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Politik

Das Virus des 21. Jahrhunderts: Demokratie

Salaamu alaikum liebe Geschwister und Hallo allerseits,

wie ich schon öfters in Artikel klargestellt habe, bin ich ein richtiger Fanatiker, was exakte Definition von politischen Begriffen angeht. Denn alles andere als eine klare Erklärung eines Begriffs, führt bloß zur Narrenfreiheit des Redners.

Nachdem ich bereits Stellung genommen habe, zu Begriffen wie "Islamist", "Salafist" oder "christlich-jüdische Leitkultur", möchte ich heute einen bescheidenen Artikel zum absoluten Lieblingsbegriff der Politik schreiben, die Demokratie.

Die Überschrift hierzu habe ich nicht selbst gewählt, sondern den Satz habe ich auf der ersten Seite des Bestsellers "Die Zuhälter der Globalisierung" von der renommierten Politik- und Wirtschaftsanalytikerin Loretta Napoleoni, entdeckt.

Der Begriff "Demokratie" ist sehr gefährlich, denn dieser Begriff bietet für die Politiker eine absolute Narrenfreiheit. Nachdem die Staatführungen nach dem 2. Weltkrieg den Menschen klargemacht hat, dass die Demokratie eine angebliche "Wertanerkennung" für Otto-Normalverbraucher ist, haben die Menschen angefangen, dieses Wort mit Dingen wie "Freiheit", "Toleranz" und "Frieden" zu verbinden, und es, wenn man sich heute die Einstellung der Menschen betrachtet, zu einer Art "Religion des 21. Jahrhunderts" gemacht.

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Fand die erste Wikileaks-Revolution statt?

Es gibt tunesische Beobachter die sagen, der Katalysator und Zündfunke der den Volksaufstand in Tunesien so richtig auslöste war die Veröffent- lichung der Wikileaks-Dokumente über die Lebensweise und Korruption der Präsidentenfamilie und die anschliessende Unterdrückung und Verfolgung von Internet-Benutzer durch das Regime.

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Alexandria (Ägypten) darf nicht mehr wählen…

In Ägypten hat ein Verwaltungsgericht kurz vor der Parlamentswahl die Stimmabgabe in der zweitgrößten Stadt Alexandria untersagt.

Die verbotene Muslimbruderschaft ist die stärkste Oppositionsbewegung gegen die Regierung des 82-jährigen Präsidenten Husni Mubarak, der Ägypten seit fast 30 Jahren regiert.
 

Vier Tage vor der Parlamentswahl in Ägypten hat ein Verwaltungsgericht die Stimmabgabe in der zweitgrößten Stadt Alexandria untersagt. Begründet wurde dies mit der von den Behörden angeordneten Streichung zahlreicher Kandidaten von der Wahlliste. Die meisten davon gehören der oppositionellen Muslimbruderschaft an. Vor einer Woche wurden bereits über 100 Politiker festgenommen, die für Mubarak eine potentielle Gefahr darstellen könnten. (Stern berichtet)

Nach Angaben von Ägyptens bestorganisierter Oppositionsgruppe wurden während des Wahlkampfs über 1.000 ihrer Anhänger festgenommen.

In der Vergangenheit wurden Wähler der Opposition von der Polizei am Gang in die Abstimmungslokale gehindert und die Urnen am Ende des Wahltages schamlos mit vorgefertigten Stimmzetteln aufgefüllt. Die Regierungspartei hat auf diese Weise stets eine solide Zweidrittelmehrheit erhalten. Wenig spricht dafür, dass es diesmal anders wird.

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Stuttgart 21 – und wie der Staat mit den Demonstranten umgeht…

Es war eine angemeldete Demonstration von Schülern, doch der Polizei gefiel das so gar nicht.
Der Staat Deutschland wird immer radikaler, wenn es um die Proteste auf den Straßen geht.
Das Volk soll spüren, wie wenig Macht es doch hat, da macht man auch keinen Halt vor Pfefferspray,
welches bis zu 5m weit gesprüht werden kann!

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Verdeckte Lobbyarbeit als Manipulation zum Nutzen von Politik und Wirtschaft

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Künftige Ministerin Özkan für Kopftuchverbot an Schulen

Auch Kopftücher haben "in Klassenzimmern nichts zu suchen"

Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan. Quelle: dpaDie künftige Sozialministerin von Niedersachsen, Aygül Özkan (CDU), hat sich für ein Verbot von Kruzifixen an öffentlichen Schulen ausgesprochen. Anders sei dies bei Schulen in kirchlicher Trägerschaft. Auch Kopftücher seien tabu.

 
dpa
Aygül Özkan

"Christliche Symbole gehören nicht an staatliche Schulen", sagt Aygül Özkan dem Münchner Nachrichtenmagazin "Focus". "Die Schule sollte ein neutraler Ort sein."

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CDU ist gegen ein Koftuchverbot, aber….

'Ich glaub ich bin im falschen Film.’, dieses Gefühl hatte ich am Freitag beim Lesen der folgenden Schlagzeile:
Integrationskonzept der CDU: Gelassen mit dem Kopftuch umgehen”.
“Kopftücher bedrohen die verfassungsgemäße Ordnung nicht”

Was für ein Fortschritt! Solche Töne sind wir von der CDU nicht gewohnt. Doch der Schein trügt, wie wir im Folgenden gleich sehen werden.

Neun Tage lang diskutierten die Mitglieder der Berliner CDU über das neue Integrationskonzept, welches sie am Donnerstag den 18.03.2010 vorstellten.

Eines der Forderungen der CDU ist:
Wir sind gegen ein Kopftuchverbot und plädieren dafür, gelassener mit diesem Thema umzugehen“, so die stellvertretende CDU-Landesvorsitzende Monika Grütters.

Weiter heißt es:

Kopftücher bedrohen die verfassungsgemäße Ordnung nicht. Wir wollen auch nicht, dass die – oftmals gut ausgebildeten – Trägerinnen des Kopftuches durch ein Kopftuchverbot in eine illegale Parallelgesellschaft gedrängt werden. Wir wollen, dass sie bekennende Träger unserer Verfassungsordnung werden.“

Auf den ersten Blick erscheinen diese Punkte des Dokuments recht fortschrittlich. Doch halt. Man schaue sich die „Forderungen“ einmal genauer an.

Erstens ist ein generelles Kopftuchverbot mit dem Grundgesetz ohnehin nicht vereinbar.
Wieso fordert dann die CDU etwas, was mit dem Grundgesetz schon garantiert sein müsste?

Zweitens stellt die CDU diese Forderung im neuen Integrationskonzept, begrüßt jedoch das Kopftuchverbot für Lehrerinnen, Polizistinnen und anderen staatlichen Angestellten, da diese „zur religiösen Neutralität“ verpflichtet seien.

Ist das kein Widerspruch? Wem bringen dann diese „neuen“ Forderungen im Integrationskonzept der CDU überhaupt was? Wie sollen denn die – „oftmals gut ausgebildeten – Trägerinnen des Kopftuches“ “bekennende Träger unserer Verfassungsordnung werden”, wenn sie durch staatliche Verbote „in eine illegale Parallelgesellschaft gedrängt werden”.

Danke liebe CDU, für das neue , in neun Tage und Nächte schwer erschaffene Integrationskonzept, in dem letztlich nicht mehr drin steht, was man sonst von euch liest.

Letztlich bleibt den Lehrerinnen und anderen „staatlichen Angestellten“ doch nichts anderes übrig, als ihre eigenen Einrichtungen zu gründen, um sich später allerdings von euch die Vorwürfe „Parallelgesellschaft“ und „misslungene Integration“ anhören zu müssen.

Quellen:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1277272/Gelassen-mit-dem-Kopftuch-umgehen.html
http://www.tagesspiegel.de/berlin/CDU-Integration-Bildung;art270,3060673
http://www.migazin.de/2010/03/19/kopftucher-bedrohen-die-verfassungsgemase-ordnung-nicht/

http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2010/03/20/kopftuch-cdu-berlin-ruft-zur-gelassenheit-auf.html

Strategische Islamhetze in den Medien, mit “zionistichen Touch”?

Nach dem tragischen Fall von Marwa E., die am 01.07.09 in einem dresdner Landsgericht, von einem fanatischen Islamhasser mit 18 Messerstichen brutal ermordert wurde, habe ich die Strategie der systematischen Islamhetze in den Medien unter die Lupe genommen. Zufälligerweise sti ich hierbei auf einen Bericht vom 08.09.07 des Senders "HR", der den Fall eines Rabbiners, der in Frankfurt auf offener Straße mit einem Messerstich im Bauch verletzt wurde, ausführlich behandelte. Fakt ist, dass die Medien nur in Fällen in denen "Muslime" als Täter gelten, Gebrauch von der Pressefreiheit machen. Der Islam wird, bevor die Ermittlungen überhaupt begonnen haben, als Tatmotiv in Erwägung gezogen, während man im Falle von Marwa E., einen sogenannten "ausländerfeindlichen Hintergrund", noch prüfen musste. In dem Bericht des Senders "HR" berichtete man über "das jüdische Opfer", während man im Falle von Schwester Marwa nur "das Opfer" oder "die Zeugin" erwähnte. Ebenso erwähnte man dort, dass der Täter wohl arabisch gesprochen habe. Während man bei Schwester Marwa, von einem Deutschrussen spricht. Beim Zuschauer diesen Berichtes, beabsichtigt man mit dem Adjektiv "arabisch" eine sogenannte Kettenassoziation auszulösen:

 

"Arabisch, Moslem, Islam, 9/11, Osama bin Laden, Terror und Frauenunterdrückung."

Desweiteren erwähnt "HR", dass ein jüdischer Bundestagsabgeordneter sich empört zeigte mit den Worten:

 

"Es ist erschreckend, dass es für Bürger jüdischen Glaubens, noch immer keine Normalität im Alltage gebe."

 

Man versucht eindeutig von der Diskriminierung der Muslime abzulenken. Warum hat man im Fall von Marwa nicht ebenso die Aussagen der muslimischen Mitbürger oder Politiker in den Medien erwähnt, die auch über diese Tat empört waren? Es ist in Deutschland verpönt, auch nur in geringsterweise, etwas gegen einen Juden zu sagen auch wenn er im Unrecht ist oder Israel wegen Ihres Apartheidsystems zu kritisieren. Stattdessen wird zugunsten der Zionisten gezielte Islamhetze betrieben. Man muss als Muslim, in einem korrupten Deutschland, ertragen, dass die Medien über Mordfälle mit islamfeindlichen Hintergrund schweigen. Also wer hat keine Normalität im Alltag? Eine größere Zumutung gibt es aus meiner Sicht für diese Diskriminierung nicht. Wenn man diese Art von Übergriffen gegenüber Muslimen unwichtiger als Übergriffe gegenüber anderen Religionsgemeinschaften betrachtet, ja dann herzlich Willkommen im Jahre 1933. Heute heißen diese Menschen nicht Ariel, Uri, Israel, nein heute heißen die Bösen Ahmet, Ali oder Mohammed.

 

Wie können deutsche Politiker behaupten, dass es in Deutschland kein Platz für Islamhass gibt, wenn eine Muslima in einem Gerichtssaal ermordet wird. Dass eine Frau wegen Ihrem Glauben, vor den Augen der Staatsanwaltschaft und des Richters, mit 18 Messerstichen abgestochen wird, ist nicht nur beispiellos, ja es zeigt uns in beängstigender Weise wie weit die Gleichgültigkeit gegenüber Islamhass in Deutschland gekommen ist. Mit dieser systematischen Relativierung moslemischer Grundrechte in USA-/Israelhörigen Medien, welche von USA-/Israelhörigen, korrupten Politikern auch noch unterstützt wird, entsteht eine Athmosphäre der Gewalt gegen Muslime. Kaum eine Politik trägt zur Angst vor dem Islam mehr bei als die der Zionisten.

Man kann nur hoffen, dass das Schüren von Islamhass in Deutschland nicht als eine ausgeartete sportliche Disziplin betrachtet wird.

 

Wir beabsichtigen nicht, mit diesem Bericht, Hass gegen Israelis oder Juden hervorzurufen. Vielmehr geht es um Gleichberechtigung, unabhängig welcher Religion man angehört.

Interview mit Dr. Sabine Schiffer

Auf das neue Buch von Dr. Sabine Schiffer haben wir hier aufmerksam gemacht. Nun hat sie, anlässlich des Mordes an unsere Schwester Marwa, ein Interview mit unseren Kollegen der “Linken Zeitung” geführt. Vielen lieben Dank an Francis Bryne, der mit seinem Team tatkräftig gegen den wachsenden Islamhass vorgeht.

Hier nun das Interview:

Dr. Sabine Schiffer ist Leiterin des Instituts für Medienverantwortung iin Erlangen. Sie ist Mitherausgeberin des soeben erschienenen Buches „Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich”. Das Buch ist im HWK-Verlag in der Reihe ‘Bücher, die unsere Weltsicht verändern’ erschienen. Es hat die ISBN 978-3-937245-05-8, ist überall im Buchhandel erhältlich und kostet 24,80 €.

Linkezeitung: Der offensichtlich durch antimuslimischen Rassismus motivierte Mord an einer Ägypterin in Dresden ist ein schrecklicher Höhepunkt einer jahrelangen Hetzkampagne gegen den Islam und Muslime. Die große gesellschaftliche oder mediale Empörung bleibt aus. Wie ist das möglich?

Frau Dr. Schiffer: Es ist eigentlich logisch – wer will schon zugeben, dass er selber oder wir insgesamt ein neues Problem haben? Nicht mehr ganz neu, aber nun offensichtlich: anti-islamische Einstellungen erzeugen nicht nur schlechte Stimmung und aufgeregte Polemiken, sondern auch Handlungsbereitschaften, wie man an einigen Brandanschlägen auf Moscheen und auch Friedhofsschändungen und an vielen Beleidigungen muslimischen Kopftuchträgerinnen gegenüber längst hätte sehen können und ernst nehmen müssen.

Die Politik wird sich sicher am wenigsten selbstkritisch bzw. zugestehend äußern, weil sie das Thema nicht nur heruntergespielt hat (ich könnte da von meinen Erfahrungen aus der Islamkonferenz AG 3 berichten), sondern es teils durch entsprechende Gesetze noch befödert: Kopftuchverbote, Muslimtests getarnt als Einbürgerungstests etc.

Linkezeitung: Die Anti-Islam-Hetze solcher Homepages wie „Politically Incorrect” oder rechter Splittergruppen wie „Pro-Köln” sind nur die Spitze des Eisberges.
Über die ganz normalen bürgerlichen Medien werden täglich antimuslimische Klischees und Diffamierungen verbreitet. Wie schätzen Sie die Situation ein?

Frau Dr. Schiffer: Das monieren wir seit Jahren – vor allem den Usus, negative Ereignisse mit islamsichen Symbolen in der Berichterstattung zu “verzieren”. Dies suggeriert Zusammenhänge, die manche zwar gerne behaupten, um ihre Taten zu legitimieren, die aber journalistisch hinterfragt werden müssten. Jeder behauptete Zusammenhang wird ja nicht bildlich umgesetzt und damit verfestigt.

Ja, und auch linke Kreise – vor allem die Antideutschen – bauen ein anti-islamisches Feindbild auf, aber auch in der Mitte der Gesellschaft gehört Anti-islamisches teils zum guten Ton – s. Umfrageergebnisse des Allensbacher Instituts oder die Heitmeyer-Studie. Wer sich nicht “islamkritisch” äußert, gilt schon als verharmlosender “Gutmensch” oder gar noch als schlimmer “Islamisierer”. Gerade Gruppen, die Aufklärung und Humanismus hoch halten, wie die Giordano-Bruno-Stiftung befördern das anti-islamische Ressentiment, verkennend dass die von ihnen beschworenen Prinzipien Pluralismus und Gleichwertigkeit bedeuten würden – genau diese Ideale verraten sie aber zugunsten ihrer selbstidealisierenden Sicht des vermeintlich besseren Durchblicks.

Linkezeitung: Es schleicht sich der Verdacht ein, dass mit der Hetze der Kriegseinsatz in Afghanistan gerechtfertigt werden soll und möglicherweise ein Sündenbock für die Weltwirtschaftsdepression ausgeguckt werden soll. Halten Sie das für möglich?

Frau Dr. Schiffer: Genau dieser Verdacht wird durch die Kommentare Günter Lachmanns in der Welt bestätigt (man erinnere daran, dass Antisemitismus auch immer neben der erfolgreichen Integration von Juden existiert hat und existiert!). Er stellt damit aber keine Einzelmeinung dar, führt nur schön vor, wie die Denkschiene funktioniert. Wer so tut, als würde die Forderung danach, Islamophobie als Problem der Mehrheitsgesellschaft anzuerkennen, sog. “islamistische” Anschläge in Deutschland befördern, der sucht zu verhindern, dass man derlei tatsächlich mögliche Anschläge als Ausdruck einer Ablehnung des Krieges in Afghanistan und anderen islamischen Ländern wahrnimmt. So schafft man Kohärenz, die die eigene Interpretation bestätigt, nur nichts mit der Realität zu tun hat. Hier verweise ich gerne auf Graham Fuller, der in seinem Buch fragt, wie der Nahe Osten ohne Islam aussähe: er kommt zu dem Schluss GENAUSO, wenn die Politik, die im wesentlichen von außen bestimmt wird, so bleibt.

Mit dem Verweis auf sogenannte Islamisten oder unter ständiger Verwendung des Adjektivs “radikalislamisch” kann man wunderbar von den relevanten Zusammenhängen ablenken. Auch darum wird wohl die Politik hier nicht an echter Aufklärung interessiert sein, seitdem Deutschland deutlich auf Kriegskurs gegangen ist – die anti-islamische Legitimierung, die oft auch als vermeintliches Helfersyndrom für muslimische Frauen (Stichwort. Burka, Mädchenschule) daher kommt, lässt sich aus etlichen offiziellen Texten bis hin zur sog. EKD-Friedensdenkschrift herauslesen.

Linkezeitung: Besonders auffällig ist das große Schweigen bei weiten Teilen der Linken. Das Thema scheint die Linken noch nicht erreicht zu haben. In Ihrer ersten Stellungnahme schrieben Sie: „Unser Mitgefühl gilt der Familie des Opfers! Unsere Sorge uns allen – ohne Ausnahme.” Die Hetze gegen die Muslime betrifft uns alle. Warum?

Frau Dr. Schiffer: Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, hat das Wichtigste auf den Punkt gebracht: heute trifft es die Muslime, morgen vielleicht wieder die Juden, und wen dann? (Vortrag 11.7.2007, Mannheim). Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist eben vor allem Menschenfeindlichkeit und betrifft uns alle. Wie beim Antisemitismus muss es uns gelingen, nicht beim Starren auf die jeweils betroffene Gruppe stecken zu bleiben, sondern zu verstehen, welche Funktionen rassistische Stereotype für die sog. Mehrheitsgesellschaft haben: sie bieten Projektionen zur eigenen Entlastung, haben meist selbstidealisierenden Charakter und können für weiterreichende Manipulationen ausgeschlachtet werden, wozu die Kriegspropaganda ebenso gehört wie die Ablenkung von relevanten Zusammenhängen etwa im Kontext der Wirtschaftskrise, der weltweiten Frauenbenachteilung usw.

So kann alles so bleiben, wie es ist, denn das Problem liege ja bei den anderen, die man sowieso nicht verändern können – eine extrem antiaufklärerische Einstellung. Dies blendet die konstruktiven Handlungsmöglichkeiten aus – und eine friedliche Welt kann nur eine gerechte sein, sonst wird es uns früher oder später alle treffen. Der in die Welt hinausgetragene (Wirtschafts-)krieg ist noch immer wieder zu denen zurück gekommen, die ihn entfacht haben. Übrigens, die taz und die Junge Welt waren mit die ersten Zeitungen, die die Thematik nach unserer Pressemitteilung aufgegriffen haben – insofern denke ich, wie sollten auch die Linke(n) nicht verallgemeinern.

Linkezeitung: Muslimische Verbände protestieren und demonstrieren für eine Schließung der aggressivsten Hetz-Homepages und hoffen auf ein Ende der Diffamierungen in den bürgerlichen Medien. Bräuchten sie da nicht mehr Unterstützung?

Frau Dr. Schiffer: Ja, dringend. Wo sind die jahrelangen Dialogpartner? Die Kirchen? Wo ist Wolfgang Schäuble, der sich gerne mit muslimschen Vertretern medial in Szene setzt? Von Angela Merkel will ich gar nicht reden. Was für eine Enttäuschung und Desillusionierung muss da auf seiten der Muslime vorliegen – außer uns und dem Berliner Tagesspiegel hatte sich zunächst noch der Interkulturelle Rat entsprechend geäußert (der hat übrigens letztes Jahr bereits ein Konzept zur Bekämpfung von Islamfeindlichkeit vorgelegt) – das offizielle Berlin schweigt. Peinlich, peinlich und vor allem jetzt, wenn deutlich wird, dass man allenfalls im Sinne einer außenpolitischen Public Diplomacy den Mund aufmacht.

Die eigenen Muslime hat man solange als Problemfall konzipiert, dass man sich offensichtlich schwer tut, aus den eingefahrenen Denkmustern wieder herauszudenken und sie wirklich als Teil des WIR zu empfinden und so zu behandeln.

Linkezeitung: Wie könnte eine solche Unterstützung aussehen?

Frau Dr. Schiffer: Es gibt derzeit konkret einige Überlegungen – vielleicht mag sich die Politik hier anschließen, willkommen! Eine Patenschaft für den Sohn des Opfers von einer renommierten deutschen Organisation wäre zunächst einmal ein wichtiges menschliches Signal.

Dann gehört das Thema Islamfeindlichkeit auf die Tagesordung, z.B. weiß ich, dass die Arbeiterwohlfahrt das Problem erkannt hat und sich schult, um entsprechende pädagogische Konzepte zur Bekämpfung des Ressentiments zu entwickeln. Entsprechende Programme benötigen wir etwa auch im Rahmen der Arbeit der Bundeszentrale für politische Bildung oder der entsprechenden Ämter, die Rechtsextremismus, Antisemitismus und Antiziganismus bekämpfen.

Überhaupt bräuchten wir eine Plattform, die ähnlich ausgerichtet wie das Zentrum für Antisemitismusforschung wissenschaftliche Ergebnisse zur Islamophobie sammelt, sowie anti-islamische Vorfälle dokumentiert und die Erkenntnisse auch in die Öffentlichkeit trägt. Das Zentrum für Antisemitismusforschung hat hier wichtige Vorarbeit geleistet und ist v.a. von Antideutschen heftig angegriffen worden dafür – vor allem, weil man es wagte den Begriff Islamophobie zu verwenden.

Nun, Antisemitismus ist auch ein falscher Begriff eigentlich, aber wir haben ihn inzwischen definiert und das Problem erkannt und darum sollte es doch gehen. In Dresden könnten die entsprechenden involvierten Stellen bis hin zum Max-Planck-Institut etwas tun, von einer aufmerksamkeitsträchtigen Veranstaltung, die die Problematik deutlich macht bis hin zu einer Spendensammlung für die Familie und andere, die ihn ähnlicher Situation sind: viele muslimische Frauen finden ja wegen ihres Kopftuches keine Stelle, wie Marwa El-Sherbini.

Wäre natürlich schöner, sie würden eine finden, aber ein Unterstützungsfonds könnte das Unrecht aufwiegen, dass hier ein Streit auf dem Rücken von Frauen ausgetragen wird, die damit auch die schwerste Last der Irrationalität der anderen zu tragen haben. Wenn ich hier alles widergebe, was diskutiert wird und, könnten wir noch lange reden – der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Juristisch wäre allerdings mindestens eine wichtige Grenze noch zu prüfen: sollen volksverhetzende Blogs und Kommentareinträge im Internet straflos ausgehen, weil der Server im Ausland steht? Hier wäre eine internationale Lösung anzustreben, die ethische Standards umsetzt und sich nicht hinter Meinungsfreiheit versteckt – denn in Bezug auf andere Darstellungen haben wir uns Maßstäbe erarbeitet und die müssen auf alle Anwendung finden, um glaubwürdig zu bleiben.

Wir danken für das Interview. Das Interview wurde geführt von Francis Byrne.

Quelle: http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7027&Itemid=1

Gastkommentar von Bruder Abud (15)

Wie es in den Nachrichten heißt, fordern Marwas Familienangehörige Rache, nämlich den Tod des deutschen Mörders. Nach dem Islam ist das ihr gutes Recht. Allah, der Erhabene, sagt: „In der Wiedervergeltung liegt Leben für euch, o die ihr Verstand besitzt“ [Qur’ān, SÅ«ra 2 al-Baqara 179]. Das sind nicht die Worte von Menschen, sondern Desjenigen, der den Menschen erschaffen hat und besser als jeder Mensch selbst weiß, was im Innersten eines jeden Menschen vorgeht und was gut und was schlecht für ihn ist. Wer in der menschlichen Gemeinschaft lebt und das Recht des anderen auf Leben vorsätzlich missachtet, indem er ihn ermordet, der verliert das Recht auf sein eigenes Leben. Aus islamischer Sicht sind das übertriebene Mitgefühl mit dem Mörder und die Schonung seines Lebens, zu Ungunsten der Rechte der Angehörigen des Opfers, eine Abirrung vom rechten Weg und ein Ausscheren aus der göttlichen Ordnung.

Von nun an wird Marwas Mörder nicht mehr seines Lebens sicher sein können, wenn er nach einer lächerlichen Freiheitsstrafe wieder freigelassen wird, denn es könnte ja sein, dass ein Familienmitglied Marwas sogar nach Jahrzehnten nach Deutschland einreist, den Mörder ausfindig macht und mit einem Messer abschlachtet, wie er Marwa abgeschlachtet hat. So fällt seine an Marwa gerichtete Hassäußerung, sie sei unwert, überhaupt zu leben, auf ihn selbst zurück. Um diese Möglichkeit weitgehend auszuschliessen, müsste er bis zu seinem Lebensende unter Polizeischutz gestellt werden. Gratulation an die deutschen Steuerzahler, dass sie dann dafür bezahlen dürfen! Kostengünstiger wäre es, ihn lebenslänglich in Haft zu lassen („Schutzhaft“).

Erinnern wir uns: Im Jahre 2002 stießen durch Nachlässigkeit von schweizer Fluglotsen über Überlingen am Bodensee zwei Flugzeuge in der Luft zusammen. Die eine Maschine kam aus Rußland und war überwiegend mit Kindern besetzt, darunter sehr viele Muslime. Dann reiste der Vater eines der Opfer in die Schweiz, machte ausfindig, wo der verantwortliche Chefflugloste wohnte und tötete ihn. Dafür erhielt er in der Schweiz eine mehrjährige Haftstrafe. Nach seiner Entlassung kehrt er in seine Heimat in Südrußland im Nordkaukasusgebiet zurück und wurde dort als Held empfangen und sogar zum Minister in der Regionalregierung gemacht.

Auch in muslimischen Ländern, in denen nicht das islamische Strafrecht angewendet wird, kommt es manchmal vor, dass ein Familienangehöriger eines Ermordeten wartet, bis der zu einer Haftstrafe verurteilte Mörder entlassen wird, um ihn dann zu töten, auch wenn er dafür seinerseits zu einer Haftstrafe verurteilt wird, weil er davon überzeugt ist, dass die von Menschen erdachte Strafe für Mord unzureichend und ungeeignet ist. Selbst wenn niemand von Marwas Angehörigen diese Drohung wahrmachen sollte oder kann, wird ihrem Mörder vermutlich die Angst davor bleiben, mit der er dann leben muss.

Um es unmissverständlich zu sagen: Im Islam ist Selbstjustiz verboten, und niemand darf die Wiedervergeltung ohne rechtskräftiges Gerichtsurteil selbst in die Hand nehmen. Doch zeigen solche Beispiele, wohin es führt, wenn der Mensch sich klüger als sein Herr und Schöpfer wähnt und aus einem falschen Verständnis heraus meint, die von Gott angeordneten Gesetze abschaffen und durch von ihm, dem Geschöpf, erdachte ersetzen zu müssen. Wie ungeheuerlich und widerlich sind die Arroganz und Heuchelei, mit der die Regierungen mancher westlicher Staaten in islamischen Ländern nach islamischem Recht ausgesprochene und vollzogene Todesurteile oder Körperstrafen kritisieren, während sie selbst ihre Soldaten in andere Länder schicken, um dort ungestraft Tausende von Zivilisten als „Lateralschaden“ ungestraft zu töten und zu verstümmeln!

Hier die Klarstellung des Artikels

Anmerkung von der Redaktion:

Dies ist, wie einige gerne daraus lesen möchten, kein Aufruf zum Mord. Der Islam verbietet die Selbstjustiz eindeutig und wir sprechen uns klar und deutlich gegen jegliches Bestreben, von der Selbstjustiz gebrauch zu machen, aus.

Es geht um die Doppelmoral einiger Länder und um die Kritik an westliche sowie den sogenannten “muslimischen” Ländern, die von der Gesetzgebung Gottes abgelassen haben und sie stattdessen durch eigene Gesetze eingetauscht haben.

Hier nun ein Video zum besseren Verständnis:

August Hanning prophezeit neue Terrorziele

Wie wir bereits in unserem Leitartikel ausführlich berichtet haben, geht auch aktuell die Maschienerie der Angstmacherei durch Medien und Politik auf Hochtouren weiter. Unser Herr Staatssekretär des Bundesinnenministerium, August Hanning sieht nämlich deutsche Flughäfen und den Nahverkehr als Anschlagsziele terroristischer Aktivitäten hoch gefährdet. Gegenüber der Saarbrücker Zeitung  (Ausgabe vom 22.04.09) gab er  in einem Interview bekannt, das islamistische Terroristen eine hohe Opferzahl anstreben um an Aufmerksamkeit zu gelangen. Ist ja sehr interessant. Doch dann fragt man sich aber, wieso ein Innensekretär dem Vorschub leisten möchte, indem er öffentlich Werbung für terroristische Handlungen macht, wenn er gleichzeitig weiß, das genau dieses Publikmachen damit beabsichtigt wird?

Und oh Schreck, oh Schreck Herr Hanning betonte, das es in Deutschland eine nicht unerhebliche Zahl an Personen gäbe, die sich für den islamistischen Dijahd in Deutschland interessieren würden. Für den immerhin Ex-Chef des Bundesnachrichtendienst ist das jedoch eine recht dürftige und vage Aussage. Was heisst denn bitte schön in diesem Zusammenhang interessieren? Und auf wieviele Personen genau beziffert sich die unerhebliche Anzahl an Personen? Wo bleiben die harten Fakten?

Wie ihr, liebe Geschwister auch an dieser Nachricht unschwer erkennen könnt, wird wieder frei nach der Rezeptur gehandelt: Man nehme das Wort des Jahrhunders Islamismus, mixe es mit dem Wort des Jahrtausends Terrorismus, gebe dann noch eine Prise Djhad rein und fertig ist das Angstelexier das über die Medien an den Mann/ Frau gebracht wird. Nur zu schade, das dabei der Islam, eine wunderschöne, klare und reine Religion, als Quelle der Angst verkauft wird und ihre Anhänger als Menschen mit Schalter im Kopf, welcher vom durschnittlichen Bürger hin zum Massenmörder umcodiert.

Ich habe diese Meldung auf der Gmx-Seite gefunden, dabei haben mir die dazugehörigen Kommentare größtenteils gefallen, da sie fast einen Tenor hatten, und zwar sich nicht mehr so leicht für dumm verkaufen zu lassen. Die Menschen wachen langsam auf. Liest selber:

@ Winniepooh:

“Islamistische Terroristen streben hohe Opferzahlen an, um eine hohe Aufmerksamkeit zu erzielen”

Und wer sorgt für die weltweite Verbreitung der Nachrichten über die neuesten Anschläge ???

Die Auflagen-/Quotengeile Presse ist das wichtigste Glied in der Anschlagskette der AlKaida.. ohne Presse keine Aufmerksamkeit. Bedrückend logisch, oder ?

@espada:

Das schaut mal wieder sehr nach Panikmache aus. Was will die Politik hiermit wieder erreichen? Noch mehr Überwachung der Bürger durch den Staat. Oder will Amerika vielleicht unter dem Vorwand der Terroismusgefahr neue Kriegsschauplätze eröffen? Wer weiß das schon. @Winniepooh
Ich stimme Dir 100% zu.

@achim 1980:

Erst Schily, dann Schäuble, Wiefelpütz usw. und jetzt August Hanning – der nächste mediale Brandstifter.
Schon zufällig, dass solche Meldungen immer im Zusammenhang mit irgendwelchen Gesetzesänderungen o.Ä. kommen. Terror hatten wir ja lange nicht mehr, eigentlich war doch gerade KiPo angesagt (Zensursula).
Aber die Sauerlandblondierer, die nie einen funktionierenden Sprengstoff hätten herstellen können, stehen ja gerade vor Gericht. Ein guter Zeitpunkt den Pöbel mal wieder dran zu erinnern, dass wir Angst haben müssen.
Und Wahlen sind ja auch bald, da kann man auch mal wieder den harten Mann markieren.

@ebeninami:

Amerika und Israel machens vor und armes armes Deutschland ohne eigene Innovationen kopieren die billige durchschaubare Intrige.
Durch ANGST kann man die Menschen kontrollieren.
Die “Terror” Themen werden IMMER Aktuell bleiben damit die Politik ihre Macht ohne Einschränkungen benutzen kann.
Siehe Israel/ Juden= die massen Vernichtung wird hier in Deutschland IMMMER ein aktuelles Thema bleiben. Warum? Damit wir uns für die nächste und über übernächste Generation schuldig für das fühlen, womit WIR gar nichts zu tun haben. Aber hauptsache hat Israel ein Druckmittel gegen Deutschland um von uns zu verlangen was sie wollen.
Siehe Israel- Plastina Krieg= Das erste LAnd was seine TREUE GEBUNDENHEIT und UNTERSTÜTZUNG versprochen hatte waren wir Deutschen!
Ich bin stolz ein Detuscher zu sein und Menschen zu unterstützen, die wehrlose Kinder mit Hi-End Raketen vernichten!
Was für eine Ironie, Israel beschuldigt Deutschland massenweise Menschen umgebracht zu haben und heute wollen sie für genau diese Zwecke die Unterstützung der Deutschen.

@Beatburger:

super! allmählich kommt man sich schon ein wenig verarscht vor… wieder ein grund, um die sicherheitsmassnahmen auf flughäfen, HL-märkten, kegelbahnen, bingo-spielstätten, hallenbäder & co. zu verschärfen… es NERVT!!!

@zvision:

Besorgniserregend ist für mich wie die CDU/CSU und unsere Kanzlerin, Angela Merkel, ihr erlerntes Potenzial aus ihrer Zeit als FDJ-Propaganda-Sekretärin zur Zerschlagung unserer Grundrechte und Einführung eines Überwachungsstaates nutzt.

Ich kann mir auch gut vorstellen bei welcher Polizei die ehmaligen gut 2000 STASI-Mitarbeiter untergekommen sind.

Es täte zumindest alles gut zusammenpassen.

Es fallen in D immer noch mehr Menschen einem Frühjahrsputz zum Opfer, als irgendwelchen Bombenattentaten. Selbst die Zahl der Amokläufer werden nicht erreicht.

Der Staat (das sind immer noch WIR alle) finanziert nicht nur die durch Größenwahn der Großaktionäre und Superreichen entstandene Wirtschaftskrise und die Kriegsschäden von Weltmachtansprüchen einer Bush-Administration (Afghanistan), sondern jetzt sollen wir auch noch unsere eigene Überwachung finanzieren.

CDU/CSU und SPD, also die großen Parteien, sind meines erachtens, für unserer Gesellschaft nicht mehr tragbar. Ich möchte mich nicht zurückentwickeln, sondern nach vorne blicken können. Unter diesen Parteien heisst es nur noch “raus aus diesem Land”!

@dar79:

Dank der Terrorwarunung ist die Gesellschaft bald komplett paranoid. Ständig hört man was von Warnungen… die machen das doch nur um uns zu manipulieren. So haben die einen Grund uns zu observieren.

@alx:

Vor Gesetzesinitiativen zur Einschränkung der Bürgerfreiheit kommen gewöhnlich gehäufte Meldungen, die steigendes Bedrohungspotenzial zum Inhalt haben…

@plktm:

die einzige terrorgefahr in deutschland ist die terrorisierung der menschen durch medienberichte wie oben stehend ….

1000 tote an einem flughafen wären lächerlich im vergleich zur millionenfachen irreführung eines volkes!

@enalein:

Die Frage ist: verbreitet man mit solchen Berichten nicht nur Panik?
Theoretisch wäre die Chance, dass man z.B. in einer Schule von einem amoklaufenden Schüler erschossen wird, wahrscheinlich größer…
Es kann halt jederzeit an jedem Ort etwas “terroristisches” passieren.

Das war jetzt nur ein kleiner Auszug aus dem Kommentarbereich. Fest steht jedoch, das uns Muslimen dieser Tage ganz eindeutig unrecht geschieht. Wir sind das Opfer dieser medialen Angstmacherei und Hetzkampagne. Doch gefallen lassen müssen wir uns das nicht. Wir sind Teil dieser Gesellschaft und haben unsere Rechte und unsere Würde, die wir uns nicht nehmen oder beschmutzen  lassen. Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm sagte in einem Hadith: “Wer von euch etwas Übles sieht, soll dies mit seiner Hand ändern, wer das nicht kann, dann mit seiner Zunge, wenn er das nicht kann, dann mit seinem Herzen, dies letzte ist allerdings die schwächste Form des Glaubens.”

Ich möchte Euch, meine lieben Geschwister im Islam, daher auf das neue Projekt “Leserbriefe-fisabiLah” von Dawa-News aufmerksam machen, das zum Ziel hat, mit unserer Zunge, sprich mit Worten, gebündelt und vereint gegen das Unrecht anzugehen. Schreibt also eine email an die Verantwortlichen, die ein Podium bieten und dazu beitragen, das Muslime in Deutschland diskrimniert werden. Richtet eure Proteste in diesem Fall bitte an: presse@gmx-gmbh.de.

BarakaLahu fikum für Eurer Engagment!

Medien und der Islam: Stellungnahme von Dr. Hassan Dabbagh

Nach dem Video über Bruder Pierre Vogel und die Lügen der Medien, gibt es nun von Dr. Hassan Dabbagh eine Stellungnahme zu den aktuellen Medienangriffen gegen den Islam. Wir hoffen sehr, den Menschen endlich klar zu machen, dass wir weder zu Hass noch zu Terror aufrufen. In vielen unserer Artikel sind wir auf diese Themen eingegangen, doch einige Menschen scheinen diese Tatsachen aus ihrem eingeschränkten Blickwinkel zu verdrängen. Wir hoffen weiterhin, in nächster Zeit, so Allah will, weitere Wideregungen und Stellungnahmen zu den Medienangriffen gegenüber den Islam zu veröffentlichen.