Hilden: Moschee für 1,3 Mio. Euro
Hilden. Im Mai 2009 war der Marokkanische Freundeskreis in Hilden noch außerordentlich positiv gestimmt. Der Generalkonsul kam nach Hilden, um bei der Grundsteinlegung für das neue Kultur- und Gebetshaus an der Telleringstraße dabei zu sein. Die Bauzeit sollte ein Jahr betragen.
Juni 2010: Am Dienstag steht zwar der Rohbau, doch ans Einziehen ist noch nicht zu denken. Mohamed Bouziani (60), Vorsitzender des Kulturvereins, sagt: "Es gab Finanzierungsprobleme." Der 170 Mitglieder starke Verein stemmt das Projekt ganz allein, nur durch Spenden von Mitgliedern und anderen marokkanischen Gruppierungen.
Eine Millionen Euro waren für den Bau angesetzt, mittlerweile hat sich die Kostenschraube auf 1,3 Millionen Euro weitergedreht – und der Bau ist noch nicht abgeschlossen. Allein der harte Winter habe die Arbeiten um drei Monate verzögert, so der Vorsitzende.
Beim Blick in die Zukunft ist Bouziani daher vorsichtig: "Ich hoffe, dass wir in sechs bis acht Monaten fertig sind." Die Finanzierung sei aber noch nicht abschließend geregelt. Erst einmal herrscht weiter die Ungewissheit.
Schweizer Konvertit ist ein Sicherheitsrisiko
Das Bundesverwaltungsgericht bestätigt den Entscheid der Armeefachstelle zu einem Konvertiten: Nicht seine religiöse Überzeugung sei problematisch, sondern die Art, wie er seinen Glauben praktiziere.
Gibril Muhammad Zwicker ist vor drei Jahren zum Islam konvertiert und dem umstrittenen Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) als Mitglied beigetreten. Der 27-Jährige ist Oberleutnant und hat als Werkschutzoffizier in der Betriebskompanie des Armee-Hauptquartiers Zugang zu als «geheim» klassifizierten Informationen, zu geheimem Armeematerial und zu Militäranlagen, die von aussen nicht wahrnehmbar sind und deren Zerstörung die Auftragserfüllung durch Bundesrat und Armee gefährden könnte.

Friedlicher Protest gegen Minarett-Verbot
Was ist ein Minarett?
Laut Wikipedia ist ein Minarett ein erhöhter Standplatz oder Turm für den Gebetsrufer (Muezzin) bei oder an einer Moschee.
Im schweizerischen Verfassungstext ist nach der Minarett-Initiative der Zusatz eingefügt: "Minarette sind verboten" womit man den Bau neuer Minarette meint.
Laut der Definition ist ein Kirchturm kein Minarett, da es eine bestimmte Voraussetzung nicht erfüllt: Es ist nicht "bei oder an einer Moschee". (s.o).
Auch ein Burg- oder Wachturm ist kein Minarett. Eine Litfaßsäule ist kein Minarett. Ein zylindrisch angesammelter Haufen von Steinen vor der Haustür ist kein Minarett. Eine aus Pappe zusammengeschnittene, senkrechte Säule im Garten ist kein Minarett. Ein Plakat an einem Haus mit der Aufschrift "Das ist ein Minarett" macht das Haus nicht zu einem Minarett.
Den Muslimen wird vorgeworfen, zu wenig über ihre Religion aufzuklären. Das ist nur zum Teil wahr. Wir klären schon auf, aber das interessiert die Medien nicht.

Das ging durch die Presse.
Das ist die Art von Protest, die wir brauchen, damit man auf unsere Stimmen aufmerksam wird.
Das ist es, wozu wir euch ermutigen wollen.
Friedlicher Protest gegen das Minarett-Verbot
Solltet ihr ein eigenes Haus oder einen eigenen Garten besitzen, bastelt euch ein Minarett. Egal woraus, wie groß oder wohin (solange es euer Eigentum ist).
Dieser Protest hat zwei Ziele:
1) Die Medien und die Nachbarschaft sehen den Protest und werden sich fragen, warum jemand ein Minarett aufgestellt hat. Man kann so seinen Standpunkt über das Minarett-Verbot (es geht eigentlich ja gar nicht um Minarette) darstellen und die Leute über die Initiatoren aufklären. Das Minarett ist einfach ein Ball, der eure Dawa ins Rollen bringen wird.
2) Das Minarett-Verbot kann durch die obersten Gerichte nur dann gekippt werden, wenn es eine Einzelfallentscheidung gibt. Die aktuellen Klagen werden nicht angenommen, da die Kläger selbst nicht direkt betroffen sind. Wenn offiziellen Stellen (Staatsanwaltschaft, Polizei, Ordnungsamt, Bauamt) euch schriftlich auffordern, das "Minarett" zu entfernen, weil Minarette in der Verfassung verboten sind, dann haben wir den Präzedenzfall.
Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Macht Fotos von eurem Protest.
Schreibt Erfahrungsberichte, wenn ihr deswegen irgendwas erlebt habt.
Solltet ihr einen offiziellen Brief erhalten (was natürlich sehr unwahrscheinlich und lächerlich wäre) dann scannt diesen und schickt an uns.
Wir veröffentlichen euren Protest. Wir sorgen dafür, dass die muslimischen Organisationen, deren Klagen abgewiesen werden/wurden, auf euch aufmerksam werden.
Macht mit bei der Dawa.
Das Dilemma des Minarett-Verbotes
Die umstrittene Initiative für ein Volksentscheid zum Minarett-Verbot ist von den Schweizern angenommen worden und der schweizer Verfassungstext wird um den Zusatz "Der Bau von Minaretten ist verboten" oder "Minarette sind verboten" ergänzt. Die Abstimmung dazu war direkt-demokratisch. Er gilt aber in den Augen vieler als "verfassungswidrig".
Der frühere Sprecher der Genfer Moschee, Hafid Ouardiri, reichte eine Klage gegen den Volksentscheid vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein, weil das Verbot seiner Ansicht nach gegen die Religionsfreiheit und das Diskriminierungsverbot verstößt.
Allerdings wird die Klage sehr wahrscheinlich nicht angenommen, da zum einen der Kläger nicht alle Instanzen der Gerichte in der Schweiz ausgeschöpft hat, zum anderen er nicht konkret von dem Verbot betroffen ist. Es bedarf eines konkreten Bauverbotes für ein Minarett, bis sich ein Gericht mit dem Thema beschäftigt und den Verfassungstext für ungültig erklärt.
Jörg Paul Müller und Daniel Thürer, schweizer Rechtsproffesoren wollen auf diesen Präzedenzfall nicht warten. Sie schlagen einen "Tolleranz-Artikel" vor, der den Text des Minarett-Verbotes ersetzen soll.
Ihre Motive für den Vorschlag:
- Eine Verfassung soll nur ein Rahmen für Gesetze schaffen. Das Minarett-Verbot passt nicht in den Tenor einer Verfassung.
- Das rechtliche Problem soll nicht durch Gerichte, sondern durch den demokratischen Mechanismus gelöst werden.
- Die Geschichte hat gezeigt, dass Bestimmungen durch Volksentscheide früher oder später aufgehoben oder verändert wurden, weil sie ungerecht, unzumutbar oder nicht praktikabel waren.
Also ihre Motive im Klartext: Bevor die Gerichte das Verbot aufheben, muss man es anders ("freier") formulieren, solange man die Möglichkeit dazu hat.
Zitat aus der Ausarbeitung: "Vorschlag: Das geltende Minarettverbot durch einen fortschrittlicheren Toleranzartikel aufzuheben"
Zunächst der bisherige Verfassungstext:
Artikel 12 Glaubens- und Gewissensfreiheit
1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.
2 Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.
3 Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.
4 Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.
Neu soll Absatz 5 eingefügt werden:
5 Die Religionsgemeinschaften nehmen in ihrer Darstellung im öffentlichen Raum, etwa mit Gebäuden, Aufrufen, Kleidervorschriften für ihre Mitglieder oder Symbolen, auf einander und auf das Empfinden und das Wohl der übrigen Bevölkerung Rücksicht.
Sie vermeiden ein bedrängendes Auftreten und tragen zu einem von Toleranz getragenen Zusammenleben bei. Sie fügen sich in ihrem Wirken in die Anforderungen einer demokratischen Gesellschaft ein und respektieren die Menschenrechte aller.
Kommentar:
Es geht in diesem neuen Absatz 5 von Art. 15 der Bundesverfassung darum, legitime Bedürfnisse der Befürworter der Minarettsinitiative aufzunehmen und in der Form von allgemeinen, d.h. nicht diskriminierenden Regeln darzustellen. Das jetzt geltende Minarettverbot wird dadurch überflüssig und gestrichen.
Der erste Satz betrifft das Aussenverhältnis. Es geht darum, das Auftreten der Religionsgemeinschaften gemeinverträglich zu gestalten. Dies wird mit der Formulierung ausgedrückt: „Die Religionsgemeinschaften nehmen auf einander und auf das Empfinden und das Wohl der übrigen Bevölkerung Rücksicht“. Die Wortwahl für einen Verfassungstext ist schwierig, obwohl zu gut Deutsch die Aussage: Wir wollen einen Staat, in dem es jedem wohl sein kann, durchaus verständlich und deutlich wäre.
Zweiter Satz: „Sie vermeiden ein bedrängendes Auftreten“ meint die Ablehnung jeden aggressiven Missionierens, aber auch der Kundgabe eigener religiöser Riten oder Herrschafts-/Machtansprüche gegen Aussen. Angesprochen ist auch das öffentliche Auftreten in Kleidungen, die etwa angesprochenen Personen im öffentlichen Raum (Verkehrsmittel, Läden) Angst einflössen könnten. Die extremen Formen der Verschleierung sind nach Meinung mancher geeignet, dies zu bewirken. Bedrängend für Mitbürger können auch Bauformen sein, die sich nicht ins Stadt- oder Dorfbild einfügen und unangemessen den Geltungs- oder Machtanspruch einer Religionsgemeinschaft ausdrücken.
Drittes Element: Beitrag zu einem von Toleranz getragenen Zusammenleben und Einfügung in die Anforderungen einer pluralistischen/demokratischen Gemeinschaft und Respekt der Menschenrechte aller.
Hier wird die Wirkung im Innern mit einbezogen: den Glaubensgemeinschaften wird Religionsfreiheit garantiert, sie sind aber auch an die Grundsätze demokratischen Zusammenlebens und des Respekts der Menschenrechte nach Innen und nach Aussen gebunden. Diese Forderung konkretisiert und verdeutlicht die bereits bestehende Verfassungsbestimmungen des Artikels 35 Abs. 1 und 3 Bundesverfassung, die bestimmen: Die Grundrechte sind in allen Teilen der Rechtsordnung zu verwirklichen und gelten grundsätzlich sowohl in öffentlichrechtlichen wie auch privatrechtlichen Beziehungen.
Mit der Bindung an die Menschenrechte sind auch Praktiken wie Mädchenbeschneidung und Zwangsheirat einbezogen.
Zitat Ende.
1) Was fügt der neue Absatz in ihrem Wortlaut inhaltich hinzu, was nicht durch die vorherigen Absätze klar ist?
Religionsfreiheit und kein Religionszwang sind doch schon festgehalten.
2) Soll dieser Text eine Entscheidung vor Gericht überflüssig machen?
Gerade das nicht. Dieser Text wird Grundlage sein, mit dem sich jeder jeden verklagen kann. Viel Arbeit für Richter und Anwälte.
3) Wer ist die "übrige Bevölkerung"?
Für Muslime sind es die Nicht-Muslime,
für Christen sind es die Nicht-Christen,
für Juden sind es die Nicht-Juden,
für die Gläubigen sind es die Nicht-Gläubigen usw.
Zunächst sind damit also vordergründig verboten: Minarett, Muezzin-Ruf, große Moscheenbauten, Burka, Hijab, Kopftuch, Halbmond mit Stern, arabische Inschriften auf Gebäuden, der Ausruf "Allahu Akbar", lange Bärte,…
Allerdings auch: Kirchtürme, große Kirchbauten, Glockenläuten, Nonnen-Uniformen, Pfarrer- und Priesterkleidung, Kreuzanhänger, Kreuze auf Gebäuden, Bibel- und Torah-Zitate in der Öffentlichkeit, Ausrufe wie "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes", das Verteilen von Broschüren und Bibeln/Koran, Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit…
Das wären die Sachen, wegen der die "Gläubigen" sich gegenseitig verklagen könnten.
Aber zum Schutz der Atheisten und Agnostiker müsste man aber generell das Beten, das Predigen und die religiöse Aufklärung in der Öffentlichkeit (Schule, Arbeitsplatz, Medien, usw) verbieten.
Man sieht also, dass dieser Text so schwammig geschrieben ist, dass er alles und nichts verbieten kann. Es ist keine Grundlage für ein friedliches Miteinander, nicht einmal für ein "friedliches Nebeneinander"
4) Die Religionen sollen bedrängendes Auftreten vermeiden.
Wenn also ein Mann in einem Weihnachtsmannkostüm (Gesicht nicht erkennbar, eindeutig religöse Kleidungsmotivation, künstlich vergrößerter Bauchbereich) auf mich zukommt (Aufdringlichkeit), dann verklage ich ihn.
Wenn Zeugen Jehovas an meiner Tür klingeln, dann verklage ich sie.
Wenn der Klassenlehrer meines Sohnes mich zweimal anruft, um zu erfahren, wieso mein Sohn nicht am Religionsunterricht teilnimmt, dann bedrängt er mich. Auch den werde ich verklagen.
Natürlich ist der Gesetzestext nicht für diese Beispiele gedacht.
Man sieht daran aber wunderschön, wie auch Rechtsprofessoren sich schwer tun, Diskriminierung, Ungleichbehandlung und Rassismus so auszudrücken, dass es genau nicht danach klingt.
5) In dem Kommentar wird gesagt, dass Riten wie Mädchenbeschneidung und Zwangsheirat, die religiös bedingt sind, verboten werden. Ich frage mich, in welcher Religion diese Riten geboten bzw erlaubt werden. Im Islam jedenfalls nicht.
Bedarf es denn überhaupt einem Verbot?
Mädchenbescheidung fällt unter Körperverletzung und Zwangsheirat ist im Eherecht verboten.
Wieder also eine diffamierende Äußerung mit Unterstellung.
In einer Diskussion wurde mir mal gesagt:
Es geht nicht um den Islam, es geht nur um die Minarette.
Der "Tolleranz-Artikel" zeigt:
Es geht nicht nur um die Minarette , es geht um den Islam.
Mein Vorschlag: Lasst das Gericht entscheiden.
Wenn das Gericht den Zusatz für rechtens erachtet, dann müssen wir ohne neue Minarette leben.
Wenn das Gericht den Zusatz für menschenrechtsverletzend erachtet, dann müssen "die 57% der Schweizer" mit einer richterlichen "Ohrfeige" leben.
Quelle: http://www.sonntagonline.ch
“Was kümmern ihn Verbote…”
Es ist mutig, genial und ein Zeichen für den friedlichen Protest.
Mit dem muslimischen Gebetsturm auf dem Dach seines Gebäudes will der Schweizer Chef einer Schuhkette und Erbauer des jüngsten Minaretts in der Schweiz gegen den Volksentscheid vom 29. November potestieren.
Gleichzeitig soll es ein Zeichen des Friedens und der Toleranz gegenüber den Muslimen sein.
Guillaume Morand könnte einen Stein ins Rollen gebracht haben, denn ein Minarett für den Eigenbedarf ist nicht teuer,
so wahr Gott will, wird es viele Nachahmer geben, die sich nun auch ein Minarett auf das Dach stellen werden.

Spaß muss sein: Eine Schokoladenfirma stellt schonmal Schokoladenminarette her.
Den ganzen Artikel könnt ihr auf dem Schweizer Tagesanzeiger nachlesen.
“Müssen wir die Angst vor dem Islam ernster nehmen?!”
“Kontrovers- Das Kreuz mit der Volksabstimmung – Müssen wir die Angst vor dem Islam ernster nehmen?”
Deutschlandfunk 7.12.2009
Studiogäste:
- Bekir Alboga,Dachverband Türkisch-Islamische Union
- Sebastian Edathy, SPD-MdB, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Migration und Integration
- Hans-Hermann Tiedje, Publizist
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Es ging heiß her in der Sendung “Journal am Vormittag” vom Deutschlandfunk, am 7.12.2009.
Bekir Alboga und Sebastian Edathy verteidigten den Islam mit guten Argumenten und Beweisen,
während der Publizist Tiedje die Bildzeitung und Thilo Sarrazin für seine fremdenfeindlichen Äußerungen lobt und die Muslime in einem äußert dunklem Licht darstellt.
Einige Anrufer in der Sendung geben einen Einblick in das typische Mainstreamvolksdenken, soll heißen, dass wieder die typischen Qur’an-Verse zitiert werden, in denen jeder Muslim verpflichtet sei jeden Nichtmuslim zu töten.
Das SPD-Mitglied Edathy reagiert souverän und stellt die rhetorische Frage in den Raum:
“Es bringen also 3 Millionen Muslime in Deutschland alle Nichtmuslime um?!”
Kommentar:
Sowieso von diesen paar Millionen Muslimen, wie viele praktizieren den Islam? Und wie viele machen Dawah? etc.
Wenn mann all diese Sachen abzieht, bleiben eventuell einigen Hundert oder sogar weniger eine Handvoll! Und diese Handvoll von Muslimen soll 80 Millionen – achtung ich sage es nochmal – 80 Millionen Deutsche umbringen wollen und dann auch noch können? Wie unlogisch ist das ?
Meiner Meinung nach gibt es einige schlechte und viele gute Aspekte in der Sendung, reinhören lohnt sich auf jeden Fall.
Leserbrief zum Minarett-Verbot
Minarettenverbot – was wird es bewirken?
Es soll kein Minarett mehr existieren – denn diese tragen dazu bei, dass Europa islamisiert wird. Was bewirkt dieses Verbot wirklich?
Die Muslime bekämpfen, bevor es mehr werden – so lautet die Grundregel. Einschränkungen von rechts und links, Verbote hier und da.
Es ist ja nicht das erste Mal, aber was haben solche Gesetze bewirkt? Hat man das Ziel erreicht oder wächst der Islam trotz allem?
Eigentlich reicht es einem Muslim bereits, in einem gewöhnlichen Raum zu beten – doch dieses Verbot bedeutet viel mehr als nur ein Minarettenverbot. Es schmerzt das Prinzip des Verbotes: Man will den Islam einfach nicht mehr auf den Straßen sehen – weder Moscheen, noch Kopftücher. Man hasst das Fremde. Anstatt es kennenzulernen, versucht man es zu bekämpfen. Was befürchtet man vom Islam, außer dass er ständig wächst? Wahre Muslime sind doch das Beste für jede Gemeinschaft. Angefangen von Ehrlichkeit, Anstand und Respekt- Eigenschaften, die der Islam von jedem Muslim fordert- bis hin zu Toleranz gegenüber Andersgläubigen.
Ebenso haben viele die "Sharia-Phobie". Laut einer Prognose soll es im Jahr 2015 [b]bereits 23 Millionen Muslime geben[/b], was bedeutet, dass sie auch Machteinfluss erlangen könnten. Ob dies nun wirklich soweit kommen kann oder nicht, ist fraglich. Doch nehmen wir an, das gesamte Gesetz würde den islamischen Forderungen entsprechen. Das islamische Gesetz räumt Andersgläubigen alle Rechte ein, die einem Menschen zustehen. Andere Religionen werden respektiert, toleriert und akzeptiert.
Oder hat man etwa Angst davor, dass kein Diebstahl, Ehebruch, Mord und Betrug mehr existieren würde? Gut wäre, wenn man die islamischen Gesetze und den wahren Muslim erst mal studieren würde, bevor man Angst fühlt und sie bekämpft. Denn nur der Unwissende fühlt übertriebene Angst und bekämpft sie auf falscheArt und Weise.
Im Allgemeinen haben jedoch solche Verbote, Unterdrückungen und Einschränkungen keinen Einfluss auf die Verbreitung des Islam. Zu Zeiten des Propheten wurden die Muslime gefoltert, um vom Islam abzulassen, mit dem Schwert bekämpft und von allen Seiten unterdrückt. Was bewirkte das? Die Muslime wurden stärker und immer mehr. Der muslimischen Gesellschaft heute fehlt Kraft, Mut und Weisheit. Gott gibt sie uns auf seine Art. Wir beten um Kraft, und uns werden Schwierigkeiten gegeben, um uns stark zu machen. Wir beten um Mut, und uns werden Hindernisse gegeben, um sie zu überwinden. Wir beten um Weisheit und uns werden Probleme gegeben, die wir lösen und dadurch Weisheit erlangen. Bleibt also standhaft! Keine dieser Verbote erniedrigen uns in Wirklichkeit. Der Islam bleibt immer stark, und wird sich immer weiter verbreiten, auch wenn es den Islamhassern zuwider ist. Sie haben das Gesetzbuch in der Hand, nicht aber die Herzen der Menschen. Diese liegen immer noch in Gottes Hand, der rechtleitet, wen Er will.
Eure Schwester im Islam
Barakallahu fiek Schwester
Minarett-Verbot in Deutschland?
Quelle: http://news.de.msn.com/politik/politik.aspx?cp-documentid=151134694
Dieser Artikel war 30.11.2009 auf der Startseite der deutschen MSN-News-Seite. Meiner Meinung nach ist es sehr traurig, dass gerade in einem Land wie der Schweiz solche rassistichen Entscheidungen getroffen werden. Die Schweiz ist ein Land, das wegen seiner politischen Stellung immer als neutral galt, ein Land, das sehr enge Geschäftsverbinungen zu vielen muslimischen Ländern pflegt, ein Land, das Investitionen in den meisten Golfstaaten und iranischen Ölfirmen hat. Die Schweiz begrüßt jährlich viele Schüler aus muslimischen Ländern in ihren privaten Internaten und förderte bis jetzt generell einen dynamischen interkulturellen Strom. Ich kann mir nicht erklären, wieso sich diese Tendenz jetzt gerade im Zusammenhang mit dem Islam so verändert hat.
Dass nun Herr Bosbach indirekt für ein solches Verbot in Deutschland appelliert ist nichts Überraschendes. Er hat sich schon mehrmals gegen den Moscheenbau in Deutschalnd geäußert und ist besonders besorgt über das Projekt in Köln.
Ich würde gerne Herrn Bosbach und allen anderen Politikern angesichts der bestehenden wirtschaftlichen Krise nur eine Sache ans Herz legen: Jeder Politiker sollte alles daran setzen in dieser schwierigen Zeit der Krise, sein Wissen, seine Erfahrung und seine Kraft nur einer Sache zu widmen: die jetzige wirtschaftliche Situation so schnell und effektiv wie möglich zu verbessern, denn der Islam ist da und den Islam kann man nicht mit einem Minarett-Verbot stoppen. Der Islam hängt nicht von Minaretten ab, aber das friedliche Zusammenleben der Menschen in einer multi-kulturellen Gesellschaft hängt definitiv von der Politik eines Landes ab. Die Politik sollte „Pro Mensch“ und nicht „ Gegen Islam“ sein, so wird man nie das gemeinsame Ziel für ein friedliches Zusammenleben erreichen. Das ist doch unser aller Ziel, oder?
[update]TV-Tipp: “Schock-Entscheidung zum Minarettverbot – wie tief sitzt die Angst vor dem Islam?”
[Update]
Die Sendung ist online.
http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=244
[Update Ende]
Heute: Hart aber Fair” auf ARD um 21.45 Uhr – 23:00 Uhr
Ganz Europa redet über die Volksabstimmung in der Schweiz: Per Basisdemokratie werden da muslimische Minarette verboten. Ist so ein Verbot intolerant? Oder kann man damit sogar Integration erzwingen? Und unterschätzt die Politik auch bei uns, wie viel Angst die Bürger vor dem Islam haben?
http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20091202.php5?akt=1
Es wird heute Abend mit Sicherheit kaum ein positives Wort über den Islam fallen, wenn wir uns nur die Besetzung der Studiogäste angucken:
Da wäre der Chefredakteur der Schweizer „Weltwoche“: Herr Roger Köppel, der vor der Sendung völlig sinnlos postuliert: "Ein Verbot der islamischen Symbole würde die Integration der Muslime fördern.", wir dürften gespannt sein, wie er dieses Scheinargument untermauern möchte…
Schock-Entscheidung zum Minarettverbot – wie tief sitzt die Angst vor dem Islam?
Dann ist da noch der Herr Wolfgang Bosbach, CDU-Innenexperte, der die Islamophobie in Deutschland mit trägt und Repräsentatn des elitären Islamhasses ist, da er mit einer elaborierten Ausdrucksweise versucht, die Christdemokraten und konservativen Deutschen unspürbar auf die rechte Seite zu locken.
Er warnt: "Der Schweizer Volksentscheid drückt Sorgen und Ängste aus, die wir ernst nehmen müssen. Denn auch in Deutschland fürchten viele eine Islamisierung der Gesellschaft."
Zu dem dritten Studiogast, Michel Friedman, muss eigentlich nicht mehr viel gesagt werden. Es ist bedauerlich, dass ihm überhaupt noch die Möglichkeit gegeben wird, sich frei im Fernsehen artikulieren zu dürfen, nach den ganzen Drogen und Sex-Skandalen, die er hinter sich her zieht, wie der Weihnachtsmann seine Geschenke…
Dennoch behauptet er: "Wer Minarette für einen Herrschaftsanspruch hält, sollte sich auch über Kirchenglocken aufregen."
Es wird interessant sein, auf welche Seite Friedmann sich dieses Mal stellen wird.
Bärbel Hohn, stellvertretende Fraktionschefin der Grünen, stellt sich auf die Seite der Muslime: "Es ist unverantwortlich, abstrakte Ängste zu schüren und Muslime auszugrenzen. Die Muslime sind Teil unserer Gesellschaft und wir können unsere Probleme nur gemeinsam lösen."
Aiman Mayzek, der einzige Muslim, der eingeladen wurde und somit "Zwangsvertreter" für 4,5 Millionen Bürger in Deutschland, wird insha'Allah ein paar gute Punkte nennen, um auf den permanenten und vor allem stark ansteigenden Islamhass in Deutschland aufmerksam zu machen, wenn Herr Plasberg ihn auch Mal reden lässt…
Wir werden es sehen insha'Allah.
Hart aber Fair” auf ARD um 21.45 Uhr – 23:00 Uhr

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