DAWA-NEWS-Interview mit Pierre Vogel
Spät in der Nacht zum Freitag erlaubte uns der Bruder Abu Hamsa Pierre Vogel ihn noch zu interviewen:
DAWA-NEWS: As-salaamu alaikum Bruder Pierre Vogel. Die Medien haben sehr viel, teilweise hetzerisch, über die Kundgebung berichtet. Die Stadt wollte die Kundgebung verbieten und hunderte Menschen sammelten sich, um eine Gegendemonstration zu veranstalten. Schließlich hat die Kundgebung doch stattgefunden und das Wort "erfolgreich" reicht gar nicht aus, um den Verlauf der viel diskutierten Veranstaltung zu beschreiben. Nach all diesem turbulenten Hin- und Her: Welchen Fazit ziehst du persönlich aus dieser Kundgebung?
Pierre Vogel: Wa-alaikum-salaam. Die Kundgebung ist für mich auf jeden Fall ein Riesenerfolg gewesen, da so viele Menschen auch den Islam angenommen haben. Ich meine, es waren ja 17 Leute, manche sprachen auch von 19, da sich wohl noch zwei im Publikum befunden haben. Wir mussten uns ja an die Auflagen halten und um viertel nach acht die Kundgebung beenden, ansonsten wären wahrscheinlich wohl noch mehr Leute nach vorne gekommen. Deswegen habe ich dann auch gesagt, dass wenn jemand noch den Islam annehmen möchte, einfach die Schahada mitsprechen sollte. Dann haben ja auch Tausende die Schahada mitgesprochen. In der Presse hat man von 1000 – 2000 Teilnehmer gesprochen. Es gab aber Schätzungen der Polizei, dass die Teilnehmerzahl sich auf 4000 belaufen hat. Und man muss sich mal vorstellen: Es war mitten in der Woche gewesen! Und so viele Brüder und Schwester sind auch nicht gekommen, weil vorher erzählt worden ist, die ganze Veranstaltung würde ausfallen! Deswegen habe ich auch vorher gesagt, dass ich kommen werde, auch wenn die Veranstaltung ausfallen würde. Und das war auch wieder ein Zeichen, dass man sich einfach durchbeißen muss. Auf der anderen Seite muss auch gesagt werden, dass man den Juristen, die sich im Endeffekt für uns entschieden haben, wirklich ein Kompliment machen muss, da sie sich für die Gerechtigkeit entschieden haben, auch wenn sie selbst wahrscheinlich keine Lust auf uns hatten. Was die Nichtmuslime angeht, so haben wir es auch mit vielen uneinsichtigen Menschen zu tun, aber auf der anderen Seite haben ja wie gesagt auch 17 Menschen den Islam angenommen und ich habe auch an der Reaktion einiger Reporter gemerkt, dass die Resonanz relativ positiv gewesen war. Die Medienberichterstattung war alles in einem auch besser als sonst. Es gab z.B. ein Bericht der Frankfurter Rundschau, der relativ ausgewogen gewesen ist, meiner Meinung nach. Weiterlesen
Stellungnahme von Pierre Vogel zum Niqab-Verbot in Frankreich
Unser Bruder im Islam Abu Hamza Pierre Vogel gibt hier eine Stellungnahme ab, zum Thema Niqab-Verbot in Frankreich. Ein Verbot, dass sowohl gegen das Gesetz, als auch die Verfassung und jedes Recht auf Freiheit ist. Doch die Menschen sehen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Bei soviel Hetze und Diffamierung des Islam bemerkt man noch nicht einmal, wie der muslimischen Frauen ihr eindeutiges Grundrecht entzogen wird, und dass, im doch so "freiheitlich-demokratischen Westen".
Stellungnahme zur momentanen Lage der Muslime in Mönchengladbach
Der Bruder im Islam Sven Lau ("Abu Adam") berichtet von momentanen Ereignissen in der Stadt Mönchengladbach und nimmt Stellung zu einem Hetzartikel des üblichen Verdächtigen "Rheinische Post":
Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba Teil 3
Im Rahmen der Artikel-Reihe Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba veröffentlichen wir heute den 3. Teil der Reihe.
Besuch in Masjid Taiba als Grund für Abschiebung
Eine unglaubliche Entwicklung geht hier in Hamburg vor sich. Jetzt soll schon eine 9köpfige Familien in ein Kriegsgebiet abgeschoben werden. Grund für diese Abschiebung sind nicht etwa schwere Straftaten oder Aufenthaltsbetrug, sondern das Engagment für einem gemeinnützigen Verein und der Besuch der Moschee, dessen Träger dieser Verein ist. Es handelt sich hierbei um unsere Masjid Taiba.
Die taz veröffentlichte am 03.03.2010 einen aufschlussreichen und lobenswerten Artikel:
(Im Anschluß eine kleine Stellungnahme)
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Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba Teil 2
m Rahmen der Artikelreihe Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba, zeigen wir heute eine weitere Stellungnahme des Arabisch-Deutschen Kulturvereins e.V. in Hamburg.
2. Teil
Der Journalismus steckt in einer Krise und wir Muslime müssen es ausbaden!
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) ist die Journalistenorganisation innerhalb des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Sie ist eine Berufsgruppe innerhalb der Fachgruppe Medien in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). Am 28.11.2009 veranstaltete die dju ihren alljährlichen Journalistentag unter dem Motto "Vom Wert unserer Arbeit!".
Das Ergebnis dieser Veranstaltung war vorauszusehen, ist aber trotz alledem nicht minder besorgniserregend.
"Vierte Gewalt in der Krise", Journalistentag 2009 warnt vor Qualitätsverlust durch Honorardumping und Medienkonzentration, titelt die junge Welt in ihrem Artikel vom 30.11.2009.
Stellungnahmen und Pressemitteilungen der Masjid Taiba Teil 1
Der Arabisch-Deutsche Kulturverein e.V. in Hamburg ist der Träger der Masjid Taiba. Eine Moschee, welche in den letzten 9 Jahren wie kaum eine andere Ziel der Medienberichterstattung in Deutschland war. Grund dafür war ein Video, welches mutmaßliche Beteiligte an den Anschlägen vom 11. September 2001 bei einer Hochzeitsfeier in dieser Moschee zeigt. Aufgrund dieses Videos wurde die Masjid Taiba (die damals noch Masjid al-Quds hieß) als maßgeblicher Treffpunkt der sogenannten Hamburger Zelle bezeichnet und bekam somit ab dato von den gängigen Mainstream-Medien den Stempel "dschihadistische Terrormoschee" aufgedrückt.
Vollkommen überrascht und zutiefst erschüttert von der Penetranz, Rücksichtslosigkeit und Verlogenheit der angeheizten Medienmaschinerie, entschloss man sich, sich nicht mehr gegenüber den Medien zu äußern, da die Erfahrungen gezeigt hatten, dass die damalige Berichterstattung nicht differenziert, unabhängig und faktenorientiert war, sondern anscheinend schon ein vorgezeichnetes Bild als Ziel anstrebte.
Bis vor knapp 2 Jahren wurde dieser Entschluss beibehalten und man lehnte jegliche Interviewanfrage und Stellungnahme ab. Als Resultat dieser Funkstille konnten sich aber leider Mythen, Lügen und Halbwahrheiten in der öffentlichen Wahrnehmung verfestigen und auch angepasste Muslime sahen in der Hetze gegen die "bösen Salafisten" eine geeignete Möglichkeit zur Selbstprofilierung.
Aus diesen Gründen wurde die Phase der Stille und medialen Abschottung beendet und man äußert sich jetzt vermehrt auf der eigenen Internetpräsenz zu aktuellen Berichterstattungen und Angriffen.
Wir möchten mit dieser Artikel-Reihe einen kleinen Einblick verschaffen und so auch die Bemühungen der Taiba-Moschee unterstützen, sich gegen die ungerechten Angriffe der Mainstream-Medien zu wehren.
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Masjid Taiba und der Terror – eine Stellungnahme der Moschee
Hier eine Stellungnahme der Masjid Taiba:
Die negative Ausbeute an zufriedenstellenden Antworten werden dann mit zwei Szenen von aufgebrachten Moscheebesuchern wieder wettgemacht.
Am Tag darauf berichten dann auch schon die Hamburger Morgenpost und das Hamburger Abendblatt mit folgenden Überschriften über die Angelegenheit:
“Hamburger in Terror-Camp ausgebildet” (Hamburger Morgenpost)
“Terrorismusverdacht – ARD: Islamisten-Gruppe in Hamburg” (Hamburger Abendblatt)
Auch in diesen Artikeln wird wieder unsere Moschee (in der Mopo sogar mit Foto) als Treffpunkt für diese Gruppe genannt, die als “gefährlich und gewaltbereit” gilt und von denen einige Männer bereit seien “Selbstmord-Anschläge zu begehen”.
Als Quelle für diese Informationen wird wiederum dieses interne Dokument genannt… jedoch ist es laut Hamburger Abendblatt plötzlich ein “Bericht des Hamburger Verfassungsschutzes und des Landeskriminalamts“.
Einen Tag später, am 07.10.2009, gibt es dann wieder einen Bericht in Hamburger Abendblatt, dieses Mal auch mit Foto und dieser Überschrift:
“Islamismus: Treffpunkt ist Moschee am Steindamm – Terrorgefahr: In Hamburg leben 50 “Heilige Krieger”" (Hamburger Abendblatt)
Mittlerweile ist die Anzahl der “gewaltbereiten Djihadisten” auf eine Gruppe von 50 Männern angewachsen…und wer hätte es anders erwartet…:
“Zentrum der rund 50 Hamburger Dschihadisten ist die Taiba-Moschee am Steindamm.” (Zitat / Hamburger Abendblatt)
Aber die große Sensation ist die Herkunft dieser Informationen (wir erinnern uns… erst Hamburger Verfassungsschutz, dann Hamburger Verfassungsschutz und Landeskriminalamt). Jetzt kommt das interne Papier auf einmal vom BKA:
“Das BKA sieht in der “Gruppe ein hohes Gefahrenpotenzial”. Das geht aus einer internen Einschätzung des BKA hervor (wir berichteten).” (Zitat / Hamburger Abendblatt)
Am 11.10.2009 dann endlich etwas mit Hand und Fuß. Abu Askar wurde auf einem angeblichen “Terror-Video” als ein Iraner mit ehemaligem Wohnsitz in Hamburg identifiziert.
Er soll einer derjenigen sein, “die in Videos Deutschland mit Terroranschlägen drohen.” berichtet die WELT
Und:
“Er wird zum „50er-Klub” der Masjid-Taiba-Moschee (früher Al-Quds-Moschee) gerechnet. Dieser Kreis von 50 Personen bildet einen inneren Zirkel unter den 160 Personen, die die Moschee regelmäßig besuchen, und er wird als tauglich für islamistische Aktionen eingestuft.” (Zitat / WELT)
Zudem wird geschrieben:
“Es kommt häufiger vor, dass junge Muslime in Hamburg angeworben und als Islamisten auf Linie gebracht werden.” (Zitat / WELT)
Und weiter:
“Den Islamisten ist so gut wie nie wirklich etwas nachzuweisen. „Die Al-Quds-Moschee ist weiter ein Treffpunkt und eine Drehscheibe für alle möglichen religiösen Krieger”, sagt ein Sicherheitsbeamter. Was aber hinter den Türen der Moschee geschieht, ist kaum bekannt.” (Zitat / WELT)
Das sollte erst mal als Einführung ausreichen.
Oder vielleicht auch nicht…ein Zeitungszitat möchten wir noch bringen:
“Koalition beschließt „BKA-Gesetz light” – Union und FDP haben bei einem ihrer größten Streitthemen Einigung erzielt: der inneren Sicherheit. Das BKA-Gesetz bleibt,…” (15.10.09 – FOCUS)
Wir hoffen, der Groschen ist gefallen.
Falls nicht, dann eben ein wenig deutlicher:
20.09.2009: Die heiße Phase des Wahlkampfes ist angebrochen. Eine Woche später (am 27.09.2009) sollen die Bundestagswahlen stattfinden. Die FDP hat hervorragende Umfragewerte. Sie fordert (gemäß ihrer freiheitlichen Gesinnung) eine Abschaffung des neuen BKA-Gesetzes… und hier insbesondere der sogenannten Vorratsdatenspeicherung, der Online-Durchsuchungen und der geplanten Internetsperren. Zudem sollen auch die EU-Pläne zur Speicherung und Auswertung von Flugdaten verhindert werden. Aber auch die SPD, die GRÜNEN und die LINKE sind gegenüber diesen Gesetzesvorlagen äußerst kritisch eingestellt. Einzig und allein die CDU und natürlich das BKA scheinen verständlicherweise ein ausgeprägtes Interesse an der Umsetzung dieser Gesetze zu haben.
Auf einmal erscheint ein äußerst eigenartiges und befremdliches “Al-Qaida”-Video auf der Bildfläche. Ein glattrasierter und gegelter Bakkay Harrach aka Abu Talha droht im chiken Zweireiher mit Krawatte und rotem Samtvorhang im Hintergrund, der Bundesrepublik Deutschland mit Anschlägen, falls sich die Wähler am Wahltag nicht gegen den Krieg in Afghanistan entscheiden.
Die Bedrohungslage steigt und somit der Ruf nach mehr innerer Sicherheit = mehr Stimmen für das neue BKA-Gesetz.
Dann der Tag der Entscheidung. Am 27.09.2009 wählen Teile des deutschen Volkes einen neuen Bundestag. Es kommt, wie es kommen musste.
Die CDU ist die stärkste Partei und die FDP hat das beste Wahlergebnis seit Bestehen der Partei.
Die Koalition zwischen CDU und FDP war im Wahlkampf bereits vorangekündigt, jedoch ging die FDP noch nie dermaßen stark in Koalitionsverhandlungen mit einer Regierungspartei. Das BKA-Gesetz scheint zu wackeln, denn die FDP hat im Wahlkampf eindeutig dessen Abschaffung gefordert.
Am 05.10.2009 sollen die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und FDP beginnen.
05.10.2009???
War da nicht etwas? Ja, genau! Am 05.10.2009 strahlt die ARD das TV-Magazin REPORT MAINZ aus. Unter anderem wird ein Bericht namens “Terrorangst nach der Bundestagswahl – Wie Al Kaida in Deutschland Attentäter rekrutiert” ausgestrahlt. Verdächtig pünktlich. Die Informationen aus diesem Bericht entstammen angeblich einem internen Dokument vom Hamburger Verfassungsschutz. In folgenden Zeitungsberichten wird die Quelle dieses internen Dokumentes jedoch eruiert. Erst heißt es LKA, aber letztendlich wird das BKA als der Lieferant dieses Dokumentes ausgemacht.
Auch in den folgenden Tagen gibt das BKA bereitwillig Auskunft über die Gefährdungslage und bringt offen unseren Moschee-Verein und einige seiner Besucher damit in Verbindung. Die Dienste werden kurzfristig aktiviert und diverse Besucher unseres Moschee-Vereins werden (z.T. verdächtig auffällig) beschattet und zu kurzen Gesprächen kontaktiert.
Ich (der Verfasser dieses Artikels) persönlich hatte das Vergnügen, mit einem Vertreter des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz zu sprechen. Bereitwillig gab er mir Auskunft darüber, dass dieses interne Dokument aus dem REPORT MAINZ-Bericht nicht vom Verfassungsschutz stamme.
Zum 15.10.2009 entspannte sich die gesamte Lage wieder. Die Dienste scheinen ihre “offene Beschattung” eingestellt zu haben und die Medien berichten auch nicht mehr in diesem Ausmaße über unsere Moschee. Kein Wunder. Am 15.10.2009 endeten die Koalitionsverhandlungen zum Thema Sicherheit/Justiz zwischen CDU und FDP…hier nochmal das Zitat aus dem FOCUS:
“Koalition beschließt „BKA-Gesetz light” – Union und FDP haben bei einem ihrer größten Streitthemen Einigung erzielt: der inneren Sicherheit. Das BKA-Gesetz bleibt,…” (15.10.09 – FOCUS)
Warum man den ganzen medialen Zirkus nicht schon viel früher, nämlich im März/April 2009 veranstaltet hat, als offensichtlich wurde, dass einige Menschen mit Reiseziel Pakistan abheben wollten, ist nun auch klar. Terror-Schlagzeilen schüren Angst. Angst ist eine Autobahn für Sicherheitsgesetze. Und der beste Zeitpunkt, diese Ängste zu bedienen ist natürlich kurz vor den Wahlen und pünktlich zu den Koalitionsverhandlungen.
Geschätzte Geschwister im Islam und geehrte Besucher,
unser Moschee-Verein sieht sich als Opfer einer großen Medienkampagne, einem schlechten geheimdienstlichen Schmierentheater und einer fingierten politischen Posse.
Unsere Moschee ist ein offenes Gebetshaus. Jeder ist herzlich eingeladen, uns zu besuchen und sich über unser Angebot zu informieren.
Weder werden bei uns Kämpfer für den Djihad angeworben, noch bringen wir Islamisten auf Linie.
In unseren Räumlichkeiten finden keine illegalen oder sonst wie konspirativen Treffen und Verschwörungen statt. Abgeschlossen sind in unserem Gebäude nur menschenleere Räume.
Sobald in einem Raum ein Unterricht, ein Gebet, eine Unterhaltung oder eine Diskussion stattfindet, dann ist dieser Raum offen und für jeden Besucher zugänglich.
All unsere Unterrichte, egal ob für Kleinkinder, Jugendliche oder Erwachsene, finden in deutscher Sprache statt und sind für JEDEN offen.
Die Predigt zum Freitagsgebet wird zwar in arabischer Sprache gehalten, jedoch findet im Anschluss an das Gebet eine Versammlung im Unterrichtraum statt, wo es eine deutschsprachige Erläuterung der Predigt gibt.
Die Inhalte der angebotenen Unterrichte und der Predigten befassen sich mehrheitlich mit der Glaubenslehre (Aqida) des Islams und hier insbesondere mit dem Wesen des islamischen Monotheismus (Tauhid). Außerdem wird sich viel mit der Auslegung
von Quran-Versen und Überlieferungen (Tafsir) befasst. Politik und aktuelle Kriegsgeschehen sind nicht Inhalt unseres Unterrichtsstoffes.
All das kann jederzeit überprüft und bestätigt werden.
Es wird weder in Unterrichten und Predigten, noch in konspirativen Versammlungen innerhalb der Moschee Werbung für jedwede Kampforganisationen gemacht.
Unsere Moschee ist für jeden frei zugänglich. Für jeden Muslim und jeden Nichtmuslim. Ein anständiger Mensch genießt bei uns vollkommenes Gastrecht.
Wir erkundigen uns grundsätzlich nicht über die Herkunft, die politische Gesinnung oder die zukünftigen Reisepläne unserer Besucher.
Es ist jedoch ausdrücklich verboten, ohne die Einwilligung des Moschee-Vorstandes einen Unterricht, Vortrag oder eine Predigt abzuhalten. Nur vertrauenswürdige Personen dürfen solche durchführen und der Moschee-Vorstand hat immer ein waches Auge darauf.
FAZIT: Die Masjid Taiba ist ein Moschee-Verein mit einem Angebot an diversen Unterrichten und Vorträgen. Sollte es tatsächlich Muslime geben, die Deutschland verlassen haben um in Afghanistan oder anderswo zu kämpfen, dann waren für diese Entscheidung weder die Gebete, noch die Unterrichte und Vorträge in unserer Moschee der Auslöser dafür. Jedem in der Moschee ist bekannt, dass sich der Fokus der hiesigen Sicherheitsorgane speziell auf unseren Moschee-Verein richtet. Sollte also ein Besucher ein solches Vorhaben der Ausreise mit sich tragen, dann würde er diese Absicht sicherlich nicht ausgerechnet in unserer Moschee besprechen. Für alles was außerhalb der Moschee passiert, z.B. in den Wohnungen unserer Besucher, im Internet oder anderswo, kann und will die Masjid Taiba keine Verantwortung übernehmen.
Liebe Leser dieses Artikels,
öffnet die Augen fürs Wesentliche und erkennt die Zusammenhänge dieser Vorkommnisse.
Fernsehsender, Zeitungen und Internetblogs sind nie wirklich neutral und oft sogar Handlanger in der hiesigen Politik.
Sogar die Sender des öffentlich rechtlichen Fernsehens sind oft durch ihre Intendanten politisch gebunden oder zumindest beeinflusst.
Der REPORT MAINZ z.B. wird vom SWR (Südwestrundfunk) produziert. Baden-Württemberg wird von der CDU regiert (FDP als Koalitionspartner) und ein Blick auf den Artikel zum REPORT MAINZ bei Wikipedia (unter Geschichte) sagt schon einiges über ihre politische Neutralität aus.
Wir freuen uns über Eure Unterstützung.
Eure Masjid Taiba
Quelle: http://www.masjid-taiba.de/index.php?option=com_content&view=article&id=110&
Stellungnahme von Dr. Hassan Dabbagh (2)
Obwohl sich Dr. Hassan Dabbagh stets gegen Terror und Ungerechtigkeiten ausgesprochen hat, wurde er, wie zahlreiche andere Brüder, als “Hassprediger” abgestempelt. Unser hoch geschätzter Bruder im Islam hatte daraufhin unter anderem diese Stellungnahme zu der Medienpropaganda veröffentlicht, doch fand seine Stimme kein Gehör bzw. wurde bewusst ignoriert und eine regelrechte mediale Hetze gegen ihn war die Folge.
Die Verleumdungen nahmen jedoch zu, als das ARD Magazin Fakt am 25.05.2009 einen Bericht über Dr. Hassan Dabbagh veröffentlicht hat, der den Ruf einer ausgewogenen Berichterstattung keineswegs verdient hat – im Gegenteil.
Dawa-News hat daraufhin eine Stellungnahme geschrieben und desweiteren diesen Artikel veröffentlicht. Nun gibt es auch von Dr. Hassan Dabbagh eine weitere Stellungnahme, in denen er aufzeigt, wie er seiner Rechte bestohlen worden ist und wie ihm Unrecht getan wird.
Wir können uns nur wünschen, dass sich die Medien die folgenden Worte zu Herzen nehmen und mit der Propaganda und den Lügen gegen den Islam aufhören.
Schleichende Umgehung der Grundrechte für Muslime vom 11.07.09
Hier als vollständiges Video:
Hier die Youtube-Verlinkungen:
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
Teil 4:
Medien und der Islam: Stellungnahme zu FAKT | Das Erste |
Nach unserer Stellungnahme zu Report Mainz, müssen wir mit erschrecken feststellen, dass die Hetzkampagne gegen den Islam neue Dimensionen erreicht hat. Wer meint, dass die Medien vor irgendwelchen Mitteln zurückschrecken, der liegt wahrlich im Irrtum.
Fakt, das Magazin der ARD, schien in der Thematik der Islamhetze neue Maßstäbe setzen zu wollen. Denn in der Sendung “ Hassprediger schulen junge Gotteskrieger“, welche am 25.05.2009 ausgestrahlt worden ist, war nicht die geringste Bemühung einer fairen Berichterstattung zu erkennen.
http://www.mdr.de/fakt/6387305.html
Der Bericht ähnelt dem von Report Mainz. Beide sind ähnlich aufgebaut und beide haben den angeblichen Ex-Muslim Barino Barsoum als Expertenstimme (ebenso wie Stern TV, Spiegel TV und viele andere Fernsehsendungen auch). Auf Herrn Barsoum sind wir schon in unserer letzten Stellungnahme eingegangen, deshalb verzichten wir auf einen umfangreichen Kommentar zu seiner Person.
Stellungnahme zu Report Mainz: http://dawa-news.de/2009/04/medien-und-der-islam-offizielle-stellungnahme-report-mainz/
Wir möchten auch nicht auf alle Punkte eingehen, denn das erlaubt uns die Zeit nicht. Wer sich ein ausführliches Bild machen möchte, dem empfehlen wir unsere zuvor erwähnte Stellungnahme zu Report Mainz.
Kommen wir zur der Einleitung.
Das Video fängt mit einer aggressiven und hetzerischen Einleitung an:
Sie kleiden sich wie die ersten Muslime vor mehr als 1.000 Jahren und das heute, mitten in Deutschland. Sie sind Salafisten – besonders radikale Moslems also, die den Koran wörtlich nehmen und Andersgläubige hassen.
Wenn dieser Absatz keine Hetze darstellt, was dann? Der Zuschauer wird hier mit vielen Aussagen konfrontiert, die man analysieren sollte.
Sie kleiden sich wie die ersten Muslime vor mehr als 1.000 Jahren und das heute, mitten in Deutschland
Die Muslime werden hier als Unmenschen, als eine schlicht und einfach zurückgebliebene und primitive Personengruppe dargestellt. Durch den Zusatz „mitten in Deutschland“ wird der Aspekt der Gefahr verstärkt. “Die „Unmenschen“ sind inmitten des Landes”.
Warum beurteilt man die Muslime anhand ihrer Kleidung? Was sind gegen schlichte und einfache Gewänder einzuwenden? Sagt man sich nicht immer, dass in Deutschland alle Religionen toleriert werden? Wird die Meinungsfreiheit nicht groß geschrieben?
In Deutschland gibt es die verschiedensten Bandbreiten von Interessen und Strömungen. Man trifft im Alltag auf Punks, Emos, Gothic-Anhängern, der neuen Japan-Fan-Strömung, hautenger Kleidung, leichter Bekleidung und was es nicht noch alles gibt. Warum kommt man nun dazu, sich aus diesen vielen Strömungen, die Muslime aufgrund ihrer schlichten Bekleidung hervorzuheben und sie als eine Gefahr darzustellen? Dies gleicht einer systematischen Hetze, welche man nicht unterschätzen darf.
“Sie sind Salafisten – besonders radikale Moslems also, die den Koran wörtlich nehmen und Andersgläubige hassen.”
Was hat man nun erreicht? Jeder Muslim, der sich mit einem Gewand kleidet oder einen Bart trägt, wird als ein radikaler Mensch dargestellt, der Andersgläubige hasst.
Es sind nicht nur radikale Moslems, nein, es sind besonders radikale Moslems. Soviel Hetze und Lügen können einem dem Magen verdrehen, doch ist es ja gerade das Ziel, derartige Aussagen zu treffen. Man möchte, wie schon so oft erwähnt, ein Angstbild schaffen. Die Muslime, unsere Feinde und potenzielle Terroristen.
Hier ist keine Spur von der so hoch geschriebenen Toleranz und Religionsfreiheit zu sehen. Wenn man jeden Muslim, der seine Religion praktiziert, als einen radikalen, Andersgläubige-hassenden Menschen darstellt, so will man ganz klar eine Einschränkung vornehmen. Und so kommt es, dass zum Beispiel die muslimische Frau in Deutschland gezwungen wird, ihr Kopftuch abzunehmen, für welches sie sich aus freiem Willen entschieden hat.
Sie nehmen den Koran wörtlich – Ja, was ist daran auszusetzen? Wir Muslime glauben, dass der Koran das unverfälschte Wort Gottes ist und dementsprechend halten wir uns auch wortwörtlich an den Koran und an die Sunnah des Propheten Mohammed, Allah Segen und Friede auf ihm. Nur weil Christen sich nicht mehr an ihre Bibel halten, heißt das nicht, dass wir uns nicht mehr an den Koran halten dürfen oder gar als fanatisch klassifiziert werden. Warum wird den Muslimen die Treue zu ihrem offenbarten Buch vorgeworfen ? Wenn man sich wirklich an die Botschaft des Korans hält, so trifft man auch auf folgenden Vers:
„Allah verbietet euch nicht , gegenüber denjenigen , die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft haben und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben gütig zu sein und sie gerecht zu behandeln. Gewiss Allah liebt die Gerechten“
Sure 60, Vers 8.
Der Islam befiehlt den Muslimen, die Nichtmuslime gütig zu behandeln, ehrlich mit ihnen umzugehen, freundlich zu ihnen zu sein. Und genau das predigen die Brüder, die durch die Medien als radikale und skrupellose Hassprediger dargestellt werden. Es ist eine ungeheure Unverschämtheit, Menschen derart zu degradieren und es grenzt an Rufmord. Im Fakt-Bericht konzentriert man sich diesmal auf Dr. Hassan Dabbagh, der auch in der Berichterstattung von Report Mainz zu sehen war.
“Wer den Islam annimmt, kommt ins Paradies und wer ihn nicht annimmt, kommt für immer in die Hölle. Und da bleibt Ihnen die Entscheidung.”
Die Sendung versucht nun, das Statement, “Salafisten” würden Andersgläubige hassen, anhand dieses Satzes festzumachen. Doch was hat diese Aussage mit einem Hass zu tun? Dürfen wir Muslime nun nicht mehr die Meinung vertreten, der Islam wäre der einzige Weg in das Paradies? Wenn wir das erwähnen, so sagen wir das nicht, weil wir die Nicht-Muslime hassen, sondern weil wir ihnen das Beste wünschen. Wir möchten, dass auch sie in das Paradies eingehen. So wie auch das Christentum, wenn man nach der Bibel geht, für sich beansprucht, der einzig wahre Weg zu sein, so ist es doch auch unser gutes Recht, den Islam als den wahren Weg zu sehen. Hier würde auch keiner auf die Idee kommen, Christen, die diese Meinung vertreten, einen Hass gegenüber Nicht-Christen vorzuwerfen. Diese Meinung ist absurd.
Es macht den Eindruck, dass nur ein Muslim, der das sagt, was die Medien hören wollen, ein guter Muslim wäre. Doch dies ist dann alles, aber nicht der Islam. Und wenn man nicht in der Lage ist, seine Meinung äußern zu dürfen, ohne als hetzerisch dargestellt zu werden, so haben wir hier ein großes Problem mit der so hoch geschriebenen Religionsfreiheit.
Als letztes möchten wir auf die heftige Angriffe auf Dr. Hassan Dabbagh eingehen, obwohl wir schon in unserer Report Mainz Stellungnahme darauf eingegangen sind.
Dr. Hassan Dabbagh hat sich stets gegen Terror und Gewalt ausgesprochen. Und wir sagen es wieder und wieder: Jeder soll sich ehrlich ein Bild von dieser angeblichen Problematik machen. Suchen sie in der weiten Welt des Internets Videos von Dr. Hassan Dabbagh bzw. Dr. Abul Hussain. Wer nun aber der Meinung ist, im “inneren der Moschee” würde man ein völlig anderes Bild von ihm bekommen, der ist herzlich eingeladen die Moschee in Leipzig zu besuchen.
Warum lassen wir uns immer ein Bild von den Medien aufzwingen? Der Mensch ist in der Lage, sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen. Und so bitten wir jeden, egal ob Islamhasser oder Islamfreund, sich stets selbst zu informieren. Die Moschee in Leipzig und die Moscheen der von den Medien als Hassprediger dargestellen Brüdern, sind nicht in irgendwelchen “dunklen Ecken” versteckt. Die Anschriften und die Telefonnummern sind bekannt, also warum dieses hetzerische Spiel?
Hier nun nochmals die Stellungnahme von Bruder Dr. Hassan Dabbagh. Wer eine ehrliche und aufrichtige Absicht hat, der wird sich dieses Video auch anschauen:
Stellungnahme von Dr. Hassan Dabbagh
“Terror wurde verherrlicht, indem man die Menschen, die hinter dem Terror stehen, verherrlicht. Indem man Menschen wie Osama bin Laden als fromme Menschen darstellt. Als Menschen darstellt, die auf dem richtigen Weg sich befinden”
Es kann durchaus sein, dass es Menschen gibt, die Terror, der im Islam verboten ist, verherrlichen. Doch warum wird dies im Zusammenhang mit Predigern wie Abul Hussain genannt? Wo sind hier die Beweise? Herr Barsoum ist langsam an Lächerlichkeit und dem anscheinenden Drang, in den Medien unhaltbare und schwammige Aussagen zu tätigen, nicht mehr zu überbieten. Die ganze Reportage und der Text dazu, strotzten von Vermutungen und Konjunktiven, Wörter wie “soll” springen einem nicht nur einmal entgegen. Um zwei Beispiele zu nennen:
In konspirativer Runde soll er aber doch Klartext sprechen, wie der Aussteiger Barino Barsoum im FAKT-Interview verrät.
Auch zu Hintermännern der Attentate des 11. September 2001 soll er laut LKA Kontakt gehabt haben
Man sollte hierbei noch erwähnen: Wenn wir über das islamische Strafmaß reden, so gilt die Andwendung dieser nur in einem islamischen Land. Und genau das erwähnen die sogenannten “Hassprediger” in ihren Vorträgen auch. Herr Barsoum hat da wohl nicht gut aufgepasst.
Abschließend können wir nur das wiederholen, was wir in der Report Mainz Stellungnahme angeführt haben:
Wenn es nun das gemeinsame Ziel der Gesellschaft ist, die ja aus Nichtmuslimen und Muslimen besteht, die Kriminalitätsrate unter Jugendlichen, den Fanatismus, der unstreitbar unter einigen wenigen Muslimen vorhanden ist und alle anderen negativen Aspekte, die man mit Muslimen verbindet, wie Zwangsheirat und sogenannte “Ehrenmorde†zu unterbinden, was sollten wir dann gemeinsam versuchen? Die einfachste und effektivste Methode ist doch, den Menschen den wahren Islam zu zeigen und ihnen klarzumachen, dass all diese Punkte im Islam strengstens verboten sind. Daher ist es kontraproduktiv, ausgerechnet diejenigen, die das richtige Verständnis der Religion lehren, als Hassprediger zu verunglimpflichen! Wo soll das hinführen und was sind die wahren Ziele die man mit der Strategie des Rufmord verfolgt? Denn es macht den Eindruck, als wolle man nicht zulassen, dass den Menschen diese Dinge ausgeredet werden. Vielmehr scheint der Islam an sich ein Problem für die Medien zu sein.
Bei dieser Thematik dürfen wir nicht außer acht lassen, dass Medien sowohl Meinungsbilder als auch -träger sind und aus dieser Funktion heraus Verantwortung tragen, da sie in der Lage sind vieles zu beeinflussen. Darum ist es unhaltbar derart negativ über den Islam und die Muslime zu berichten. Wir Muslime möchten uns weder abgrenzen noch rufen wir dazu auf. Jedoch ist es unser gesetzlich festgelegtes Recht, unsere Religion zu praktizieren und unsere Meinung öffentlich kund zugeben . Es ist fatal eine Reportage auszustrahlen, die gegen eine Minderheit gerichtet ist, dies ist nicht im Sinne der Demokratie. Genauso unverantwortlich ist es, Würdenträger die sich dafür einsetzen, Muslime in Deutschland von kriminellen Taten abzuhalten, als Hassprediger und Extremisten abzustempeln. Diese mediale Hetze basiert ausschließlich auf Lügen und Verleumdungen und steht entgegen der – nicht nur islamischen Idee – Frieden und Toleranz zwischen den Menschen zu schaffen. Berichterstattungen wie von Report Mainz schüren nur den Hass auf muslimische Bürger und führen so zu einer Spaltung der Gesellschaft.
Wir fordern von den Medien, dass sie gläubige Muslime genauso fair behandeln, wie Anhänger anderer Religionen und nicht dazu beizutragen, dass Muslime in Deutschland diskriminiert werden. Der Titel der Reportage: “Hassprediger schulen junge Gotteskrieger†mündet unweigerlich in einem Unmut gegenüber den muslimischen Mitbürgern



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