständnisse bleibt nur noch eins zu sagen: Merci à la France!
Quellen:
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5171666,00.html
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/ohne-burka-in-die-metro/
http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2010/01/25/01016-20100125ARTFIG00505-burqa-les-juristes-conseillent-la-voie-legislative-.php
Pressekonferenz bezüglich der Razzia vom 20.01.10*update*
UPDATE VON TAKER:
Gelebte Brüderschaft
“Fürwahr, die Gläubigen sind Brüder. Darum stifte Frieden zwischen deinen Brüdern!” (49,10)
“Überwinde das Böse durch das Gute, so wird der, mitdem du bisher verfeindet warst, dir ein vertrauter Freund werden." (41,34)
“Sie bezwingen ihren Groll und vergeben den Menschen; und Allah liebt die Rechtschaffenen.” (3,134)
“Streitet euch nicht miteinander, damit ihr nicht den Mut verliert und der Sieg euch nicht entschwinde“ (8, 46)
Wenn wir die Brüderschaft unter einander als einen See betrachten, dann wahrlich ist glücklich, wer aus dem Strom, der aus der Lehre des Qur'an gespeist wird, einen See voll wohlschmeckendem Wasser zu füllen vermag, um seine eigene Persönlichkeit und seinen Egoismus in diesen See hineinzuwerfen und ihn auflösen zu lassen, wie Eis in der heißen Wüste.
“ Und verkaufet nicht meine Ayat (Quranverse, Wunderzeichen) für einen geringen Preis” (2,41)





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