[Update] Pierre Vogel wird Ein- und wieder Ausgeladen – Pressekonferenz um 16:00 Uhr
“Der deutsche Islamist Pierre Vogel gibt nicht auf: Am 14. Februar will er in Zürich vor 1000 Leuten predigen. Eingeladen hat ihn der Islamische Zentralrat der Schweiz, der kürzlich noch auf Distanz zu Vogel gegangen war.”
(Quelle: 20 Minuten Online)
Die professionelle Spaltung geht weiter.
Nachdem wir klargestellt haben, dass der Islamische Zentralrat der Schweiz sich – entgegen der schlecht recherchierten Medienbehauptungen – nicht von Pierre Vogel distanziert hat, benutzt das Onlinemagazin der “20 Minuten” diesen Punkt als Aufhänger für ihre (Anti-)Werbung für den Vortrag am 14.2.2010.
Das war um 7:00 Uhr heute morgen, ein relativ später Artikel, da schon seit längerer Zeit auf der Seite von Pierre Vogel zu lesen ist, dass er am 14.2. zu der Veranstaltung fahren wird.
Doch um 11:25 Uhr teilt die Schweizer Bild-Zeitung “Blick” mit:
Der Stiftungsrat des Volkshauses hat sich einstimmig entschieden, die Veranstaltung abzublasen und den ZRS wieder auszuladen.
“Man habe erst heute Morgen von den umstrittenen Teilnehmern des Symposiums erfahren und gleich reagiert, erklärte Volkshaus-Geschäftsführer Marco Stella gegenüber Radio «Energy Zürich».
Auf der Seite des Zentralrats wird eine Pressekonferenz angekündigt. Ab 16:00 Uhr wissen wir, so wahr Gott will, mehr.
Der Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS) verliest heute um 16.00 Uhr im Hotel Astoria, 3007 Bern eine Erklärung zum Medienwirbel rund um den geplanten Auftritt des deutschen Predigers, Pierre Vogel, am Symposium: “Die Schweiz nach dem Minarettverbot – Wohin steuert die Islamdebatte?”.
Ort: Hotel Astoria, Zieglerstrasse 66, 3007 Bern
Zeit: 16.00 Uhr
Keine Akkreditierung nötig.
Der Präsident, Nicolas Blancho, wird dem Anlass ebenfalls beiwohnen. Weitere Anfragen sind zu richten an den Pressedienst:
Die professionelle Spaltung der Ummah
Momentan spüren wir einige Spaltungsversuche in der Umma.
Es hat sich – Gott sei gedankt – eine starke Fraktion gebildet mit:
Sheikh Abul Hussein
Sheikh Abu Anas
Abu Hamza
Abu Jibriel
Abu Alia
Abu Adam
…. und allen weiteren Leuten die hinter dem EZP-Team stehen.
Außerdem sind seit kurzem auch die Schweizer mit dem kürzlich gegründeten Zentralrat der Schweiz, dazu gestoßen.
Der Student und gleichzeitig Präsident des IZRS, Nicolas Blancho, erfährt große Beliebtheit bei den praktizierenden Muslimen in der Schweiz und vielen Muslimen in Deutschland. Aufgefallen ist er vor allem durch die Kooperation mit Pierre Vogel (Abu Hamza) bei der Kundgebung gegen das Minarett-Verbot in der Schweiz letzten Jahres.
Die Politik und die Medien bemerkten jedoch ziemlich schnell, dass sich für den Islam etwas äußerst Positives aufbaut, nämlich eine enge Zusammenarbeit von rechtschaffenen und extrovertierten Muslimen, die sich nicht mehr alles gefallen lassen – und das grenzüberschreitend.
Dies musste selbstverständlich umgehend verhindert werden, also bemühten sich die schweizer Politiker, nachdem Sheikh Abul Hussein bereits vor längerer Zeit ein Einreiseverbot erhielt, nun auch Pierre Vogel den Eintritt in die Schweiz zu untersagen – wenn auch temporär begrenzt, jedoch nun aufgehoben.
Nachdem sich der Zentralrat immer besser aufgestellt hat und mittlerweile einen relativ hohen Bekanntheitsgrad genießt, versucht die Presse (u.a. Basler Zeitung) wieder Druck zu machen und mit Artikeln bzw. Überschriften wie:
“Schweizer Muslime distanzieren sich von Pierre Vogel”
,die Muslime zu spalten. Wer nur die Überschrift liest (was generell fatal ist!), muss sich doch stark wundern, wie es sein kann, dass sich "Muslime" von Pierre Vogel distanzieren, während die Zusammenarbeit vor kurzem noch beispielhaft gewesen ist.
Der Artikel geht aber noch weiter:
“Es sei ein Fehler gewesen, den deutschen Islam-Prediger Pierre Vogel zur Kundgebung vom 13. Dezember des letzten Jahres auf dem Berner Bundesplatz einzuladen, sagte Blancho am Rand des Anlasses.”
Dieses Zitat stellt sich als ein, aus dem Kontext gerissenes und inhaltlich falsches Zitat dar, welches für Unruhen in den Rängen der Muslime sorgen kann.
Kurz nach der Veröffentlichung des Artikels wurden die ersten Stimmen der Verantwortlichen laut: Nicolas Blancho wird – so wahr Gott will – bald eine Aufklärung des Basler-Zeitungsartikels auf der Internetseite des IZRS’ veröffentlichen.
Schnell wird jedoch klar, dass es sich bei dem Zeitungsartikel um einen klaren Spaltungsversuch handelt.
Man hat sich von Pierre Vogel und seinen Ansichten ebenfalls, nicht als Person distanziert, es sei lediglich ein Fehler, einen Nichtschweizer für innerpolitische Probleme einzuladen. Und das ist tatsächlich ein Punkt über den man fair diskutieren kann.
Da wir uns sicher sein können, dass das nicht der letzte Spaltungsversuch gewesen sein wird, sollten wir aus dieser Sache für die Zukunft folgendes lernen:
1. Es gibt Mächte und Kräfte, denen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Muslime ganz und gar nicht gefällt.
2. Diese Mächte setzen all ihre gaunerischen Kräfte ein, um die Zusammenarbeit zu unterbinden, sie es mit politischen oder unterbewusst medialen Aktionen.
3. Die islamische Gemeinschaft darf sich nicht so leicht blenden lassen und nicht auf die plumpen Versuche einer Zeitung oder ähnlicher Medienanstalten hereinfallen.
4. Die Muslime müssen stets kritisch bleiben und nichts ungefragt hinnehmen.
5. Die Muslime müssen zusammenarbeiten, auch wenn sie unterschiedliche Meinungen haben.
Letztendlich müssen sie sich an Qur'an und Sunna halten.
In Kürze lest ihr hier eine Stellungnahme des Schweizer Zentralrats – so wahr Gott will -.




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