Panzer gegen Kalaschnikows
Wie kommt es bloß, dass solche Tyrannen heute über die muslimische Umma regieren bzw. regiert haben? Wie konnte es zu diesem Desaster kommen? Während der Gesandte Allahs (s), als Herrscher der arabischen Halbinsel, in einer kleinen Kammer in der Moschee lebte und sein ganzer Besitz eine Palmfasermatte und ein Lederbehälter zum Tragen von Wasser war, bewohnt der saudische König als heutiger Herrscher der arabischen Halbinsel, Paläste und riesige Anwesen, während Menschen in Nachbarländer in Afrika, vor Hunger krepieren. Während Umar Ibn Al-Khattab (r) als Herrscher der islamischen Nation, jeden Abend mit den Staatsschätzen durch die Straßen ging, um sicher zu stellen, dass es keinen Notdürftigen gibt, dem er nicht sein Recht gegeben hat, gilt (oder besser gesagt: galt) Hosni Mubarak als einer der reichsten Menschen der Welt, während vor einiger Zeit in Kairo Menschen wegen mangelndem Brot (!) noch protestiert haben. Während Salahdinne Al-Ayoubi (r) sich tapfer gegen eine gigantische Armee gestellt hat, um die erste Gebetsrichtung der Muslime von ihrer Besatzung zu befreien, geben sich heutige "Führer" wie Syriens Al-Assad oder Jemens Abdullah Salah mit der Besatzung der drittwichtigsten Moschee zufrieden und deuten auch keinerlei Absicht an, etwas in Zukunft daran verändern zu wollen. Während Abu Bakr As-Siddiq (r) in seiner berühmten "Antrittsrede" vor der Umma in Medina deutlich sagte: "Seid mir nur gehorsam, solange ich Quran und Sunna folge", führt Gaddafi heute gegen sein eigenes Volk einen Krieg (oder mehr einen Genozid), nur um sich für weltliches Wohl, noch ein paar Jahre an der Spitze des Landes zu stellen. Was ist bloß mit uns geschehen?
Die professionelle Spaltung der Ummah
Momentan spüren wir einige Spaltungsversuche in der Umma.
Es hat sich – Gott sei gedankt – eine starke Fraktion gebildet mit:
Sheikh Abul Hussein
Sheikh Abu Anas
Abu Hamza
Abu Jibriel
Abu Alia
Abu Adam
…. und allen weiteren Leuten die hinter dem EZP-Team stehen.
Außerdem sind seit kurzem auch die Schweizer mit dem kürzlich gegründeten Zentralrat der Schweiz, dazu gestoßen.
Der Student und gleichzeitig Präsident des IZRS, Nicolas Blancho, erfährt große Beliebtheit bei den praktizierenden Muslimen in der Schweiz und vielen Muslimen in Deutschland. Aufgefallen ist er vor allem durch die Kooperation mit Pierre Vogel (Abu Hamza) bei der Kundgebung gegen das Minarett-Verbot in der Schweiz letzten Jahres.
Die Politik und die Medien bemerkten jedoch ziemlich schnell, dass sich für den Islam etwas äußerst Positives aufbaut, nämlich eine enge Zusammenarbeit von rechtschaffenen und extrovertierten Muslimen, die sich nicht mehr alles gefallen lassen – und das grenzüberschreitend.
Dies musste selbstverständlich umgehend verhindert werden, also bemühten sich die schweizer Politiker, nachdem Sheikh Abul Hussein bereits vor längerer Zeit ein Einreiseverbot erhielt, nun auch Pierre Vogel den Eintritt in die Schweiz zu untersagen – wenn auch temporär begrenzt, jedoch nun aufgehoben.
Nachdem sich der Zentralrat immer besser aufgestellt hat und mittlerweile einen relativ hohen Bekanntheitsgrad genießt, versucht die Presse (u.a. Basler Zeitung) wieder Druck zu machen und mit Artikeln bzw. Überschriften wie:
“Schweizer Muslime distanzieren sich von Pierre Vogel”
,die Muslime zu spalten. Wer nur die Überschrift liest (was generell fatal ist!), muss sich doch stark wundern, wie es sein kann, dass sich "Muslime" von Pierre Vogel distanzieren, während die Zusammenarbeit vor kurzem noch beispielhaft gewesen ist.
Der Artikel geht aber noch weiter:
“Es sei ein Fehler gewesen, den deutschen Islam-Prediger Pierre Vogel zur Kundgebung vom 13. Dezember des letzten Jahres auf dem Berner Bundesplatz einzuladen, sagte Blancho am Rand des Anlasses.”
Dieses Zitat stellt sich als ein, aus dem Kontext gerissenes und inhaltlich falsches Zitat dar, welches für Unruhen in den Rängen der Muslime sorgen kann.
Kurz nach der Veröffentlichung des Artikels wurden die ersten Stimmen der Verantwortlichen laut: Nicolas Blancho wird – so wahr Gott will – bald eine Aufklärung des Basler-Zeitungsartikels auf der Internetseite des IZRS’ veröffentlichen.
Schnell wird jedoch klar, dass es sich bei dem Zeitungsartikel um einen klaren Spaltungsversuch handelt.
Man hat sich von Pierre Vogel und seinen Ansichten ebenfalls, nicht als Person distanziert, es sei lediglich ein Fehler, einen Nichtschweizer für innerpolitische Probleme einzuladen. Und das ist tatsächlich ein Punkt über den man fair diskutieren kann.
Da wir uns sicher sein können, dass das nicht der letzte Spaltungsversuch gewesen sein wird, sollten wir aus dieser Sache für die Zukunft folgendes lernen:
1. Es gibt Mächte und Kräfte, denen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Muslime ganz und gar nicht gefällt.
2. Diese Mächte setzen all ihre gaunerischen Kräfte ein, um die Zusammenarbeit zu unterbinden, sie es mit politischen oder unterbewusst medialen Aktionen.
3. Die islamische Gemeinschaft darf sich nicht so leicht blenden lassen und nicht auf die plumpen Versuche einer Zeitung oder ähnlicher Medienanstalten hereinfallen.
4. Die Muslime müssen stets kritisch bleiben und nichts ungefragt hinnehmen.
5. Die Muslime müssen zusammenarbeiten, auch wenn sie unterschiedliche Meinungen haben.
Letztendlich müssen sie sich an Qur'an und Sunna halten.
In Kürze lest ihr hier eine Stellungnahme des Schweizer Zentralrats – so wahr Gott will -.




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