“Firdaus-Center” in Hamburg-Harburg – Rechtslage eindeutig!
Harburger – 31.01.2012
Die Umbauarbeiten gehen voran und der Wirbel um das islamische Kaufhaus in Hamburg-Harburg ist wohl vorerst gestoppt worden, da das zuständige Bezirksamt Vorwürfe zurückwies, wonach die Pächterin gegen das Gleichbehandlungsgesetz verstoßen haben soll. Dies wäre nicht der Fall: Bei gewerblichen Mietverhältnissen finde dieses Gesetz keine Anwendung.
Angemeldet für das Kaufhaus wurde von der Pächterin ein Internethandel mit Accessoires, Schuhen, Taschen, Textilien, Büchern/Schreibwaren, Drogerieartikeln, Kosmetik, verpackten Lebensmitteln, Spielzeug, CDs sowie Ausschank von Kaffee; Untervermietung von angemieteten Verkaufsflächen.
DAWA-NEWS berichtete am 9.01.2012
Großes islamisches Zentrum für Hamburg?
Für das geplante Firdaus-Center werden "islamische Unternehmer" gesucht. Im Angebot seien Flächen für Büros, Gewerbe und Gastronomie. Als Kontakt ist die E-Mail-Adresse des muslimischen Internet-Versands "Mumin-Shop" angegeben.
Die Aufregung ist nun groß, da sich wohl – laut Harburger Zeitung – nur Muslime bewerben können.
Die Harburger CDU kritisierte das als "bewusste Abgrenzung".
Der SPD-Fraktionsvorsitzende meinte zu den im Internetversand "Mumin-Shop" angebotenen "langen schwarzen Gewändern, teilweise nur mit Sehschlitz": "Angebote dieser Art widersprechen den Bemühungen dieser Gesellschaft auf Integration aller."
Der CDU-Fraktionsvorsitzende ist der Ansicht, dass man sich am Rande der Legalität bewege: "Wir sind hier in einem Bereich, in dem EU-Bestimmungen zur Vermeidung von Diskriminierungen berührt sind. Man darf doch nicht bei der Suche nach Untermietern eine bestimmte religiöse Gruppe – in diesem Fall alle Nicht-Muslime – ausgrenzen."
Keine Werbung mehr für Pierre Vogel
Bei meinem routinemäßigen durchstöbern der Online-Nachrichtenblätter ist mir soeben etwas nennenswertes aufgefallen. Und zwar haben die Nachrichtenplattformen eine neue Taktik gegen die öffentlichen Auftritte von Pierre Vogel & Co. gefunden. Nachdem Reporter und Journalisten nun tatsächlich auch selbst registriert haben, dass ihre extrem negative Berichterstattung im Vorfeld der Kundgebungen meist ein Schuss in den Ofen ist und eher nach hinten losgeht, hat man sich nun eine neue ausgefuchste Vorgehensweise durchdacht:
Das Totschweigen.
In Katharina-Saalfrank-Manier wird Pierre Vogel nun wie ein schwer erziehbares Kind behandelt, von denen Pädagogen sagen, dass man es am schnellsten ruhig bekommt, wenn man sein herausstechendes Verhalten einfach ignoriert und nicht den Hauch einer Beachtung schenkt.
Sowohl die lokalen Nachrichtenblätter wie FAZ, FR-Online, HR-Online und FNP, als auch die üblichen Verdächtigen wie BILD, SPIEGEL & STERN & CO. wollen von einer geplanten "Islamisten-Kundgebung" plötzlich nichts mehr wissen. In der aufrichtigen Hoffnung, dass keine 100 Leute am Veranstaltungsort erscheinen, scheint man sich wohl unter Freund und Feind abgesprochen zu haben, um eine neue Herangehensweise bei der Berichterstattung der Kundgebungen anzugehen.
Mal sehen, wie viele Konvertiten euch eure pfiffigen Berechnungen diesmal bringen. Wir sehen uns, inscha Allah
DAWA-NEWS-Interview mit Pierre Vogel
DAWA-NEWS: As-salaamu-alaikum Bruder Abu Hamsa, gebe uns doch bitte deine persönliche Einschätzung zur letzten Kundgebung wieder!
Pierre Vogel: Wa alaikum salaam. Ja, das war meiner Meinung nach auf jeden Fall ein Riesenerfolg gewesen und deswegen danke ich auch nochmal allen Brüdern und Schwestern die dort mitgeholfen haben. Denn natürlich – al-Hamdulilah – sieben Menschen sind zum Islam konvertiert. Und ich habe auch mitbekommen, dass im Publikum noch einige dabei waren, die konvertiert sind. Der Prophet – Frieden und Segen seien auf ihm - sagte, dass wenn Allah durch dich nur einen Menschen rechtleitet, es besser für dich ist, als alles zu besitzen worüber die Sonne aufgeht. Und dann: Wie viele Jugendliche wurden an diesem Tag wieder motiviert und mitgerissen – al-Hamdulilah – und wie viele Frauen haben sich wohl an diesem Tag dafür entschieden, das Kopftuch zu tragen? Und wie viele haben sich vorgenommen, anzufangen zu beten? Wie viele Nichtmuslime haben wieder ein besseres Bild vom Islam bekommen? Denn es geht nicht nur um einen Vortrag, sondern dass Brüder und Schwester auch Gespräche mit Menschen führen, die man sonst niemals in eine Moschee oder in eine Halle bekommen würde. Und von daher war es ein Riesenerfolg. Möge Allah uns Ichlas geben! Und ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal bei allen Brüder und Schwester, die uns dabei geholfen haben.
“Wer von euch wird unterdrückt?”
"Wer von euch wird unterdrückt?", fragte Abu Hamsa in Hamburg.
Ich persönlich hätte mich ja gemeldet:
"Ich werde unterdrückt von den deutschen Medien und Politikern, welche den Leuten einreden, ich wäre eine Terroristin, so dass ich auf der Straße beschimpft, in Banken mit Waffen bedroht und beim Arzt rausgewurfen werde.
In keinem Land, in keiner Gesellschaft und in keiner Religion hat die Frau so viele Rechte und ein so gutes Ansehen wie im Islam.
Wir wollen eure minderwertigen primitiven scheinheiligen Freiheiten nicht. Wir wollen nicht die Freiheit uns auszuziehen, sondern die Freiheit uns zu bedecken.
Wir wollen nicht die Freiheit arbeiten zu dürfen, sondern die Freiheit zu Hause unsere Kinder zu erziehen.
Die Karawane zieht weiter und die Hunde sind am bellen…
Al-Hamdulilah – alles Lob gebührt Allah, die gestrige Kundgebung war eine sehr erfolgreiche Veranstaltung. Es war ein wunderschönes Erlebnis! Bei Regen und Sonnenschein, Wind und Schwüle: Tausende Muslime bzw. "radikale Islamisten" haben sich gestern am Dag-hammarskjöld-Platz zusammengefunden und jeglichen Wetterbedingungen getrotzt. Ein lehrreicher Vortrag, sieben neue muslimische Geschwister und eine Menge Takbir-Rufe später, war die Kundgebung auch wieder zu Ende und Reporter und Journalisten setzten sich fleißig am Samstagabend noch ins Büro und schrieben sich ihre Abscheu von der Seele, hier einige Beispiele:

Pure Hetze – Jetzt erst Recht!
Deutschlands Medien schreiben sich die Finger wund: Mit viel Mühe und Hingabe schreiben Redakteure aller möglichen Nachrichtenblätter seit Tagen schon subjektive Berichte bzgl. der Kundgebung in Hamburg, die voller Verleumdungen, Unterstellungen und Hetze sind. Doch wie heißt es so schön: Schlechte Werbung ist besser als keine Werbung! Hier einige Beispiele:
Doch wir sagen euch eins:
Aktion gegen Rassisten und Salafisten
Heute lese ich bei Facebook von einer "Aktion gegen Rassisten und Salafisten"
Dort wird gesagt:
Dann gibt Kommentare wie:
Hetzbericht! Süddeutsche Zeitung nun auf der schwarzen Liste!
Eine perverse Hetze von einem Nachrichtenportal, von dem ich das eigentlich nicht gewohnt bin: Die 'Sueddeutsche Zeitung' hetzte in Anspielung auf die kommende Konferenz am Dienstag gegen den Islam in Deutschland, heftig gegen muslimische Prediger und ihre Organisationen. Seht selbst:
Stopp für Missionare der Intoleranz
Sie verbreiten ihre Ideologie über Videos im Netz, aggressive Prediger und Seminare: Ein Sicherheitsbericht zeigt, wie die Salafisten die Idee eines islamischen Gottesstaats mit Hilfe von Saudi-Arabien nach Deutschland exportieren. Nun beraten die Innenminister, wie die Bewegung aufzuhalten ist.
DAWA-NEWS: Welche Idee eines Gottesstaats?! Ich habe wirklich nicht mehr die Lust dazu, bei jeder Stellungnahme, diese 0815-Unterstellungen zu widerlegen. Es kommen keine anderen Argumente. Deswegen meidet man auch den öffentlichen Dialog. Man könnte in jeder Kundgebung einfach mal fragen, ob man nicht auf die Bühne könnte und mit Pierre Vogel mal öffentlich zu debattieren. Aber debattieren kann nur der, der Argumente hat. Diese Leier von "Gottesstaat", "Arid U.", "gegen Integration" usw. steht mir schon zum Hals und meine Finger weigern sich, jetzt zum tausendsten Mal, diese Scheinargumente zu widerlegen.
Wie man sich zum Affen machen kann und trotzdem der Verlierer bleibt
Dies ist ein Gastkommentar zu dem Vorfall mit dem Penzberger Imam Benjamin Idriz, der alles dafür getan hat, um den Nichtmuslimen zu schmeicheln und trotzdem auf ihre Abschussliste gekommen ist (wir berichteten):
Das folgende Fundstück ist wirklich ein ganz besonderer Artikel. Ein Bruder machte mich auf diesen aktuellen Bericht in der ZEIT aufmerksam. Es ist ein sehr ausführlicher Artikel der über 5 Seiten geht. Als besonders empfehlenswert halte ich ihn, weil er uns Muslimen die Augen öffnet über die Natur der Dinge hier im Darul-Kufr.
Allah, der Erhabene, sagt im edlen Quran (ungefähre deutsche Bedeutung):
<< Weder die Juden noch die Christen werden mit dir zufrieden sein, bis du ihrem Glaubensbekenntnis folgst. Sag: Gewiß, Allahs Rechtleitung ist die (wahre) Rechtleitung. Wenn du jedoch ihren Neigungen folgst nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so wirst du vor Allah weder Schutzherrn noch Helfer haben. >> (2:120)
Offizielle Stellungnahme des ehemaligen Vorstandes der verbotenen Taiba-Moschee!
Der eine oder andere wird es wohl schon in den Medien erfahren haben, der ehemalige Vorstand der verbotenen Taiba-Moschee in Hamburg geht rechtlich gegen das Verbot vor.
WELT ONLINE: Trägerverein klagt gegen Schließung der Taiba-Moschee
Hamburger Abendblatt: Trägerverein klagt gegen Moschee-Schließung
FOCUS online: „Taiba Arabisch-Deutsche Kulturverein" reicht Klage ein
Im Rahmen dieser Entscheidung ist auch die folgende offizielle Stellungnahme vom ehemaligen Vorstand der verbotenen Taiba-Moschee verfasst worden. Mit freundlicher Genehmigung der Verantwortlichen werde ich die Stellungnahme hier veröffentlichen.
Taiba Moschee geschlossen!!!
"Es wirkt ein bisschen wie Aktionismus"

Die Hamburger Sicherheitsbehörden haben die Taiba Moschee im Bahnhofsviertel mit sofortiger Wirkung geschlossen. Die Moschee war durch die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA weltweit bekannt geworden. Dort hatten sich die Attentäter mehrmals zuvor getroffen. Zu den Hintergründen für die Schließung der Moschee hat sich auf NDR Info der ARD-Terrorismusexperte Joachim Hagen geäußert. Weiterlesen
Das Projekt: 33 Städte – 33 Männer
Das Projekt: 33 Städte – 33 Männer – NULL Kosten
Die Aufklärung über den Islam muss weiter fortschreiten. Die Massenmedien und einige Internetgemeinden investieren viel Zeit und Geld, um den Islam zu diffamieren. Die Islamaufklärung erscheint da wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wir Muslime sind uns bewusst, dass wir mehr machen müssen, als derzeit getan wird. Die Dawa muss voran getrieben werden.
Wir informieren in unserem Internetauftritt (http://www.dawa-news.net) über die Lage der Muslime in Deutschland und Europa. Und dabei möchten wir soviele Interessierte wie möglich erreichen. Jedoch sind die Massenmedien, Nachrichten-Blogs und Internetsuchmaschinen keine große Hilfe. Auf der Suche nach Informationen über den Islam führen sie direkt auf anti-islamische Hetzseiten. Wir müssen dafür Sorgen, dass Interessenten die richtige Anlaufstelle aufsuchen
Und dafür brauchen wir Dich.
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