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Mit eingeritztem Hakenkreuz: Kopf eines Schweins lag vor Moschee

Osterode. Unbekannte haben vor dem Gebetshaus der türkisch-islamischen DITIB-Gemeinde in Osterode einen Schweinekopf mit einem eingeritzten Hakenkreuz abgelegt. Das Schwein müsse kurz zuvor privat oder auf einem Schlachthof geschlachtet worden sein, sagte ein Sprecher.

Der Kopf sei fachgerecht abgetrennt gewesen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits in der Nacht zum vergangenen Freitag.

Der oder die Täter hätten außerdem ein Hakenkreuz in die Schnauze geritzt. Bislang haben die Ermittler keine Erkenntnisse, woher der Schweinekopf stammt. Die Polizei vermutet einen rechtsextremistischen beziehungsweise islamfeindlichen Hintergrund. Sie ermittelt wegen Volksverhetzung, Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen, Beleidigung und Hausfriedensbruchs.

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Die populistische Debatte um das Schächtverbot

Das Verbot des betäubungslo­sen Schlachtens ist bei uns in Deutsch­land seit einigen Jahren Gesetz. Holland und Frankreich wollen es demnächst einführen. Es ist weniger präsent als die „Kopftuch-Debatte“ und wird mit dem Argument begründet, es sei Töten ohne Betäubung und damit Tierquälerei. Die Proteste von muslimischer Seite blieben bisher schwach, weil sie nur auf das Recht der „Religionsfreiheit“ pochen. Es lohnt sich aber, den Vorwurf der „Töten ohne Betäubung“ ernstzunehmen und genau­er hinzuschauen, was beim Vorgang des „Schächtend” eigentlich geschieht.

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NDR entlarvt die Hetze von RTL

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Zwangsheirat nach Schweinübergabe

Am Sonntag berichtete die „Sunday Star-Times“ von einem schrecklichen Fall, der sich in Neuseeland ereignete. Ein Ehepaar tauschte zur Heirat die eigene noch minderjährige Tochter für ein Schwein und einige teure Decken an einen Mann ein. Die Tochter wehrte sich gegen diese grausame Tat und floh noch in der Hochzeitsnacht zu ihrem Freund, welcher der Sohn des Mannes ist.
Daraufhin zwang die eigene Mutter die Tochter mit Anwendung von Gewalt sich ihrem Schicksal zu beugen. Nun stehen die Eltern vor einem neuseeländischen Gericht und werden der Freiheitsberaubung sowie körperlichen Misshandlung angeklagt.

Schrecklich! Als Muslime verurteilen wir dieses Geschehen und sind angesichts einer solcher Tat tief bedrückt. Was dem Mädchen angetan wurde, kann auf keinster Art und Weise gerechtfertigt werden.

Doch fragen wir uns: Wenn die Eltern und die Tochter einen islamischen Namen, wie Fatima oder Ali tragen würden, wäre da nicht etwa ganz groß die Überschrift „Muslimische Zwangsheirat“ überall auf jeder Zeitung zu lesen gewesen ?

Wieso spielt hier die Religion der Täter keine Rolle? Sie wird in
keinster Weise genannt. Ihr wird überhaupt keine Beachtung geschenkt. Nirgends heißt es: „Die streng protestantischen Eltern“ bzw. "nach im Hinduismus üblichem Ritus"..etc.

Ganz vorneweg: Man kann diese Tat selbstverständlich nicht religiös rechtfertigen und dem Christentum oder irgendeiner anderen Religion unter die Schuhe schieben.

Genauso wenig kann man aber das Zwangsheiraten, die es leider auch unter Muslimen gibt, dem Islam zuschreiben. Die Handlungen eines Einzelnen spiegeln nicht fehlerfrei die Werte einer Weltanschauung/ Religion wider.

Im Islam ist es ganz klar und eindeutig. Das bewusste Einverständnis der Frau wird gefordert, wenn geheiratet wird. Ansonsten ist die Ehe nicht gültig.

Schwarze Schafe gibt es überall. Die Taten dieser Schafe einer Religion unter zu schieben ist nicht nur unfair. Vielmehr nutzt sie niemandem und schürt nur Hass und Unsicherheit innerhalb der Gesellschaft.

Aber bei „muslimischen“ Tätern kann man, so zeigt uns die Presse unaufhörlich, nunmal eine Ausnahme machen. Da kann nur der Islam der Grund für die kriminelle Handlung sein. Diese Doppelmoral. Unmöglich!

Moschee mit Schweinsfüßen und Hakenkreuzen geschändet.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in der Stadt Castret (Südfrankreich) die Bilal-Moschee von Unbekannten geschändet. Hackenkreuze, Slogans wie „Sieg heil“, „la France aux Francais“ ( Frankreich den Franzosen) und „White power“ verunstalteten die Außenfassade der Moschee.

Ein erschreckender Fall, jedoch kein Einzelfall.

Ähnliches hatte sich im Oktober 2009 in Elsenfeld ereignet. Hier bewarfen vier Männer die Moschee mit Schweineaugen und mit Tierblut gefüllten Ballons.

Schon lange geben Regierungen und prominente Politiker europaweit den Input für Diskriminierung und Unterdrückung. Islamhass wird bewusst geschürt. Und das von ganz oben. Diskussionen über die nationale Identität, Nicolas Sarkozys Wunsch nach „unauffälligen Muslimen", Diskriminierung muslimischer Frauen im Namen der Neutralität und die Forderung nach einem europaweiten Minarettverbot sind nur einige aktuelle Beispiele.

Muss man sich da wundern, dass ein stetig ansteigender Teil der Bevölkerung immer radikaler gegenüber Muslimen wird?
 

 

Quellen:

http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2009/12/13/01016-20091213ARTFIG00126-une-mosquee-profanee-dans-le-tarn-.php

http://www.flickr.com/photos/islam-europe-org/sets/72157622526818149/show/

http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/franken-rhein-main/art12105,986454