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Geert Wilders

Gedanken zum “Rechtspopulisten” Geert Wilders

Dies ist ein Gastbeitrag von unserem geehrten Bruder Abdullah Frank Bubenheim (bekannt durch seine lobenswerte Übersetzung des edlen Qurans in die deutsche Sprache). Jazakallahuchairan für deine Mühe und vielen Dank für diesen Beitrag!

As-salāmu ´alaikum wa-raḥmatu Llāhi wa-barakātuh

Einige Gedanken zum „Rechtspopulisten“ Geert Wilders

Den Qur’ān (Koran) mit Adolf Hitlers „Mein Kampf“ zu vergleichen, ist allein schon deshalb grundlegend falsch, da es sich bei ersterem um Gottes in arabischer Sprache wortwörtlich offenbartes Wort handelt, während zweiteres Menschenwerk ist. Jeder noch so unbedarfte Nichtmuslim wird einen solchen Vergleich für abwegig halten. Geert Wilders mit Adolf Hitler zu vergleichen, ist viel passender. Es geht um das Grundrecht der Religions- und Weltanschauungsfreiheit, um die Freiheit, Religion als solche anders zu verstehen als die „aufgeklärten“ Christen und Juden. Die „Aufklärung“ ist eine dem christlich geprägten Europa eigene geschichtliche Entwicklung und nicht auf andere Religionen und Zivilisationen übertragbar. Im Islam gibt es keine den christlichen Kirchen vergleichbare Institution und keinen Widerspruch zwischen Offenbarungsschrift und naturwissenschaftlichen Tatsachen. Der Qur’ān fordert die Menschen an zahlreichen Stellen dazu auf, nachzudenken und von ihrem Verstand Gebrauch zu machen.

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Geert Wilders entfacht ein Feuer, doch ist es Begeisterung?

Es werden große Unruhen erwartet, wenn Wilders seine Macht weiter ausbreiten kann.
Ob für uns Muslime seine Wahl eine Art Weckruf darstellt, den wir zu nutzen wissen, oder ein dumpfer Schlag
ins Gesicht sein wird, das entscheidet sich in den nächsten Monaten. Schuld haben allemal wir selber, denn jedes Volk bekommt den Führer, den es verdient

Drei Monate vor der Parlamentswahl sieht sich die PVV im Aufwind. Dem vorläufigen Ergebnis vom Donnerstag zufolge verdrängte sie im östlich von Amsterdam gelegenen Almere die Sozialdemokraten von der Macht. In Den Haag, dem Sitz der Regierung, wurde Wilders Partei zweitstärkste Kraft. Nur in diesen beiden Städten war die Partei angetreten. Dort hatte sie bei den Europawahlen im vergangenen Sommer besonders gut abgeschnitten.

Der Sieg der Partei für die Freiheit bei den Kommunalwahlen könnte die Niederlande dauerhaft verändern. Die politischen Gegner des Rechtspolitikers Geert Wilders fürchten gar soziale Unruhen wie in den Pariser Vorstädten, sollte dieser seinen Erfolg bei der Parlamentswahl wiederholen können.

Wilders’ Partei für die Freiheit (PVV) schaffte es bei den landesweiten Kommunalwahlen in der Gemeinde Almere aus dem Stand heraus, die sozialdemokratische Partei der Arbeit (PvdA) zu verdrängen und bekam fast 22 Prozent. In der Regierungshauptstadt Den Haag zieht die PVV als zweitstärkste Kraft nach den Sozialdemokraten in den Rat ein. Die Kommunalwahl gilt als Test für die vorgezogenen Neuwahlen, die am 9. Juni stattfinden.

Umfragen sehen Wilders derzeit auf dem zweiten Platz. „Wir werden die Niederlande zurückerobern von der linken Elite, die immer noch an den Islam, an Multikulti, an den Unsinn von Entwicklungshilfe und den europäischen Superstaat glaubt“, verkündete Wilders nach Bekanntgabe der Ergebnisse.

Sein Gegenkandidat in Almere, Shangram Karim, hat davor schon jetzt Sorge: „Wilders vergiftet das Zusammenleben. Wenn seine Partei hier künftig noch stärker wird, brennen Autos, und es drohen Unruhen wie in den Pariser Vorstädten“, prophezeit der 21-Jährige aus Bangladesch.
 

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zukunft entwickelt. Möge Allah den Muslimen den Sieg schenken und möge Allah das Volk zu einem kämpferischen Volk machen, das nicht klein bei gibt, sobald es eine Prüfung erlebt.

Quellen:
Spiegel
Welt

Beatrix entscheidet auf Neuwahlen – Geert Wilders hat gute Chancen

Königin Beatrix hatte die vergangenen zwei Tage mit politischen Beratern und den Vorsitzenden der Parteien nach einem Ausweg aus der jüngsten Krise gesucht. Die Drei-Parteien-Koalition von Ministerpräsident Jan Peter Balkenende war wegen eines Streits über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes am Samstag zerbrochen. Das Kabinett konnte sich nicht einigen, ob die rund 2000 niederländischen Soldaten wie geplant bereits in diesem Jahr abgezogen werden sollen. Die NATO hatte die Niederlande um eine Verlängerung des Einsatzes über den geplanten Abzugstermin im August hinaus gebeten.

Niederländische Medien berichteten derweil, Balkenende schließe eine Koalition seiner Partei Christdemokratischer Appell (CDA) mit der "Partei für die Freiheit" (PVV) des Anti-Islam-Populisten Geert Wilders nicht aus. Einen Aufruf der sozialdemokratischen PvdA an den CDA, auf keinen Fall mit Wilders zusammenzuarbeiten, wies Balkenende zurück. "Wir schließen niemanden von vornherein aus", sagte er im Fernsehen.

Zwar wird es voraussichtlich zu keiner Verlängerung des Afghanistaneinsatzes kommen, jedoch Geert Wilders hat schon diverse Vorschläge auf seinem Tisch liegen, die er bei den Koalitionsverhandlungen besprechen wird.

 

Was kann unsere Niederländischen Brüder und Schwestern erwarten:

  • 5-jähriger Einwanderungsstopp für Muslime, Verbot doppelter Staatsbürgerschaften.
  • Staatliche Maßnahmen gegen die "Islamisierung" der Niederlande
  • Eingrenzung der Freiheiten für Muslime
  • Betonung der christlichen, jüdischen und humanistischen Kultur in der niederländischen Verfassung
  • Keine neuen EU-Beitritte, im Falle des Eintritts der Türkei Austritt der Niederlande
  • Verbot des Kopftuches im Staatsdienst, Burka-Verbot in der Öffentlichkeit.
  • Verbot der Errichtung weiterer Moscheen und Koranschulen
  • Einbürgerung nur nach 10 Jahren Aufenthalt, in denen die Einwanderer gearbeitet haben und nicht kriminell waren
  • Einführung von "Umerziehungslagern" (Bootcamps)

Ein allgemeiner Rechtsrutsch der Niederlanden, was sich auf alle Ausländer und besonders auf Muslime auswirken wird

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Partij_voor_de_Vrijheid 
http://www.flickr.com/photos/erensdh/3658391617/

http://www.n-tv.de/politik/Niederlande-waehlen-am-9-Juni-article743721.html