Eine erfolgreiche Dawa wird immer bekämpft – Wie alles begann! Teil2/2
Dies ist eine Fortsetzung. Bitte zunächst den ersten Teil hier lesen.
Immer öfter wurden jetzt "Open-Air-Vorträge" gehalten. Der Nutzen war offensichtlich: Immer mehr Jugendliche haben zur Religion gefunden und sich in der Gemeinschaft gestärkt. Vor allen Dingen aber entwickelten sie nun Stolz für den Islam, den sie vorher von den Kulturvereinen nicht vermittelt bekommen hatten. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der immer stärker werdenden Medienhetze haben auch viele Nichtmuslime den Islam bei solchen Veranstaltungen angenommen.
Ein Höhepunkt dieser Hetze und Diffamierungen gegen den Islam und Muslime bildete die Situation in Mönchengladbach 2010. Eine Gruppe junger Muslime hatte etwa fünf Jahre zuvor eine eigene Moschee gegründet und somit hatte sich die muslimische Gemeinschaft dort immer weiter vergrößert. Dies war den Islamgegnern natürlich ein Dorn im Auge, aber da sich die Muslime dort vorbildlich und friedlich verhielten, konnten sie vorerst nichts unternehmen.
Eine erfolgreiche Dawa wird immer bekämpft – Wie alles begann! Teil1/2
In dieser Ausführung geht es speziell um die Islamhetze, die begann als die Dawa und damit der Islam in Deutschland in die Öffentlichkeit kam, nach jahrzehntelangem Schweigen der hier lebenden Muslime.
Dieser Rückblick möge denjenigen die Augen öffnen, die der Meinung sind, die Einschränkungen und Hetze gegen praktizierenden Muslime wäre auf eine falsche Dawa-Methode zurückzuführen oder sogar die Schuld bestimmter Personen…
Bis vor einigen Jahren gab es kaum Vorträge über den Islam auf Deutsch. Dies änderte sich als eine Gruppe von Muslimen in privater Initiative begann, die Dawa-Arbeit in deutscher Sprache in die Öffentlichkeit zu tragen, in Form von Videos auf Videoportalen und Internetseiten. Ihr Ziel war es Nichtmuslime über den Islam aufzuklären und den hier lebenden Muslimen zu helfen, zu ihrer Religion zurückzukehren und sich weiterzuentwickeln.
Ab etwa 2006 gab es nun Vorträge wie zum Beispiel "Die wahre Religion Gottes", "Der Sinn des Lebens", "Warum trägt die Frau im Islam Kopftuch?", "Was sagt der Islam zum Terrorismus?", "Sind Zwangsheirat und Ehrenmord ein Bestandteil des Islams?" usw.
Viele Nichtmuslime haben dadurch die Schönheit des Islams kennengelernt und sind zum Islam gekommen, andere haben ihre Vorurteile abgebaut.
Muslime, die weit weg vom Islam waren, sind zurückgekehrt und haben angefangen, ihre Religion zu praktizieren.
Muslime mit falschem Islamverständnis haben dieses korrigiert und andere mit oberflächlichem Wissen haben ihr Wissen vertieft.
Man hielt regelmäßig Vorträge in Moscheen und auch in Hallen.
Eure Meinung zu Maischberger am 15. Mai 2012 mit Hassan Dabbagh
Wie ist eure Meinung zu der Sendung? War es nützlich, dass Hassan Dabbagh teilgenommen hat? Und konnte er Licht in die Sache des so genannten Salafismus bringen?
Die Medien schlagen wieder zu – Wie Recht zu Unrecht wird…
FOCUS ONLINE – 13.05.2012
Die Überschrift lautet:
"Salafisten schlagen wieder zu – vier Verletzte"
Man kann Artikel schreiben, indem man ein Ereignis sachlich und fair von allen Seiten beleuchtet, doch solche Berichterstattung scheint es in den deutschen Medien bezüglich Muslime nicht mehr zu geben.
Und so ist auch dieser Beitrag pure Hetze. Es geht um Muslime – wie immer als Salafisten betitelt – die am vergangenen Wochenende einfach nur friedlich kostenlose Koran-Exemplare in Berlin am Potsdamer Platz an Interessierte abgeben wollten.
Doch da man wohl diese bundesweite Koranverteilung unterbinden will, werden die Koran-Verteiler nun zu "gewalttätigen Islamisten" (Zitat FOCUS ONLINE) in der bundesdeutschen Presse gemacht und da scheint es keine Ausnahmen mehr zu geben.
Es ist geradeso als ob alle eine Anweisung erhielten, die erfundene Gruppe der "Salafisten" – es handelt sich in Wirklichkeit um engagierte praktizierende Muslime - zu diffamieren und zu stigmatisieren.
Wie sonst könnte man diese Einseitigkeit von Politik und Medien erklären!?
SKANDAL: Soll das Grundgesetz für Muslime abgeschafft werden?
"Minister will Meinungsfreiheit von Salafisten prüfen" – So lautet der Titel eines Artikels vom 13.05.12 auf Welt Online.
Bei diesem Mininister handelt es sich um Niedersachens Innenminister Uwe Schünemann, der bereits schon zuvor verschiedene Male durch seine Aktionen gegen die Muslime in Deutschland auffiel. (Siehe Artikel)
Mit seinem aktuellen Vorschlag hat sich Schünemann aber eindeutig mehr als übertroffen: Er will nun vom Bundesverfassungsgericht überprüfen lassen, ob das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung von so genannten Hasspredigern eingeschränkt werden könne.
Da mittlerweile so gut wie alle Prediger des Islams in Deutschland, die zu dem richtigen Islamverständnis nach Quran und Sunnah und der Umsetzung davon aufrufen, als Hassprediger gelten, ist natürlich klar, worauf ein solcher Eingriff in die Grundrechte der Muslime hinauslaufen soll.
Teils wird dies auf Welt Online wie folgt formuliert: "Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann will keine Aufrufe zu Versammlungen von Salafisten im Internet mehr dulden."
Sicherlch sollen aber durch die Einschränkung der Meinungsfreiheit der Muslime nicht nur die letzten islamischen Versammlungen verboten werden, sondern auch der Aufruf zum Islam. So gilt nämlich mittlerweile jeder Muslim in Deutschland als Hassprediger, wenn er die Botschaft des Islam deutlich und unmissverständlich verkündet – also klar ausdrückt und verbreitet, dass jeder Mensch, der die Botschaft des Islam verstanden hat, aber nicht annimmt, nach seinem Tode in die Hölle kommt (Quran 3:85).
Als Hassprediger gelten ebenso diejenigen Muslime, die hierzulande unerwünschte Bestandteile des Islams nicht verleugnen, wie etwa die Gesetzgebung, die der Islam für einen islamischen Staat vorsieht.
Maischberger am 15. Mai 2012 mit Hassan Dabbagh – “Die Salafisten kommen: Gehört der Islam wirklich zu Deutschland?”
Nach den Ausschreitungen in Bonn diskutiert Sandra Maischberger mit ihren Gästen bei „Menschen bei Maischberger" am 15. Mai 2012 um 22.45 Uhr im Ersten
„Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“ – es war einer der prägenden Sätze der kurzen Amtszeit des ehemaligen Bundespräsidenten Christan Wulff. In seiner Grundsatzrede zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2010 in Bremen sagte er: „Zuallererst brauchen wir aber eine klare Haltung: Ein Verständnis von Deutschland, das Zugehörigkeit nicht auf einen Pass, eine Familiengeschichte oder einen Glauben verengt, sondern breiter angelegt ist.
Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ Kontroverse Diskussionen: Gehört der Islam zu Deutschland? Diese Aussage hat zu vielen, zum Teil äußerst kontroversen Diskussionen geführt. Erst vor der letzten Sitzung der Islamkonferenz am 19. April 2012 äußerte Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Widerspruch zur Aussage Wulffs. Nach seiner Ansicht sei „der Islam nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland“ und gehöre „somit nicht zu Deutschland“. Kauder fügte hinzu: „Muslime gehören aber sehr wohl zu Deutschland. Sie genießen selbstverständlich als Staatsbürger die vollen Rechte.“
Provokationen von Pro-NRW
Seit Wochen sind engagierte Muslime (stets betitelt mit Salafisten) und die rechtsextreme Partei Pro-NRW in den Schlagzeilen. Immer wieder kommt es zu gezielten Provokationen vonseiten Pro NRW.
Für das Verständnis einer Religion ist die Kenntnis ihrer Grundlagen unerlässlich

Die "Aktion lies im Namen Deines Herrn" bei der wir in mehreren Städten kostenlos Koranübsetzungen verteilt haben ist nicht nur ausgesprochen friedlich abgelaufen, sondern auch bei den nichtmuslimischen Mitbürgern sehr gut angekommen.
Es herrschte respektvolles Interesse seitens der Passanten die die Info-Stände besuchten, und Muslime beantworteten ruhig und geduldig die eine oder andere Frage.
Erst durch einen übersteigerten Medienrummel kam Unruhe auf.
Wie aus dem Nichts gab es plötzlich Geschrei um angeblich gewaltbereite "Salafisten". Geradezu gleichgeschaltet prangten auf sämtlichen Zeitungen Überschriften von "Journalistenbedrohung", dabei hatte ein Bruder lediglich einen penetranten Medienmenschen in die Schranken verwiesen. Auch an einem Infostand gibt es ja schließlich so etwas wie das Hausrecht.
Normalerweise wäre diese kleine verbale Auseinandersetzung keine Schlagzeile wert gewesen, aber weit gefehlt!
Es hatte den Anschein als ob das übrige Weltgeschehen unwichtig wäre.
Zeitungsschreiber tippten sich die Finger wund, mutmaßten über "Drahtzieher", rätselten über die Finanzierung der Bücher, erwähnten geflissentlich den Verfassungsschutz, und natürlich durften abgedroschene Begriffe wie "potentiell gewaltbereit" und "mutmaßlich salafistisch" nicht fehlen.
Das ZDF war da schon phantasievoller und schürt Vorurteile mit der plakativ prangenden Überschrift: "Salafistische Rattenfänger". Im Mediengesetz wird zwar eine ausgewogene Berichterstattung gefordert, und das Fernsehen solle zu Unterhaltung und Bildung beitragen, aber das ZDF scheint da eher eigene Gesetze zu befolgen.
Im Text des besagten Artikels erdreisten sie sich sogar zu behaupten die Koranverteilung sei "in Wirklichkeit" (woher wollen die das wissen?) "die subtile Verbreitung einer extremistischen Ideologie."
Die Begründung für diese anmaßende Unterstellung lautet: "Denn die selbsternannten Koranhändler sind Salafisten".
So, jetzt weiß aber auch der dümmste ZDF-Konsument Bescheid!
Falls das immer noch nicht reicht, klärt das ZDF weiter auf: "Der Salafismus ist nach den Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ein Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten." Peng!
Man kann diese Unglaublichkeiten hier nachlesen:
http://terra-x.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/16268988/b07284/Salafistische-Rattenfaenger.html
Sicherheitshalber habe ich einen Screenshot davon gemacht, denn Meinungsfreiheit und falsche Behauptung sind immer noch zweierlei, und wir sollten uns bei Verächtlichmachung durch Massenmedien tatsächlich rechtliche Schritte vorbehalten.
Ich komme aber vom Thema ab. Eigentlich wollte ich der Frage nachgehen, wer denn ein Interesse daran haben könnte, gläubige Muslime, und damit den Islam als Ganzes in den Dreck zu ziehen.
Ich weiß es nicht.
Zunächst könnte man vielleicht denken, daß die katholischen und evangelischen Kirchen versuchen würden den Muslimen Steine in den Weg zu legen, dem ist aber nicht so. Ganz im Gegenteil:
Zu der Koranverteilung sagte der Bischofsbevollmächtigte Gothart Magaard: "Würde ich auf der Straße angesprochen, ich würde hingehen und versuchen, von Person zu Person ins Gespräch zu kommen. Mich würde der Hintergrund der Aktion interessieren".
Das Verhältnis der Religionen zueinander sieht Magaard entspannt.
Er meinte "die Aktion werde eher eine «innermuslimische Debatte» anstoßen. Es werde sichtbar, dass wir hier mit Muslimen unterschiedlicher Prägung zusammenleben".
Der evangelische Landesbischof Dröge kritisierte sogar den Bundesinnenminister Friedrich und warnte davor "zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen zu spalten." Er wandte sich auch gegen angebliche Gewaltbereitschaft und sagte "Terror speist sich aus Armut und Chancenlosigkeit."
Auch in Deutschland müsse man dafür sorgen, „dass kein Keil zwischen Menschen unterschiedlicher Religion getrieben wird, dass wir nicht Hass mit Hass, Ideologie mit Ideologie beantworten“, sagte der Bischof und kritisierte damit den Bundesinnenminister Friedrich, der aufgrund einer Studie über junge Muslime in Deutschland vor dem "Import von anti-demokratischen und religiös fanatischen Ansichten" gewarnte hatte.
Der Bischof ist der Überzeugung, die Studie selbst komme zu einem ganz anderen Schluss. Sie warne vielmehr davor, "mit undifferenzierten, plakativen Meinungen die Probleme der Integration noch zu verstärken."
Bischof Dröge fügte hinzu: "Ich halte es für sehr problematisch, Menschen allein wegen ihrer Religion zum Problemfall zu erklären."
Zum Thema Populismus antwortete er mit einem Römerbrief und räußerte: Ein Mensch, der in dieser Gnade Gottes stehe, gewinne Halt und Kraft, er lasse sich nicht umhertreiben vom ständigen Wechsel und Wandel, von den Meinungen, die heute so und morgen anders um Aufmerksamkeit buhlten.
Wörtlich fügte er hinzu: „Ein Mensch, der in Gottes Gnade steht, ist wie ein Fels in der Brandung.“
Der Islamwissenschaftler und katholische Theologen Pater Felix Körner (Dozent an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom) kommentiert folgendermaßen:
"Die Mehrheit der Menschen, die hier das erste mal mit dem Koran in Berührung kommt, entdeckt damit eine neue Welt, entdeckt, dass es hier viele Diskussionsmöglichkeiten gibt und dass es ungeheuer anregend ist, sich mit dem Koran auseinander zu setzen. Insofern ist die Aktion „Lies!“ erst einmal nicht gefährlich, sondern bereichernd."
Auch Bischof Gerhard Ulrich hat sich für eine differenzierte Betrachtung ausgesprochen. Der Vorsitzende der Kirchenleitung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche teilte zum Verschenken von Koranübersetzungen mit, gegen die Verteilung heiliger Schriften sei nichts zu sagen.
Für das Verständnis einer Religion sei die Kenntnis ihrer Grundlagen unerlässlich, hieß es in einer Erklärung des Bischofs.
Warum hört man solche Stellungnahmen so gut wie nie von Politikern? Welcher Sheytan flüstert ihnen ein, Hetzparolen seien "Islam-Kritik"?
Sie sollten sich lieber ein Beispiel an den zitierten Kirchenmännern nehmen!
Trotz unterschiedlicher Glaubensauffassungen sind diese hochrangigen Kirchenvertreter nämlich zum Dialog bereit statt eine imaginäre Gefahr herbeizureden.
Sie sind genau wie wir gegen Medienhetze.
Für uns ist Allah der über alles Erhabene, ein EINZIGER GOTT, und wir können mit der Dreifaltigkeit nichts anfangen. Wir können unseren obersten Glaubensgrundsatz anhand des edlen Qurans und sogar mit der Bibel belegen.
Die Bischöfe sehen das sicherlich anders, aber deshalb würden wir doch niemals übereinander herfallen.
Ein Mindestmaß an Kenntnissen der jeweils anderen Religion ist die Voraussetzung für sachliche Diskussionen und konstruktive Kritik.
Diesen Willen sich erst einmal zu informieren vermissen wir Muslime bei vielen Politikern und Medienvertretern, die mit Halbwissen drauflos schwadronieren.
Um so erfreulicher ist es, daß es wenigsten noch einige Christen gibt die unsere gute Absicht und den islamischen Willen zum Frieden erkennen.
Möge Allah suhanahu ta'ala uns alle rechtleiten und zu der einzigen richtigen Religion führen! Amin.
Gibt es “SALAFISMUS” oder “Salafisten”???
Ausschnitte aus Fatawa bezüglich der Definitionen von "Salaf" und "Salafiyyah"
Frage:...Ich habe von beiden gelernt, von Salafis und von Sunnis (versuche mich an den Koran und die Sunnah zu halten), aber möchte nicht behaupten das ich einem von beiden zugehörig bin,…
Antwort:
Der Fragende verweist auf den Salafi/- oder Sunni Manhaj. Dann macht er einen Unterschied zwischen einem Salafi und einem Sunni, obwohl der Salafi einer ist, der der Sunnah des Gesandten (Frieden und Segen auf ihm) folgt, wie es die Salaf (us salih) (rechtschaffenen Vorfahren) verstanden haben, möge Allah sie belohnen.
Also ist jeder Salafi ein Sunni, und jeder Sunni ein Salafi. Und bei der Benutzung des Wortes „Salafi“ geben wir dem Wort „Sunni“ die treffendste Bedeutung. Anhand seiner Aussage in der Frage: “Ich lerne von beiden, den Salafis und den Sunnis” erscheint es so, als ob ein Unterschied zwischen einem Salafi und einem Sunni gemacht wird. Es kann daraus verstanden werden, dass der Fragende nicht versteht, das Salafiyyah und Sunniyyah ein und dasselbe sind, und dass jeder Salafi ein Sunni ist, und jeder Sunni ein Salafi ist …
Der Muslim ist verpflichtet, sich den Salafi-/ Sunni-Manhaj zuzuschreiben. Weiter, sage ich, dass der wahre Islam, der ist, dass man befolgt, worauf der Gesandte (Frieden und Segen auf ihm) und seine Gefährten waren.
Medienhetze gegen den Islam: Ein Christ setzt sich für die Wahrheit ein!
Hier ein kurzes Video, in dem ein Christ Hetze von Medien gegen Abu Abdullah bezüglich der Kundgebung gegen Pro NRW in Bonn, am 5.05.12, widerlegt:
Unter seinem Video schreibt der Ersteller: "Abu Abdullah wird von den Medien falsch dargestellt!
Durch diese Lüge frage ich mich, fängt hier nicht auch schon die Hetze gegen den Islam an!? Deutschland hat nichts dazu gerlernt…
Ein Christ"
Dies zeigt wieder einmal, wer ehrlich ist und die Wahrheit wirklich wissen will, kann sie auch insha Allah tatsächlich erkennen!
Gewaltausbrüche auf Demonstrationen
Die Bilanz der Demonstration ist erschreckend: 81 verletzte Polizisten, ein Brandanschlag auf ein Polizeiwagen mit zwei Beamten und mindestens drei nicht gezündete Rohrbomben. Wer jetzt denkt, es würde sich um eine der Gegendemonstrationen um Pro NRW von den so genannten Salafisten handeln, von denen die letzten Tage in allen Medien die Rede war, irrt!
Es handelt sich um die "übliche" so genannte "Revolutionäre 1. Mai-Demo" und die damit zusammenhängenden "Insurrection Days“ (Tage des Aufstands) in Berlin.
Die Polizei geht davon aus, dass die drei gefundenen Rohrbomben gezielt gegen Polizeibeamte eingesetzt werden sollten, so "Focus Online".
Es wird weiter berichtet, dass schon vor dem 1. Mai Linksradikale zu Gewalt gegen Polizisten aufgerufen hatten.
Während der Demonstration selber kam es vor dem Jüdischen Museum zu einer Eskalation, "nachdem Störer Steine und Flaschen auf Beamte geworfen und Böller gezündet hatten. Bei der Auseinandersetzung vor dem Museum mit größtenteils vermummten Demonstranten waren allein 81 Polizisten verletzt worden."
Dies ist lediglich ein einziges Beispiel von vielen für Demonstrationen in Deutschland, während denen es zur Eskalation kam und auf denen massive Gewalt von den Demonstraten angewendet wurde – an denen Muslime – bzw. um es mit den Worten der Medien auszudrücken "an denen die gefürchteten Salafisten" allerdings NICHT dranteilnahmen!
So begründet das Verwaltungsgericht Arnsberg die Erlaubnis den Islam mit Karikaturen zu verhöhnen
Zitat aus der richterlichen Begründung die Provokationen durch pro-NRW zu erlauben:
„Diese Darlegungen rechtfertigen nicht die Annahme, eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung nach § 15 Abs. 1 VersG sei mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
Es ist schon nicht ausreichend erkennbar, auf welcher tatsächlichen Grundlage das Polizeipräsidium davon ausgeht, dass es auch in Hagen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen wird.
Die sinngemäße Behauptung, auch bezogen gerade auf Hagen gebe es massive offene Aufrufe zu Gewalttätigkeiten, ist nicht durch Angabe konkreter Tatsachen plausibel gemacht worden.
Insbesondere genügt insoweit nicht eine Bezugnahme auf nicht ansatzweise näher spezifizierte ‚bundesweite Aufrufe‘ und Darstellungen der bisherigen Ausschreitungen im Internet.
Demo 05.05.12 in Bonn: Sollen wir uns distanzieren? – Pierre Vogel
Jede Auswirkung hat eine Ursache! Jedoch beschäftigen sich die Medien und Politiker gerne mit den Auswirkungen, um gegen den Islam zu hetzen. Solange sich niemand mit den Ursachen beschäftigt, wird es weiter Richtung Eskalation gehen.
Welche Pläne verfolgt Innenminister Friedrich?
In den gestrigen Medien am 5. Mai 2012 findet man die Schlagzeile: Innenminister Friedrich hält "Salafisten für Keimzelle des Terrors".
Am gleichen Tag eskaliert in Bonn eine Anti-Islam-Demo von PRO-NRW mit gezeigten Karikaturen gegen den Propheten (Frieden und Segen auf ihm). Mehrere Veranstaltungen dieser Art sind vor Moscheen in Deutschland geplant und trotz der Tatsache, dass es sich hier um Volksverhetzung und eine Störung des öffentlichen Friedens handelt, wurden diese bewussten Provokationen mit Zustimmung eines Oberverwaltungsgerichts genehmigt.
Und dies obwohl öffentliche Veranstaltungen durchaus in Deutschland nicht genehmigt/verboten werden, wenn die öffentliche Sicherheit gefährdet zu sein scheint, was hier ja offensichtlich der Fall ist.
Besonders gern wurde in der Vergangenheit dieses Argument bei islamischen Veranstaltungen z. B. von Prediger Pierre Vogel versucht anzuwenden oder zumindest wurden scharfe Auflagen gemacht, so z. B. durfte nicht über bestimmte Themen gesprochen werden.
Wie kann es dann sein, dass die Veranstaltungen von Pro-NRW mit den Karikaturen immer noch über die Bühne gehen dürfen?
Man kann wohl vermuten, dass Ausschreitungen und Gewalt vom Staat beabsichtigt waren, denn wie äußerte sich der Innenminister: "Salafisten seien die Keimzelle des Terrors" und es gehe eine "besondere Gefährdung für die Sicherheit Deutschlands" von ihnen aus.
Das Ziel scheint klar zu sein: Praktizierende und engagierte Muslime, die zuletzt durch eine erfolgreiche und friedliche Koranverteilung aufgefallen sind, auszuschalten und ihnen die Schuld für die Eskalationen zuzuschieben.
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Aufruf an die Prediger bezüglich der Eskalationen bei Pro NRW-Demos in Deutschland
Gastbeitrag von Bruder Jameel
Assalamu Aleykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh liebe Geschwister im Deen,
inshallah erreicht Euch meine Nachricht bei guter Gesundheit und vorallem bei starkem Iman.
Ich habe soeben folgende Rundmail verschickt und würde mich freuen, wenn man dieser auch hier inshallah einen Augenblick widmet, denn ich denke, allahu ahlem hier in Deutschland eskaliert gerade einiges!
Mail vom 06.05.2012, 07.00 Uhr
Assalamu aleykum wa Rahmatullahi wa Barakatuh liebe Geschwister im Islam,
dies ist eine E-Mail, die in erster Linie an einige Rufer des Islam, an einige Internetseitenbetreiber und an ein paar weitere Geschwister geht.
Subhanallah, was gestern am 5. Mai in Bonn passiert ist, darf allahu ahlem nicht geschönt werden. Es bringt auch wahrscheinlich wenig, wenn wir nur die Fehler bei anderen suchen.
Selbstverständlich kann man es nicht gutheißen, wenn jemand gegen die Religion, gegen unsere Propheten Friede auf Ihnen allen oder gar versucht gegen Allah swt. zu gehen.
Aber, die Dais, die Shayukh, die Wissenden in Deutschland müssen jetzt beginnen, die Muslime wieder zu disziplinieren und dazu aufzurufen, dass die Muslime sich nicht provozieren lassen, dass die Muslime in solchen Momenten anders reagieren als beispielsweise gestern in Bonn.
Einschätzung der aktuellen Situation der Muslime in Deutschland
Gastbeitrag von "TomTom"
Meine ehrenwerten Geschwister im Islam!
Wenn man die Videos sieht, in denen unsere Geschwister die Polizisten angreifen, stellt sich natürlich die Frage, ob diese Aktionen mit den Steinen einen Nutzen haben. Aber wir sollten uns derzeit nicht zu tief mit unseren Aussagen und Statements bzw. mit unserer Kritik gegenüber unseren Geschwistern aus dem Fenster lehnen.
Es ist eine ganz natürliche Angelegenheit, dass Menschen, die unterdrückt werden, über die gelogen wird, die man als Monster dahinstellt und sogar mit verschiedenen Geheimdienstmethoden eingeschüchtert werden, irgendwann einmal aufstehen, um sich zu verteidigen.
Diese Aktionen sind die Früchte aus vielen Jahren massiver Islamhetze.
Anstatt Prediger wie Pierre Vogel eine Plattform zu bieten, um seine Referate, die er bereits seit Jahren über Terrorismus, Ehrenmorde oder Zwangsverheiratungen hält, zu veröffentlichen, schweigen die Medien über die wahren Inhalte der Referate von Herrn Vogel.
Wenn man sich durch die Videokategorien der Internetseite von Pierre Vogel klickt und sich besonders die Videos in den Kategorien für Neue Muslime bzw. für Nichtmuslime anschaut, stellt man fest, dass in fast jedem Vortrag die islamische Jugend dazu aufgerufen wird, sich in diesem Land vorbildlich zu verhalten.
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Eskalationen bei Pro NRW-Demos von Muslimen gewollt?
Leider kam es auch heute wieder, am 5.05.12, zu einer Eskalation in Bonn, wo die Islamhasser und Hetzer von Pro NRW die Muslime mit Beleidigungen des Islam und des Propheten Mohammed (Frieden und Segen seien auf ihm) provozieren wollten.
Sehr viele Muslime versammelten sich heute in Bonn mit dem Ziel ihre Religion und den Propheten (Frieden und Segen seien auf ihm) zu verteidigen, möge Allah (swt) sie dafür belohnen!
Dass es aber auch zu Schlägereien zwischen Polizisten und Muslimen und Demolierungen von Polizeiautos kam, ist leider eine Tatsache, die von Medien und Politiker nun wieder ausgenutzt wird, um gegen die so genannten Salafisten in Deutschland, sprich also gegen praktizierende Muslime, zu hetzen.
Dass aber Prediger und Verantwortliche der Gegendemonstration, die u.a. auch den so genannten Salafisten zugerechnet werden!, sich gegen Gewalt aussprechen und die Muslime zu Ruhe und Besonnenheit im Vorfeld (siehe z.B. Statement von Pierre Vogel) und auch auf der Demonstration selber aufriefen, wird höchstwahrscheinlich wie so oft keine Erwähnung in den Medien und bei den Politikern finden.
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WICHTIGE Botschaft von Pierre Vogel für 5.05.12 Pro NRW-Demo in Bonn!
In diesem Video gibt Pierre Vogel eine wichtige Botschaft, wie wir Muslime hier in Deutschland am besten mit den Provokationen von Pro NRW und anderen Islamhassern umgehen sollten und wie wir auf Beleidigungen des Islams und des Propheten (Frieden und Segen auf ihm) reagieren sollten, um den größtmöglichen Nutzen und nicht noch mehr Schaden zu erlangen, insha Allah!
Zentralrat stellt Strafanzeige gegen PRO NRW wegen Volksverhetzung!
Hier mal eine erfreuliche Nachricht vom "Zentralrat der Muslime" und dessen Vorsitzenden, Aiman Mazyek, alhamdulilah. Hoffentlich bleibt er dabei, auch wenn jetzt zu erwarten ist, dass es viele Angriffe gegen ihn geben wird…
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland geht gegen die rechtsextreme Kleinpartei Pro NRW rechtlich vor. „Wir stellen Strafanzeige gegen Pro NRW wegen Volksverhetzung und Störung der Religionsausübung“, sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mayzek, der WAZ-Mediengruppe .
Hass und Feindschaft zwischen den Völkern und Religionen zu säen, sei verfassungsfeindlich. „Hier sieht man, wer die Verfassungsfeinde sind“, sagte Mayzek mit Blick auf Pro NRW. Zudem bezeichnete er die Partei als „geistigen Brandstifter und Wegbereiter des NSU-Terrors“.
In den vergangenen Tagen war es bei Demonstrationen mehrfach zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Pro-NRW-Anhängern und deren Gegnern gekommen. Pro NRW hatte dabei immer wieder provoziert, indem die Anhänger Muhammad-Karikaturen zeigten.

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