Die Muslime in Israel sollen mürbe gemacht werden!
Die taz.de vom 14.12.2011 berichtet über einen Reformvorschlag in Israel, der laute Muezzin-Rufe stoppen soll. Ein Lärmschutzgesetz gäbe es allerdings bereits. Dies wäre laut der Israel-Korrespondentin der taz auch nur ein Vorschlag in einer Liste von Gesetzen, die sich explizit gegen die arabische Minderheit in Israel richten würde: "Die etwa ein Fünftel der Bevölkerung ausmachenden Muslime sollen mürbe gemacht werden. Sie sollen sich der jüdischen Mehrheit anpassen. Oder noch besser: aus dem Land verschwinden."
Quelle:
http://www.taz.de/Kommentar-Gebetsrufe-in-Israel-/!83727/
Streit um Religionsfreiheit
Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt, ob ein junger Muslim in der Schule beten darf. Gestritten wird um Religionsfreiheit oder eine mögliche Störung des Schulfriedens.
So berichtet die Zeit Online.
Es wird immer so weitergehen, bis die Muslime zu ihrer Religion zurückkehren.
Ich persönlich finde das eine Frechheit, dass das überhaupt diskutiert wird. Schulfrieden? Welcher Schulfrieden denn bitte? Ein Schüler betet und damit kommt eine komplette Schule nicht klar? Ich finde sowas lächerlich und sehr diskriminierend.
Mit Aussagen wie "Sie befürchtete, dass streng religiöse Schüler Druck auf die anderen ausüben könnten" verliert man die Seriösität und eventuell sollte jemand diese Direktorin auf – ich nenns mal – "Ernstnehmbarkeit" überprüfen lassen.
Bitte was steckt dahinter?
Was ist das, was Menschen aller Klassen und Rassen dazu bewegt, auf so vieles in diesem Leben zu verzichten, sich Strapazen auszusetzen und so vielen Problemen entgegenzutreten? Was steckt dahinter, dass Menschen ihren kompletten Alltag ändern wollen, und dass alles ohne jegliche Hoffnung auf den Erhalt weltlicher Güter?
Was ist das, was Menschen dazu antreibt fünfmal am Tag eine rituelle Waschung durchzuführen und festgelegte Gebetsabschnitte zu beten, und das auch mitten in der Nacht, während die meisten Menschen am Schlummern und im Land der Träume sind? Und was bringt Menschen dazu, sich mit der Stirn auf den Asphalt bei strömenden Regen gen Südosten zu verbeugen, wie hier zu sehen ist:
Verhaftet, weil er gebetet hat…
Am Dienstag wurde ein Bruder beim Gebet in einem Flugzeug "erwischt". Der Mann sei im Gang auf die Knie gegangen, als die Maschine abheben sollte, und habe auf Arabisch zu beten begonnen, so ein Sprecher der betroffenen Fluglinie Air Malta.

Halte dich an dein Gebet und die Menschen konvertieren von alleine
Der Bruder ist seit über 30 Jahren Muslim.
Er ist zum Islam konvertiert, weil er einen Muslim gesehen hat, der extra aus dem Auto gestiegen ist, um sich an sein Gebet zu halten.

"Wir müssen dringend zur Baustelle", er sagte "Das Gebet ist wichtiger". Weiterlesen
Neues von Mike Tysons Hadsch-Reise
Die Bilder sprechen für sich denke ich…
Der ehemalige Boxer lernt nun den Quran – Alhamdulillah!
Beten? Wär mir zu anstrengend!
Letztens hatte ich ein ganz nettes Gespräch mit einer Kommilitonin.
Sie hatte mir erzählt, dass sie einmal während sie auf ihren Bus gewartet hatte, einen Mann dabei beobachten konnte, wie er seinen Teppich an der Bushaltestelle ausrollte und einfach betete. Sie meinte, dass sie das total beeindruckt habe, da sie so was sonst nur im Fernsehen gesehen hatte. Dann fragte sie mich, ob ich denn auch bete und wie das eigentlich genau funktioniert.
Wir unterhielten uns und ich erklärte ihr das Gebet, zeigte die einzelnen Bewegungen. Ich erzählte ihr, dass es bestimmte Gebetszeiten gibt und dass das Gebet für jeden Muslim verpflichtend ist. Also einfach alles von A-Z .
Sie war fasziniert, doch ihr Résumee war letztlich, dass ihr das zu anstrengend und zeitaufwändig sei, fünf Mal am Tag zu beten. Das sei wie ein „Full-Time“ Job, den man sich in unserer Zeit ja gar nicht leisten könne.
Wir konnten uns leider bisher nicht mehr über diesen Punkt unterhalten, aber seitdem schwirrt mir ein Gedanke im Kopf: Stellt euch einmal vor, es gäbe das Gebet nicht?
Das wäre schrecklich, oder?
Das Gebet, die zweite Säule des Islam, wurde uns von Gott, dem Allmächtigen, dem Barmherzigen zur Pflicht auferlegt. Unbestreitbar. Ein aufrichtiger Muslim kommt dieser Pflicht ohne Wenn und Aber nach. Heutzutage aber werden Pflichten in unserer Gesellschaft als anstrengende Zwänge aufgefasst. Viele belächeln einen auch, wenn man sagt, dass man betet. Es wird als Zeichen der Schwäche angesehen, sich so einer Aufgabe, im wahrsten Sinne des Wortes, zu beugen.
Gewiss, ist das Gebet zwar ein Muss, aber nicht unser Schöpfer braucht die Gebete, sondern wir Menschen. Der wahre Sinn des Gebetes ist ein anderer. In erster Linie ist das Gebet aber eine Art "Zwiesprache mit dem Schöpfer", die die Quelle der Kraft, Ruhe und der Balance ist. Aus dieser Quelle schöpft der Muslim immer wieder neue Hoffnung, Demut, Geduld, Gelassenheit und Lebensfreude. Gleichzeitig ist es auch eine Rückzugsmöglichkeit, für einige Minuten sich aus der vergänglichen Welt zu verabschieden, seine Gedanken und Taten zu reflektieren und sich nur auf Gott zu konzentrieren.
Man kann es auch als einen „Constant Reminder“ betrachten. Wenn man betet und sich bewusst macht, dass man später ein „Treffen mit Gott“ hat, kommt man erst gar nicht auf die Idee, Dummheiten zu machen. Ein wahrer Muslim, der die Süße des Glaubens geschmeckt hat, wird das Gebet niemals unterlassen, weil es ihn von Gott nur noch weiter entfernen und entfremden würde.
Sogar wenn wir das Ganze linguistisch betrachten, stellen wir fest, dass das arabische Wort "Sila" (die Verbindung) und "Salah" (das Gebet), die einen ähnlichen Stamm haben (s-l-h), eine logische Ergängzung bilden. Das Gebet ist somit die direkte Verbindung des Muslims mit seinem Schöpfer. Es ist wirklich die reinste Form der Verehrung.
Im folgenden Video, manifestieren sich für uns, all diese zuvor genannten Punkte, auf das Äußere eines Bruders, der in den letzten 10 Nächten des Ramadan in der Moschee unseres Propheten Mohammed , Frieden und Segen auf ihm, in Medina das freiwillige Nachtgebet (Tahajjud) verrichtet.
Es ist erstaunlich mit welch einer Sicherheit und einem Gleichgewicht er sein Gebet verrichtet. Schaut euch an, welche Kraft er schöpft um Gott nahe zu sein und Ihn mit voller Demut und Ehrfurcht zu preisen. Die Verbindung zu seinem Schöpfer gibt ihm die Gewissheit, dass mit Gottes Allmacht und Weisheit der Mensch alle Hindernisse überwinden kann und alle Handlungen möglich sind.
Und jetzt frage ich dich: Wie ist DEINE Verbindung zu deinem Schöpfer? Was BEDEUTET dir das Gebet?
Alltag
Vieles auf unserem Blog befasst sich mit negativen Beispielen unserer Gesellschaft und schreckt möglicherweise auch viele Muslime ab. Es ist uns daher auch ein Anliegen, auf die positiven Ereignisse in Deutschland hinzuweisen und dazu passt der Kommentar von Bruder Abdullah (möge Allah, der Erhabene, ihn für den Kommentar und für seine Standhaftigkeit reichlich belohnen.)
Salam Aleikum.
Ich will euch hier eine kleine Begebenheit erzählen, die mir am Arbeitsplatz widerfahren ist. Ich bin im letzten Lehrjahr und arbeite bei der ABB im Maschinenbau. Als Prüfungsarbeit musste ich eine Maschine ohne Hilfe selber bauen. Ein Experte beurteilte dann meine Maschine. Ich habe einen kleinen Raum, wo ich immer das Gebet verrichte. Als ich eines Tages dort meine vier Sunnah Gebete und das Mittgabsgebet verrichtete, kam mein Vorgesetzter, um mir etwas mitzuteilen. Er stand an der Tür, ich fuhr jedoch mit meinem Gebet fort, ohne mich um ihn zu kümmern (Er wusste, dass ich dort Gebet verrichte). Er schloss die Tür. Nach dem Mittagsgebet, machte ich noch zwei Raka Sunnah Gebet. Mitten im Gebet kam der Vorgesetzte noch einmal. Er flüsterte: ” kann ich dich stören?” Al Hamdu Lillah, war ich im Sunnah Gebet. Ich brach das Gebet ab und fragte ihn freundlich, was denn los sei. Er gab mir zu Wissen, dass der Experte warten würde. Ich sagte ihm nur, dass ich das Gebet noch zu machen hätte. Er sah, dass mir das Gebet wichtig war und ging. Als ich das Gebet verrichtet habe, ging ich zu meiner Maschine, an der die beiden warteten. Niemand war böse, dass ich das Gebet vorgezogen habe. Jetzt bin ich fast am Ende meiner Lehre. Und was wurde mir offeriert: Ich konnte zwischen zwei Orten auswählen, wo ich arbeiten wollte. Die Entscheidung lag bei mir. Ich war ein bisschen erstaunt, mit wie viel Respekt man mir entgegenkam. An diesem Beispiel sieht man: Haltet fest an eurer Religion. Schreit die Mitmenschen niemals an und seid niemals unfreundlich. Dann kommt man wirklich zum Erfolg.
(Von der Rekaktion leicht bearbeitet)
Es ist wieder das bekannte Prinzip, das wir uns nur immer und immer wieder einprägen müssen:
[…]und wer Allah fürchtet, dem gibt Er einen Ausweg (aus allen Bedrängnissen) und versorgt ihn aus (ihm) unbekannten Wegen. Und wer auf Allah vertraut, dem genügt Er!“
(Sura At-Talaq, 2-3)
Eine weitere schöne Geschichte habe ich am Sonntag erlebt. Bekanntlich hat Pierre Vogel vor kurzem seine Deutschland-Tour angetreten. Er ist dafür in 4 Tagen von Stuttgart über Dortmund und Berlin, bis nach Hannover gereist. Nach Aussagen von Pierre Vogel sind ca. 20 Menschen direkt zum Islam konvertiert und die Moscheen bzw. Hallen waren voll. Was heißt voll ? Voll bedeutet, dass tatsächlich jeweils über 1000 (!) Menschen in den Hallen in Dortmund und Stuttgart Platz gefunden haben. Mir wurde erzählt, dass einige stehen mussten, weil auf dem Boden kein Platz mehr war. Gepriesen sei der allmächtige Gott!
Noch eine schöne Geschichte.
Ich hatte die Ehre, einen Bruder kennen zu lernen, der ca. 17 Jahre alt ist und jeden Vortrag von Pierre Vogel live mitverfolgt hat. Wie hat er das gemacht ? Ganz einfach, er ist von Hamburg mit dem Flugzeug (35€) nach Stuttgart geflogen, von dort aus mit dem Zug nach Dortmund (30€), von da an mit dem Bus jeweils nach Berlin und dann nach Hannover (beides insg. 60€). Liebe Geschwister, er hat das ganz alleine gemacht ! 17 Jahre alt. Allah ist groß!
Der Bruder hat keine Kosten und vor allem keine Mühen gescheut und sich auf dem Wege Allahs bemüht. So etwas gibt es immer wieder zu sehen oder zu hören, wenn man sich mit den Brüdern unterhält.
Doch nach all dieser euphorischen Tatsachenbeschreibung wieder zurück zu uns.
Wo waren wir, während 20 Leute zum Islam konvertierten? Während Menschen (Muslime und Nicht-Muslime) sich im Stehen die Vorträge anschauten, schauten wir wahrscheinlich um 20:15 Uhr Fernsehen. Eine Tüte Chips in der Rechten und die Cola (hoffentlich keine Coke) immer griffbereit.
Oft heißt es dann:
“Ich hatte einen harten Arbeitstag, ein wenig Entspannung ist ok”.
Naja, wenn ein siebzehnjähriger Junge über 100€ aufbringt und 4 Tage lang Pierre Vogel verfolgt, weil er für Allah, dem Erhabenen, etwas lernen will, dann und spätestens dann, sollten wir uns wirklich fragen wo wir eigentlich waren.
Barrak Allahu fiekum, liebe Geschwister.




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