Eure Kommentare
Obwohl wir euch mitgeteilt haben, dass wir während des Ramadans keine Kommentare annehmen werden, haben wir nun unsere Meinung geändert. Vor allem im Fall unserer Schwester Natalie und ihren Kindern ist es wichtig, dass ihr eure Meinung preisgibt, da, alhamduLillah, schon viele gute Ideen vorgschlagen worden sind.
Aus zeitlichen Gründen kann es aber vorkommen, dass es lange dauern wird, bis die Kommentare freigeschaltet worden sind.
Wichtig:
Um ausschweifende Diskussionen vor allem im Monat Ramadan zu vermeiden, werden wir die Zensur strenger handhaben. Dies wird sich jedoch nach dem heiligen Monat mit neuer Unterstützung wieder normalisieren, so Allah will.
Einige Wissens-Quellen für den Monat Ramadan
Hier ein paar, so Allah will, sehr informative Texte zum Fasten:
Informationen auf salaf.de:
http://al-islaam.de/ibada&fiqh/ibada&fiqh_fasten.html
Informationen auf dieWahrheitimHerzen.de:
Ein schöner Text über das Fasten, mit den wichtigsten Punkten, inshaAllah:
http://www.furkan-semi.de/das-fasten-5.html
Die Vorzüge des Monats Ramadan:
http://www.furkan-semi.de/muslime/die-vorz-ge-des-monats-ramadan.html
25 Fragen zum Fasten:
http://www.furkan-semi.de/das-fasten.html
PDF’s und Wordtexte zum Runterladen:
Die Absicht (Niyya) beim Fasten
Wie können wir mit Muslimen Da’wah machen, die im Ramadân nicht fasten?
Wie können wir mit Muslimen Da’wah machen, die im Ramadân nicht fasten?
Übersetzt von Umm Djumâna – Muslima.de.ms
Frage:
Wie sollen wir mit Muslimen umgehen, die im Ramadân nicht fasten? Was ist die beste
Art und Weise, sie zum Fasten zu bewegen?
Antwort:
Alles Lob gebührt Allâh.
Was getan werden sollte, ist, diese Muslime zum Fasten aufzurufen und sie dazu zu
ermuntern, es zu tun, und sie davor zu warnen, achtlos und nachlässig zu sein. Dies
kann auf folgende Weisen getan werden:
1 – Sie darüber zu informieren, dass das Fasten Pflicht ist und sie über dessen große
Wichtigkeit im Islam aufzuklären, da es eine der großen Säulen darstellt, auf die der
Islam aufgebaut ist.
2 – Sie auf die riesige Belohnung hinweisen, die das Fasten mit sich bringt, wie der
Prophet (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) sagte: „Wer auch immer im Ramadân
in festem Glauben und in der Hoffnung auf Belohnung fastet, dem werden seine
vergangenen Sünden vergeben.“ Berichtet von al-Bukhâri, 38; Muslim, 760.
Und er (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) sagte: „Wer an Allâh und Seinen
Gesandten glaubt, das Gebet verrichtet und im Ramadân fastet, der hat gegenüber Allâh
ein Recht darauf, dass Er ihn ins Paradies eintreten lässt, gleichwohl, ob er auf dem Weg
Allâhs den Jihad unternahm oder in seinem Land daheim saß, wo er geboren wurde.“ Die
Leute sagten: „O Gesandter Allâhs! Sollen wir nicht den Menschen diese frohe Botschaft
verkündigen?“ Darauf fuhr der Prophet (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) fort:
„Wahrlich, es gibt im Paradies einhundert Rangstufen, die Allâh für diejenigen
vorbereitete, die auf dem Weg Allâhs den Jihad unternahmen, und zwischen der einen
Stufe und der anderen ist eine Entfernung, wie zwischen Himmel und Erde. Wenn ihr also
Allâh darum bittet, so bittet um den Al-Firdaus; denn dieser liegt mitten im Paradies und
auf der höchsten Ebene des Paradieses. Und darüber befindet sich der Thron des
Allerbarmers, und dort entspringen die Flüsse des Paradieses.“ Berichtet von al-Bukhâri,
7423.
Und er (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) sagte: „Allâh sagt: ‚Das Fasten ist für
Mich, und ich werde es belohnen. Der Mensch gibt seine Gelüste und sein Essen und
Trinken um meinetwillen auf. Fasten ist ein Schutz, und der fastenden Person stehen
zwei Freuden bevor: Wenn er sein Fasten bricht und wenn er seinen Herrn trifft. Und der
Geruch aus dem Mund eines Fastenden ist bei Allâh besser als der Duft von Moschus.“
Berichtet von al-Bukhâri, 7492; Muslim, 1151.
3 – Denjenigen zu warnen, der nicht fastet, und ihm klar zu machen, dass dies eine
Hauptsünde ist. Ibn Khuzaymah (1986) und Ibn Hibbân (7491) berichteten, dass Abu
Umâmah al-Bâhili (möhe Allâh mit ihm zufrieden sein) sagte: „Ich hörte, dass der
Gesandte Allâhs (Frieden und Segen Allâhs seien auf ihm) sagte: „Während ich schlief,
kamen zwei Männer zu mir, ergriffen meinen Oberarm und brachten mich zu einem rauen
Berg. Sie sagten: ‚Klettere hinauf.’ Ich sagte: ‚Ich schaffe es nicht.’ Sie sagten: ‚Wir
werden es dir leicht machen.’ So kletterte ich hinauf, bis ich mich auf dem Gipfel des
Berges befand. Dort hörte ich laute Stimmen. Ich sagte: ‚Was sind das für Stimmen?’ Sie
sagten: ‚Das ist das Schreien der Leute der Hölle.’ Dann wurde ich weitergeführt und ich
sah Leute, die an ihren Füßen aufgehängt waren, mit aufgerissenen Mundwinkeln und
von Blut überströmt. Ich sagte: ‚Wer sind sie?’ Sie sagten: ‚Dies sind die Leute, die ihr
Fasten brachen, bevor es an der Zeit war.’“ Von al-Albâni in Sahîh Mawârid al-Zam’ân
(1509) als sahîh eingestuft.
Al-Albâni (möge Allâh barmherzig mit ihm sein) kommentierte: „Ich sage: Dies ist die
Strafe desjenigen, der fastete und dann absichtlich sein Fasten brach, bevor die Zeit für
Iftâr gekommen war. Wie steht es dann erst mit demjenigen, der überhaupt nicht fastet?
Wir bitten Allâh, uns in dieser Welt und im Jenseits heil und gesund zu lassen.“
Siehe auch Frage Nr. 38747.
4 – Zu erklären, wie leicht und unkompliziert das Fasten ist, und die Freude und
Zufriedenheit, die darin steckt, und wie es Seelenfrieden schafft, sowie Freude und
Vergnügen an der Anbetung während der Tage und Nächte des Fastens, indem man
Qur’ân liest und Qiyâm betet.
5 – Sie einzuladen, um einige Vorträge anzuhören und Bücher zu lesen, die vom Fasten
und dessen Wichtigkeit handeln und verschiedene Angelegenheiten des Fastens zu
besprechen.
6 – Nicht dessen überdrüssig oder müde zu werden, sie aufzurufen und zu ermahnen; in
einer freundlichen und sanften Weise zu sprechen, sowie aufrichtig für sie zu beten, dass
sie rechtgeleitet werden und ihnen vergeben wird.
Wir bitten Allâh, uns und Euch standhaft zu machen.
Und Allâh weiß es am besten.
Quelle: Islam-QA.com (Frage Nr. 50745)
Anmerkung: Leicht von der Redaktion geändert
Ramadan steht vor der Tür
Liebe Geschwister, liebe Gäste!
Der heilige Monat Ramadan beginnt inshaAllah am Samstag, dem 22.08.09, nach islamischer Zeitrechnung. Aus diesen Gründen möchten wir unsere Aktivitäten zurückfahren, da wir, so Allah uns die Kraft gibt, diesen Monat so zeitnutzend wie möglich verbringen möchten.
Und genau das möchten wir auch euch, liebe Geschwister, ans Herz legen. Dieser Monat ist einmalig. Deshalb müssen wir diese Chance, die uns Allah, der Allerbarmer, der Barmherzige, gegeben hat, so gut es geht mit dem Gedenken an Allah, dem Verrichten guter Taten, dem Fortbilden in der Religion etc., nutzen.
Wie geht es weiter?
Während des Ramadans wollen wir uns nur auf die wichtigsten Nachrichten konzentrieren. Im Fokus steht hier besonders der Fall unserer Schwester Natalie.
Projekte
Wir haben einige Projekte für den Ramadan geplant.
Wir möchten euch, so gut es geht, über den Monat Ramadan aufklären. Hierzu werden wir größtenteils Texte übernehmen. Die anderen geplanten kleinen Projekte, möchten wir euch jeweils separat präsentieren, so Allah will.
Norditalien – Muslime müssen im Ramadan Wasser trinken
In Norditalien wurde eine Zwangsauflage für muslimische Feldarbeiter erstellt, welche die Muslime dazu zwingen will, während des Ramadans trotzdem tagsüber Wasser zu trinken. Diese Zwangsauflage hat einen Streit entbrannt, da Muslime welche sich der Anordnung widersetzen, entlassen werden können.
Die Landwirtschaftsverbände und Gewerkschaften von Mantua und der näheren Umgebung schreiben dies ihren Mitarbeitern vor, um damit alle Arbeiter während der Tomaten – und Melonenernte vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen.
Schutz ist ja ok, aber wenn er das Recht auf freie Religionsausübung außer Kraft setzt, dann fragt man sich wirklich, wo unsere Rechte bleiben. Es ist schließlich nicht das erste mal im Leben bzw. in der Geschichte Italiens, dass Muslime im Monat Ramadan fasten.
Ben Mansour, ein Sprecher der Muslime in Mantua kritisiert, dass man doch niemanden zwingen kann, sein Fasten zu unterbrechen. Nach italienischem Recht ist auch niemand verpflichtet, Wasser gegen seinen Willen zu trinken.
Die erwähnten Verbände ließen sich aber durch diese Einwände nicht beeindrucken, sie weisen den Vorwurf der Provokation von sich und betonen, dass diese Regelung nur dazu dient, denjenigen zur Verantwortung zu ziehen, der sich weigert, Wasser zu trinken. Mit dieser Ausssage erklärte die Verbandsleiterin das Vorgehen der Zeitung “La Stampa”.
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Trotz-Ramadan–Muslime-muessen-Wasser-trinken-20855238

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