Muslime auf Neonazi-Listen!
Frankfurter Rundschau – 26.01.2012
Rund 40 muslimische Gruppen und Moscheegemeinden aus Frankfurt und Umgebung stehen auf den Namenslisten, die Ermittlungsbehörden der rechtsextremistischen „Zwickauer Terrorzelle“ zuschreiben.
Das bestätigte Selcuk Dogruer vom Moscheenverband Ditib am Mittwoch der FR. Auch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Frankfurt ist offenbar betroffen. Die Zwickauer Zelle wird für bundesweit zehn Morde verantwortlich gemacht.
Laut Ünal Kaymakci, Vizevorsitzender des Rates der Religionen und Generalsekretär der Hazrat-Fatima-Moschee, wurden betroffene Moscheegemeinden im Dezember vom Polizeipräsidium angeschrieben und von Beamten des Landeskriminalamts persönlich über die Datenfunde informiert.
Verfassungsschutz benötigt V-Leute für “Islamisten” in Baden-Württemberg!
Ein V-Mann ist jemand, der verdeckt im Geheimen arbeitet, also was soll diese öffentliche Bekanntgabe mit Ortsangaben?
Hier einige Thesen bezüglich des Zwecks dieses Artikels, was meint ihr dazu?
1. Man will, dass Leute eine Bewerbung abgeben, um als V-Mann tätig zu werden (nicht ganz ernst gemeint! Oder vielleicht doch nicht unmöglich?).
2. Man will Misstrauen unter den Muslimen schüren ("Könnte der oder der ein V-Mann sein?").
Gegenüberstellung: Plattform PI und aktuelle Aussagen des Innenministers zum rechtsextremistischen Terror
Innenminister Friedrich macht zur Zeit mit interessanten Aussagen bezüglich islamistischem Terror auf sich aufmerksam – siehe Artikel "Deutschland weiter im Fadenkreuz islamistischer Terroristen?"
Seine Aussagen zum rechtsextremistischem Terror sind mindestens genauso aufschlussreich und interessant:
Gegenüberstellung: Plattform PI und aktuelle Aussagen des Innenministers zum rechtsextremistischem Terror:
In einem Artikel der SÜDWEST PRESSE vom 30.11.2011 zur Plattform PI heißt es, “Verfassungsschützer erwägen, sie zu beobachten”.
Verfassungsschützer ERWÄGEN die Anti-Islam-Plattform zu BEOBACHTEN(!)!
Eine Seite, die seit November 2004 existiert und täglich von rund 60 000 Menschen angeklickt wird, von der auch Nichtmulime sagen – hier der Historiker Wolfgang Benz – es würde dort Volksverhetzung betrieben. Der Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung zieht Parallelen zwischen der aktuellen von rechtspopulisten propagierten Islamfeindlichkeit und der Judenfeindlichkeit im 19. Jahrhundert.
Seitdem der Historiker PI und die verbündeten islamfeindlichen Parteien kritisiert, kann er öffentlich kaum noch auftreten, ohne gestört zu werden!
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Reich-an-Feindbildern-und-Hetze;art4306,1236248
In einem Interview von WELT ONLINE vom 27.11.2011 mit Innenminister Hans-Peter Friedrich wird folgende Frage gestellt:
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Die wahren Terroristen!
Grausame Kriege für Rohstoffe, blutiger Imperialismus der westlichen Zivilisation, Mord und Totschlag der Marionetten des Westens, die Tyrannen der arabischen Welt. Und was wurde uns eingebläut, wovor wir uns zu fürchten haben sollen? Der bärtige Mann mit der Kalaschnikow in der Hand.
Ghuraba, die Fremden…
Hier ist der Trailer der kommenden Doku vom Islam-im-Süden-Team. Dies ist schon der zweite Streich des überaus eifrigen Da'wa-Teams nach der lobenswerten Doku "Medien als Manipulierte Ware". Und auch dieser Trailer klingt schon vielversprechend:
USA: Moderator vergleicht Todesopfer des norwegischen Terroranschlags mit Hitlerjugend
Vollkommen taktlos und sachlich falsch vergleicht der US-amerikanische Radio- und Fernsehmoderator Glenn Beck das Treffen der von Breivik auf der Insel Utøya kaltblütig ermordeten jugendlichen Sozialdemokraten mit der Hitlerjugend.
Dieser absurde Vergleich läßt den Verdacht aufkommen, daß der rechtsradikale Moderator ein Sympathisant des extremistischen Massenmörders Anders Behring Breivik ist.
Der norwegische Politologe Frank Aarebrot hat ihn für diese Schmähkritik als vulgären Propagandisten und Faschisten bezeichnet.
Auch der ehemalige Pressesprecher vom norwegischen Premier Stoltenberg, Torbjørn Eriksen, kritisiert diese Aussage und sagte laut DailyTelegraph:
"Glenn Beck’s comments are ignorant, incorrect and extremely hurtful."
Bei fanatischen evangelikalen Christen steht der Mormone allerdings hoch im Kurs und erreicht mit seinen Fernsehshows schwindelerregende Einschaltquoten.
Zu seinen Fans gehören auch die Anhänger der Tea-Party.
11. Sendung: Das Wort zum Freitag
Thema dieser Woche: Wer ist Verantwortlich für das Attentat von Norwegen?
Rechtsradikale und die Heuchelei
Neulich betrachtete ich mir mal wieder einige Blogs der Islamhasser-Fraktion, um nachzulesen, wie die Reaktionen auf den Terroranschlag des christlichen Extremisten Anders Behring waren. Und genau das Erwartete habe ich angetroffen: Keinerlei Einsicht war zu finden. Natürlich sind immer nur die anderen Schuld und man selbst ist frei von jedem Makel. Ich las Kommentare, in denen man Ausreden für den Täter fand, ja sogar Rechtferitgungen für seine Tat. Manche äußerten die "schlimme Befürchtung", dass nun die Norweger, "linke Gutmenschen" und "Islamisten" enger "zusammenrücken" würden. Oder noch schlimmer: "Dass dies auch noch auf andere Länder Europas übergehen könnte." Allen voran natürlich die Vereinigung der Geisteskranken von PI-News.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Dr. Hassan Dabbah ("Abu-l-Hussein") aus Leipzig mal in einer Talkshow im TV auftrat und man ihn über Terroristen fragte, die sich selbst zum islamischen Glauben bekennen (oder in Mediensprache: "Islamistische Terroristen"). Dr. Dabbagh antwortete, dass solche Kriege wie im Irak oder in Afghanistan und die Bilder, die uns hier im Fernsehen erreichen, Jugendliche radikalisieren und man im eigenen Hass und in der Trauer nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden kann und handelt, ohne über die Legitimität der Tat nachzudenken.
Sind erst 100 Tote notwendig, um die Gesellschaft wach zu rütteln?
Leider ist erst eine Katastrophe mit 100 Toten notwendig, damit die Bevölkerung aus ihrem Tiefschlaf erwacht und sich unserer Lage bewusst wird. Tagtäglich wird im Internet gegen den Islam und seinen Angehörigen gewettert. Es wird gehetzt und geschimpft auf das gemeinsame Feindbild – doch Behörden und Politiker sehen dem Tun schweigend zu, unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit. Lassen wir mal die Rassisten von PI-News beiseite: Es sind allein auf deutscher Sprache hunderte verschiedene Internetseiten zu finden, die sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Islamhass unter der Bevölkerung zu schüren. Ohne juristisch dafür verfolgt zu werden, liest man in den Kommentarbereichen Mordaufrufe, rassistische Bezeichnungen, Hasstiraden und Wutausbrüche von verwirrten Menschen, die den Sündenbock in ihrem Leben gefunden haben. Wir Muslime haben stets davor gewarnt, dass psychisch labile Menschen sich von diesen Internetseiten indoktrinieren lassen und zu brutalen Gewaltverbrechen bereit sind. Nach der anhaltenden Serie der Moscheeschändungen und den Angriffen auf muslimische Bürger müsste es die Politik schon gemerkt haben, in welche Richtung sich diese Gesellschaft bewegt. Doch es wurden kräftig beide Augen zugedrückt und man hat sich taub gestellt. Nein, mehr noch: Man förderte mit absurden Terrorwarnungen und Konferenzen gegen sogenannte "Salafisten", also Muslime, die ihre Religion praktizieren, die Abneigung gegen diese Glaubensgemeinschaft. Und auch die Medien haben kräftig dazu beigetragen, dass man sich in dieser schlechten Lage des Landes gegen die muslimische Minderheit wendet (seht hierzu unsere "schwarze Liste der Meinungsterroristen").
Die Mitschuld der Medien am Terrorismus
Oslos Polizeichef Øystein Mæland sagte: "Oslo ist heute wieder eine sichere Stadt."
Vorübergehend mag das stimmen, aber letzendlich kann sich das Blutbad von Oslo jederzeit wiederholen so lange die Bevölkerung weiter aufgehetzt wird. Hierbei geht es nicht nur um die Hetze, die von rechtsradikalen Kreisen systematisch und offenkundig verbreitet wird, sondern auch um eine viel subtilere Form, wie sie tagtäglich von Nachrichtenmagazinen und Politikern benutzt wird.
Mittlerweile ist es schon gesellschaftsfähig geworden, alles Schlechte was unbewiesen und somit "mutmaßlich" ist, mit dem Islam zu verbinden. Von erfundenen unbewiesenen Behauptungen (Zerstörung des World Trade Centers, Bin Laden usw.) bis zur Verdrehungen von Tatsachen ist so ziemlich alles vorhanden. Die Bundeswehr wirbt aggressiv freiwillige Kämpfer an, aber ein Palästinenser oder Afghane der sein Haus und seine Familie verteidigt wird unverhohlen als Terrorist gebrandmarkt. Ein Medienkonsument der unkritisch ist, oder dem einfach das Hintergrundwissen fehlt, fällt allzuleicht auf derartige "Informationen" herein. An der Berichterstattung des langfristig geplanten perfiden Terroranschlags von Oslo erkennt man wie viele Medienvertreter diese manipulative Technik anwenden.
Noch bevor der radikal-christliche Extremist ein Geständnis ablegte, schrieb z.B. die Süddeutsche Zeitung:
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Terroranschlag in Oslo!
Am gestrigen Freitag ereignete sich ein grausames Szenario in der norwegischen Hauptstadt Oslo: Im Regierungsviertel der Stadt gab um ca. 15:20Uhr eine verheerende Bombenexplosion. Laut verschiedenen Berichten zufolge, werden im Moment über 7 Tote gezählt und zahlreiche Schwerverletzte.
Augenzeugen berichteten von einem ohrenbetäubenden Knall und einer Rauchwolke über der Stadt. Das Regierungsviertel sah nach dem katastrophalen Anschlag nunmehr wie ein Trümmerhaufen aus:
Kinder in Haft – Mehr als 800 minderjährige Palästinenser vor Militärgericht
Israel hat von 2005 bis 2010 mindestens 835 minderjährige Palästinenser wegen Steinewerfens vor ein Militärgericht gestellt und verurteilt.
Die Rechte der Minderjährigen werden keineswegs beachtet. Viele der Kinder sind nach dem israelischen Gesetz nicht einmal strafmündig. Sie werden oft mitten in der Nacht festgenommen und ihre Eltern dürfen sie weder begleiten, noch anrufen. Größtenteils werden sie während dem Verhör gewaltsam behandelt, dürfen nicht zur Toilette gehen und bekommen nichts zu essen und zu trinken, bis sie gestehen, die Tat begangen zu haben und mit der Strafe einverstanden sind. So können sie ohne Zeugen und Beweise leicht für schuldig befunden werden.

Innenminister mal ohne Heuchelei: “Islamisten müssen damit rechnen, getötet zu werden”
Das Gewand der Heuchelei und Zweideutigkeit ist abgenommen: Unser Hans-Peter Friedrich hat es nun endlich mal geschafft, offen und ehrlich ein Statement zum Thema Muslime abzugeben. Der Innenminister unseres Rechtsstaats droht potentiellen Attentätern in Deutschland mit dem Tod, zu dem müssen "Islamisten" ab sofort davon ausgehen, getötet zu werden. Eine Satire von unserer Seite? Seht selbst:
"Wer den Tod liebt, kann ihn haben"

Seltenheit: Hans-Peter Friedrich offen und ehrlich
Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze
Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Innenminister Peter Friedrich (CSU) haben auf einer spontan angesetzten Pressekonferenz ihre angebliche Einigung über die Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze bekannt gegeben.
Wie es ausschaut, wird das noch eine Weile gehen bis – Allah bewahre uns – der erste Anschlag in Deutschland passiert, damit die Regierung/Islamhasser, die nur darauf warten den Muslimen ihre Rechte zu nehmen, ihre Gesetze anzuwenden.
Schriftliche Unterlagen seien in der Eile der Zeit leider nicht zu erstellen gewesen. Also müssen sich alle mit den unscharfen Formulierungen der beiden Minister begnügen.
Was NATO-Bomben in Libyen anrichten
Was war schon wieder der Auftrag den die NATO sich selber wegen Libyen gestellt hat? Ach ja, mit Bombenangriffe die Zivilbevölkerung vor Gaddafi schützen. Ein völliger Widerspruch in sich, nach dem Motto "Krieg ist Frieden". Der Frieden eines Friedhofs. Hier sehen wir Aufnahmen was diese Bomben wieder anrichten, tote Kinder und zerstückelte Körper von Zivilisten, genau wie im Irak, Afghanistan, Pakistan und in Gaza. Was "wir" diesen Menschen antun ist unbeschreiblich und irgendwann werden wir für diese Verbrechen, die in unserem Namen begangen werden, den Preis zahlen.
“Die Straßen sind voller Blut!”
Daraa, Montag, 18.03.2011
Es war mitten in der Nacht, als es plötzlich an der Tür klingelte und Ahmads Schwager zu uns kam. Er teilte uns mit, dass er am folgenden Tage auf eine spontan beschlossene Demonstration gehen wolle. Telefonisch wäre es unmöglich, die anderen Menschen davon in Kenntnis zu setzen, sagte er, da die Telefone abgehört würden. Somit besuchten sich die Leute gegenseitig, um sich zu informieren.
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